Forum: Wirtschaft
Energie: Bei Exxon wird das Öl knapp
REUTERS

Wie soll die Weltwirtschaft in den kommenden Jahren an ihren wichtigsten Treibstoff gelangen? Am Beispiel des Branchenriesen Exxon zeigt sich: Die Erschließung neuer Ölquellen wird immer teurer und riskanter.

Seite 4 von 10
carahyba 02.12.2012, 12:15
30.

Zitat von rolandjulius
Irgendwann werden die Araber auch auf den Trichter kommen denn auch deren jungen Jahrgänge studieren heutzutage,und werden über Kurz oder Lang in der Lage sein ihre Ölindustrie selbst zu schaukeln. ...
Saudi-Arabien hat mittlerweile genügend spezialisierte Arbeitskräfte herangebildet, die ihre Ölfelder selber betreiben können. Sie nehmen lediglich spezielle Dienstleistungen in Anspruch, die von Firmen wie Halliburton oder Schlumberger u.a. angeboten werden.
Die Abhängigkeit solcher Länder wie Saudi-Arabien, Kuwait, Oman, Bahrein, Qatar usw. ist eine politische und keine technologische mehr. Viele dieser Länder sind zur Zeit Protektorate der USA, d.h. politisch abhängig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ingmar E. 02.12.2012, 12:18
31.

Zitat von spon-facebook-10000283853
Hmmhm ... Öl sollte ja schon vor Jahren alle sein. Nach dem Club of Rome
Als der Club of Rome seine Prognose machte, stieg der weltweite Ölverbrauch mit 7% pro Jahr. Durch die Ölkrisen der 70er Jahre stieg der Verbrauch nur noch mit 1% pro Jahr. Wäre er weiterhin mit 7% pro Jahr gestiegen, hätten wir schon längst kein Öl mehr. Der Club of Rome konnte schlecht die Ölkrisen vorhersehen. Die Prognose war damals dennoch richtig.
Zitat von
- und immer wieder werden neue riesige Ölfelder gefunden.
Eben nicht. Es werden Ölschlämme/-sande/-schiefer gefunden. Ausserdem mäßig große Felder, die tausende Meter unter Wasser und Meeresbodengestein liegen Zitat von
Trotzdem immer noch solche Artikel. Peinlich.
Eher ihr Beitrag.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chagall1985 02.12.2012, 12:46
32. Exxon

Das ist wohl das schmutzigste Unternehmen der Welt.
Alleine diese Ölsandgeschichte ist eine einzige Umweltsünde.
Oder die Tiefsee Bohrungen in Naturschutzgebieten.
Oder die völlig veralteten und leckenden Pipelines dieses Konzerns.

Eine Umweltkatastrophe gigantischen Ausmasses hat Exxon schon hinter sich. Die nächste ist bei deren Politik nur eine Frage der Zeit.

In meinen Augen ist Exxon eine einzige tickende Zeitbombe.
Auch was den Aktienkurs betrifft.
Aber eben nicht innerhalb des nächsten Quartals.
Exxon ist ein rückwärtsgwandter zukunftsloser Shareholder Value Konzern. NIchts anderes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
socketuning 02.12.2012, 12:54
33.

@Infmar E. und Malthus konnte die Erfindung des Kunstdüngers nicht vorhersehen. Deswegen gibt es uns ja auch nicht ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas Weber 02.12.2012, 12:58
34. Das wird die Energiewende beschleunigen!

Zitat von sysop
Wie soll die Weltwirtschaft in den kommenden Jahren an ihren wichtigsten Treibstoff gelangen? Am Beispiel des Branchenriesen Exxon zeigt sich: Die Erschließung neuer Ölquellen wird immer teurer und riskanter.
Das Ende und Ziel der Energiewende ist ein Zustand, indem alle benötigte und zur Verfügung gestellte Energie aus regenerativen Quellen erzeugt wird. Diese regenerativen Energiequellen sind grundsätzlich unerschöpflich..

Wind-, Sonnenenergie und Erdwärme stehen prinzipiell unbegrenzt zur Verfügung. An Wind und Sonneneinstrahlung und Erdwäme kann es prinzipiell, keine Knappheit geben.

Die Wende von einer fossilen und atomaren Energieerzeugung zu einer regenerativen Energieerzeugung bedeutet daher auch eine Wende von begrenzten Energiequellen zu unbegrenzten Energiequellen, von Knappheit an Energie zu Überfluss an Energie.

