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Energie-Rekord: 40 Prozent des deutschen Stroms waren 2018 öko
DPA

Erneuerbare Energien tragen einen immer größeren Teil der deutschen Stromversorgung. Im Jahr 2018 waren es erstmals mehr als 40 Prozent. Ein Grund dafür: der sonnige Sommer.

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misterknowitall2 03.01.2019, 11:44
170. Lustig ...

Zitat von bigroyaleddi
dass die gesamte bisherige Energiegewinnung durch fossile Medien einer Endlichkeit unterworfen ist. Das sollten diese aber mal wirklich irgendwie zur Kenntnis nehmen.
:-). Fossile Medien? Sie meinen aber nicht den Spiegel?

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misterknowitall2 03.01.2019, 11:46
171. Wohl eher...

Zitat von roggeven
Herzliche Grüsse aus Fossenheim und Tihange und Sellafield of course! EEG Zulage- rund 50% meiner Stromkosten! Alles Gute im diesem Jahr den Hausbesitzern und den Gasförderern aus Yamal
21,3%. Der Rest sind Steuern.

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misterknowitall2 03.01.2019, 11:49
172. Was soll das...?

Zitat von cri cri
Suchen Sie mal auf youtube : "Hans-Werner Sinn, Energiewende ins Nichts" und nehmen Sie sich ca 1 Std Zeit. Besonders interessant, die Berechnungen über Speichermöglichkeiten!
EIN Skeptiker rechnet sich was zusammen und sie glauben deswegen gibt es keine Lösung? Naja....

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bartsuisse 03.01.2019, 11:52
173. Flari - nein nein

aber mit dem Unterschied, dass der Atomausstieg seit 1988 vollzogen ist und der Kohleanteil wesentlich tiefer ist. Ob es passt oder nicht...Italien steht klimamässig wesentlich besser da...

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misterknowitall2 03.01.2019, 11:55
174. Ach man...

Zitat von guidomuc
Liebe SPON Redaktion, bitte recherchiert vollständig: relevant ist nicht der Ökoanteil an der gesamten Stromerzeugung, sondern der Ökoanteil des Stroms, der zum Zeitpunkt seiner Erzeugung auch in Deutschland gebraucht wird. Ich fürchte da sieht die Rechnung dann ganz anders aus. Und wieviel weniger fossile Brennstoffe sind eigentlich tatsächlich verbraucht worden (incl. der Eigenstromproduktion der Industrie? Und danach schauen wir uns das nochmal an und setzen das in's Verhältnis zu den exorbitant hohen Strompreisen hierzulande. Danke vorab.
rechnen sie doch einfach den Energieanteil in Braunkohle um. Dann wissen sie, was wir weniger verbraucht haben. In etwa. Haben Sie hingegen eine Vorstellung wie der Preis ohne EEG aussähe? 4 Monopolisten die recht willkürlich einen Preis bestimmen könnten? Außerdem ist der größte Anteil Steuer.

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apfelmännchen 03.01.2019, 12:02
175.

Zitat von thomas_linz
erst lesen sollen, bevor Sie sich blamieren. Was hat das Wasserkraftwerk in Deutschland mit den oertlichen Besonderheiten am Mekong zu tun. Ich hatte das Glück, schonmal den Mekong flussauf zu schippern. Sieht so gar nicht nach Deutschland aus. Der Artikel macht Sinn, Ihre Interpretation wuerde jeder Grundschullehrer mit “5, setzen” honorieren.
Das würde mich interessieren: Da auch in DE durch Wasserkraft meistens Waldflächen überflutet werden (auch in DE liegen Talsperren mit Stromerzeugung meistens im Gebirge mit Wald...) verschwinden auch in DE dadurch CO2-Senken.

Durch die kleineren Maßstäbe wird natürlich dementsprechend weniger Strom erzeugt. Sind die Zahlen in DE pro kWh wirklich völlig anders als in China?

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Ökofred 03.01.2019, 12:03
176. Und ewig dreht sich der Kreis...

