Forum: Wirtschaft
Elektromobilität: VW erwägt Bau gigantischer Batteriefabrik
DPA

Volkswagen steht offenbar vor einer spektakulären Strategiewende. Der Autokonzern erwägt den Bau einer gigantischen eigenen Batteriefabrik im Raum Salzgitter.

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aurichter 27.05.2016, 09:16
30. Hochachtung

falls die tatsächlich so o.ä. durchgebracht wird, weil es zeigt, daß der Konzern im Stammland in in die Stammwerke investiert und den Menschen damit deutlich macht, seht ihr, auch hier wird weiter in zukünftige Technologien ausgebaut. So muss es sein und die Beschäftigten zahlen dieses Vertrauen auch zurück, auch wenn man unter Umständen davon ausgehen kann, daß nicht alle Arbeitsplätze in und um Salzgitter erhalten werden. Dennoch ein deutliches Zeichen auch an die Wirtschaft, die mit kurzen Wegen diese Entwicklung mitgestalten soll. Für die gesamte Region eben ein Vorteil.

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Oloid 27.05.2016, 09:19
31. Die erste vernünftige Meldung ...

Endlich mal eine vernünftige Meldung von VW. Nach all der Unprofessionalität der letzten Zeit wäre es trotz allem wünschenswert das VW eine neue Linie findet - und dann auch mal beibehält. Wenn Tesla der neue Volkswagen ist wird es für VW dünn ...

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walter_e._kurtz 27.05.2016, 09:21
32. nicht mehr up to date

Zitat von wll
... Ich hoffe VW hat sich auch überlegt, ob und woher sie die benötigten Rohstoffe bekommen - ohne ist die schönste Fabrik leider wertlos. Dummerweise haben auch da die Chinesen oft den Daumen drauf und verweigern Lieferungen ins Ausland, um die Fertigung im eigenen Land zu erzwingen, siehe seltene Erden. ...
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rohstoffe-warum-china-die-seltenen-erden-freigibt-13354646.html
Man beachte folgenden Abschnitt:
"Die Phantasien über den Wert von seltenen Erden waren zu hoch angesetzt. Obwohl das Land rund 31000 Tonnen exportieren darf, wurde die Quote in den Vorjahren nie ausgeschöpft. 2013 wurden 22493 Tonnen exportiert, bis November waren es im Jahr 2014 rund 24886 Tonnen. Doch der Wert der Exporte ist um ein Drittel geringer als noch im Jahr 2013, wie aus Daten der Zollbehörden hervorgeht. Im Jahr 2012 lagerte das Land sogar 20000 Tonnen als strategische Reserve ein."
Es ist genug für Alle da ;-)

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naklar261 27.05.2016, 09:24
33. spaet ja, aber besser jetzt als morgen

klar kommt das spaet, aber die Richtung stimmt.

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GrinderFX 27.05.2016, 09:26
34.

Zitat von WerAuchImmerNicht
Die halbe Welt fährt mit Strom? Niemand fährt ernsthaft mit Strom und wird es mit den gegenwärtigen Speichern je tun. Die Flugzeugträger und U-Boote dieser Welt bevorzugen Atomreaktoren, den E-Panzer gibt es nicht. Warum wohl? Wo waren Sie im Physikunterricht?
Das ist grundsätzlich erst mal egal.
Der Staat subventioniert es, auch wenn es umweltunfreundlicher ist und der normale Bürger glaubt und kauft es, auch wenn das Auto am Ende definitiv mit Kohle getankt wird. Der Bürger lügt es sich dann zurecht, von wegen er habe ja Ökostrom, auch wenn dieser gar nicht existiert und existieren kann, Hauptsache das Gewissen ist rein, auch wenn es nur scheinheilig und falsch ist und gar nicht so stimmt. Alles eine Frage des Glaubens und deswegen machen die Autohersteller das ja. Steuererleichterung und scheinheilig zufriedene Kunden, auch wenn nichts von dem so richtig ist.

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darmspiegelgabsschon 27.05.2016, 09:28
35.

Bei der zukünftigen Energiedichte und Kapazität solcher Akkus ist mir nicht so recht wohl. Carports aus Holz werden dann bestimmt verboten...Ich baue mir schon mal ein Containment in den Hof.

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Beat Adler 27.05.2016, 09:29
36. Warum Lithium? Warum nicht Aluminium?

Zitat von joedi2
alles gut und schoen, aber: die benoetigten grundmaterialien lagern im wesentlichen und in großen mengen außerhalb der westlichen welt (china, bolivien) sowie in kleinen mengen überall (wo der abbau aufwendiger ist). die umweltlasten beim abbau sowie der aufbereitung z. b. auch von neodym (für die hocheffizienten motoren/generatoren) sind sehr hoch. die wende in der mobilität wird (basierend auf lithium und neodym) keine zum vorteil der (globalen) umwelt sein können.
Warum Lithium? Warum nicht Aluminium?

