Forum: Wirtschaft
Einstweilige Verfügung: Juul darf in Deutschland keine E-Zigaretten mehr verkaufen
Magdalena Tröndle/ DPA

Ein Gericht hat Juul bis auf weiteres untersagt, seine Kartuschen in Deutschland zu vertreiben. Der Beschluss fällt mitten in eine globale Debatte um die Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten.

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Kalif78 20.09.2019, 17:41
40. Mag alles sein

Zitat von SasX
Es gibt derzeit ca. 100 Fälle aus den USA, die untersucht werden. Bei vielen weiß man bereits, dass ein so nicht käufliches Liquid verwendet wurde. Aus Europa wurden bisher 0 Fälle gemeldet. Die Juul hat nebenbei, meines Wissens, in den USA deutlich höhere Nikotinwerte als hier. Und selbst hier würden die meisten Dampfer nie auf die Idee kommen, 18mg Nikotin zu verwenden. Eher 3 bis 6mg. Alle bisherigen Untersuchungen dazu verliefen recht positiv (auch bei Personen, die aufgrund des Rauchens echte Schädigungen haben).
Erstmal kenne ich keinen, der aufgehört hat Nikotinsüchtig zu sein, weil er Dampft. Nein sie dampfen es. Und schlimm finde ich das man auch liquid-Koffein bekommt, das verhalten der Leute die dies Inhalieren erinnert stark an Verhaltensgestörte Menschen. Wirklich die verändern nach dem Dampfen davon erstmal ein paar stunden ihr gesammtes Wesen, meist agressiv.

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blaupunktrochen 20.09.2019, 17:47
41. Expertenmeinung

Wer von einem sachlich informierenden und wirklichen Experten (Toxikologe, Pharmakologe) wissenschaftlich fundierte Aussagen haben möchte: https://www.youtube.com/user/Beli120805/videos
Nicht immer leicht zu verstehen, da bei einigen Videos sehr wissenschaftlich, aber ungemein informativ!

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practicus 20.09.2019, 17:57
42. Die Todesfälle

In den USA betreffen ganz überwiegend THC-haltige Liquids, die mit Pflanzenölen hergestellt wurden. THC ist besonders gut fettlöslich, "Haschisch-Öl" kann einfach und billig aus Marihuana-Abfall (Blätter, Stängel) selbst hergestellt werden und verursacht beim Inhalieren eine "Lipidpneumonitis"
"Vapen" ist sehr sicher, wenn normale Liquids verwendet werden - 500 Kranke auf 100 Mio Anwendungsjahre!

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georg.goldes 20.09.2019, 17:59
43.

@hman2
Komischerweise ist es echt so, dass keine Flussmittel zugesetzt werden, denn im Vergleich zur Industrie müssen Verdampferköpfe keine 100.000 Betriebsstunden aushalten , da sie nur centbeträge ausmachen und regelmäßig ersetzt werden, wenn sie verkrusten.
Außer Propylenglykol , VG , Wasser und Nikotin kommt nur Aroma vor. Diese Aromen sind aber alle Lebensmittelaromen , Somit auch nichts von Flussmitteln ;) Die könnten sie auch morgen zum Backen für ihren Kuchen verwenden und es würde außer Geschmack nichts passieren. Wären Flussmittel drin, wie sie behaupten könnten sie sich eine goldene Nase verdienen mit Klagen gegen die Hersteller, der Liquids ;)

Zu den Studien : ich würde Ihnen mal empfehlen etwas über den deutschen Tellerrand zu schauen nach England. Da herrscht eine ganz andere Stimmung gegenüber der E-Zigarette vor . Da wird sogar von Staatlicher stelle darauf hingewiesen, dass die E-Zigarette mindestens 95% unschädlicher als die Zigarette ist. Die finanzieren auch solche Studien. Die dann nicht invitro sind sondern auch einem peer-review standhalten . Im Vergleich zu den Junkstudien, die hier in Deutschland immer wieder aufgegriffen werden und dann durch die Medienlandschaft getrieben werden ;)

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tom3012 20.09.2019, 18:04
44. @hman2

Von welchem Anfangsverdacht sprechen Sie? Vom Spiegelartikel? Sie sprechen davon, dass es keine "ausreichenden" Studien gibt und zitieren für ihre Argumentation einen Spiegelartikel, um einen Anfangsverdacht zu begründen? Sie wissen, dass in diesen 530+ Fällen ALLE Fälle von Lungenerkrankungen einbezogen wurden, nur weil die Patienten zusätzlich zu ihrer Erkrankung gedampft haben, auch wenn es keinerlei medizinischen Zusammenhang gegeben hat?! Einen wirklichen Zusammenhang kann man eben nur bei einem Bruchteil wirklich nachweisen und da war es mit großer Wahrscheinlichkeit das Vitamin-E-Acetat!

