Forum: Wirtschaft
Elektroautopionier: Tesla-Chef Musk wirft Mitarbeiter Sabotage vor
REUTERS

Die Produktion bei Tesla kommt nicht in Fahrt. Zu den technischen Problemen kommt jetzt offenbar ein Saboteur aus den eigenen Reihen hinzu. Er handelte offenbar aus Rache, weil er nicht befördert wurde.

Seite 2 von 11
ThorstenRuh 19.06.2018, 08:45
10. Wettbewerbsfähigkeit

Das ein Mitarbeiter ein ganzes Unternehmen zerstören kann oder empfindlich in seiner Wettbewerbsfähigkeit
stören kann, ist öfter der Fall, als wie der normale Unternehmer denken mag. Die Gründe sind dabei so
offensichtlich wie auch fatal. Bei Elon Musk war es ein Mitarbeiter der nicht befördert worden war, in unserem Betrieb
war es jemand der Schulden hatte und sich von einem Wettbewerber bezahlen ließ, damit dieser seine
Schulden bezahlen konnte. Wir haben damals einen Privatdetektiv beauftragt diese Störfälle aufzuklären
von der www.detektei-schuett.de aus Hamburg. Diese konnte den Fall klären und den Saboteur enttarnen.
Es ist ja nicht nur so, dass wir in unserer Produktion geschädigt wurden, sondern auch die Überlebensfähigkeit auf dem
Markt aufs Spiel gesetzt wurde. In einer Firma arbeiten Menschen, oft sehr viele und wenn die besagte Firma pleite geht,
stehen diese Menschen auf der Straße und somit auch ganze Familien, nur weil sich ein Mitarbeiter um ein paar Tausend Euro
bereichert hat. Diese Schicksale werden in Kauf genommen für die persönliche Bereicherung.

Beitrag melden
varlex 19.06.2018, 08:46
11.

Zitat von Helmut869
Das sind Probleme, die im Grunde fast jede Firma auch mal hat. Egal in welcher Branche. Ach, bevor es gleich los geht von den üblichen Personen: Tesla baut aktuell 3.500 Model 3 pro Woche. Diesen Sommer gut 5.000 Stück - next summer 10.000. Und die Model S und X kommen noch dazu. Hyundai baut vom IONIQ gerade mal 1.300 Stück. Pro Monat...
Keine Ahnung, wo du deine Zahlen hernimmst.

Aktuell spricht jede Quelle von ca 2000 Produktionseinheiten pro Woche. Diese beziehen aber alle! Teslamodelle mit ein.

Nach wie vor ist der Nissan Leaf als Modell das meist verkaufte Elektroauto der Welt mit rund 55000 Stück letztes Geschäftsjahr.

Die 3 Produktionsstandorte von Nissan sind auf 250000 Fahrzeuge pro Jahr bzw. ca 5000 Fahrzeuge pro Woche ausgelegt.

Im Gegensatz zu Tesla ist Nissan tatsächlich ein Pionier der E-Autobranche und bietet seit 2010 ein seriengefertigtes E-Auto an.

Beitrag melden
hkubin 19.06.2018, 08:48
12. Heilsbringer

So ist das halt mit den Heilsbringern. Erst werden sie gefeiert und danach holt sie die Wirklichkeit ein. Ob ein Schulz, ein Macron oder in diesem Falle ein Musk! Da helfen auch die Begeisterungsstürme von Toni Hofreiter im Bundestag nichts. Ein Projekt muss überzeugen und sich rechnen. Sonst war es das.

Beitrag melden
neurobi 19.06.2018, 08:49
13.

Zitat von Helmut869
Das sind Probleme, die im Grunde fast jede Firma auch mal hat. Egal in welcher Branche. Ach, bevor es gleich los geht von den üblichen Personen: Tesla baut aktuell 3.500 Model 3 pro Woche. Diesen Sommer gut 5.000 Stück - next summer 10.000. Und die Model S und X kommen noch dazu. Hyundai baut vom IONIQ gerade mal 1.300 Stück. Pro Monat...
Und VW baut pro Monat schon lange 3500 E-Golf pro Monat. Und könnte problemslos mehr bauen. Die werden auf der gleichen Fertigungsstraße montiert wie die Benziner.

