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Einwanderungspolitik: Top-Manager schreiben Protestbrief an Trump
REUTERS

In einem offenen Brief haben die Manager von großen US-Konzernen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung kritisiert. Ihre Argumente zielen allerdings weniger auf die Menschenrechte der Betroffenen.

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nic 24.08.2018, 09:47
10.

Zitat von Atheist_Crusader
Die Argumente zielen weniger auf die Menschenrechte der Betroffenen? Tja, wer hätte das gedacht. Vielleicht liegt das daran, dass diese Konzerne sich nicht um Menschenrechte kümmern. ODER vielleicht haben sie ganz einfach die Argumente gewählt von denen sie wussten, dass sie für Trump Gewicht haben. Menschenrechte, Anstand, Empathie... all das interessiert Trump erwiesenermaßen nicht die Bohne. Aber wenn man ihm sagt die Wirtschaft könnte leiden, dann könnte er vielleicht aus den falschen Gründen das Richtige tun.
Und glauben Sie, dass Merkel wegen Menschenrechten so gehandelt hat? Das ist eine Frage keine Feststellung.

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Harald Schmitt 24.08.2018, 09:50
11. Falscher Weg

Die sollten lieber bei FoxNews betteln damit es dort in den NAchrichten erscheint. Mit Lesen oder Meetings scheint man Trump ja zu beeindrucken.
Kurze Nachrichten um die Aufmerksamkeitsspanne nicht zu strapazieren.
Bei seinen Anhängern wird es aber nicht ankommen, denn dort siedeln sich wohl nicht die richtigen Firmen an, warum sollte man prüfen.

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Trollpatsch 24.08.2018, 10:06
12. Bildung

Bildung in Deutschland ist nicht zu vergleichen mit Bildung in den USA (oder auch anderen Teilen Europas übrigens. Schon in GB ist die Bildungsstruktur der Bevölkerung erstaunlich unterschiedlich)! Das Deutsche Schul- und Bildungssystem einschließlich einer teilverschulten Lehrlings-Ausbildung war (muss man leider sagen), zusammen mit dem gesunden Mittelstand ebenso wie dem gesunden Menschenverstand und also einem quasi ganz selbstverständlichen Gefühl für Vernunft sowie "die Verhältnismäßigkeit der Mittel" quer durch nahezu alle Bevölkerungsschichten ja DAS Pfund, mit dem Deutschland im internationalen Vergleich stets zu wuchern wusste. Passé. Vergangenheitsform. Hier geht klar ein Bruch durch die Generationen. Wenn wir uns in Deutschland immer die Frage stellen, wie Trump wahr werden konnte, oder auch hoffen, dass mit dem Untergang dieses Schreckgespenstes "alles wieder gut" werden möge, dann unterschätzen wir ganz massiv die immensen Ausmaße des dortigen brain-wash, oder vielmehr brain-flush. Und übersehen dabei ganz nebenbei, wie intensiv (und mit Erfolg!) gerade daran gearbeitet wird, dieses Erfolgskonzept auch auf Europa und Deutschland zu übertragen.

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Beat Adler 24.08.2018, 10:09
13. Die USA sind, besser, waren Einwanderungsland.

Die USA sind, besser, waren Einwanderungsland. Die USA sind immer noch stark UNTERbevoelkert und dazu immer noch stinkreich. Dazu kommt eine Geburtenrate der US Muetter, welche weit hoeher ist wie im Vergleich mit Europa.
Die US Firmen passten ihre Personalpolitik an. Sie konnten jederzeit den besten Wissenschafter, Forscher, Ingenieur von irgendwoher anheuern, wenn noetig importieren. Bis zu den Arbeitnehmern fuer einfachere Aufgaben, das Pfluecken der Fruechte und Gemuese, das Reinigen der Motelzimmer, Bueros und Fenster.
Mit Trump ist das nun vorbei! Die US Unternehmer muessen sich nun anpassen, oder Trump durch Pence ersetzen und hoffen, dass es mit ihm wieder wie vorher wird.

Ob sich die USA eines Tages "europaeisiert" und die Bildung/Ausbildung der eigenen Jugend zur Prioritaet erhebt, wird in der Trumpzeit eher NICHT erfolgen. Seine Bildungsministerin, eine echte Milliardaerin, will die Staatsschulen durch Private ersetzen, damit die Armen arm in der Ausbildung bleiben und nur noch der Nachwuchs Reicher eine Chance bekommt. Eine Politik, die der Einwanderungspolitik Trumps 180 Grad diametral gegenueber steht. Entweder koennen die US Firmen ihr Personal aus dem eigenen Fundus, Eigengewaechs, rekrutieren oder halt, wenn das fehlt, importieren.

Beides gleichzeitig geht nicht: Reduktion der Qualitaet der Bildung/Ausbildung innerhalb der USA und das Schliessen der Grenzen!

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hansw 24.08.2018, 10:10
14. Geschichte

Immer wieder ist erstaunlich, wie wenig Europäer die Mentalität der US-Amerikaner kennen. Dabei haben die Europäer immer noch so manchen Grund, bei den US-Amerikanern Abbitte zu leisten.
Als erstes haben europäische Staaten (und Vorgänger) viele Menschen rausgeschmissen, weil diese Ruhe und Ordnung "störten". Dann wurden die Amerikaner nach Beschlüssen des Wiener Kongresses verunglimpft und verteufelt, damit ja kein Europäer mehr den Versuch macht, Ruhe und Ordnung erneut "zu stören". Kaum ein deutscher Bürger weiss, dass nach 1871 - 1914 deutsche Bürger mit ihrem Geld die grössten Industriefinanzierer der USA waren. Danach haben die USA zweimal Europa vor dem endgültigen Kollaps gerettet.

