Forum: Wirtschaft
Energie-Rekord: 40 Prozent des deutschen Stroms waren 2018 öko
DPA

Erneuerbare Energien tragen einen immer größeren Teil der deutschen Stromversorgung. Im Jahr 2018 waren es erstmals mehr als 40 Prozent. Ein Grund dafür: der sonnige Sommer.

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_gimli_ 02.01.2019, 21:50
70.

Zitat von tempus fugit
- falsch, dass die Stromversorgung und -stabilität so gut ist wie nie zuvor?
Dieses Statement ist nachweislich falsch. https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article181267192/Keine-Versorgungssicherheit-Ganz-Europa-geht-der-Strom-aus.html

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TomTheViking 02.01.2019, 21:52
71. Das war jetzt aber keine Frage?

Zitat von daniel-1778
Lt. https://de.wikipedia.org/wiki/Österreichische_Energiewirtschaft#Österreichischer _Strommix bezieht Österreich über 70% seines Stroms aus Wasserkraft. Warum sind die Zahlen so anders als in Deutschland?
Oder?

Wenn ja dann zurück in den Geographie Unterricht.
In der Schweiz ist der Anteil ähnlich hoch und in Norwegen liegt er bei 95 Prozent.

Und nun kommen wir zum Kuriosum. Physisch gesehen liegen die Energiequellen und Lasten in Österreich so beisammen, dass aus Wasserkraft generierte Elektroenergie Deutschland kaum erreicht.

Da man aber die physikaliche von der kaufmännischen Distribution politisch getrennt hat wird fast die gesamte "Wasserkraft" in Deutschland per Zertifikat verkeuf an "Ökostromanbieter"

Da die dort natürlich auch nur einmal verkaufen dürfen, bezieht Österreich riesige Anteile an Kernkraftenergie aus Tschechien.

Somit betreibt Österreich Kernkraftwerke, obwohl es keine auf ihrem Territorium in Betrieb hat.

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Ökofred 02.01.2019, 21:52
72. Klar!

Zitat von wjb27
Wer hindert die Erzeuger von Erneuerbaren Energien daran Speicher zu bauen? Gewinne einstecken aber erforderliche Zusatzmaßnahmen der Allgemeinheit aufbürden. Und dann auch noch den Preis der Erneuerbaren schönrechnen. Bisher haben wir noch keine Abschaltungen wegen Endlichkeit der fossilen Energiegewinnung erlebt und das werden wir auch nicht erleben. Eine interessante Berechnung der zusätzlich benötigten Bodenareale für Windkraft und Speicher steht auch noch aus und wird auch verschwiegen. Da ist der Hambacher Forst ein Vogelschisss. Der Hambacher Forst steht außerdem nach dem Abbau der Braunkohle wieder zur Verfügung. Da könnte man dann sogar Windräder hinpflastern. Da würde kein Mensch gestört.
"Der Hambacher Forst steht außerdem nach dem Abbau der Braunkohle wieder zur Verfügung. " Sicher, in der Form von Streichhölzern oder "Billy" Regalen. Sollte das witzig sein oder nur zynisch?
Das Problem mit den Speichern ist, dass man sie nicht braucht. Vielleicht mal bei 80% Versorgung durch regenerative Energeiin, aber auf dem derzeitigen Weg kommen wir da sowieso nie hin.
Da wird die Kohlelobby schon für sorgen.

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RaimundKamm 02.01.2019, 21:54
73. Fortschritt

Unsere herkömmliche Stromerzeugung gerade aus Atom und Kohle, aber auch aus Erdöl und Erdgas, zerstört mit dem tödlich strahlenden Atommüll wie auch der katastrophalen Erderwärmung Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel.
Da ist es ein erfreulicherer Fortschritt, dass wir wir heute in Deutschland erheblich weniger Strom aus Atom, Braun- und Steinkohle wie auch Erdöl und Erdgas erzeugen als noch im Jahr 2010. Das machen die großartigen technischen Fortschritte gerade bei PV und Windkraft möglich.
Wer die vorläufigen Zahlen für 2018 und die Jahre zuvor in quasi amtlicher Quelle sich anschauen will, findet das hier: https://ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=29&fileName=20181214_brd_stro merzeugung1990-2018.pdf
Raimund Kamm, Augsburg

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Ökofred 02.01.2019, 21:55
74. Tut sie nicht

Zitat von alex300
steigt die CO2 Emission in Deutschland trotzdem?
Sie ist in den letzten 25 Jahren deutlich gesunken.

