Forum: Wirtschaft
Einweggeschirr, Trinkhalme und Co.: EU einig bei Verbot für Wegwerfprodukte aus Plast
imago/Jochen Tack

Die EU will bald Wattestäbchen, Einweggeschirr und andere Wegwerfprodukte aus Plastik verbieten. Die Details einer entsprechenden Richtlinie sind nun geklärt.

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muckichen 19.12.2018, 07:04
1. Nicht genug

Alle Plastikflaschen müssen durch Glas ersetzt werden. Das Argument Arbeitsplätze kann nicht gegen die Umwelt angebracht werden. Das angebliche recycling von plastikmüll muss radikal geändert werden.

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furzgurk 19.12.2018, 07:06
2. Ein sinnvolles Gesetz

Warum nicht schon 10 Jahre eher?

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spigalli 19.12.2018, 07:08
3. Wetten dass...

a) ...wir zukünftig nur noch Plastikteller, -bestecke und Wattestäbchen(?!!!) zum _mehrmaligen_ Gebrauch im Handel finden werden?
b) ...mit genau dieser Begründung jeder dieser Artikel ein wenig robuster gestaltet wird?
c) ...genau deshalb die Plastikinsdustrie steigende Volumina und Umsätze verzeichen wird?
d) ...eher mehr als weniger Plastik in den Müll und vor dort aus in die Weltmeere wandern wird?

Das ist mal wieder eine dieser Regelungen, in denen offensichtlich etwas vernünftiges umgesetzt wird, die aber als Neben- (oder eigentliche Haupt-?) wirkung hat, dass optimierte Produktionsabläufe vor weiterem Optimierungsdruck geschützt werden.

Sind eigentlich Plastik-Einkaufstaschen und -Getränkeflaschen davon auch betroffen? Oder nur bestimmte Materialien? Oder nur Dinge, die vom Hersteller als "Einweg-" tituliert werden?

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chense90 19.12.2018, 07:09
4. Ganz tolle Idee liebe EU ...

... Das böse Einwegplastik das für den Verbraucher praktisch ist muss weg, während Konzerne weiter munter die Umwelt verpesten dürfen. Gilt das Verbot dann auch für nicht oder nur mit besonderem Aufwand (abgeschoben auf einen EU-Posten) wiederverwertbare Politiker?

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meinung2013 19.12.2018, 07:09
5. ein Exportverbot

von Plastikmüll, sowie die Rücknahmeverpflichtung des Einzelhandels für Plastikverpackungen würde meine Meinung nach mehr helfen.
So aber bezahlen die Endverbraucher bei jedem Einkauf für die Entsorgung (grüner Punkt), sammeln brav den Plastikmüll in gelben Säcken und die Entsorgungsfirmen exportieren dann den Müll.
In Polen wird jetzt deutscher Plastikmüll verbrannt, da wäre mir lieber in deutschen Müllverbrennungsanlagen oder Heizkraftwerken mit ihren Filtern. Ein Export von Müll, speziell in Entwicklungsländer, muss verboten werden.
Als Verbraucher habe ich nur geringe Einflussmöglichkeiten, selbst bei noch so bewussten Einkauf.

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jens10777 19.12.2018, 07:10
6. Da setzt man beim Verbraucher an

Da setzt man erst mal beim Verbraucher an. Dies werden wohl die geringsten Mengen an Plastik erzeugen. Wieso setzt man nicht endlich mal bei der Verpackungsindustrie an? Wieso muß eine Bio-Salatgurke noch in Plastik eingeschweißt sein, wieso muß bei einem Quark zum eigentlichen Verschluß noch ein zusätzlicher Plastikdeckel oben drauf sein? Es ist zwar ein Ansatz, aber die schlimmsten Verirsacher, die Industrie, wird hier wieder verschont. Scheinen gute Lobbyarbeit zu machen...

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siri_paibun 19.12.2018, 07:10
7. Endlich tut die EU mal was....

....aber wie immer.....nun ja.... In D wandern Trinkbecher und Strohhalme doch wohl großteilig in den Müllverbrennungsanlagen. Das ist auch nicht das gelbe vom Ei, weil Ressourcenverschwendung, aber im Meer landet davon kaum was. Und solange China, Indonesien und Indien weiterhin ihren Dreck ins Meer kippen, ist Europa mal wieder der lächerliche kleine picklige Besserwisser, der den Schulhofrüpeln verbieten will, die Kippen auf dem Schulhof zu werfen.

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trex#1 19.12.2018, 07:11
8.

Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand bitte erklärt, wie ein gebrauchtes Wattestäbchen, das in der Restmülltonne landet, oder ein Plastikbecher, der in die gelbe Tonne kommt, ins Meer gelangen.
Entsorgt die Müllabfuhr meinen Müll im Meer?

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thomasb1312 19.12.2018, 07:13
9.

Wenn das Verbot der Plastikstrohhalme in EUROPA trotzdem nicht dazu führt dass in SÜDOSTASIEN weniger Plastikmüll ins Meer geworfen wird dann werden die Maßnahmen bei uns sicher verschärft weil wir noch nicht genug tun für die Umwelt. Auf welchen Schwachsinn man in Brüssel so aus Langeweile kommt.

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