Was waren und sind das für Menschen, die in den letzten 150 Jahren so handelten, wie das Geschichtsbücher festhalten? Diese Menschen lebten etwas, das Europäer erst im 20. Jahrhundert zu schätzen lernten: Freiheit, individuelle und gesellschaftliche.
Was waren und sind das für Menschen, die etliche Präsidenten gewählt haben, die nicht für das Amt geeignet waren? Diese Menschen haben immer dafür gesorgt, dass ihre Grundlagen für Freiheit, nämlich Unabhängigkeitserklärung und Verfassung mit ihren "Checks and Blance" unangetastet blieben. So geschieht das auch heute.

Zur demokratischen Freiheit gehört auch, dass bei Störungen der Gesellschaft von innen und aussen, Gelassenheit angesagt ist. Aus dieser Ruhe erwächst einer solchen Gesellschaft die Kraft, Fehler zu beseitigen. So auch dieses Mal bei Mister Trump. Er wird spurlos verschwinden.

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Pickle_Rick 24.08.2018, 10:12
15.

Zitat von dereuropaeer
Ja, liebe Amerikaner, Ihr habt Trump doch gewaehlt und nun habt ihr die Probleme, die ihr selbst zu verantworten habt.
Das ist doch der Witz. Die Mehrheit der Wähler hat Trump nicht gewählt. Er hat den Popular Vote verloren.

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raro 24.08.2018, 11:08
16. Die Schattenseiten der Globalisierung

Jetzt treten sie alle hervor, und die Lösung lautet garantiert nicht, dass durch Migration, die Löhne im eigenen Land nach unten gedrückt werden können, vielmehr müsste durch eine Mindeststeuer und Steuerstrafverfolgung, die Globalisierung sinnvoll gesteuert werden.

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derjoey 24.08.2018, 11:10
17.

Zitat von nic
Und glauben Sie, dass Merkel wegen Menschenrechten so gehandelt hat? Das ist eine Frage keine Feststellung.
Glauben Sie, dass es in dem Artikel irgendwie um Frau Merkel geht? Das ist eine rhetorische Fragen, keine Feststellung.

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kalim.karemi 24.08.2018, 11:26
18. Wo ist das Problem

wenn die Unternehmer, die hier so laut krakelen ihren gewünschten zukünftigen Angestellten einen Vertrag ausstellen, bekommt diese Person problemlos ein Arbeitsvisum. Läuft dieses aus oder kommt es zur Entlassung wird die Person das Land wieder verlassen müssen, betrifft Australier wie Inder. Wo ist das jetzt das Problem, ausser dass die gewünschen Hochqualifizierten noch nie als Flüchtlinge aus Mittelamerika über die grüne Grenze kamen.

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derjoey 24.08.2018, 11:30
19.

Zitat von hansw
Was waren und sind das für Menschen, die in den letzten 150 Jahren so handelten, wie das Geschichtsbücher festhalten? Diese Menschen lebten etwas, das Europäer erst im 20. Jahrhundert zu schätzen lernten: Freiheit, individuelle und gesellschaftliche. Was waren und sind das für Menschen, die etliche Präsidenten gewählt haben, die nicht für das Amt geeignet waren? Diese Menschen haben immer dafür gesorgt, dass ihre Grundlagen für Freiheit, nämlich Unabhängigkeitserklärung und Verfassung mit ihren "Checks and Blance" unangetastet blieben. So geschieht das auch heute. Zur demokratischen Freiheit gehört auch, dass bei Störungen der Gesellschaft von innen und aussen, Gelassenheit angesagt ist. Aus dieser Ruhe erwächst einer solchen Gesellschaft die Kraft, Fehler zu beseitigen. So auch dieses Mal bei Mister Trump. Er wird spurlos verschwinden.
Ja, die USA haben ihre Checks and Balances (Gewaltenteilung), auf die sie zu Recht stolz sein können. Nur leider haben die USA zurzeit auch einen Präsidenten, der fortwährend deutlich macht, wie wenig er davon hält (sofern er mit dem Begriff überhaupt etwas anfangen kann, das darf stark bezweifelt werden), indem er Richter beschimpft und Senatoren via Twitter-Ergüssen unter Druck zu setzen versucht.

Gelassen zu bleiben bei Störungen der demokratischen Freiheit sehe ich als absolut den falschen Weg an. Eine Demokratie muss sich unbedingt und vehement gegen jeden Versuch wehren, sie zu untergraben. Man spricht nicht umsonst von einer "wehrhaften Demokratie". Demokratiefeinden aus dem In- und Ausland viel Raum zu lassen, weil die schon irgendwann verschwinden werden, ist leider blauäugig. Wo das hinführt, sieht man nicht nur in der Geschichte, sondern auch aktuell. Die Auffassung (und das ausdrückliche Recht), gegen Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung auch präventiv vorgehen zu dürfen und zu müssen, kommt nicht von ungefähr.

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