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Einstufung als Sicherheitsgefahr für die USA: Deutsche Autobauer verstehen die Welt n
REUTERS

Die Autoindustrie kritisiert die bevorstehende Einstufung deutscher Autoimporte als Sicherheitsgefahr für die USA. Die Bundesregierung rechnet laut "Handelsblatt" fest damit - der Bericht des US-Ministeriums sei bereits erstellt.

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rudi_ralala 17.02.2019, 09:40
20. Sie haben vollkommen Recht.

Zitat von kanuh
Es ist schon ewig bekannt, dass die dauernden deutschen Export-Überschüsse gewaltig sind und den Welthandel langfristig in Gefahr bringen. Bisher haben weder die deutsche Regierung, die EZB noch die Autobosse ausreichend reagiert. Vielleicht hilft diese US-Radikalkur zum Umdenken und zur Lösungsfindung.
Warum ist eigentlich das Gejammere der deutschen Wirtschaft und Politik so groß? Seit zwei Jahren ist Trump Präsident und mindestens seit einem Jahr weiß man, dass er das konsequent umsetzt, was er seinen Wählern versprochen hatte. Die Deutschen hatten also Zeit genug um das Handelsdefizit der USA gegenüber Deutschland zu verringern. Geschehen ist nichts, im Gegenteil, die Überschüsse Deutschlands wurden noch größer. Zum Beispiel hätte man schon längst ein LNG Terminal haben können um Trump einen Teil seiner Frackinggases abzunehmen. Stattdessen baut man Nord Stream 2 und fördert damit noch den Zorn der Amerikaner.

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Amiodaron 17.02.2019, 09:43
21. Und wenn...

...die EU tatsächlich auch Strafzölle in gleicher Höhe gegen Apple, Google, Facebook und Co verhängen würde? Dann würde das vermutlich etwas bringen. Aber so weit wird es nicht kommen. Denn welcher andere EU-Staat hätte denn in Zeiten wieder aufkommender Nationalismen ein Interesse daran, die deutsche Autoindustrie zu schützen? Da sind einem doch die eigenen Autobauer viel näher- und die profitieren doch von einer Schwächung der dt Firmen.

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havit 17.02.2019, 09:44
22. Wollte der Chaot nicht auch noch

deutschen bzw. europäischen Stahl mit Zöllen belegen?
Einfach von heute auf morgen nichts mehr liefern. Dann können sie aus Konservendosen ihre Blechkisten basteln. Der Mann gehört in die Klapse, alles andere ist zu gefährlich. Überall rumzündeln und lügen.

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horst01 17.02.2019, 09:45
23. Die Maßnahmen Trumps sind nachvollziehbar.

Mit dem Unilateralismus ist immer der Grundsatz verbunden, Autos im eigenen Lande zu produzieren. Trump kann die Errichtung von Betrieben aller Art steuerlich stark begünstigen und gleichzeitig durch eine Importsteuer von 25% die Autobauer in Deutschland belasten, um den Druck zu erhöhen, in den USA zu produzieren. Diese Vorgehensweise ist glasklar! Die Reaktion der deutschen Autobauer dagegen ist vordergründig.

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Palmstroem 17.02.2019, 09:46
24. Man kann nicht aller Freund sein

Die Deutschen müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen - an der Seite der USA oder auf der Seite von Russland, China und Iran. Es geht um Interessen und wenn wir kein Interesse an den USA mehr haben außer hohe Handelsüberschüsse einzufahren, warum sollten die USA ein Interesse an uns Deutchen haben?

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ayee 17.02.2019, 09:50
25. Lieber Donald

Lieber Donald. Um das Handelsdefizit bei IT Umsätzen zu reduzieren und die deutsche IT Wirtschaft zu stärken und weil sie die nationale Sicherheit Deutschlands bedrohen, müssen wir Strafzölle auf sämtliche deutsche Umsätze amerikanischer IT Konzerne legen. Sagen wir 50% des Umsatzes. MfG, Deutschland. PS: Wir lieben Strafzölle.

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Andreas-Schindler 17.02.2019, 09:50
26. Vielleicht werden dann die Autos hier billiger?

Wenn es sich nicht mehr lohnt die Pkws in die USA zu verschiffen. Könnten sie die ja hier auf den Markt werfen. Weniger Autos verkaufen will man ja nicht. Obwohl viele Händler das anders sehen. Bei vielen Händlern ist der Autokäufer ein Störfaktor. Der beim Kaffee trinken stört. Die teuren Deutschen Modelle werden vom Privaten Käufern kaum noch Neu gekauft. Die gehen lieber zu Ausländischen Marken. Gestern erst gelesen das der verkauf des Suzuki Jimny vorerst eingestellt werden soll, weil das Kontingent für Deutschland verkauft ist. Solche Meldungen liest man immer wieder über Modelle aus dem Ausland.

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dasmagazin2017 17.02.2019, 09:54
27. So verhalten sich Feinde, nicht Freunde!

Trump beschädigt die transatlantischen Beziehungen nachhaltigst. Europa muss dringend selbständiger werden und die Politiker müssen aufhören, ihm die Bilder zu liefern, die er in der Heimat verwerten kann. Widersprecht Pence in aller Öffentlichkeit deutlich! Sagt, dass ihr euch nicht drohen lässt! Bezeichnet Unsinn als Unsinn und zwar vor den Kameras der ganzen Welt und nicht diplomatisch in Hinterzimmern!!

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bebreun 17.02.2019, 09:54
28. Keine Waffen mehr aus den USA

Wenn die vdL jetzt noch Waffen aus den USA kauft gehört sie abgesetzt. Und jeder einzelne Bürger kann mit seinem Kaufverhalten bzgl. Hard-und Software und der Boykottierung amerikanischer Socialmedia seinen Beitrag leisten Ich bin allerdings sicher, da wird in Summe wenig passieren.

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spon-facebook-10000110374 17.02.2019, 09:56
29. Vielleicht doch eine gute Sache

Zitat von ralfiboy1963
Der Shutdown hat doch gezeigt, welche Sprache in den USA gesprochen wird. Schließt die Fabriken in den USA auf unbestimmte Zeit und schickt die Mitarbeiter nach Hause. Nur wenn die Bürger langsam aufwachen wird der Druck auf diesen Irren gesteigert. Aber jetzt rächt sich der Größenwahn der überbezahlten Auto-Bosse. Und wie immer wird der Steuerzahler die Zeche bezahlen.
Finde ich interessant die Sicht zumal die allgemeines Gefühl im Land widerspiegelt (Pauschal alle sind schlecht, am Schlimmsten die Manager der Autokonzerne und die Politiker und wir (das gemeine Volk) zahlen für alles).
Zahlen wir für die Importzölle? Eigentlich nicht - im Gegenteil die füllen die Staatskasse auf und entlasten im Idealfall "uns" (die Steuerzahler in den USA, wenn Gegenzölle beschlossen werden auch in Deutschland) wenn der Staat denn richtig wirtschaftet.
Wer zahlt die Zölle? Entweder der Endkunde (wenn Bereitschaft da) oder die Autokonzerne, indem die auf Margen verzichten. Im Sinne der Shareholder Value werden die natürlich gegen die Zölle Lobby- und Medienarbeit betreiben müssen.
Daneben gibt es einen angenehmen Nebenaspekt - werden die Zölle für Autos prohibitiv hoch - gibt es weniger Schiffshandelsverkehr und wir tun doch mal was für die Umwelt.
Die ganze Diskussion rund um "überbezahlte" Autobosse und "irrer im Weißen Haus" ist natürlich sehr gefühlsgetrieben. Muss jeder für sich analysieren.

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