Forum: Wirtschaft
Energiepreise: Steinbrück soll ThyssenKrupp Gefälligkeiten angeboten haben
Getty Images

Hat Peer Steinbrück sein politisches Mandat mit seinem Job als Aufsichtsrat vermengt? Ein Zeitungsbericht lässt das vermuten. Demnach bot der heutige SPD-Kanzlerkandidat dem Stahlkonzern ThyssenKrupp im vergangenen Jahr Unterstützung für niedrigere Strompreise an.

Seite 22 von 33
kugelsicher99 08.01.2013, 11:48
210. Ich bin ein Linker,...

aber jetzt bitte sofort diesen Schröder light absägen,
dem Wähler sagen: oh sorry, wir haben uns um entschieden bla bla und sofort auf Frau Kraft wechseln.
Dann könnte dass doch noch was werden mit Regierungswechsel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erola 08.01.2013, 11:49
211. Wertsteigerung

Zitat von fatherted98
...so langsam muss sich die SPD einen neuen Kandidaten suchen...für PS macht das nix...der wechselt in die Wirtschaft und behält sein Mandat (schon wegen der Privilegien) und verdient dann auch angemessenes Gehalt...nicht so n Popellohn wie die Kanzlerin....
Durch die Kandidatur kann er aber seinen Preis steigern. Dann muß er nicht für popelige 25.000,00 € Vorträge halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blackstone13 08.01.2013, 11:49
212. Tagesgebet a la Spiegel:

Unser täglichen Steinbrück-Bla-Bla gib uns heute ...
... und vergieb uns unsere eigenen Gedanken,
denn dein ist das Leitmedium,
und führe uns nicht in Versuchung nach Taten von "Mutti" zu fragen
und erlöse uns von der Demokratie,
denn dein Leidmedium ist die Propaganda...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
veermaster 08.01.2013, 11:49
213. Wenn

Sie schon die Frage ob Sie sich für solche "Artikel" nicht schämen hier blocken, beantworten Sie vielleicht die Frage ob Ihre Nebeneinkünfte direkt über ein Konto von Friede Springer oder Liz Mohn laufen oder ob das über ein Nebenkonto von Kai Diekmann auf den Cayman Islands läuft? Schweiz würde ich im Moment nicht empfehlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Papier 08.01.2013, 11:50
214. Aufsichtsrat

Zitat von otto_iii
Natürlich ist es Steinbrücks Aufgabe, im Aufsichtsrat von ThyssenKrupp für das Wohlergehen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter zu sorgen. Und natürlich ist es seine Aufgabe, das auch in seiner sonstigen politischen Arbeit fortzusetzen, in diesem Falle also sich für günstige Energiepreise für das Unternehmen einzusetzen.
Es ist eben NICHT Steinbrücks Aufgabe als Aufsichtsrat !
Zitat :
"Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, die Geschäftsführung – also den Vorstand – zu überwachen (§ 111 AktG). Hierzu kann der Aufsichtsrat Geschäftsführungsmaßnahmen von seiner Zustimmung abhängig machen (§ 111 Abs. 4 Satz 2 AktG). Daneben hat er Prüfungspflichten (insbesondere des Konzern- und Jahresabschlusses der Gesellschaft, § 111 Abs. 2 Satz 3 AktG) sowie Berichtspflichten."

Quelle : Aufsichtsrat
Hier scheinen sich die Befürworter von P.S. nicht im klaren zu sein, dass Steinbrück seine Aufgaben als Aufsichtsrat nicht ausgeführt hat. Wobei die Versenkung von etlichen Milliarden Euro in ein Stahlwerk in Brasilien nur die Spitze des Eisbergs der Fehlentwicklungen bei Thyssen Krupp ist.
P.S.:
Sollte man aber der Meinung sein, dass Steinbrück richtig gehandelt hat, möge man sich bitte aber auch NICHT mehr über die Erhöhung der Strompreise beschweren...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josseff 08.01.2013, 11:50
215. Steinbrück- bashing

Zitat von Hilfskraft
... alles so heimlich an? Wissen wir das? Sagt man uns das hier an dieser Stelle? Hält jemand seine Hand schützend darüber? Scheint jedenfalls so.
wird zur reinen farce. Ständig bieten politische Verantwortungsträger Wirtschaftsinstitutionen Hilfe an. Frau Merkel vor allen anderen. Zb der Deutschen Bank.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oldharold 08.01.2013, 11:51
216. Na und?

