Forum: Wirtschaft
Energiewende: Bei E.on drohen Massenentlassungen

Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.

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alealigare 31.07.2011, 19:26
10. ... jetzt geht das wieder los ...

Zitat von sysop
Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Kaum bekommen die mal auf die Finger geklopft und es läuft nicht so, wie sich die Lobbyisten das vorstellen, schon kommt wieder der "Arbeitsplatzhammer" aus der Ecke - etwas abstauben, wird schon.
Nur wie es mit den Drohungen ist - nach und nach verlieren sie an Wirkung. Von daher - macht den Scheißladen dicht und setzt euch am besten selber alle auf die Straße ihr unfähigen!
Ein UNTERNEHMER würde die Arbeitnehmer erhalten - denn es gibt ja einen horrenden Fachkräftemangel - und sinnvoll in anderen Bereichen des Geschäfts einsetzen. Ein Manager kann das nicht - der ist zu engstirnig! Der kann nur auf 3 Zahlen sehen - wie ein kleines Kind: wenn du mir nicht deine Schaufel gibst, darfst du auch nicht in meiner Sandkiste spielen. (Nur dass die Sandkiste nicht seine ist ... ).

Begrabt euch Managerpack!

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frnzwltr 31.07.2011, 19:27
11. Vielleicht auch eine Führungsfrage?

Ist schon klar, dass die Energie-Wende für die großen Konzerne eine echte Herausforderung darstellt. Aber ist es nicht gerade die unternehmerische Leistung, auf derartige Veränderungen flexibel und offensiv zu reagieren, durch die die Milliardengewinne von solchen Unternehmen gerechtfertigt werden?
Vielleicht ist e.on auch einfach etwas zu inflexibel und zu wenig unternehmerisch am Kunden orientiert?
Das Image ist auf jeden Fall mies! Nur eine von vielen vergleichbaren Stimmen im brandigg-Markenmonitor:

"Zu blöde der Sauhaufen, Stur und nicht zu Empfehlen"
--> Das gesamte Markenbild unter http://www.brandigg.de/brand/E.ON

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LosDonOs 31.07.2011, 19:28
12. -.-

Na wenn das erstmal raus kommt:

"Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen jährlich 10 bis 15 Milliarden Euro zu viel in die Kassen der Stromkonzerne. Der Bund der Energieverbraucher schätzt, dass die Preise um mindestens 25 bis 30 Prozent überhöht sind."



Seit 2002 haben die Energieriesen RWE, E.ON, und EnBW 100 Milliarden Euro Gewinn erzielt. Das
heißt: Sie haben ihre Gewinne versiebenfacht!

Quelle: http://kurzlink.de/70dEU4mI0


Das man ebenso Zeitarbeiter/Leiharbeiter, zum Teil für 1/3 weniger Lohn als Festangestellte, beschäftigt, die zudem in Risikobereiche der Anlagen malochen dürfen, schlägt dem Fass den Boden aus. Im Durchschnitt sind die Leiharbeiter in den AKWs doppelt so hohen Strahlenlasten ausgesetzt wie Festangestellte. Leih- und Werksarbeiter bekämen fast 90 Prozent der Stahlendosen ab, die Stammbeschäftigten nur etwas mehr als ein Zehntel

Quelle: Linken-Abgeordnete Jutta Krellmann

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LosDonOs 31.07.2011, 19:28
13. -.-

Na wenn das erstmal raus kommt:

"Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen jährlich 10 bis 15 Milliarden Euro zu viel in die Kassen der Stromkonzerne. Der Bund der Energieverbraucher schätzt, dass die Preise um mindestens 25 bis 30 Prozent überhöht sind."



Seit 2002 haben die Energieriesen RWE, E.ON, und EnBW 100 Milliarden Euro Gewinn erzielt. Das
heißt: Sie haben ihre Gewinne versiebenfacht!

Quelle: http://kurzlink.de/70dEU4mI0


Das man ebenso Zeitarbeiter/Leiharbeiter, zum Teil für 1/3 weniger Lohn als Festangestellte, beschäftigt, die zudem in Risikobereiche der Anlagen malochen dürfen, schlägt dem Fass den Boden aus. Im Durchschnitt sind die Leiharbeiter in den AKWs doppelt so hohen Strahlenlasten ausgesetzt wie Festangestellte. Leih- und Werksarbeiter bekämen fast 90 Prozent der Stahlendosen ab, die Stammbeschäftigten nur etwas mehr als ein Zehntel

Quelle: Linken-Abgeordnete Jutta Krellmann

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hubertl 31.07.2011, 19:31
14. Show und Stimmungmache...

