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Energiewende: Bei E.on drohen Massenentlassungen

Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.

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n+x 31.07.2011, 20:18
50. ...

Zitat von Glasperlenspiel
2. Warum konzentrieren sie sich nicht auf die Netze?
gehört ihnen nicht (zumindest das Hochspannungsnetz).
Btw, er Unterhalt der Nezte ist auch teuer und die Gebühren sind reguliert.

Zitat von Glasperlenspiel
4. Warum investieren sie nicht in die Alternativen Energien? Da gibt es doch genug Möglichkeiten, sowohl im Inland, als auch im Ausland. Mir kann doch keiner erzählen, dass sich das nicht lohnt.
Gewinnorientierte Unternehmen investieren dort, wo es sich lohnt.

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daniellaun 31.07.2011, 20:22
51. -

Jaja und dann ist wieder mal die Energiewende schuld. Typisch für diese dummen Energieversorgungsunternehmen. Anstatt vorher mal auf erneuerbare Energien zu setzen, vertraut man schön darauf, dass man die alten Atomkraftwerke noch ewig am laufen halten kann. Und wenn die dann mal abgeschaltet werden müssen, steht man da wie der Ochs vorm Berg und sucht die Schuld bei Anderen. Typisch!

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nick115 31.07.2011, 20:22
52. Die arme Energiewirtschaft

Es ist ja schade, wenn man als Manager eines Energieoligarchiebetriebes auf Grund von unwichtigen, vernachlässigbaren Risikien keinen Gewinn mehr aus mittlerweile vollständig abgeschriebenen Anlagen schlagen darf. Die "böse" Politik! Haben die sich nicht an die internen Absprachen gehalten und das nur wegen des kleinen Unfalls in Japan + fallender Wahlumfragen...sowas kann doch hier nicht passieren.

Das Problem greift noch viel tiefer. Würde Politik und Wirtschaft die Energiewende wollen, würde nicht Solarstrom subventioniert sondern im großen Stil die Forschung im Bereich "Inselsysteme" fürs Eigenheim gefödert. Jedem seine Solaranlage aufs Dach, den Akku in den Keller, die Luft-Wärme-Pumpe an die Außenwand und Ende mit der unnötigen CO2 Verpesterei...ok ein Netzanschluss für den Not-oder Störfall. Aber dann bezahlen wir ja nicht mehr das bisschen Geld was das Finanzamt uns lässt an E.On, Vattelfall und Co. Also müssen erst noch Strategien her wie der Verbraucher auch weiter unverschähmt gemolken werden kann! Und da bleibt halt keine Zeit flexibel neue Gedankengänge nach dem AKW anzustoßen...

Meiner Meinung nach werden alle Vorschläge eh nichts nützen. Solange die Verbraucher lange und kostspielige Gerichtsverfahren im Rahmen der Einsprüche gegen Preiserhöhungen brauchen, um dann doch keine transparente Preiskalkulation der Konzerne vorgelegt zu bekommen, muss erst die Politik einschreiten. Offenlegung der konkreten Presigestaltung. Und das wird in 10 kalten und dunklen Wintern nicht passieren....Lobbyismus vor Verbraucherschutz sei dank!

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jboese2 31.07.2011, 20:23
53. Voll OK

Zitat von sysop
Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Ja, man kann zwar die Kosten des Öko-Irrsinns auf die Strompreise umlegen und so sozialisieren, aber Konzerne müssen halt darauf achten, dass die Kosten stimmen. Da E.on allein 600 Mio. Atomabgabe/Jahr zahlen muss (wir erinnern uns: das war die Steuer als Ausgleich für die Verlängerung der Laufzeiten - inzwischen wieder gestoppt, aber die Steuer bleibt) und die Erlöse aus den stillgelegten AKW's wegfallen muss ein Vorstand reagieren. Unternehmen müssen gesunde Profite einfahren, sonst sind sie schnell weg vom Fenster. RWE und E.on sind derzeit sehr billig an der Börse und wenn Gazprom oder EdF (Frankreich) einsteigen wird's bestimmt nicht billiger....

Die vielzitierte Korruption sitzt in diesem Lande meistens in der Politik, die Wirtschaft reagiert leider nur.

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mnemonic79 31.07.2011, 20:24
54. Deutschland dicht machen

Affe tot, Klappe zu. Man kann diese Panikmacherei langsam nicht mehr lesen. Mal geht es aufwärts mit dem Superindustrieland Deutschland, dann gleich wieder abwärts. Dann darf man arbeiten, bis man 80 wird. Aber nur, wenn der Strom bis dahin aus der Steckdose noch fließt.

Was soll der ganze Unfug? Manager-Fanfaren, die immer vom Untergang tröten, braucht Deutschland nicht. Deren Gehälter stimmen doch. Aber am besten hält man das Volk mit Angst bei Laune.

Das ist moderne Religion. Schliesslich war die Opium fürs Vok und hat über hunderte von Jahren betäubt.

Angst ist ein ebenso gutes Instrument. Machen wir Deutschland eben dicht, wenn man hier gleich alle Arbeitnehmer auf die Strasse setzen muss.

Wie heißt es so schön: der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.
Zitat ohne Fussvermerk. An die moderne Zeit eben angepasst.