Beitrag melden
bluestar2000 19.06.2018, 08:49
14. Personalpolitik

Zitat von captain_chaos
Bei der Personalpolitik kein Wunder. Der presst alles aus den Mitarbeitern für Hungerlöhne raus und lässt sie einfach fallen, wenn er sie nicht mehr braucht. Keine soziale Verantwortung. Hire and Fire ist nicht das beste Modell um langfristig Mitarbeiter an die Firma zu binden.
Ich möchte nichts anzweifeln, stelle aber die Ernst gemeinte Frage, worauf sich die Aussage gründet, dass Tesla seine Mitarbeiter überdurchschnittlich schlechter behandelt als jedes andere Unternehmen. Welche Umstände belegen bzw. verdeutlichen das? "Hire and Fire" ist das typische amerikanische Arbeitnehmermodel ... das ist nichts besonderes dort "überm großen Teich" ... das machen doch alle so. Oder irre ich mich hier gewaltig? (Das ist ja auch EIN Grund, warum die deutschen Arbeitgeber Lohndrückerei betreiben, weil wir gegenüber den amerikanischen Mitarbeitern so unendlich viel sicherere Arbeitsplätze hätten!)

Beitrag melden
neurobi 19.06.2018, 08:52
15.

Zitat von rm9
Und wieder ein Artikel, der den Leser glauben machen soll, dass Tesla kurz vor der Geschäftsaufgabe steht. Ist die Formulierung "kriselnde Autobauer" nochndie Vorstufe zur Krise, wahrscheinlich schon, sonst wäre kein Abstand mehr gewahrt vor der Krise der deutschen Autobauer. Tesla ist auf einem guten Weg und wird innerhalb der nächsten 10Jahre zum mächtigsten nicht-chinesischen Autobauer der Welt aufsteigen, daran wird auch die medial heraufbeschworene Endzeitstimmung nichts ändern können.
Tesla kann froh sein wenn es überlebt. Und ja, Tesla ist in ein Krisenunternehmen, sonnst würde es nicht 10% der Manschaft feuern.
Tesla ist eine Kapitalvernichtungsmaschine wie sie es bisher noch nicht gegeben hat.

Beitrag melden
gucky2009 19.06.2018, 08:52
16.

Zitat von Helmut869
Hyundai baut vom IONIQ gerade mal 1.300 Stück. Pro Monat...
Also ich habe hier Zahlen das schon im September 2017 (!) 1800 Fahrzeuge für den Export produziert wurden.

https://cdn.goingelectric.de/forum/resources/image/46640

Beitrag melden
Etienne LM 19.06.2018, 08:59
17. Irgendwer ist immer Schuld.

Musk hat ja durchaus vieles erreicht. Aber langsam ist es Zeit zuzugeben, dass es mit dem Tesla für den Massenmarkt nichts wird. Da fehlt einfach viel zu viel an allen Ecken und Enden.
“Im Grunde lief alles nach Plan, aber dann kan da dieser Saboteur..“.. der Mann ist sich scheinbar für nichts zu peinlich.
Ich bin dabei eher verwundert, dass SpaceX zu funktionieren scheint, aber dort gibt es auch wenig bis gar keine etablierte Konkurrenz.

Beitrag melden
funny-smartie 19.06.2018, 09:03
18. na wenn die ....

.... Produktion wie die Sicherheit bei Facebook so leicht zu manipulieren ist, dann sollte man sich die Anschaffung eines Tesla-Fahrzeugs dreimal genauer überlegen. Als "Gegner" des autonomens Fahrens sind mir die rollenden Batteriebomben eh schon sehr bedenklich. Aus diesem Grund lasse ich umso mehr die Finger weg von solchen Fahrzeugen.

Beitrag melden
bammbamm 19.06.2018, 09:12
19.

Zitat von jens.kramer
Musk agiert extrem arbeitnehmerfeindlich, verhindert mit allen Mitteln Gewerkschaften, zahlt schlecht und die Arbeitsbedingungen sind wohl auch eher Marke Bangladesch. Sobald es E-Mobile mit guter Reichweite gibt, werde ich mir deswegen jedenfalls keinen Tesla kaufen. Sondern einen der altehrwürdigen Marken, wo noch Anstand, Gewerkschaften und faire Arbeitsbedingungen herrschen. Das US Modell des "Hire and Fire" hat ausgedient.
Sie meinen eine der Marken die über Jahre hinweg in Kauf genommen haben die Bevölkerung zu vergiften und sich bis heute vor der Verantwortung drücken und betrogene Kunden im Regen stehen lassen?

Beitrag melden
Seite 2 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!