Forum: Wirtschaft
Energiewende: Bürger sollen in Stromleitungen investieren
DPA

Die Energiewende stockt, vor allem gegen neue Stromtrassen regt sich Widerstand. Jetzt startet in Schleswig-Holstein ein Pilotprojekt: Bürger können sich finanziell am Leitungsbau beteiligen - und sollen dafür fünf Prozent Zinsen bekommen.

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ir² 30.01.2013, 17:54
140.

Zitat von litholas
Diese "beliebig festlegbare Zahl" füllt gerade in Peking und anderen chinesischen Städten die Krankenhäuser mit Lungenbeschwerden und zwingt die Menschen zu einschneidenden Änderungen Ihrer Lebensweise.
Und vor der "Energiewende", oder ohne sie, sähe es in D genau so aus? Oder bringen Sie jetzt China in die Diskussion um von D abzulenken?

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Hugo55 30.01.2013, 17:59
141. Einfache Abschätzung

Zitat von litholas
Ich unterschlage nichts, ich vermeide es nur die Intelligenz der Foristen zu beleidigen. Dass die Erwähnung dieser Kosten für die Gegenposition notwändig ist gestehe ich gerne zu - aber nun mal Butter bei die Fische: Wie hoch sind denn diese externen Kosten?
Die einzige bekannte Technologie für die Speicherung entsprechend großer Energiemengen ist Wasserstoffgewinnung durch Elektrolyse, Methanisierung und Rückverstromung in Gaskraftwerken.

Gesamtwirkungsgrad ca. 25%.

Gestehungskosten für den Windstrom (Offshore, inkl. Landanbindung) ca. 18Ct/kWh ==> 72Ct/kWh für den gespeicherten Strom (OHNE Kaptialkosten für Gaskraftwerke etc.).

Wenn Sie nur 10% des Jahresverbrauchs an Strom speichern müssen, sind Sie bei ca. 7,2Ct/kWh externer Kosten auf jede regenerative Offshore kWh.

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litholas 30.01.2013, 18:25
142. ...

Zitat von ir²
Und vor der "Energiewende", oder ohne sie, sähe es in D genau so aus? Oder bringen Sie jetzt China in die Diskussion um von D abzulenken?
Ich lasse Ihre "beliebig festlegbare Zahl" konkret werden.

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motobyce 30.01.2013, 18:40
143. Energiewende: Bürger sollen in Stromleitungen INVESTIEREN

Zitat von sysop
die energiewende stockt, vor allem gegen neue stromtrassen regt sich widerstand. Jetzt startet in schleswig-holstein ein pilotprojekt: Bürger können sich finanziell am leitungsbau beteiligen - und sollen dafür fünf prozent zinsen bekommen.
die richtigen gauner sitzen nicht im knast, nein, sie laufen
frei herum und geben sich seriös.
Man kann garnicht soviel fressen wie man kotzen möchte

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gegenrede 30.01.2013, 18:46
144.

Zitat von Hugo55
Die einzige bekannte Technologie für die Speicherung entsprechend großer Energiemengen ist Wasserstoffgewinnung durch Elektrolyse, Methanisierung und Rückverstromung in Gaskraftwerken. Gesamtwirkungsgrad ca. 25%.
Wie oft wollen Sie diese Unwahrheit hier eigentlich noch verbreiten?

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thinkyourself 30.01.2013, 18:52
145.

Zitat von Hugo55
und rechnen sich selbst aus, wieviel Wasser sie bei den bestehenden Wasserleitungen maximal je Zeiteinheit pumpen können und wieviel Energie Sie damit übertragen können. Ich mache das nicht - ich kenne das Ergebnis schon.
Selbst wenn die jährlichen Verluste bei der von mir beschriebenen Lösung im Milliarden-Euro-Bereich lägen, was sie logischerweise nicht können (Wo soll denn das Wasser hin? Es wird ja schließlich nicht aufgebraucht), ist sie weiterhin wesentlich wirtschaftlicher als alles, was bisher zur Debatte stand.

