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Energie-Rekord: 40 Prozent des deutschen Stroms waren 2018 öko
DPA

Erneuerbare Energien tragen einen immer größeren Teil der deutschen Stromversorgung. Im Jahr 2018 waren es erstmals mehr als 40 Prozent. Ein Grund dafür: der sonnige Sommer.

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cri cri 02.01.2019, 20:10
10. geht doch? ..

Zitat von bigroyaleddi
Was jetzt noch durchgängig fehlt, ist die Möglichkeit der Energiespeicherung. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass uns das auch gelingen wird. Beispiele, wie das gehen kann, gibt es ja schon genügend. Aber wir kennen ja die Fraktion jener, die anfangen aufzuheulen, wenn das Thema der alternativen Energiegewinnung auf den Tisch kommt, die uns dann vorwerfen, die Energiesicherheit zu gefährden. Diese Vertreter vergessen aber zu erwähnen, dass die gesamte bisherige Energiegewinnung durch fossile Medien einer Endlichkeit unterworfen ist. Das sollten diese aber mal wirklich irgendwie zur Kenntnis nehmen.
Suchen Sie mal auf youtube : "Hans-Werner Sinn, Energiewende ins Nichts" und nehmen Sie sich ca 1 Std Zeit.
Besonders interessant, die Berechnungen über Speichermöglichkeiten!

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global.payer 02.01.2019, 20:12
11. wenn man auf Wind- und Solarenergie setzt

ist das immer „on top“ weil die Versorgungssicherheit nicht gegeben ist. Wir erlauben uns also 45% Überkapazität, die wir zur Not mit Aufpreis ins Ausland verschleudern. Was für eine gigantische Verschwendung! Das kann man nicht wirklich als nachhaltige Energiepolitik bezeichnen.

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tz33 02.01.2019, 20:13
12. Und den zuviel und zur Unzeit

erzeugten "ÖKO" Strom geben wir dann vom Steuerzahler auf Niedrigpreise heruntersubventioniert an unsere Nachbarn ab, wenn diese ihre Netze nicht für deutschen Strom ohnehin schon geschlossen haben oder wir nicht sogar noch dafür bezahlen müssen, dass man uns unseren Strom abnimmt. So ist in Österreich in Karpfenburg gerade ein Stahlwerk enstanden, dass ohne den subventionierten "Öko" Strom aus Deutschland nicht einmal konkurrenzfähig wäre. Die Freuden der vom Stromkunden bezahlten Energiewende...

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m.klagge 02.01.2019, 20:17
13. Ohne Schwarzmalerei geht

Berichterstattung über alternative Energien bei SPON offenbar nicht. In diesem Fall wird, scheinbar mangels anderer Angriffspunkte, sind es die Plnne der Regierung zum prozentualen Anteil. Das ist lustig, weil das aus der Ecke kommt, die sofort Zeter und Mordio schreien würde, wenn es wirklich so etwas wie Planwirtschaft in Deutschland gäbe.
Aber das ist eigentlich auch eher nur am Rande interessant. Durch die erhöhte Produktion aus den im Artikel genanten Gründen müssten die Renditen deutlich gestiegen sein. Genau wie die Preise für die privaten Endkunden das gerade tun. Wer sich auf Kosten der Allgemeinheit und mit Schützenhilfe der geneigten Politik die Taschen füllt ist die Frage, die wirklich interessiert.

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Haarfoen 02.01.2019, 20:19
14.

Zitat von renker2001
Sie könnten ja mal skizzieren wie ein Braunkohlekraftwerk Geld verdienen will, wenn es nicht exportieren soll? Und Sie könnten skizzieren, warum ein EVU ein existenstes Braunkohlekraftwerk abschalten soll, ohne gegenüber den Eigenern Regresspflichtig zu werden
Dies sei doch gerne geschehen: Ein EVU ist dazu zu zwingen, ein existierendes Braunkohlekraftwerk abzuschalten. hilfsweise per Gesetz. Braunkohlekraftwerke zerstören unseren Lebensraum, genau so wie Motoröl in der Wiese oder illegale Müllverbrennung im Wald. Die Kapitalinteressen der Eigner sind dabei zu ignorieren. Die Eigner haben über Jahrzehnte mit dem teuren Strom Geld gemacht, aufgrund von Monopolisierung mussten wir alle bei dieser Camarilla unseren Strom kaufen und eben diese Eigner und waren nicht fähig, zu einer sinnvollen Energiewende beizutragen. Sollten die Eigner Existenzschwierigkeiten haben, so steht Hartz IV bereit. Die Eigner können froh sein, wenn sie von der Allgemeinheit nicht in Regress genommen werden. Die Verstromung von Braunkohle muss schnellstens gestoppt werden, ebenso wie die hirnlose Verschwendung von Strom. Unter konsequenter Ausnutzung von Einsparpotentialen im Rahmen einer gesamt- gesellschaftlichen Anstrengung könnte man die CO²- Einsparungsziele schon früher erreichen. Die Stromproduktion muss in die Hände der Gesellschaft zurückfallen, Profitinteressen sind (schauen wir auf die letzten Jahrzehnte zurück) kontraproduktiv den Klimawandel einzudämmen. Es geht um unser Überleben.

