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Emmanuel Macron: Einmal Banker, immer Banker?
REUTERS

Emmanuel Macron will französischer Präsident werden. Seinen Kritikern gilt er als Handlanger der Bankenbranche - ein Image, das schon Hillary Clinton zum Verhängnis wurde. Kann er trotzdem gewinnen?

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blumstajn 04.05.2017, 21:57
30. Vorwürfe gegen Macron nicht ganz aus der Luft gegriffen

Vielen wie mir war der Lebensweg von Macron nicht so klar. Aber der SPON Artikel belegt jetzt faktisch, dass die Vorwürfe gegen Macron nicht ganz aus der Luft gegeriffen sind. Einen Liebling des Rothshilds, einen Banker, der nicht einmal Wirschaftswissenschaften studiert hat, und der an Bilderberg Konferenzen teilnimmt, kann man schlecht als einen Mann des Volkes verkaufen.

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Nonvaio01 04.05.2017, 21:57
31. Wow

Zitat von micromiller
als ex Banker versteht er etwas von Wirtschaft ist jung und kann intelligent fuer Frankreich und Europa entscheiden. Clinton war eine relativ alte Anwaeltin also ein Mensch, der die Wahrheit und Fakten, je nach Geld und Laune verbiegt. Marcon koennte nicht nur fuer Frankreich viel leisten sondern auch fuer Europa. Er will Frankreich vom Moloch der Buerokratie befreien, wenn er das schafft und gleiches in der EU anstoesst, dann wird ganz Europa von seinem Sieg begeistert sein.
Als banker ist er nur an eines interessiert, Gewinn Maximierung koste es was es wolle. Molch der Buerokratie......manmachmal ist Buerokratie auch ein guter schutz gegen auspluenderung.

Trump schafft auch gerade Buerokratie ab.....oder ist das die falsche Buerokratie? Bisher hat Marcon nur das gemacht was alle machen, versprechen und das sagen was die leute hoeren wollen. Nach der Wahl ist dann eh wieder alles anders. In fachkreisen heisst das auch luegen oder rumspinnen.

Wenn einer Buerokratie abschaffen, soll er doch sagen welche genau, welcher vorgang dauert zu lange, welche loesungen hat er, ich will fakten. Leider bekommt man diese von keinem Politiker der welt. man bekommt moeglichst schwammige aussagen. Die SPD mit Schroeder hat das auch so gemacht.
Immer wenn es um Finanzne ging sagte Schroeder: Wir muessen erstmal in die Buecher schauen nach 16 Jahren Kohl....Ideen kamen aber keine...bis zur Agenda 2010, die man bei der Wahl schon lange geplant hatte.

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blumstajn 04.05.2017, 22:03
32. Vorwürfe gegen Macron nicht ganz aus der Luft gegriffen

Vielen wie mir war der Lebensweg von Macron nicht so klar. Aber der SPON Artikel belegt jetzt faktisch, dass die Vorwürfe gegen Macron nicht ganz aus der Luft gegeriffen sind. Einen Liebling des Rothshilds, einen Banker, der nicht einmal Wirschaftswissenschaften studiert hat, und der an Bilderberg Konferenzen teilnimmt, kann man schlecht als einen Mann des Volkes verkaufen.

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Ungarn 04.05.2017, 22:17
33. Eines kann man..

...dem Herrn Macron nicht abstreiten, dass er nämlich ein hochbegabter Mensch ist, und dass er, weil er zu dem jüngsten Staatspräsidenten von Frankreich sein wird, das Image eben von diesem Staat verbessern wird und ihm bestimmt Schwung verleihen wird...

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hugahuga 04.05.2017, 22:29
34.

Wer die Übernahme Europas verhindern will, darf nicht Macron und nicht Merkel wählen und sollte auch tunlichst der US Dependace Brüssel die Rote Karte zeigen.

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allessuper 04.05.2017, 22:53
35. Eines steht fest.