Übrigens erzeugt im Kreis gepumptes Wasser auf Dauer Wärme, die man zu Heizzwecken nutzen könnte. Was sagt denn Ihr Rechenschieber dazu?

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karl-felix 30.01.2013, 19:08
146. Nun

Zitat von ir²
Erzählen Sie das den Leuten, deren immobilie gerade wegen der "wenigen" Windräder wertlos geworden ist. Aber Vorsicht, die könnten ausflippen....
die Realität und Ihre Quelle spricht dagegen:
Ihre Quelle spricht von Wertverlust 20-40% .
Dem widersprechen Gemeinderäte z.B. hier
Klimaneutral dank sauberem Energiemix | Energie | DW.DE | DW.DE | 18.10.2011

im Gegenteil, die sprechen von kommunaler Wertschöpfung.
Nur Lachen würden diese Mitbürger über einen Wertverlust von 20-40% Ihrer Immobilie:
Braunkohle: Tagebau Garzweiler II / Otzenrath

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burghard42 30.01.2013, 19:11
147. Von welchen

Zitat von thinkyourself
Darf ich fragen von welchen Investitionen Sie sprechen bei bestehenden Leitungsnetzen und bereits vorhandenen Pumpwerken, die just in diesem Moment die Trinkwassernetze unter Druck setzen? Nein, ich denke nicht das alle anderen zu blöd sind, die Lösung zu verstehen. Ich denke vielmehr die Lösung ist nicht teuer genug, als das man sie ernsthaft in Erwägung ziehen möchte.
Drücken gehen Sie denn aus ?
Und wie soll das dann mit dem Abwasser geregelt werden ?
Sie können ja schon mal im Kleinen ,d.h. in Ihrer Wohnung
oder Grundstück ein Reverenzmodell anfertigen.......
Nur Mut,kostet ja fast nix

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litholas 30.01.2013, 19:13
148. ...

Zitat von Hugo55
Die einzige bekannte Technologie für die Speicherung entsprechend großer Energiemengen ist Wasserstoffgewinnung durch Elektrolyse, Methanisierung und Rückverstromung in Gaskraftwerken. Gesamtwirkungsgrad ca. 25%. Gestehungskosten für den Windstrom (Offshore, inkl. Landanbindung) ca. 18Ct/kWh ==> 72Ct/kWh für den gespeicherten Strom (OHNE Kaptialkosten für Gaskraftwerke etc.). Wenn Sie nur 10% des Jahresverbrauchs an Strom speichern müssen, sind Sie bei ca. 7,2Ct/kWh externer Kosten auf jede regenerative Offshore kWh.
Mit NaS-Akkus speichert man 10% PV-Strom jährlich für 20 bis 30 Cent pro kWh bei 85% Wirkungsgrad -> 2 bis 3 Cent Zusatzkosten. Falls die Akkus nicht billiger werden wenn millionenmal grössere Anlagen gebaut werden als bisher.

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Hugo55 30.01.2013, 19:23
149.

Zitat von thinkyourself
Selbst wenn die jährlichen Verluste bei der von mir beschriebenen Lösung im Milliarden-Euro-Bereich lägen, was sie logischerweise nicht können (Wo soll denn das Wasser hin? Es wird ja schließlich nicht aufgebraucht), ist sie weiterhin wesentlich wirtschaftlicher als alles, was bisher zur Debatte stand. Übrigens erzeugt im Kreis gepumptes Wasser auf Dauer Wärme, die man zu Heizzwecken nutzen könnte. Was sagt denn Ihr Rechenschieber dazu?
Verlustwärme sagt da mein Rechenschieber. Wie Sie die auf dem Transport erzeugte Wärme sinnvoll nutzen wollen, bleibt Ihrer genialen Phantasie überlassen.

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