Forum: Wirtschaft
Eklat bei G7-Gipfel: Wie US-Präsident Trump die internationale Handelsordnung zerstör
REUTERS

Der freie Welthandel gilt als Dogma. Mit seinem Eklat beim G7-Gipfel hat Donald Trump dessen Ende eingeläutet. Denn ohne die USA dürfte es für die Globalisierung schwer werden. Das wird auch Deutschland spüren.

Seite 1 von 19
dieter-ploetze 10.06.2018, 16:41
1. schwer fuer globalisierung?

das sollte genauer gesagt werden. und zwar wird es schwer fuer die ungehemmte ungeregelte globalisierung.
ich wuerde das erst mal als positiv betrachten, denn wohin fuehrt uns die ungeregelte globalisierung?
dass man diese regeln muesse, wurde zwar schon oft angemahnt, passsiert ist aber nichts, denn jede
regelung wuerde den ungehemmten profit schmaelern. und darum allein geht es bei der globalisierung,
aus menschenfreundlichkeit geschieht hier gar nichts.
ausserdem dachte ich, so wurde es uns jedenfalls medial immer eingebleut, die globalisierung liesse sich
nicht rueckgaengig machen. aber zumindest erschweren und verlangsamen kann man sie, und daraus
folgernd vielleicht wirklich mal kontrollen und regeln einbauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Neophyte 10.06.2018, 16:41
2. Das weiße Haus steht unter Einfluss einer ausländischen Macht

Das sollte langsam allen klar werden. Trumps Aktionismus nützt niemanden, außer Putin! Trump führt einzig und allein die russische Außenpolitik aus um den Zusammenhalt des Westens nachhaltig Schaden zuzufügen. Warum dies so ist, darüber kann man nur spekulieren, aber vielleicht hat Sonderermittler Robert Müller bald die finale Antwort,.. es bleibt dem Westen und auch den USA zu wünschen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
equigen 10.06.2018, 16:43
3. Der Markt in China ist groß genug, und Indien kommt auch langsam dazu

Wenn die USA sich abschotten wollen treiben wir eben mit anderen Handel und nach und nach wird dann deren Lebensstandard weiter steigen. Die Waren in den USA werden teurer werden, die Waren schlechter und der US Lebensstandard wird sinken. Ist auf Dauer nicht das Problem der restlichen Welt, sondern der Trump‘schen Wähler in einem eingeigelten Staat. Fragt sich nur, ob das alle Amerikaner dauerhaft so toll finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ade 10.06.2018, 16:43
4. Die

deutschen Autos die er fahren sieht werden doch fast alle in Amerika produziert und sogar nach Deutschland exportiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 10.06.2018, 16:44
5. EU: max. 6% Exportüberschuß ... wir haben aber seit Jahren grob 8% !!!

Bei 285 Mrd. € (2017) wären also bei uns -70 Mrd. €. US-Zölle auf deutsche Autos, Triebwerke/Turbinen und Arnzeimittel betreffen Warenströme von ca. 20 Mrd. €, die dann vielleicht um 5 Mrd. € einbrechen würden.
'Eine Krise für die Weltwirtschaft' sieht anders aus, denn Zölle sind Einnahmen für den US Haushalt und senken das US-Handelsdefizit, was für den Dollar gut ist.
Vielleicht spielte D. Trump bei G7 und danach nur den Wirren, damit die restlichen G6 den Ernst ihrer Lage kapieren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scratchpatch 10.06.2018, 16:45
6. Vielleicht mal andere Schwerpunkte setzen?

So ist es. Deswegen sollte man vielleicht mehr Energie auf die Reform der EU, auf neue Handelsabkommen und internationale Beziehungen verwenden statt darauf, wie man in Deutschland Geld verteilt, das möglicherweise bald gar nicht mehr vorhanden ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mausi Worseck 10.06.2018, 16:46
7. Die EU sollte Kanada schnell ein Angebot machen ....

... ggf. auch Mexiko:
aktiver Beisitz in mindestens drei Kommissionen >
Handel & Wirtschaft & Energie

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mainstreet 10.06.2018, 16:49
8. Die Trump-Einstellung gabs auch in D-Land

Man muß nur in die Sechziger und Siebziger zurückgehen.- Da waren so Sprüche zu hören wie etwa .
"Was Du fährst kein VW ? " "man fährt doch deutsche Wertarbeit" "Vaterlandsverrat"
In Europa ist man glücklicherweise über diese Zeiten hinweg und auch in Japan rollen Europäer.
Der relativ freie Welthandel hat allen gutgetan und Aufschwung geschaffen aber in Amerika ist eben mal wieder einer dran der meint das die Zeiten früher besser waren. Natürlich waren wir früher alle jünger ist doch klar aber ich glaube niemand kann die Zeit zurückdrehen und auch Trump wird in Bezug auf den Welthandel scheitern das hält möglicherweise gerade so eine Amtzeit aber er wird wahrscheinlich vorher Probleme bekommen.
In einzelnen Punkten hat Trump natürlich durchaus mal Recht -vieleicht Russland da übertreibt Europa-
In Korea erreicht er möglicherweise etwas auch gut dafür war der Iran-Ausstieg einer seiner schwersten Fehler
und aus dem Klimaschutzabkommen auszusteigen spricht für sein hohes Alter das soll möglicherweise die Welt nach Ihm in Ordnung bringen.? Nicht alles ist präsidial bei Trump und Europa muss jetzt kluge und bestimmte Politik machen und vor allem sich einig sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupo44 10.06.2018, 16:51
9. Was hindert uns daran den USA die klare Kante zu zeigen......

Einmal mehr könnten wir den innerdeutschen Handel um ein Vielfaches erhöhen und zum Anderen gibt es genügend Staaten in der Welt die liebend gerne den Handel mit Deutschland um ein Vielfaches erhöhen würden. Wie die Russen, die Ukraine .Frankreich,Skandinavien und die Schweiz. Eine nandere Antwort als diese wird der jetzige Präsident nicht erhalten können von Ökonomen mit Weitblick. Das ist Alternativlos.Dieser Mann erpresst Europa zu Gunsten seiner nächsten Wahl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 19