Die Unart, überall und ungefragt Kommentare, Meinungen und Empfehlungen abzugeben anstatt objektiv zu berichten hat, zusammen mit den hiesigen "freudigen Reaktionen" des Finanzmarktes eher Marine Le Pen unterstützt. Das gilt für Obama wie für die deutsche Berichterstattung.
Mir tun die Franzosen leid, die am Sonntag zur Wahlurne gehen. Und auch diejenigen, die nicht hingehen werden. Leider liegt Marine Le Pen mit ihrer Beschreibung von Macron und seines finanzierten Wahlkampfes richtig - obwohl sie sicher kaum jemand als Präsidentin wünscht. Und auch Macron nicht. Hier soll der Teufel mit Beelzebub ausgetrieben werden. In so einem Fall zeigt sich, wie schon in den USA, dass die Mehrheitsdemokratie der Globalisierung nicht mehr gerecht wird, denn sie dient nur noch den Interessen der Finanzjongleure und keineswegs den Bürgern. Plötzlich stehen sich zwei Kandidaten gegenüber, die niemand wirklich wollte. Der einzig gangbare Weg, den ich sehe, um unsere Demokratie zu schützen, dürfte die Bürgerbeteiligung sein: siehe www.ich-will-abstimmen.de. In Frankreich macht derzeit ein Comicalbum die Runde, http://www.lemonde.fr/comte-chroniques-de-la-fruitiere/ in dem "ganz zufällig" erklärt wird, wie genau die Eigenart, die Solidarität der Käsemacher, die Einzigartigkeit dessen, was produziert wird, die lokale Produktion den Erfolg des Comté als Käse gemacht haben. Und genau das versuchen Macron und seinesgleichen zu zerschlagen, zuerst mit der EU - und jetzt immer weiter. In der Tat driften politische Konzepte immer weiter auseinander. Die einen wollen jede Vielfalt plattmachen. Die anderen auch, nur anders. Das Schlimmste daran ist, dass für alle die Parole gilt: Tut was ich sage, aber tut nicht was ich tue. Es gibt einen dritten Weg, und den sollten wir schleunigst antreten.
Und zum Thema Rothschild scheint die Original-Einladung der Oberbänker untergegangen zu sein:
Die "direction" von Rothschild schickte sie im September an einen erlesenen Kreis von Bankiers in Paris. Damit es keine weiteren Unklarheiten gibt.. « Chers amis, un cocktail dînatoire de levée de fonds est organisé pour Emmanuel Macron le 27 septembre à 20 heures à la Terrasse Martini, 50 avenue des Champs-Élysées. À cette occasion, Emmanuel vous fera part de sa vision et de ses propositions, cela sera aussi l’occasion de discuter avec lui de façon informelle. Si vous souhaitez vous joindre à nous, pourriez-vous le confirmer en répondant à ce SMS, en indiquant si vous serez accompagné. Pour des raisons de confidentialité, nous vous demandons une très grande discrétion autour de cet événement. »

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leander.1991 05.05.2017, 23:19
36.

Also mal zusammengefasst, um mal zu zeigen auf wie dünnem Eis sich die Neoliberalen bewegen.

Die Globalisierung wurde nicht von einer Schicht zu ihrem Vorteil erschaffen, die Politik kann ihre Wähler niemals nie nicht vor ihr abschotten. China und Indien übernehmen die Macht. Macron könnte die komplette Globalisierung aber sehr wohl gestalten, obwohl er aus dieser einen Schicht kommt (wenn nicht zumindest geschickt wurde) und in der Politik tätig ist.

Sogar Sozialstaat könnte erhalten bleiben (ein wenig zumindest) wobei hier natürlich zu fragen wäre was uns eigentlich an einem Sozialstaat hindert, Menschen sind halt mal zu jung zum arbeiten, mal zu alt, wenn man den Sozialstaat in Frage stellt dann arbeitet man zwangsläufig am Zeitraum "zu alt" die Jugend lässt sich ja schwerlich überspringen, dies kann man dann auch wegen der Kostenersparnis eine Verbesserung nennen, das ist der Trick No. 1 der menschheitsverachtenden Neoliberalen.