Da aller Wohlstand und aller Fortschritt letztlich davon abhängt, in welchem Ausmaß Energie zur Verfügung steht, ist die Organisation der Energieversorgung eine Frage der fundamentalen Machtverteilung in der Gesellschaft und in der Welt.

Die Energiewende von der Knappheit zum Überfluss betrifft diese Machtverteilung grundsätzlich und verändert sie. Machtstrukturen, die auf der Knappheit von Ressourcen beruhen, werden daher verschwinden.

Es sind die zentralistischen Macht-, Elite- und Privilegienstrukturen der Mangel- und Knappheitsverwaltung der fossilen- und Atomenergiewirtschaft, die durch die Energiewende geschwächt werden und langfristig verlieren. Machtstrukturen, die auf der Knappheit von Ressourcen beruhen, werden am Ende der Energiewende zugunsten von dezentraleren und auch demokratischeren Strukturen verschwunden sein.

Die gegenwärtigen Widerstände gegen und die Diskussionen um die Kosten der Energiewende können als Symptome und Auswirkungen dieses Strukturwandels verstanden werden. Machtstrukturen lösen sich nicht widerstands- und kampflos auf.

Vom Ende her gedacht, werden diese Widerstände die Energiewende nicht grundsätzlich aufhalten können.

Die Energiewende vom Ende her denken und verstehen! - Am besten, Sie dchten auf der Stelle selber nach

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peakoilnow 02.12.2012, 13:02
35. Leider nur ein Teilaspekt

Die Diskussion um die zu Ende gehenden fossilen Energiereserven ist richtig und wichtig, doch stellt sie nur einen Teilaspekt dar. Die restlichen Vorräte sind knapp; doch selbst wenn wir nur diese Vorräte noch verballern, ist das Klima schon längst aus dem Ruder gelaufen. Das eigentliche Problem ist längst nicht mehr die Frage, wieviel Öl es noch gibt, sondern die Frage, wieviel wir davon nutzen können, ohne Selbstmord zu begehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
founder 02.12.2012, 13:06
36. Mal schauen durch die Schlagzeilen

Zitat von w b a
Noch vor 10Jahren hätte sich keine Ölgesellschaft die Finger an Ölsand schmutzig gemacht. Was frisst ihr SUV so auf 100Km? Ist mir scheissegal? Immer wieder peinlich solche Denke!
Diverse Schlagzeilen

Tunesien kommt nicht voran
Handelsbilanzdefiit größer Ölimporte

Ägypten hat eigene Ölquellen, muß nur wenig Öl importieren, aber 15 Millionen Tonnen jährliche Getreideimporte wurden durch den Biospritwahnsinn um US$ 3 Milliarden teurer.

Griechenland
Handelsbilanzdefiit größer Ölimporte

Keine Krise, keine Revolution ohne Öl oder untauglichen Versuchen Öl mit Biosprit zu ersetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Moewi 02.12.2012, 13:14
37.

Zitat von socketuning
@Infmar E. und Malthus konnte die Erfindung des Kunstdüngers nicht vorhersehen. Deswegen gibt es uns ja auch nicht ....
Ein guter Hinweis: Düngerproduktion erfordert etwa 2 kg Erdöl pro kg Stickstoff.
Die wachsende, zu ernährende Weltbevölkerung treibt ganz automatisch den Ölverbrauch ZUSÄTZLICH in die Höhe, völlig unabhängig von anderen Stellgrössen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ihawk 02.12.2012, 13:26
38. Halbe Wahrheit

Meldungen wie diese sind Teil der Preistreiberei dieser Konzerne.
Einerseits treibt dies alternative Technologien voran, an denen diese Konzerne selbstredend beteiligt sind, denn da lassen sich vorzüglich Steuergelder abholen, die eigentlich garnicht benötigt werden ...
In Wahrheit wurde z.B. in Kalifornien seit 1976 keine einzige Raffinerie gebaut und bestehende Anlagen sind veraltet.
All dieses Geschwätz dient ausschließlich der Preisoptimierung und beschert monatliche Milliarden-Gewinne die in den USA noch nicht einmal versteuert werden müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HerrvonSchmidt 02.12.2012, 13:30
39. zu Beitrag 1

schon mal einen echten 8 Zylinder mit mind. 5 Liter Hubraum gefahren? Nein, dann haben Sie was verpasst im Leben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 10