Forum: Wirtschaft
Elektrobusse in China: Ohne Volldampf in die Verkehrsrevolution
AP/Zhao yadan - Imaginechina

Der Megastaat China elektrifiziert im Eiltempo seine nationale Busflotte. Die futuristischen Fahrzeuge verbessern die Luft in den Städten - und helfen, die globale Ölnachfrage zu dämpfen.

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Sportzigarette 25.06.2018, 15:26
30. zum Glück!

Zitat von burlei
... ist eine technische Sackgasse. Fragen sie dazu mal Herrn Stadler von Audi oder die Fachleute im Forum hier. Dass es in China funktioniert liegt nur an der kommunistischen Regierung, die dem Volk den Zugang zu den guten, deutschen Kfz verwehrt und sie in den öffentlichen Nahverkehr und in völlig sinnlose E-Autos zwingt. Dabei weiß doch jeder, dass selbst deutsche Diesel-Busse diesen Elektro-Bussen total überlegen sind. Wenigstens im Dieselverbrauch. Stimmts?
Na zum Glück kann sich nicht jeder Chinese ein Auto kaufen, denn wen sie es täten, würde China erst recht im Smok ersticken und es wäre eine Katastrophe für das Klima weltweit.
Auch wenn ich selbst gern Auto fahre, es ist ein Auslaufmodell und wir sollten dankbar für jedes Jahr sein, dass wir damit noch haben. Aber Alternativen wird die Zukunft gehören!

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pragmat 25.06.2018, 15:26
31. Lebensdauer

Interressant, dass die Chinesen die Lithium-Titanat-Batterien gewählt haben. Die haben zwar den Vorteil sehr langer Lebensdauer und Kurzschlußsicherheit, haben aber nur etwa die Hälfte der Kapazität von Lithium-Grafit-Batterien. Es ist verständlich, dass man dieses Konzept in der Einführungsphase gewählt hat, wo die Betriebssicherheit den Boden für Großserien bereiten muss.

Da die Grafit-Anoden-Technik zurzeit intensiv weiterentwickelt wird, ist abzusehen, dass in etwa 5 Jahren die Fernbusse mit doppelter Reichweite/Kapazität auf den Groß-Serien-Markt kommen. Dann sind VW (MAN, Scania), Daimler(Mercedes) und Fiat (Iveco) weg aus dem Busgeschäft. Das sollte uns eigentlich nicht Leid tun, denn dann fahren wir unseren Innenstädten wahrscheinlich alle Volvo.

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u-bahner 25.06.2018, 15:26
32. Strom-Quelle

Über das Wichtigste fällt im Artikel mal wieder kein Wort: Woher kommt denn der Strom? Klar, aus der Steckdose - aber wo und wie wird er erzeugt? E-Mobilität ist ein gigantischer Stromfresser, und Strom je nach Herkunft alles andere als sauber und/oder sicher. Bevor man in Sachen E-Mobilität hurra schreit, bitte immer auch mit beleuchten, wieviel Schadstoffausstoß und Primärenergieverbrauch, wieviel CO2, graue Energie, Feinstaub, Flächenverbrauch und Atommüll in einem Personenkilometer stecken. Und dann ist die Welt ggf. auf einmal nicht mehr so einfach, wie sie zunächst scheint.

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_thilo_ 25.06.2018, 15:26
33. Stimmt das wirklich ?

Nach Ansicht des VDV sind die Elektrobusse teurer in Anschaffung und Wartung und haben ein Problem mit der Reichweite .. Da sollte man genauer hinschauen:
Teuer sind vor allem die Akkumulatoren. Davon abgesehen sollten Elektrofahtzeuge deutlich preiswerter und in der Wartung günstiger sein. Die Kosten für eine "neue Ausrichtung der Werkstätten" anzuführen ist eher selstsam .. Das Reichweitenproblem, sofern es bei Stadtbussen relevant ist, kann durch einen Wechsel der Akkumulatoren überbrückt werden.
Wenn man einfach mal annimmt, China subventioniert die Produktion von Akkumulatoren, um Produktionskapazitäten für den Weltmarkt aufzubauen, dann hat China - wieder einmal - eine überlegene Strategie. Beispiele gibt es doch genug, siehe z.B. Solarpanels und Tomatenmark(!).