Außerdem Nationalisten und Protektionisten haben keine Ahnung und mit ihnen kann es nur bergab gehen, ebenso natürlich auch mit den (hier kurz mal weggelassenen) Linken die vielleicht wirklich erhaltend auf den Sozialstaat einwirken wollen, klassisch zumindest. Hier kommt auch der Teil das die SPD unbedingt den ersten Buchstaben einsparen sollte... wäre ja sonst gelogen.

Bergab geht es mit PD und den Unionsparteien, die das C auch schon lange nicht mehr verdienen ebenfalls im Gleichschritt schon lange mit Deutschland und Europa, die spannende Frage ist nur ob Nationalisten und Protektionisten in sonst wo es wirklich noch schneller schaffen. Oft wurde das verkauft eingetreten ist es nie.

Oder mit anderen Worten es gibt keine Alternative, Merkel, Macron usw. forever, alles andere ist Selbstmord, daher können wir diese Demokratiekarikatur auch komplett einstellen, denn abgesehen von der Entscheidung wer und wie lange jemand ganz oben stehen darf unterscheidet sich das alles kein Stück mehr von einer Diktatur oder Monarchie. Die Globalisierung herrscht und wir müssen ihr allmächtige Herrscher entgegenwerfen, darum wählt doch bitte Macron, der macht das ganz im Gegensatz zu gewissen Schichten oder der politischen Klasse. Huch.. das hört doch etwas nach autoritärem System an, oder? Na dann soll man sich auch als Neoliberaler nicht wundern wenn man dies auch irgendwann bekommt, links oder rechts... autoritär wird das in beiden Fällen eher schlecht.

Soweit zur überragenden "Gedankenwelt" der Neoliberalen, alles voller Widersprüche aber die Steuern sind niedrig und beim nächsten Krieg kann man ja mit dem gesparten Geld auf Kriegsanleihen wetten.

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Die Happy 05.05.2017, 23:22
37.

Zitat von sonntag500
Man ist ja immer schwer beeindruckt, wie doch ein anscheinend gebildeter Mensch an die große Weltverschwörung zu glauben und das Unverdaute aus gewissen Kreisen ungefiltert weiter gibt. Natürlich ist an allem die "russ. 'Propagander Brigade'" am Werk und wir glauben an die Weltrevolution. BILD hat hier ganze Arbeit geleistet.
Dafür muss man gar nicht großartig gebildet sein, da reicht es sich anzuschauen, was RT und Sputnik lange vor der US Wahl über Clinton gebracht hat.
Und just bei Macron das Gleiche. Und die Büros in Olgino dürfte auch bekannt sein.
Und die Unterstützung für so ziemlich alle rechten politischen Kräfte in Europa durch Russland passt genau ins Bild.

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leander.1991 05.05.2017, 23:31
38. Stimmt...

Zitat von Nonvaio01
Bisher hat Marcon nur das gemacht was alle machen, versprechen und das sagen was die leute hoeren wollen. Nach der Wahl ist dann eh wieder alles anders. In fachkreisen heisst das auch luegen oder rumspinnen.
Den einzigen Fehler den z.B. Trump gemacht hat war zu konkret zu werden, alle Politiker sollten von Merkel lernen wie es geht. "Deutschland geht es gut" und das jährliche BIP ist der Beweis, fertig ist der Lack. Jeder der das kritisiert ist ohnehin nur ein linker Spinner.

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Matttthias 05.05.2017, 23:36
39. Wenn Macron gewinnt,

gehen 36 Jahre Stagnation zu Ende. Seit 1981 Mitterand die Arbeitslosigkeit nach oben getrieben hat hangelt sich Frankreich von einer Wahl zu Nächsten. Auch Chirac und Tausendsassa Sarkozy haben den Tanker nicht mehr von der Sandbank bekommen. 2 verlorene Generationen. Macron kann es. Er wird Merkel in Rekordzeit überstrahlen. Sie sieht dann nur noch wie eine schlecht gekleidete mürrische alte Uckermärkerin ohne Ziel und Plan aus. Das Pendel schwingt von der Aeuropäerin zum Proeuropäer. Europa braucht dringend eine Ablösung. Vive la France !

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