Forum: Wirtschaft
Elektromobilität: BMW-Betriebsrat warnt vor drohender Übermacht Chinas
REUTERS

Lange galt BMW als Vorreiter für Elektromobilität. Nun warnt der Betriebsratschef im SPIEGEL vor der Konkurrenz aus China - und fordert eine gemeinsame Offensive der deutschen Autoindustrie.

Seite 5 von 7
Sixpack, Joe 19.05.2018, 11:46
40. @33: totgesagte leben länger

Na ja: wenn sie in 2018 die Antwort noch nicht wissen ist die Frage ob sie überhaupt die Zeitung lesen. E-Autos sind jetzt schon bei ungefähr die Hälfte des CO2 Ausstoss normalen Verbrenner (benzin und diesel). Die deutsche Strommix hinkt noch hinterher weil ihr Atomstrom abgeschaltet hat, dafür die Braunkohle weiterhin subventioniert wegen ein oder zwei Arbeitsplätze. Stellen sie sich mal an einem Ampel in einer willkürlichen Grossstadt wenn’s draussen kalt ist. Dann übrrdenken sie sich ihren Beitrag nochmal bitte.

Beitrag melden
cum infamia 19.05.2018, 11:54
41. China- imperialistisch ?

Zitat von Hamberliner
Was wir alle beisteuern können ist 1.) den imperialistischsten Staat dieser Erde konsequent boykottieren und 2.) unseren Politikern auf die Finger gucken und auf unser Wahlverhalten achten um zu verhindern dass Parteien die imperialistischen Wirtschaftsinteressen Chinas durchsetzen, indem sie ein Verbot CO2-neutraler Kraftstoffe, ein Verbot nichtelektrischer Verkehrsdekarbonisierung anstreben. Nichts anderes ist ein Verbot von Verbrennungsmotoren nämlich.
China kann man alles nennen- aber "imperialistisch " ?
Welches Imperium beherrscht China ? Vielleicht sollten Sie sich mal mit der Bedeutung von Fremdwörtern vertraut machen. Danke

Beitrag melden
MiniDragon 19.05.2018, 12:00
42. Tesla produziert keine einzige Batterie

Zitat von localpatriot
Elon Musks Fabrik produziert heute mehr Batterien als jede andere Fabrik,
Sondern verpackt nur Panasonic - Li-Ionen-Speicherzellen in spezielle, miteinander verbundene Schachten.
Die mit diesen Schachteln erreichbare Energiedichte beträgt maximal
ca. 150 Wattstunden pro kg.

Beitrag melden
Ing. Hans Maulwurf 19.05.2018, 12:02
43.

Zitat von paula_f
es gibt eine Innovationsplatform bei BMW - dort können Interessierte Innovationen bei BMW einreichen. Die Bedingungen sind aber lustig - jeder der dort seine Idee einreicht muss vorher alle Rechte an BMW abtreten. Solche Bedingungen gehen nur geistig minderbemittelte ein. Externe Angebote werden in den Abteilungen verschleppt. Beispielsweise wurde schon vor Jahren neue Batteriekonzepte bei BMW als Innovation eingereicht - diese Konzepte sind heute Batterien aus Österreich für Gabelstapler und chinesische Elektroautos. Ein neues Thermomangementsystem für Batterien und ganze Elektroautos konnte bei Mahle, Bosch, VW, Audi, Mercedes und BMW nicht einmal präsentiert werden. Dieses Konzept ist heute ein Produkt des Tata Konzerns und wird im Jaguar I-Pace erstmalig verbaut. Bereits Schremp hat gemeinsam mit Piech die Batteriefabrik von VW und Mercedes geschlossen - damals eindeutig Technologieführer. Angestellte Manager sind besofffen von ihrer Macht und hören nicht mehr zu. Der Audi Duo war das erste Hybridfahrzeug in serienreifem Zustand - lang vor Toyota. Bei uns wurde auch die Schubvektorsteuerung Grundlage die SpaceX Raketen und alle modernen Kampfflugzeuge erfunden, die besten Windräder und jetzt gerade wieder die allerbesten Photovolatikzelle mit 33,3% Wirkungsgrad. Umsetzen können die Erfüllungsgehilfen für mehr Dividende das nicht.
Sie sprechen es an, die Entwicklungen sind vorhanden, aber sie
lohnen sich finanziell nicht. Nicht jetzt. Jetzt stelle ich mir aber die
Frage, wenn sich eine Technik nicht lohnt, wieso sollte man sie
einsetzen? Das Elektroauto hat eine deutlich niedrigere Reichweite
verglichen mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, der
Aufladevorgang gestaltet sich für gefühlt 70% der Leute schwierig
bis unmöglich (keine Ladeinfrastruktur für Laternenparker), unser
Stromnetz bräuchte ein Upgrade um die Fahrzeuge aufladen zu können, hohe Anschaffungskosten, geringe Verfügbarkeit (im Moment..).
Die Vorteile des E-Fahrzeugs, die lokale Emissionsfreiheit (zumindest
aus dem Auspuff) sind natürlich gewaltig, allerdings darf man nicht
vergessen dass die Fahrzeugemissionen bei den strengen Abgasvorschriften nicht nur aus dem Auspuff kommen, Stichwort
Reifen/Bremsenabrieb.