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brunosjob 25.06.2018, 15:27
34. Schon der olle Lenin sagte

dass der Sieg des Kommunismus in der Elektrifizierung der Sowjetunion bestand. Irgendwie passend zu China und den Rest der Welt

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rudi_ralala 25.06.2018, 15:27
35.

Zitat von blackmaniaag
Zitat: "Ein probates Mittel dafür ist die Elektrifizierung der öffentlichen Busse, die bisher bis zu 30 Mal mehr Sprit verbrauchen als ein durchschnittlicher Pkw." Und wieviele Menschen passen in so einen Bus, dessen Plätze laut Autor ja bis auf den letzten Platz besetzt sind? Sprich: was würden die Autos der Passagiere verbrauchen, wenn sie selbst führen? Ai ai ai, da tut einem ja der gesunde Menschenverstand weh, bei solchen Feststellungen.
Ich glaube auch, dass im falschen Film bin.
Kommunale Busse haben eigentlich die Angewohnheit immer die gleichen Stecken zu fahren. Oberleitungsbusse gibt es schon seit 100 Jahren und die sind umweltfreundlicher als mit Batterien betriebene Busse. Man könnte die sogar mit Erdschienen antreiben.
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, die wieder vermehrt einzusetzen. In Athen fahren die immer noch und das seit Jahrzehnten.

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sven2016 25.06.2018, 15:28
36.

"Immerhin werden sie von der Regierung massiv subventioniert. In Shenzen zum Beispiel soll der Staat rund die Hälfte der anfallenden Kosten zur Umstellung der Busflotte übernommen haben."

Ist das in Deutschland nicht auch so? Die Verkehrsbetriebe der Städte sind kommunale Betriebe. Wenn die Busse kaufen, trägt "der Staat" sogar die gesamten Kosten.

Den zitierten Satz aus dem Artikel verstehe ich nicht.

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gruenerfg 25.06.2018, 15:28
37. Schlimm

Zitat von jonny_dens
Aha , die fahren mit Strom und sparen Öl. Und der kommt in China meist aus Kohle...... Toll !!
Aber echt, wie kommen die Leute dazu, etwas positiv zu bewerten. Irgendwo finden wir doch immer eine Schublade, um unseren Frust auf andere abzuwälzen. So entstanden manche Parteien.

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Big Duke 25.06.2018, 15:29
38. Wasserstoff

In Stuttgart gab es Wasserstoffbusse. Diese wurden dann aber gegen die "altmodischen" Hybridbusse getauscht. Hier kann eben noch ein alter Diesel mitverkauft werden. Ein Bus ist ideal für den Wasserstoffbetrieb. Der Tank mindert nicht das Ladevolumen und - er tankt immer an der gleichen Tankstelle. Scheinbar waren Politik und Ingenieure anderer Meinung. Deutschland ist eben mehr damit beschäftigt ob eine Kundin auch mit Kunde angesprochen werden darf als mit wirklich praktikablen Lösungen. Hier zeigt sich der Vorteil eines zentralistisch regierten totalitären Systems wie in China, oder darf man das nicht sagen weil wir denen noch viele gute Firmen verkaufen wollen...

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felisconcolor 25.06.2018, 15:29
39. Schöner

Artikel. Klar sind uns die Chinesen bei vielen Dingen voraus. Allen voran mit der schlechten Luft. Nein kein ja aber die Luft in deutschen Städten.... jeder der das heute skandiert kennt keine schlechte Luft in deutschen Städten und ich meine "wirklich schlechte Luft". Andererseits in China kommt der Strom auch nicht nur aus den Steckdosen. Wenn die Städte sauberer werden sollen müssen die Landbewohner eben mit dem Mief der Kohlemeiler oder den Risiken der AKWs leben. Und genauso wird es in Deutschland auch kommen. Irgendwer muss die Kosten für die "sauberen Städte" tragen. Aber darüber brauchen wir uns nicht wirklich Gedanken machen. Wir bekommen ja nicht einmal eine ordentliche Infrastruktur für all die zu erwartenden Elektrofahrzeuge hin. Also liebe Städter geniesst eure saubere Luft doch mal. Und wer das nicht glaubt, Flüge nach Peking gibt es ziemlich billig. Mal ne Nase voll nehmen und ihr werdet Euch nach euren wirklich sauberen Städten sehnen. Und liebe Städter, wir Landeier wollen wirklich nicht viel, wir sind genügsam. Aber eines wollen wir nicht, Opfer sein für Euren Stromhunger

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