Zitat von apfelmännchen
Ich hätte da noch eine Frage: Sind sie bereit, die Mehrkosten für die Stromereuzeugung mit "vorhandenen" Gaskraftwerken gegenüber Kohlekraftwerken, mit dem Profit, den sie mit der 100% Abnahme bei 0% Garantie von EE-Strom erzielt haben, auszugleichen? Sind sie bereit, endlich mal wenigstens einen Teil der gigantischen Kosten, die sie mit EE-Einspeisung bei den anderen Stromverbrauchern erzeugt haben, zu übernehmen? Nein? Dann kriegen sie eben keinen Strom aus "vorhandenen" Gaskraftwerken - und die Bürger hoffen, dass die 20 Jahre Einspeise-Spuk zu Festpreisen bald vorbei sind.
Das hatten wir doch alles schon. Darauf antworte ich, dass der Subventionsbedarf der dt. Kohle- und Atomindustrie sich in den selben Grössenordnungen bewegt (oder sich bewegt hat) wie die EEG Umlage.
Aber egal, der Anstieg des Preises an der Strombörse (durch vermehrten Einsatz von Gas anstelle Kohle) würde teilweise durch Sinken der EEG Umlage kompensiert (und teilwiese auch durch die Vermeidung des Exports durch bessere Regelbarkeit). Ausserdem wäre es ja auch praktisch, man könnte die 10% Windstrom auch nutzen, die heute zwar den Betreibern BEZAHLT aber wg. Überlastung der Netze nicht eingespeist werden. Dazu müssten aber der bayrischen Obergrünen NIMBYs (die CSU) ihre Blockdehaltung gegen den Trassenausbau nach Süden aufgeben.
Stand hier alles schon, hat Sie aber schon letztes mal nicht interessiert.

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Flari 03.01.2019, 12:06
177. Atomausstieg leicht gemacht..

Zitat von bartsuisse
aber mit dem Unterschied, dass der Atomausstieg seit 1988 vollzogen ist und der Kohleanteil wesentlich tiefer ist. Ob es passt oder nicht...Italien steht klimamässig wesentlich besser da...
Italien verbraucht etwas mehr Strom als die Hälfte des deutschen Verbrauchs.
Dafür muss Italien aber (2013 bis 2016 einschl.) ABSOLUT mehr Strom netto importieren, als DE netto exportiert, prozentual also sogar das Doppelte.
Natürlich überwiegend sauberen Atomstrom aus Frankreich..

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spon_12 03.01.2019, 12:08
178.

Zitat von bigroyaleddi
Was jetzt noch durchgängig fehlt, ist die Möglichkeit der Energiespeicherung. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass uns das auch gelingen wird. Beispiele, wie das gehen kann, gibt es ja schon genügend. Aber wir kennen ja die Fraktion jener, die anfangen aufzuheulen, wenn das Thema der alternativen Energiegewinnung auf den Tisch kommt, die uns dann vorwerfen, die Energiesicherheit zu gefährden. Diese Vertreter vergessen aber zu erwähnen, dass die gesamte bisherige Energiegewinnung durch fossile Medien einer Endlichkeit unterworfen ist. Das sollten diese aber mal wirklich irgendwie zur Kenntnis nehmen.
Ich versteh das Problem überhaupt nicht. Eigentlich ist es doch eine gute Sache, wenn mehr Energie produziert wird, als eigentlich benötigt und selbstverständlich werden Möglichkeiten geschaffen, den überflüssigen Strom zu verwenden. Das eigentliche Problem ist doch aktuell, das man Geld bezahlen muss, um den überflüssigen Strom abzugeben. Das ist also eine Mentalitätssache.
Sinnvoll wäre es, einen einheitlichen europäischen Energiemarkt aufzubauen, der den gewonnen Strom sozusagen zollfrei verteilt.

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tempus fugit 03.01.2019, 12:20
179. Relaxen Sie,...

Zitat von Flari
Italien kam also 2015 auf rund 1/3 EE-Strom im Endverbrauch, Energy-Charts geben für DE und 2015 den gleichen Wert für die Nettostromerzeugung an. Da DE im Gegensatz zu Italien ein Nettostromexporteur ist, ist der rechnerische(!) EE-Anteil am Endverbrauch noch einiges höher, da bekanntlich EE-Strom in DE nur importiert, aber nicht exportiert werden kann. :-)
...jedes Land wie jeder Privathaushalt wirtschaftet und haushaltet mit dem, was ihm gegeben ist und
wie er damit umgeht.

Und mal wieder was da hingeworfen - ja, DE wird sogar demnächst EE-Strom aus Norwegen beziehen,
aber auch dorthin liefern.

Unterschlagen tun Sie mal - wieder! - dass es auch Stromaustausch gibt, ganz schlicht aus wirtschaftlichen Überlegungen.

Genauso wie die Petroindustrie das seit zig Jahren tut, denn nichts verbindet mehr als zusätzlicher
Gewinn.
Durch weniger Kosten, beispielsweise!

Hat sogar der gute Ex-Chef Knuth von BNA damals gerafft, als er die EVU und die Netzbetreiber dazu zwang, mit den 4 OligarchieStromnetzen - kostenmindernd - zusammen zu arbeiten, statt
gegeneinander und damit die Stromkosten für die Verbraucher hochzujubeln und den staatlich garantierten Gewinn von nahe 10% zu cashen...

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