...denn die "Massenentlassungen" sollen doch eine Konsequenz der Energiewende weg vom Atom sein.

Und ausgerechnet jetzt
Zitat von
soll auch die in Essen ansässige Gashandelstochter E.on Ruhrgas aufgelöst werden.
Gas wird doch dann eher mehr gebraucht, um etwa Windflauten und Wolkentage zu überbrücken.

Das verstehe wer will.
Wahrscheinlich ist es auch nicht zu verstehen.
Sondern ist Show und Stimmungmache!

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kundennummer 31.07.2011, 19:32
15. Aufschwungsymptome

Zitat von zompel
vor kuzem gabs doch eine Meldung das 200 000 Facharbeiter pro Jahr gebraucht werden. Da werden die Paar tausend von EON ja gleich wieder Arbeit haben. Also auf auf ihr Firmen da gibts bald lecker Facharbeiter, stellt ein
Och die an den Konzern angeschlossene Lohnzuhälterei (vermutlich ADECCO wg. Clement/Müller/SPD-Connection) wird diese dann sicher im Rahmen des supersozialverträglichen Sozialplanes der auch mit Stimmen der Gewerkschaftsapparatschiks beschlossen wird mit gaaanz moderaten Lohneinbußen ("wir müssen den Gürtel enger schnallen") dann schon zu verwerten wissen.

Der Rest wird durchgeharzt, die Teppichetage 6-stellig abgefunden und in die nächste Firma zum Existenzen vernichten verteilt und fertig.

Aber hey, das ist die große Ökowende, da muss man schon flexibel sein ....

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Quatschtuete 31.07.2011, 19:35
16. die paar Hundet Jobs

die da vieleicht flötengehen, werden doch in Boomzeiten locker
zu realisieren sein.

Stellt sich die Frage, wer bei ein paar Hundert Jobs gleich von Massenentlassungen spricht?

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keats 31.07.2011, 19:37
17. Wer will jetzt die Füße geküßt bekommen? Aber nicht von mir !

Zitat von sysop
Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Na das hat die Merkel (und all ihr anderen, die nicht artig sein wollen) nun davon.
Wenn ihr nicht macht was wir sagen, dann schalten wir euch ganz einfach den Saft ab, dann könnt ihr sehen wo ihr bleibt, dann zeigen wir euch wie es ist "frieren im dunkeln" !
Raus und weg mit euch, alles nur unnütze Fresser, die unseren (meinen) Profit schmälern wollen.

Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt, sich mit unserem Kartell anzulegen.

Vae victis (lat. Wehe den Besiegten), nur sagten das nicht die Römer, sie bekamen es gesagt (vom "barbarischen" Gallierkönig Brennus (schöner Name !)) !


Nun ging es nach mir (u.a. !), gäbe es dieses Problem seit vielen Jahren nicht mehr.
Das Kartell wäre längst zerschlagen und aufgelöst und die Verantwortlichen im Knast !

Vlt. würden gerade die ersten eingesperrten Kartellbosse, wegen "Guter Führung" ( ? ), vorzeitig wieder freigelassen.
Obwohl hier wäre die Sicherheitsverwahrung ganz sicher auch eine überlegenswerte, weil auch notwendige Option, allein wegen der Uneinsichtigkeit und immensen Rückfallgefahr, schließlich sind das doch alles Wiederholungstäter !

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henrytheeighth 31.07.2011, 19:38
18. Endzeit

Durch den Atomausstieg wird das Ende der deutschen Industrie eingeläutet. Das sind die Realitäten und viele Atomgegner sind im Grunde auch Inustriegegner. Dort wird natürlich frohlockt.

Das Ende des Rechtsstaates ist ja schon mit S21 und dem Moratorium in Aussicht gestellt. Und auf das Ende der Industrie folgt das Ende des Sozialstaates und darauf das Ende der Demokratie.

Das sind harte Worte und ich hoffe, dass ich in 20 Jahren sagen kann sie waren falsch. Glauben will ich es nicht.

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Notizen aus der Provinz 31.07.2011, 19:38
19. Keine Ahnung

Zitat von alealigare
Ein UNTERNEHMER würde die Arbeitnehmer erhalten - denn es gibt ja einen horrenden Fachkräftemangel - und sinnvoll in anderen Bereichen des Geschäfts einsetzen.
Keine Ahnung, aber dicke Backen machen, was? Wenn die AKW abgeschaltet werden, wird auch das Personal nicht mehr benötigt. So einfach ist das. Das muß jeder verstehen, wer gegen Stromkonzerne stänkert, den Atomausstieg bejubelt und wirklich glaubt, die Welt wäre nachher eine bessere.

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