Zitat von sysop
Hat Peer Steinbrück sein politisches Mandat mit seinem Job als Aufsichtsrat vermengt? Ein Zeitungsbericht lässt das vermuten. Demnach bot der heutige SPD-Kanzlerkandidat dem Stahlkonzern ThyssenKrupp im vergangenen Jahr Unterstützung für niedrigere Strompreise an.
Solange wir akzeptieren, daß unsere "Volksvertreter" das Parlament
nur als Sprungbrett betrachten, um an das wirklich große Geld zu
kommen, also die geduldete "Nebenbeschäftigung" zur eigentlichen
Hauptbeschäftigung wird, sollten wir uns nicht beklagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prontissimo 08.01.2013, 11:52
217. Tja, das mit dem Denken ist so eine Sache.

Zitat von der-denker
ist es her dass Merkel Ackermann zur Party ins Amt lud? Scheinbar so lange dass es niemanden mehr interessiert. Aber Steinbrück soll jetzt fertig gemacht werden. Nur weiter so, ihr schafft das. Und schon mal danke für vier weitere Jahre Schwarz-gelb!
Brioni-Schröder schon vergessen ?
Münte, Clement, Eichel, Riester, Blüm, Lauterbach und die rote Ulla ?alles weg ?
Die sPD hat sich selber abgeschafft.
Wegen Unglaubwürdigkeit, Vetterleswirtschaft, unmoralischer Umtriebe und anderer Glanzleistungen.
Da brauchte es keine cDU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hmueller0 08.01.2013, 11:54
218. ach ne

und CDU/FTP haben 1500 Firmen den Strom praktisch geschenkt und - als wäre das nicht dreist genug - die Kosten statt dessen den Verbrauchern aufgedrückt. Offiziell wird dann so getan als wären das leider unvermeidbare Kosten der Energiewende ("wir müssen jetzt eben alle zusammenhalten", "härtere Zeiten" etc).
SO ETWAS nenne ich kriminelles Verhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
captain bluebear 08.01.2013, 11:55
219. Kampagne der Union oder von parteiinternen Feinden?

Angesichts der ganzen schwachbrüstigen "Vorwürfe" gegen Steinbrück fragt sich eigentlich im Moment nur, ob diese Kampagne gegen ihn von den eigenen Parteifreunden gefahren wird oder von den offiziellen Gegnern (aus CDU & Co).

Und ihr alle hier springt bereitwillig auf den Bummelzug auf, weil ihr euch von der SPD ohnehin verraten fühlt, da sie es gewagt hat, Realpolitik zu machen ... die Meinung kann man ja haben; und es gibt auch genug Gründe, Steinbrück nicht als Kanzler zu wollen.
Aber es wäre schön, wenn die Entscheidung darüber in der Wahlkabine gefällt wird, und nicht von einem öffentlichen Empörungsgericht a la Wulff in den Medien.
Also, liebe Journalisten: bitte versucht nicht schon wieder, einen Politiker mit weit hergeholten bis frei erfundenen Vorwürfen zu Fall zu bringen. Es werden sich sonst bald gar keine ernsthaften Kandidaten mehr für politische Ämter finden.

Stellt Steinbrück in inhaltlichen Diskussionen, und lasst den Wähler das Ergebnis bewerten. So ginge Demokratie eigentlich ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 22 von 33