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cri cri 02.01.2019, 21:57
75. .. dann erzähl ich jetzt mal

Zitat von tempus fugit
....dann erzählen Sie doch mal, was alles nicht funktioniert? - Stimmen die 40% nicht? - machen die EVU - unterm Strich - mit den Stromexporten keinen Gewinn von satten 2 Milliarden? Pro Jahr? - falsch, dass die Stromversorgung und -stabilität so gut ist wie nie zuvor? - und das, obwohl in den letzten Handvoll von Jahren irgendwowas wie 400 km Neunetz zugebaut wurde? - falsch, dass Grossabnehmer per 2002 zu Preisen von 2010 oder vorher einkaufen? - Dass man mit einer Taschenlampembatterie keinen Waschmaschinenmotor zum Laufen bringt, das wusste ich schon, als ich verstand, was eine Batterie ist. Hab' das auch nicht weiter 'studiert' - muss man auch nicht.
die 40% sind Stromerzeugung. Das hat nichts damit zu tun ob diese Erzeugung auch beim Verbraucher abgenommen wird.
Zum 100sten mal, das ist nur der Wert der erzeugt wird, ob er verbraucht wird oder nicht.
Zitat Spiegel: "Die Netto-Stromerzeugung ist die Elektrizität, die Kraftwerke ins öffentliche Netz einspeisen.." (zu ergänzen sei: ob er gebraucht wird oder nicht)
Konventionelle Kraftwerke können diese Erzeugung an den Bedarf anpassen, regenerative Energien nicht.
Die Überkapazitäten müssen an der Strombörse verkauft werden, oder man schaltet z.B. die Windkraftanlagen ab.
Das Interesse der europäischen Abnehmer im Verbundnetz, diesen Strom zu kaufen ist allerdings sehr begrenzt da er ihre eigenen Netze durch das stochastische Auftreten instabil macht. Die Polen z.B. haben bereits Netzfilter eingebaut damit dieser Überschuss nicht mehr in ihr Netz eingespeist werden kann.
Von dem satten Gewinn von 2Mrd hab ich in dem Artikel übrigens nichts gelesen!

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mucschwabe 02.01.2019, 22:05
76.

An alle Miesepeter hier im Forum, die die erneuerbaren Energien wieder schlecht reden. Was ist denn die Alternative? Den Klimawandel verleugnen und weiterhin Braun- und Steinkohle zu verbrennen bis nix mehr da ist? Und schöne Atomkraftwerke bauen und die hochradioaktiven Abfälle für Jahrhunderte den nachfolgenden Generationen aufs Auge drücken? Ich zahle für meine 3-köpfige Familie etwa 50 Euro im Monat für Strom. Soviel wie einmal essen gehen. Ein Witz. Ernsthaft! Ich verstehe diese Abwehrhaltung überhaupt nicht. Wollt ihr wirklich die Republik mit AKWs und Kohledrecksschleudern zupflastern um 20 Euro im Monat zu sparen?

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ash26e 02.01.2019, 22:09
77. Wir brauchen keine Stromspeicher da geb ich Ihnen recht

Zitat von Ökofred
"Der Hambacher Forst steht außerdem nach dem Abbau der Braunkohle wieder zur Verfügung. " Sicher, in der Form von Streichhölzern oder "Billy" Regalen. Sollte das witzig sein oder nur zynisch? Das Problem mit den Speichern ist, dass man sie nicht braucht. Vielleicht mal bei 80% Versorgung durch regenerative Energeiin, aber auf dem derzeitigen Weg kommen wir da sowieso nie hin. Da wird die Kohlelobby schon für sorgen.
Denn wir haben ja unsere back up Kraftwerke. Ohne die geht hat keine Versorgung mit dem Larifaristrom.

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berndig 02.01.2019, 22:10
78. CO2-Emissionen sind in D eine Katastrophe

Zitat von Ökofred
Sie ist in den letzten 25 Jahren deutlich gesunken.
... und ist pro Kopf z.B. doppelt so hoch wie in Frankreich und in den letzten Jahren wieder gestiegen. Wer sowas schönredet macht sich keine Gedanken um den Klimaschutz-

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tomsnap 02.01.2019, 22:14
79. +12,5% Solarstrom durch Wetter

Meine nach Ost-West ausgerichtete PV Anlage hat in 2018 rund 12,5% mehr Strom erzeugt als im Vorjahr (anstatt 8000kWh satte 9000kWh)

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