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Elektromobilität: BMW-Betriebsrat warnt vor drohender Übermacht Chinas
REUTERS

Lange galt BMW als Vorreiter für Elektromobilität. Nun warnt der Betriebsratschef im SPIEGEL vor der Konkurrenz aus China - und fordert eine gemeinsame Offensive der deutschen Autoindustrie.

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markusostermann 19.05.2018, 09:44
1. Vorreiter für Elektromobilität?

Mit dem problembeladenen, völlig überteuerten i 3?
Mit dem - optisch gelungenen - unfinanzierbaren i 8?
Na ich weiß nicht.

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Sachsenimker 19.05.2018, 09:47
2. Jetzt wacht die deutsche Autoindustrie auf!

und brüllt gleich nach Subventionen durch den Steuerzahler.
Weg mit diesen deutschen Karossen. Lange geschlafen und trotzdem gut verdient, 3000€/Tag. Die 1,3 Mia Chinesen werden doch die 80 Mio Deutschen mit Autos vesorgen können. Oder?

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derhey 19.05.2018, 09:51
3. Glückwunsch

und guten Morgen - schon aufgewacht aber man träumt doch noch.
DER Zug ist abgefahren.

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icqfr 19.05.2018, 09:56
4.

Der blanke Hohn. Wo Daimler doch eben erst den Untergang der Litarion in Kamenz besiegelt hat. Dem einzigen Batteriekomponentenhersteller Europs.

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hardeenetwork 19.05.2018, 09:57
5. Der lange Schlaf

Möglicherweise ist es schon zu spät um bei der Elektromobilität noch vorne mitzuspielen. Zögern, zaudern und Spritfresser (SUV) produzieren und bewerben, anstatt mit klarer Kante in die E-Zukunft zu investieren.

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luganorenz 19.05.2018, 09:59
6. Jetzt dämmert es auch den letzten!

Da kann sich die Benzinfraktion Mut einreden wie sie will, die Tage des Explosionsmotors sind gezählt! Und während die deutschen Petrolheads alle Energie in Betrügereien steckte, sind die anderen davongezogen.

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Nachteuie 19.05.2018, 10:01
7. Man müsste und sollte.....

Unsere Großindustrie kann sich bis heute nicht mal auf einen gemeinsamen Standard für die Elektromobil-Tankstellen noch auf ein gemeinsames Bezahlsystem einigen. Die deutschen Energieerzeuger und Stromnetzbetreiber haben nicht mal ansatzweise eine Ahnung, wie sie tausende Heimladestationen in ihre Netze integrieren sollen und erst recht nicht, wie sie tausende "Laternenparker"-Emobile mit Ladestrom versorgen sollen. Und jetzt sollen diese Großkonzerne sich zu einer Multi-Milliarden-Investition zusammen tun? Machen wie uns nichts vor: So eine Zellenproduktion ist Groß-Chemie mit hohem Risiko - nicht nur teuer, sondern auch umweltschädlich. Da wird es sicher (umweltschutz)Proteste und massig Diskussionen geben. Bei deutschen Bau- und Ordnungsrecht schätze ich mal locker 5 - 8 Jahre Planungs- und Genehmigungsfrist. Dann beginnt der Bau - und die letzten Großrojekte in unserem Land (Elbphilharmonie, Stuttgart21, Flughafen BER etc.) zeugten nicht so wirklich von technischer Expertise in unserem Land beim Durchführen solcher Großprojekte. Seien wir ehrlich: Wenn eine solche Zellenherstellungs-Großanlage in Europa gebaut wird, dann sicher nicht in Deutschland. Und ob unsere Arbeitsplätze nun nach Rumänien, Irland oder in die VR China abwandern, ist mir ehrlich gesagt, völlig egal: Eins so schlimm wie das Andere.

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sibbi78 19.05.2018, 10:04
8. Eine gemeinsame Batteriefabrik in Europa

wäre für den Anfang gar nicht mal so schlecht. Und in der Tat, die Chinesen machen ernst und TESLA (USA) ist DER Darling der Milliardäre! Der Diesel wird noch für Schiffe, Bau- und Arbeitsmaschinen gebraucht. In Kraftfahrzeugen hat er keine Zukunft mehr, so sehr das die deutschen Autobauer auch abstreiten mögen – immerhin sind die Dieselaggregate deren Goldesel. Wenn die deutschen Manager immer noch den schnellen Euro mit Dieselmotoren verdienen wollen und Alternativen wie den Elektroantrieb vernachlässigen, wird es ihnen genauso ergehen wie der einst weltweit führenden Unterhaltungselektronik, der Motorradproduktion, den Uhrenmanufakturen, der Fotoindustrie usw. – sie werden vom Markt verschwinden! Oder kennt noch jemand „Grundig“, „SABA“, „Graetz“, „Agfa“, „Hercules“, „Zündapp“ etc.? Maximal noch als „Marken“name für no name Produkte.
Die Politik ist – wieder einmal – maßgeblich an dieser Fehlentwicklung beteiligt, da Politiker, heute mehr denn je, nur noch kurz- bis mittelfristige Ziele verfolgen. So, als hätten sie keine Erwartungen an eine – wie auch immer gestaltete – Zukunft oder zumindest kein Interesse daran: Wer weiß, was die nächste Wahl bringt. Da wären wir beim Thema: Das, liebe Leser, liegt in der Hand der Wähler!

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kenterziege 19.05.2018, 10:04
9. Bosch hat die besten seiner Leute über zwei Jahre..

. ..über dieses Thema brüten lassen und ist, was die Sinnhaftigkeit der Batteriefertigung betrifft, zu einem negativen Ergebnis gekommen. Aber die Betriebsräte sind mal, wie immer schlauer!
Die sollten sich lieber Fragen, weshalb das Ergebnis von Bosch so ausgefallen ist! Vielleicht sind es die Löhne hier und die Umweltschutzauflagen? Ich werte das nicht negativ!

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