Forum: Wirtschaft
Energiewende: Bei E.on drohen Massenentlassungen

Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.

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hundini 31.07.2011, 19:08
1. ^^

Es lebe die Globalisierung.

Macht in Deutschland alle Kraftwerke dicht und kauft den
Strom an den Börsen ein. Wo der dann herkommt, oder vielmehr
erzeugt wird, ist eh nicht nachweisbar.

Um Deutschland wachsen dann neue "sichere" AKWS wie
Atom"pilze" aus dem Boden.

Jetzt eben fix 100000Leute rausschmeissen, was ja zu
kurzzeitigen Aktiengewinnen führt und die Geldkoffer
von den RWE-, EON- usw. Pfeffersäcken für das nächste
Bilanzjahr füllt.

Schon schlägt die gerissene Taktik für das Wahljahr 2013
zu und Merkel, Westerwelle und Co. halten sich nach der
Wahl 2013 die Bäuche vor lachen...

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zompel 31.07.2011, 19:09
2. Wo liegt das Problem

vor kuzem gabs doch eine Meldung das 200 000 Facharbeiter pro Jahr gebraucht werden. Da werden die Paar tausend von EON ja gleich wieder Arbeit haben. Also auf auf ihr Firmen da gibts bald lecker Facharbeiter, stellt ein

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fiutare 31.07.2011, 19:13
3. Atom-Lobby

Die Atom-Lobby schlägt zurück. Gewohnt zynisch, ohne Rücksicht auf Verluste und nur auf den eigenen Profit fixiert. Was für ein erbärmlicher Haufen.

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founder 31.07.2011, 19:18
4. Solarstrom mit Speicherung bald billiger als Netztstrom

Diese idiotische Hetze gegen Solarstrom hätte er sich sparen können. Wo soll den der Strom ohne Atomkraft her kommen? Vielleicht Feuerchen mit Kohle machen?

In Anbetracht der hohen Strompreise ist Eigenproddutkion von Solarstrom und Speicherung in Lithium Akkus bereits an der Schwelle zur Rentabilität.

Noch ein bißchen höhere Strompreise,
noch ein bißchen billigere Photovoltaik....

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Hubert Rudnick 31.07.2011, 19:18
5. Nur Jammern

Zitat von sysop
Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Wenn man das sich durchliest, dann könnte man zum Entschluß kommen, dass das Jammern das höchste Gebot der Stunde ist, nur anpacken will anhscheinend keiner, oder?
Ich frage mich, wie hat Deutschland eigentlich seine Leistungskraft erreicht?
Sicherlich nicht mit diesen Konzernherren, denn die können nur jammern und auf Gelder vom Steuerzahler warten.
HR

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ikonaut 31.07.2011, 19:18
6. ...............

"Der Konzern betreibt....., in geringerem Umfang auch Ökostromprojekte."

welche sollen das bitte sein?

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spielzeugland 31.07.2011, 19:21
7. ...

Jaja so droht man. Sollen sie es tun. Wieso man nicht das Unternehmen langfristig auf die Zukunft ausrichtet bleibt mir aber auf immer ein rätsel. Lieber nur kurzfristig denken und wenn einem was nicht passt sich auf dem Boden wälzen wie ein kleines Kind das man dem Lolly weggenommen hat.


@Atom Lobby.

Selbst bei dem Zeug gibt es mittel bis langfristig Rohstoff Probleme wie bei Öl, Seltenen Erden,...

Ich auch immer noch dafür das sämtliche Kosten auf den Strom umgelegt werden. Castor Transporte, Kraftwerksbau, Endlagerung! Mal sehen ob dann Atom immer noch pseudo günstiger ist.

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hokie 31.07.2011, 19:24
8. ...

Zitat von fiutare
Die Atom-Lobby schlägt zurück. Gewohnt zynisch, ohne Rücksicht auf Verluste und nur auf den eigenen Profit fixiert. Was für ein erbärmlicher Haufen.
Die Art und Weise wie sich die Energiekonzerne ausdruecken ist, sagen wir nicht gerade Diplomatisch, da haben Sie recht ABER

Wo sollen die Angestellten, welche direkt und indirekt mit dem Betrieb von deutschen AKWs und der verteilung von deutschem AKW Strom beschaeftigt waren denn hin?

In Gruppen sammeln und bei Flaute Windraeder pusten?

btw wenn die AKW Betreiber sich nach so einer einschneidenden Aenderung in ihrem Geschaeftsfeld nicht neu aufstellen duerften (das ist es schliesslich was Sie kritisieren),
dann wuerden vermutlich sogar noch viel mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, da das Unternehmen gaenzlich verschwinden koennte!
Business 101 ; vermutlich noch eine Klasse zu Hoch fuer Sie...

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genervt 31.07.2011, 19:24
9. falscher Titel

".......soll auch die in Essen ansässige Gashandelstochter E.on Ruhrgas, aufgelöst werden. "
und
"Mittelfristig will Teyssen den Konzern in eine europäische Aktiengesellschaft (SE) mit weniger Gewerkschaftseinfluss umwandeln."
heißt für mich nichts anderes, als, dass bereits seit langem von irgendwelchen Beratern und geldgierigen Aktionären vorbereitete Aktionen jetzt durchgeführt werden und die sogenannte Energiewende dafür herhalten muss.
Dazu nur zwei Anmerkungen:
Erstens: Die Energiewende ist keine, dass wäre so oder so in ein paar Jahren soweit gewesen, weil die Atomindustrie noch nie (mittlerweile seit 50 Jahren) kein Entsorgungs- und Endlagerkonzept hat und nicht mal ansatzweise auf dem Weg dorthin war.
Zweitens: Der Titel ist falsch geschrieben, es drohen keine Massenentlassungen, sondern Herr Teyssen droht mit Massenentlassungen. Frage ist, was will er damit bezwecken, mich als Kunden mit weiteren Preiserhöhungen bedrohen ?

Warum werden diese Saftläden nicht verstaatlicht ? Bei den großen Gewinnen herrscht Champagnerlaune und bei dem kleinsten Risiko, dass zu übernehmen ist, werden Preise erhöht, nach staatlichen Subventionen geschrien und gedroht.
Ich bin der Meinung, dass meine Großeltern, Eltern und meine Familie die EAM/eon usw. schon über zu viele Jahrzehnte subventioniert haben, da gehört uns wie den meisten Stromkunden und Steuerzahlern sowieso schon der ganze Laden.................

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