Das E-Auto ist für mich im Moment das ideale Zweitfahrzeug.
Bis es das ideale Fahrzeug für alle wird dauert es noch
etwas - und so lange werden wir den Verbrennen noch behalten.
Analysten schätzen ca. 2035 könnte es so weit sein.

Beitrag melden
bestofhans 19.05.2018, 12:06
44. Deutschland hat die Entwicklung verschlafen

Da versuchen die Automobilkonzerne in Unruhe und Hektik aufzuholen was sie versäumt haben. Wahrscheinlich ist es zu spät. Die Überheblichkeit auf Diesel- und Benzinmotoren bei deutschem khow how zu setzen wird bestraft. China, Südkorea und wahrscheinlich auch Tesla werden den deutschen Markt mit Elektroautos überschwemmen und wahrscheinlich deutlich günstiger
bei guter Qualität. Langfristig sind die Verbrennungsmotoren out.Arm dran sind dann besonders die PKW Zulieferfirmen, es sei denn sie haben sich bereits umgestellt und vorbereitet für die Elektromobilität.
Zur Zeit sind Elektroautos bei dem hohen Anschaffungspreis und dem relativ geringen Benzinpreis keine Alternative für den Konsumenten. Aber die Zeit wird mit Sicherheit kommen.

Beitrag melden
HH1960 19.05.2018, 13:00
45. Ach?

Jetzt das große Zähneklappern bekommen, aber weiterhin große Diesel mit "Spezialtechnik" bauen, die Politik immer wieder dazu bringen fortschrittliche Technik zu behindern und gleichzeitig alte Technik zu subventionieren. Wenn die dt. Automobilindustrie in ernste Schwierigkeiten gerät, ist es vor allen Dingen dem zögerlichen Agieren der Manager und dem kontraproduktiven Verhalten der Politiker zu verdanken. Den drohenden Absturz habt ihr euch redlich verdient.

Beitrag melden
Sixpack, Joe 19.05.2018, 13:16
46. @42: Tesla baut sehr wohl eigene Batterien.

Die Gigafactory 1 ist eine Zusammenarbeit mit Panasonic wo lithium-ion Zellem Typ 2170 gebaut werden. Tesla hat auch ein eigenes Team das die Batterie-entwicklung voran treibt und die Kobaltmenge innerhalb von eonem Jahrzent so um die 90% veringert hat. Und ja, Tesla verarbeitet die Zellen weiter zu Pakete die in den Autos verarbeitet werden, aber auch in Powerpacks.

Beitrag melden
jakk-hammer 19.05.2018, 14:07
47. Und dann?

Was bringt uns die mobile Vorreiterschaft Deutschlands? Unsere eigenen Autos sind in unserem eigenen Land viel (!!!) teurer als im Ausland, sodass sich kein Deutscher das im eigenen Land produzierte Auto als fabrikneuen Neuwagen (nicht: Jahreswagen!) leisten kann. Nicht mal Mittelklasse (wie z.B. Audi A4, BMW 3er). Bei den E-Autos wollte man das munter fortsetzen: Ein i3 von der Größe eines Toyota Auris, für 35.000 Euro. Gehts noch? Könnt ihr behalten; irgendwo ist Schluss. Solang bei uns keine PKWs mehr hergestellt werden, die ein vernünftiges Verhältnis zum Einkommensgefüge mehr aufweisen, habe ich nichts gegen (hochwertige!) Konkurrenz aus Fernost. Xiaomi macht's im elektronischen Sektor beispielhaft vor.

Beitrag melden
rumans 19.05.2018, 14:26
48. Wasserstoff wie Japan! In China gibt's keine Freiheit

laut aufzumucken, wenn man sich auf dem Holzweg, pardon seltene Erdenweg befindet. Es wird diktatorisch durchgezogen und braucht deshalb nicht richtig sein.
Die Akkuladestruktur ist für die weitaus grösste Zahl der Länder unbezahlbar, sogar für europäische Länder. Sie witd deshalb klimamässig global keine Auswirkung haben. Hier wird's ein Stopp geben jenseits von Zweitwagen mit eigener Lademöglichkeit.

Beitrag melden
akao_88 19.05.2018, 14:55
49. Hamberliner

"Was hab ich davon wenn es Bosch gutgeht."

Steuern. Sehr viele Steuern. Was glauben Sie wieviel Steuern Bosch und die ca 200k Beschäftigten mit Spitzenlohn in Deutschland bezahlen? Solche Unternehmen und defen Mitarbeiter bezahlen die ganzen sozialen Lekstungen des Staates.

Beitrag melden
Seite 5 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!