Forum: Wirtschaft
Einweggeschirr, Trinkhalme und Co.: EU einig bei Verbot für Wegwerfprodukte aus Plast
imago/Jochen Tack

Die EU will bald Wattestäbchen, Einweggeschirr und andere Wegwerfprodukte aus Plastik verbieten. Die Details einer entsprechenden Richtlinie sind nun geklärt.

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benmartin70 19.12.2018, 08:06
30.

Zitat von jens10777
Da setzt man erst mal beim Verbraucher an. Dies werden wohl die geringsten Mengen an Plastik erzeugen. Wieso setzt man nicht endlich mal bei der Verpackungsindustrie an? Wieso muß eine Bio-Salatgurke noch in Plastik eingeschweißt sein, wieso muß bei einem Quark zum eigentlichen Verschluß noch ein zusätzlicher Plastikdeckel oben drauf sein? Es ist zwar ein Ansatz, aber die schlimmsten Verirsacher, die Industrie, wird hier wieder verschont. Scheinen gute Lobbyarbeit zu machen...
Es gibt zu den o.g. Produkten alternativen- einfach die mit dem "extra"Plastik nicht kaufen. Die Industrie wird sich schnell umstellen.

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benmartin70 19.12.2018, 08:07
31.

Zitat von thomasb1312
Wenn das Verbot der Plastikstrohhalme in EUROPA trotzdem nicht dazu führt dass in SÜDOSTASIEN weniger Plastikmüll ins Meer geworfen wird dann werden die Maßnahmen bei uns sicher verschärft weil wir noch nicht genug tun für die Umwelt. Auf welchen Schwachsinn man in Brüssel so aus Langeweile kommt.
Whataboutism ist nicht hilfreich. Nur weil Südostasien da noch nichts umsetzt ,müssen wir das nicht auch nicht tun.

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oschn 19.12.2018, 08:09
32. sinnvoll

Auch wenn jetzt gleich hunderte Beiträge von Ökofaschismus faseln werden und sich darüber aufregen, dass andere Müllverursacher viel schlimmer wären, als die guten EU-Länder: tja, das ist kein Freifahrtschein und das große Übel macht das kleinere nicht weniger Schlimm. Oder um es mit einer abend- und morgenländischen Weisheit zu sagen: sieh den Balken im eigenen Auge!

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chinadragon 19.12.2018, 08:10
33. Wozu ein solches verbot?

Jeder der ein bischchen nachdenkt benutzt das erst garnicht. Gespart für Portemonnaie und Umwelt ?

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huz6789 19.12.2018, 08:12
34. Endlich!

Wann kommen die Fastfood-Ketten und ToGo dran ? Um den Planeten vor uns zu retten :-), wird es in baldiger Zunkunft noch viel deutlichere Eingriffe und Verzicht geben müssen. Ich sehe hier nur einen (ermutigenden) Anfang.

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Garda 19.12.2018, 08:20
35. Ein Anfang, aber ....

Zitat von siri_paibun
....aber wie immer.....nun ja.... In D wandern Trinkbecher und Strohhalme doch wohl großteilig in den Müllverbrennungsanlagen. Das ist auch nicht das gelbe vom Ei, weil Ressourcenverschwendung, aber im Meer landet davon kaum was. Und solange China, Indonesien und Indien weiterhin ihren Dreck ins Meer kippen, ist Europa mal wieder der lächerliche kleine picklige Besserwisser, der den Schulhofrüpeln verbieten will, die Kippen auf dem Schulhof zu werfen.
.. die Wattestäbchen und der Strohhalm werden das Problem nicht lösen. Wie Sie richtig anmerken, ein Blick nach Asien genügt. Auch in den USA wird man schon zum Frühstück mit Plastik belästigt, dass man es nicht glauben mag. Noch näher: unlängst 100 km durch Bosnien gefahren. Links und rechts der Straße nur eines: Plastik und Getränkedosen. Damit hätte man einen Güterzug beladen können. Es ist zu spät, machen wir uns nichts vor.....

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mr.brand82 19.12.2018, 08:22
36. Sie haben das thema nicht verstanden...

Zitat von chense90
... Das böse Einwegplastik das für den Verbraucher praktisch ist muss weg, während Konzerne weiter munter die Umwelt verpesten dürfen.
Einwegplastik ist eine Art der Konzerne die Welt zu 'verpesten' - es wird schon genug 'praktische' alternativen für Sie geben...generell ist dies ein guter Ansatz, die EU kann hier Vorbild sein für andere Regionen in der Welt. Außerdem werden Konzerne genötigt nicht nur über umweltverträgliche Verpackungen nachzudenken , sondern diese auch umzusetzen und auf den Markt zu bringen. Was ist daran denn schlecht? Es wird letztendlich darauf ankommen, ob dieses Konzept sinnvoll umgesetzt wird und ggF. erweitert werden kann...

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larsmach 19.12.2018, 08:25
37. Was nix kostet, wird nicht gesammelt!

Ich werfe meinen Müll nicht auf die Straße, nicht ins Meer... Eine Bonbon-Verpackung steckt man in die Hosentasche, bis man auf einen Mülleimer trifft. Ich bin sicher: Der Großteil der in Deutschland lebenden Menschen tut dies genauso. Wie also mit einem solchen Problem umgehen? Am effektivsten funktionieren Verlockungen des Geldes: Sobald Geld (in Form bestimmter Wertstoffe mit bekannten Preisen) auf der Straße oder in Restmüll-Behältern liegt, wird das Material von Menschen gesammelt und zu Sammelstellen getragen. Was "wertlos" ist, wird von manchen Menschen offenbar achtlos weggeworfen - an Ort und Stelle. Man stelle sich den Gehweg vor einem weltbekannten Schnellimbiss in Amsterdam vor (der regelmäßig so sehr mit Burger-Verpackungen und leeren Trinkbechern bedeckt ist, dass man sich die Hosenbeine mit Soße verschmiert!), wenn dort morgen ein ein kleines Pfand für Verpackungsmüll eingeführt würde!

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mr.brand82 19.12.2018, 08:27
38. Nein,

Zitat von trex#1
Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand bitte erklärt, wie ein gebrauchtes Wattestäbchen, das in der Restmülltonne landet, oder ein Plastikbecher, der in die gelbe Tonne kommt, ins Meer gelangen. Entsorgt die Müllabfuhr meinen Müll im Meer?
ich hoffe jedenfalls snicht, dass die Muellabfuhr das tut. Jedoch zerfaellt Plastik und gelangt so z.B. nach einiger Zeit in die Nahrungskette....es gibt zudem genug Idioten, die Plastik ins Meer schmeissen oder am Strand (oder sonstwo) liegen lassen oder entsorgen...

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mxmx 19.12.2018, 08:30
39. Man kann auch Mehrwegprodukte nach einmaligem Gebrauch wegwerfen

Es ist nur eine Frage des Preises. Statt Kunststoffbesteck landet dann eben Billig-Metallbesteck im Mülleimer. Und statt Einweg-Plastiktellern eben Plastikteller für den Mehrfachgebrauch. Am Ende könnte so noch mehr Plastik im Müll landen, weil die Produkte für den mehrfachen Gebrauch natürlich stabiler hergestellt werden müssen und damit mehr Material enthalten.
P.S. Bereits heute ist es billiger eine Mehrwegflasche in den Mülleimer zu werfen als eine Einwegflasche: Mehrwegflaschen kosten 8 bzw. 15 Cent Pfand, Einwegflaschen 25 Cent.

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