Es scheint einen technologischen Durchbruch bei Aluminium Ionen Batterien zu geben:

http://news.stanford.edu/news/2015/march/aluminum-ion-battery-033115.html

Spotbillig in der Herstellung, 7500 Ladezyklen, d.h. 20
Jahre Lebensdauer, ultra-schnell aufladbar, leicht, klein, recyclebar, nicht brennbar, formbar wie ein Schwamm, etc.

Ausserdem werden Batterien fuer die Anwendung in Haeusern mit Sonnenkollektoren auf dem Dach benoetigt. Fuer diese Batterien ist das wichtigste Kriterium: Billig.

Fuer das Hauspack eignet sich auch eine Katzengold-Batterie.

http://www.nzz.ch/wissenschaft/technik/kostenguenstige-katzengold-batterie-1.18645884

Batteripacks fuer Fahrzeuge muessen:

-klein
-leicht
-schnell ladbar
-billig
-viele Ladezyklen
-recyclebar
-grosse Speicherintensitaet

sein/haben. Da ist noch viel Forschung und Entwicklung noetig. Je mehr Firmen sich darauf stuerzen, desto besser.

Und es gibt deutliche Verbesserungen bei der klassischen Lithium-Batterie:

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/schweizer-innovation-superbatterie-soll-milliarden-einbringen-ld.4718
mfG Beat

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mikechumberlain 27.05.2016, 09:33
37.

Jetzt reitet sich VW voll in die Pleite.

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p-Bran 27.05.2016, 09:36
38. blubb

Ich verstehe die Leute hier nicht, die denken, die deutsche Automobilindustrie muss irgendwem (TESLA) hinterlaufen und aufholen.
Das, was es bisher als E-Autos gibt ist technologisch so ansruchsvoll wie ein Akku-Schrauber, auch die so hochgelobten TESLA. Denen gelingt es bloss Ihren Akku-Schrauber wie ein IPhone aussehen zu lassen und den "Muss-Man-Haben"-Affekt bei einigen Leuten auszulösen.
Das wird VW nicht mehr hinbekommen! Aber die E-Auto Technologie ist seit Jahrzehnten für ALLE Autohersteller verfügbar.
Nur VW muss sich wohl ein neues Image zulegen und schwenkt nun offenbar auf Druck des Kundenverlangens mehr auf die E-Mobilität um. Mal gucken, ob damit die Margen der Verbrenner zu erreichen sind...

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WerAuchImmerNicht 27.05.2016, 09:44
39.

Zitat von joerg.braenner
Wenngleich ich ein Fan der Elektromobilität bin, so frage ich mich doch ernsthaft, wer eine solch große Menge an Elektroautos kaufen wird. ... Die USA werden sicher nicht Vorreiter in Sachen E-Mobilität werden - nicht, wenn man sich anhört, was der künftige Präsident Trump in Sachen Energieversorgung vorhat (Öl, Kohle, Gas, Atomkraft). Hier lautet die Devise ganz klar: Zurück in die Vergangenheit - Je schmutziger und klimaschädlicher, desto besser.
Die USA haben vor allem große Entfernungen, etwas, wofür sich E-Autos bis heute nicht mal ansatzweise eignen.

Teslas 450 km Reichweite bei vorsichtiger Fahrweise, ein Witz, obwohl es fast schon nach viel klingt. 200 km bei etwas mehr Spaß, dann 30 min tanken/landen! Worüber um Gotteswillen sprechen hier alle? Und genau, wo soll denn der Strom herkommen? Aus Windmühlen, falls Wind zufällig weht? Die Politik, will, will will, sie denkt allerdings nicht für fünf Pfenning nach und scheint noch weniger zu wissen und die Bevölkerung, die nicht einmal in den Grundzügen der Physik steckt macht Määääääääääh dazu.

Tesla hat noch nicht einen müden Dollar erwirtschaftet, finanziert sich über "Geldgeber" und Umweltzertifikate. Das wird ein hübscher Knall, wenn die Hyp um die E-Gurken da drüben auffliegt. Den Knall wird dann bis zu uns hören, je nachdem, wer gerade die größte "Batteriefabrik" gebaut hat und dann wieder einstampfen darf, nachdem Tesla endlich den Beweis des Unvermögens gegenwärtiger E- Mobiltechnik erbracht hat.

Und nein, ich habe nichts dagegen, das reiche Mütter zukünftig ihre Kinder mit einem E-Auto in Kindergarten und Schule an Stelle eines Hausfrauen-SUVs karren. Der Drittwagen solcher Leute sollte auf jeden Fall ein E-Mobil sein.

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