Forum: Wirtschaft
Elon Musk zu Model-3-Problemen: "Tesla ist nicht mehr in der Todesangst-Situation"
REUTERS

Nach Problemen in der Produktion des ersten günstigeren Tesla-Models sieht Firmengründer Elon Musk sein Unternehmen im Aufwärtstrend. Eine neue Geldspritze sei nicht nötig.

Seite 1 von 10
goldstein.84 02.11.2018, 22:39
1. Tja

lieber Musk hast praktisch selbst erlebt, wie Brutal die etableirten Wettbewerber sind, in dem Sie druck auf zulieferer ausüben, damit sie Tesla teile unpünktlich oder fehlerhaft liefern. Oder bei E-Auto prämien Tesla einfach aussperren, so fair geht es da nicht, vor allem bei Mercedes, BMW, Toyota usw. Sie versuchen mit aller macht und hilfe von SPON dich fertig zu machen, in dem Sie nur negative nachrichten über dich bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pixopax 02.11.2018, 22:51
2. Offenbar weiß er es nicht besser

„Die Entwicklung der besten Technologie fürs autonome Fahren hat also eine große Bedeutung. Und hier spielt im globalen Vergleich die europäische Industrie eine zentrale Rolle. Immerhin 52 Prozent aller weltweiten Patente zum automatisierten Fahren kommen aus Deutschland – angeführt von Bosch, Audi und Continental.“

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_6867181 02.11.2018, 23:03
3. wie weit Tesla den etablierten Herstellern voraus ist....

....wird sich zeigen, wenn die mit autonomen Systemen auf den Markt kommen. Die halten sich aktuell vor allem deshalb zurück, weil die Systeme noch nicht sicher sind. Man stelle sich nur mal vor, ein autonom fahrendes Fahrzeug von einem deutschen Dieselsünder verursacht einen Unfall (wie es bei Tesla ja nun schon einige Male vorkam...). Das alles nur von einem Kamerasystem abhängig zu machen, erscheint mir allerdings grob fahrlässig. Wie würde so ein System auf plötzliche Verschmutzung reagieren, z.B. wenn im Winter Schnee aufwirbelt und die fest installierte Kamera verdeckt? Ein Mensch kann da immerhin noch drum herum schauen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MiniDragon 02.11.2018, 23:58
4. Wenn er Glück hat

hilft ihm vielleicht auch die Jahreszeit, denn in den kommenden Wintermonaten werden wohl kaum Kunden an ihren unbenutzt in der Garage stehenden Wagen Fehler entdecken und reklamieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gruffelo 03.11.2018, 01:11
5. na klar....

derartige Bestätigungen von Elon Musk glaube wer wolle - seit seiner Bestätigung bzgl durchfinanzierten Going-Private kann man von solchen Meldungen bestenfalls noch auf gewisse Absichten EM's hinsichtlich einer Beeinflussung des Börsenkurses rückschliessen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas_linz 03.11.2018, 06:45
6. Danke Spon,

schoen auch darueber in deutschen Medien zu lesen. Der Podcast ist empfehlenswert. Man merkt, dass da viel Druck vom Kessel abgelassen wurde. Lockeres Gespräch, ohne sensationelle Neuigkeiten. Ich goenne es Herrn Musk.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mhuz 03.11.2018, 07:34
7.

Ist ja schön für Tesla aber was soll ich jetzt damit machen ? Kommt mir vor, wie wenn dieser Musk wieder Geld braucht oder die Aktien wieder gepuscht werden sollen, weil auf einmal so viel positive Nachrichten kommen.
Meiner Meinung nach ist bei solchen E Autos, dass ich Stundenlang laden muß. Ich war in so einem Laden in Frankfurt und da hat ein Verkäufer einem Kunden erklärt, er müsse so ein Auto eine Nacht an der Steckdose lassen aber was ist, wenn ich keine Steckdose im Häuserblock habe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheFunk 03.11.2018, 08:43
8. Die Modellpalette

muß ja auch dringend mal überholt werden, angefangen beim Modell S. Wie lange ist der schon auf dem Markt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mhwse 03.11.2018, 09:07
9. .. die Autobauer

setzen auf Uralt Technik im Bereich Information.
(Ob elektrisch Fahren jetzt eher mit "festen/ladbaren Batterien" oder Wasserstoffzellen klappt - wird man sehen - Wasserstoff ist kompliziert im Handling - Tankstellen teuer, aber eben (3-5 Minuten Betankung) möglich - im Prinzip ist das egal - es geht immer um Protonen/Elektronen - Stromfluss der den Motor treibt ..)

Was Automobilbauer nicht gerne tun, ist moderne Elektronik dort einbauen - denn die müsste immer den kompletten Testzyklus mit durchlaufen - teuer.

Hat man getestete Elektronik - ist es einfach diese im "neuen" Modell zu verbasteln - ähnlich machen das mittlerweile alle Smartphone Hersteller ..gleicher (ggf. mäßig versionierter Inhalt) - neues Gehäuse - bisschen aufgehübschte Software - sonst der selbe konstruktive Inhalt - der Enduser kann es weder beurteilen - noch merkt er, dass das Modell von 2013 das meiste auch schon gekonnt hätte .. (kann er nicht da er damals die Software nicht hatte).

Beim autonomen Fahren ist viel Bewegung im Markt - wer zuerst "neuronale" Augen hin bekommt - gewinnt.
(Allerdings sollte der Herr Musk wissen, dass es ein Vorteil des Säugetierauges ist, quasi vom ersten Photon an, direkt mit der "Objekterkennung" zu beginnen - und nicht erst die Daten zum Gehirn zu schicken - so eine elektronische Kamera gibt es aktuell gar nicht .. nicht dass das Geherin nicht auch Elektronen verwendet - es kombiniert die Möglichkeiten aber besser - was bei Reaktionszeiten Vorteile bringt ..)

Aber wer immer das schafft (diese Umsetzung) - der wird zukünftig die Blackbox (mit ein paar Buchsen für spezielle Kameras) und einem Busanschluss ("Bus" ist das Kabel um die Daten "breitbandig" - es sind heute wohl nicht mehr als vier (spezielle) Leitungen, zur Steuerung zu übertragen ..) für die Steuerung von Fahrzeugen verkaufen.
(Box + Kamera-s einbauen - prüfen - (ohne Fahrer) losfahren)

Denn man muss sich das vergegenwärtigen, alle Großserienfahrzeuge könnten das (jetzt) schon - auch wenn sie durch die Verwendung einer steuernden Blackbox zunächst die Zulassung verlieren würden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10