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merkur08 02.01.2019, 20:20
15. Das sind Fakenews

Der Strom wurde produziert konnte aber nicht komplett verwertet werden, da kein Bedarf da war. der musste dann ins Ausland verschenkt werden.
Strom muss 24 Stunden am Tag 365 mal im Jahr verfügbar sein. Das ist der sogenannte Ökostrom nicht.
Zudem ganze Vogelschwärme durch die Windkrafträder geschreddert werden.
Wie gesagt Fakenews.

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cri cri 02.01.2019, 20:23
16. Geht doch.

Zitat von bigroyaleddi
Was jetzt noch durchgängig fehlt, ist die Möglichkeit der Energiespeicherung. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass uns das auch gelingen wird. Beispiele, wie das gehen kann, gibt es ja schon genügend. Aber wir kennen ja die Fraktion jener, die anfangen aufzuheulen, wenn das Thema der alternativen Energiegewinnung auf den Tisch kommt, die uns dann vorwerfen, die Energiesicherheit zu gefährden. Diese Vertreter vergessen aber zu erwähnen, dass die gesamte bisherige Energiegewinnung durch fossile Medien einer Endlichkeit unterworfen ist. Das sollten diese aber mal wirklich irgendwie zur Kenntnis nehmen.
Wissen Sie was, ich hatte als 3 jähriger mal ein Dreirad und etwas von Halbleiter-Transitoren aufgeschnappt, welche Strom und Spannung verstärken können.
Ich war damals auch der festen Überzeugung dass ich damit mein Dreirad mit einer Taschenlampenbatterie und einem Elektromotor aus einer alten Waschmaschine antreiben kann.
Heute weiß ich es Dank einer technischen Ausbildung besser.
Genauso naiv kommt mir das Wunschdenken der Anhänger einer Energiewende vor, die glauben "irgendwie wird es schon funktionieren" mit der Energiespeicherung.

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aggro_aggro 02.01.2019, 20:24
17. Schlechte Nachrichten

Die Gesamzstromproduktion ist stärker gesunken als die Produktion aus Stein- und Braunkohle.
Also ist der Anteil von Braunkohlestrom ja wohl gestiegen. Schwache Leistung also.
Wahrscheinlich muss für die Hälfte des "Ökostroms" noch konventionell mitproduziert werden aus Sicherungsgründen (das ist das, was "wir" dann verkaufen). Und währenddessen brauchen wir auch noch Unmengen an Wärme, die fast ausschließlich durch das Verbrennen von Kohle, Gas und Öl erzeugt wird. Alles Mist. Der CO2-Ausstoß sinkt nicht.

Kraft-Wärme-Kopplung ist im privaten Bereich noch zu selten - es darf eigentlich nirgends Gas oder Öl verbrannt werden ohne dass damit nicht auch Strom produziert wird. Außerdem muss der Bedarf an Wärme und Strom noch weiter gesenkt werden (Dämmung, Energiesparen).
Sonst ist alles nur schön geredet.

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tango.kilo 02.01.2019, 20:25
18. Wo bleibt der Atomstromreimport ?

Mir wurde durch meinen lokalen Stromanbieter ein Ökostromtarif angedient, "aus reiner Wasserkraft" so wurde beschworen. 100000 Haushalte hätten schon gebucht. Meine Rückfrage woher den die Wasserkraft herkäme ? Staustufe Fechenheim und Griesheim. ich entgegnete, dass das gerade mal für die Eigenbeleuchtung dieser Bauwerke reiche. Verlegene Antwort: "käme aus Norwegen"-meine Antwort: "Ihr kriegt ja nicht einmal den Nordseewindstrom hierher !"
Dann fragte ich nach einem reinen Atomstromtarif, sollte ja billiger sein...... Hätte er nicht..... Dann gab ich ihm einen Tipp: "Kaufen sie einfach beim Conrad einen Atomstromseparator für 19,99 Euro und stecken ihn in die Steckdose, der läßt nur Atomstrom durch. Aber vorsicht die Spülmaschine braucht mittlerweile 3 mal so lange, weil ihr so viele Atommeiler abgeschaltet habt :-)

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guidomuc 02.01.2019, 20:27
19. Stromerzeugung vs. Strombedarf

Liebe SPON Redaktion, bitte recherchiert vollständig: relevant ist nicht der Ökoanteil an der gesamten Stromerzeugung, sondern der Ökoanteil des Stroms, der zum Zeitpunkt seiner Erzeugung auch in Deutschland gebraucht wird. Ich fürchte da sieht die Rechnung dann ganz anders aus. Und wieviel weniger fossile Brennstoffe sind eigentlich tatsächlich verbraucht worden (incl. der Eigenstromproduktion der Industrie? Und danach schauen wir uns das nochmal an und setzen das in's Verhältnis zu den exorbitant hohen Strompreisen hierzulande. Danke vorab.

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