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count_zer0 20.09.2019, 18:07
45.

Zitat von hman2
Rein technisch ist es so, dass x Hilfsstoffe benötigt werden, um den störungsfreien Fluss zu gewährleisten (Fließmittel), die eine Verunreinigung der Verdampferfläche verhindern müssen (Reinigungsmittel) etc. pp.
Tschuldigung, aber das ist einfach mal totaler Quatsch. Im Liquid ist VG, PG, eventuell destilliertes Wasser medizinischer Qualitaet und dann noch das Aroma. Mehr nicht. Und seine E-Dampfe reinigen tut man schlicht mit warmen Wasser.

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mwroer 20.09.2019, 18:15
46.

Zitat von der_rookie
(E)Zigaretten mit süßen Geschmacksrichtungen schmecken gerade Jugendlichen besser und treiben damit mehr in die Sucht. Genauso wie süße Alco-Pops sollten Nikotin-Produkte die gerade Jugendliche ansprechen strengstens reglementiert werden. Ich wäre für den dreifachen Steuersatz oder diese ganz zu verbieten. Können die Gesundheitsminister nicht sich mal hierum kümmern? Und wie sieht es mit der Produkthaftung aus? Wenn Sammelklagen gegen PKW Hersteller wegen zu hoher Abgaswerte möglich sind, wieso nicht gegen Nikotinhändler?
PKW fahren im öffentlichen Raum und Sie atmen das Gift ein. Dampf aus so einem Apparat ist für Sie harmlos. Sie können mich auch nicht verklagen weil ich ein potentiell tödliches Werkzeug benutze um Sport zu treiben - nur die Möglichkeit das ich Sie damit umbringe reicht nicht, sorry.

Jugendliche dürfen sowieso nicht rauchen. Auch E-Zigaretten sind ab 18. Alco-Pops waren zum Teil ab 16 weil Alkohol halt in Mitteleuropa gesellschaftlich akzeptierter ist.

Also ... ab 18 darf man wählen, da sollte man eigentlich auch erwarten das intelligente Kaufentscheidungen getroffen werden. Oder?

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pirx64 20.09.2019, 18:18
47. Alles gesund/gesünder?

Das die Verdampfer (noch?) als gesünder gelten liegt vielleicht auch an der fehlenden Langzeiterfahrung. Raucher fallen ja auch nicht in den ersten paar Jahren tot um. Und wie man in den USA sieht (ja ja, ich weiß, alles keine offiziellen Produkte, nur gepanscht, ...) kommen jetzt so langsam die ersten Fälle. Wartet noch mal ein paar Jahre, dann sieht man weiter

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urmel_99 20.09.2019, 18:42
48.

Zitat von Lampenluft
Die Medline hat tausende von Artikeln in denen die Gefahren des Inhalierens von Aromastoffen und Wirkstoffen als gefährlich eingestuftt werden. Wer meint, dass der direkte Kontakt von der Lunge zu solchen Stoffen „ungefährlich“ sei irrt. Die Folgen sind nicht reversibel nach Aufhören, sofern die Erkrankungen manifest sind. Die Mixturen hätten bei Zulassung in die Apotheke gehört, wurden aber entgegen medizinischem Wissen und sofern ich mich richtig erinnere auch unter Vertretung der Industrie durch Herrn Rechtsanwalt Gysi für den offenen Verkauf zugelassen.
Dieser Prozess hatte aber nichts mit irgendeinem "medizinischen Wissen" zu tun, sondern mit Wirtschaft. Die Pharmaindustrie ist nach der Tabakindustrie der größte Nikotinhändler weltweit (Pflaster, Sprays usw.) und machen damit ca. 4-5 Mrd Dollar Umsatz jährlich. Daher wollten sie den neuen Zweig des Nikotinhandels eben unter ihre Kontrolle, in die Apotheken, bekommen. Das war schon alles...

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campino-du 20.09.2019, 18:44
49. Herzlichen Glückwunsch...

Spiegel Online für einen weiteren Beweis dafür, sich nicht ausreichend mit der ganzen Thematik E-Zigarette, Todesfälle in den USA etc. auseinandergesetzt bzw. vernünftig recherchiert zu haben. Wann fangt ihr endlich mal an, euer (hoffentlich) erlerntes Handwerk anzuwenden und die Leser zu informieren???Stattdessen werden seit Wochen Artikel online gestellt, die von den einschlägigen Presseagenturen ungeprüft, undifferenziert einfach stumpf abgeschrieben.
Fangt endlich an eure Arbeit zu machen und informiert die Leserschaft statt Unwahrheiten zu verbreiten.

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