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Tom-d 31.07.2011, 20:25
55. ¨

Zitat von sysop
Der Stromkonzern E.on plant ein kompromissloses Spar- und Sanierungskonzeptauf - samt Entlassungen und Standortschließungen. Auch ThyssenKrupp-Chef sieht die Energiewende kritisch, im SPIEGEL-Gespräch warnt er vor einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Es droht ein doppleter Preisschub. Nicht nur die Kosten für die Subventionen für den Ökostrom-Wahn, sondern auch die Kosten für die Netzentgelte werden explodieren, weil sie nicht mehr durch die Gewinne der Stromkonzerne gegenfinanziert werden können. Deutschland macht sich durch seine Politiker selber kaputt.

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Kirk70 31.07.2011, 20:25
56. Unfassbar

Zitat von henrytheeighth
-1. Wir sind nicht per Du. 0. Diesen Schwachsinn muss man nicht glauben. Er ist Realität An einer sicheren billigen Stromversorgung hängt die Industrie wie an nichts anderem. Wenn der Strom unsicherer und teurer wird, dann ist das Gift. Und er wird durch den Atomausstieg teurer und unsicherer. Das ist unbestritten. Die DENA verlangt ein abgeschaltetes Kernkraftwerk wieder anzufahren. Das wird durch den politischen Druck nicht geschehen. Na wir werden den Winter ja erleben. 1. Es geht nicht um die Konzerne. Es geht um den deutschen Mittelstand 2. Den Energiemix schaffen wir ja gerade ab! Das ist der Fehler. Dezentrale Energieversorgung ist teurer und unsicherer, womit wir wieder bei 0 wären.
Das hier jemand noch sicheren UND günstigen Atomstrom postuliert. Sie und Ihresgleichen haben ein Fakt noch nicht widerlegt (weil das nicht möglich ist):
Versichern Sie mal ein KKW! Und DANN reden wir über den Preis und anschließend über die Kosten, Müll weit über 100.000Jahre zu überwachen....unfassbar

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fr.rottenmeier 31.07.2011, 20:28
57. Moment mal

Zitat von zompel
vor kuzem gabs doch eine Meldung das 200 000 Facharbeiter pro Jahr gebraucht werden. Da werden die Paar tausend von EON ja gleich wieder Arbeit haben. Also auf auf ihr Firmen da gibts bald lecker Facharbeiter, stellt ein
machen Sie mal hier nicht so einen Durcheinander. Was Sie da vor haben passt nicht in den Plan. Gerade ist Frau von der Leyen dabei, das Jahresgehalt für ausländische Fachkräfte, die eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bekommen von den vorgeschriebenen 66.000 Euro Jahresgehalt auf 40.000 zu senken. (brutto versteht sich)
Und das hat jetzt Priorität. Also eins nach dem anderen.

ABER
wenn natürlich die deutschen Fachkräfte sich unter 35.000 verkaufen würden..

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willi2007 31.07.2011, 20:28
58. Normale unternehmerische Entscheidung

von E.ON. Mehr kann ich zur Zeit nicht erkennen. Wer sich die Mühe macht zu suchen, wird feststellen dass sich E.ON bereits vier Windenergie-Parks in den USA betreibt und in den kommenden zwei Jahren in Offshore-Windparks investieren will. In USA und Europa liegen die Investitionen insgesamt bei ca. 3,4 Milliarden Euro. Ich bin davon überzeugt dass die Manager bei E.ON rechnen können und zum Ergebnis gekommen sind, dass Windenergieanlagen doch rentabel sind. Wenn nicht würde E.ON doch andere Unternehmen die Windparks bauen lassen und sich an deren baldiger Pleite erfreuen.
Was nun ThyssenKrupp in dem Artikel zu suchen hat, dass wissen die Götter. Rohstoffpreise und -spekulation ist ja wohl ein anderes Thema. ThyssenKrupp soll mal rechnen, ob es sich denn nicht lohnt, selber ein Kraftwerk zu bauen und zu betreiben und den überschüssigen Strom zu verkaufen. Mich kotzen solche Jammerlappen in der deutschen Industrie an. Diese Heulsusen sollen nach Hause gehen und die Klappe halten. Da kommt mittlerweile nur eine braune amorphe Masse raus, dass es nur so stinkt. Schrecklich solche Weicheier.

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Kirk70 31.07.2011, 20:30
59. Eben, diese Sozialisten sind ja überall

Zitat von n+x
Sie meinen für das EEG? Offenbar meinen Sie die Ökokosten. Da stimmen die 30% in etwa, wenn man die Steuern berücksichtigt. im Vergleich zu anderen DAX-Konzernen haben sie sich nicht besonders gut angestellt.
Mit einer, wie ich finde Staatsaufgabe, Stromversorgung lächerliche 100.000.000.000,-€ zu verdienen ist armselig. Meine Minderwertigkeitskomplexe kommen gerade durch. Ich schäme mich fremd für diese armen Kirchenmäuse. Wie soll man eigentlich der 18 jährigen Nichte noch einen Bugatti Veyron - natürlich der Super Sport - kaufen, bei so viel Armut??

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