Forum: Wirtschaft
Energiewende: Deutschland droht das Stromzähler-Chaos
dpa

Ab 1. Januar werden verstärkt intelligente Stromzähler in deutsche Haushalte eingebaut. Klare Vorgaben gibt es nicht, weil die Regierung mit entsprechenden Verordnungen im Verzug ist. Experten warnen vor chaotischen Zuständen.

Seite 1 von 33
bernd.stromberg 19.12.2014, 10:42
1. Bitte um Verständnis!

Zitat von
Klare Vorgaben gibt es nicht, weil die Regierung mit entsprechenden Verordnungen im Verzug ist.
Da bitte ich um Verständnis! Unsere Politikkasper müssen sich doch mit der hochwichtigen PKW-Maut beschäftigen. Damit an den Stammtischen südlich des Weißwurscht-Äquators ruhe herrscht ;-)

Beitrag melden
cirkular 19.12.2014, 10:49
2. Wo ist das Problem?

Kein Versorger benötigt die Daten, also werden sie auch nicht übertragen. Es besteht ja nicht einmal ein Infrastruktur zum Übertragen der Daten. Somit hat sich das Problem erledigt. Da können wir drüber nachdenken, wenn Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut wird.

Beitrag melden
spiff82 19.12.2014, 10:52
3. Angebot und Nachfrage

und was ist, wenn dann alle intelligenten stromzähler den Verbraucher dazu animieren seine energieintensiven Geräte genau dann ein zu schalten wenn der Strom am günstigsten ist? steigt dann nicht automatisch der Strompreis weil die Nachfrage groß ist? dann läuft aber die Waschmaschine... tja wirds dann nicht eher teurer?? sehr unausgereift das ganze. geschweige denn die informationspolitik der Bundesregierung

Beitrag melden
mythix 19.12.2014, 10:52
4. aus blackout nichts gelernt

Hätten einige lesen sollen. Das Szenario ist weit weniger unrealistisch als man hoffen mag. Gibt nichtmal sicherheitsrelevanten Standards bei den Stromzählern. Aber wir dürfen es dann wieder ausbaden...

Beitrag melden
hello_again 19.12.2014, 10:53
5. falsche Ziele...

Mit den richtigen Energieeffizienzmaßnahmen und dem bewussten Verhalten lassen sich die Stromverbrauche in Wohnungen und Häusern, auch bei 5 Personen im Haushalt, auf unter 4000 kWh/a oder gar unter 3000 kWh/a reduzieren. Was soll dann noch gespart und intelligent eingekauft werden??

Beitrag melden
wortfeil25 19.12.2014, 10:55
6. Nur halbherzig!

Die Stromwende soll ja auch nicht so direkt stattfinden und die Politiker sind zum Teil "geistig" überfordert.

Die Partei-Spenden der Stromkonzerne sind einfach noch zu verlockend!

Beitrag melden
anjal7 19.12.2014, 10:55
7. Wieder neue Kosten

Der Einbau und Unterhalt wird sicherlich nicht umsonst sein. Wie auch schon beim Wasserzähler werden hier wieder neue Kosten für den Endverbraucher verursacht, gegen die er sich nicht wehren kann.

Beitrag melden
caligus 19.12.2014, 10:56
8. Regelungswut am falschen Ende!

Der Bund versucht - wie immer - das Pferd am falschen Ende aufzuzäumen: Der Verbraucher soll (derzeit völlig überlüssige) Smartmeter für sein teures Geld installieren, ohne dass dies ihm etwas bringen würde. So etwas ruft verständlicherweise nur Widerstand hervor, da es am Nutzen fehlt. Würden hingegen die Stromkonzerne gezwungen werden, Flex-Tarife anbieten zu müssen, also Tarife, die minutengenau den Preis darstellen, welcher der Strom zu diesem Zeitpunkt auch "wert" ist, und der Verbraucher würde erkennen, dass er - wenn er es denn wüsste - zum richtigen Zeitpunkt auch Geld (weil teuren Strom) sparen könnte, würden sich die Verbraucher schnell selbst um die entsprechenden Smartmeter reißen, würden auch eine Hausautomatisierung vorantreiben, die z.B. dann die Waschaschine einschaltet, wenn es gerade "billig" läuft.

Beitrag melden
mfra 19.12.2014, 10:58
9. Typisch Deutschland

Wir mussten schon vor Jahren bei der Neuinstallation Smartmeter einbauen lassen, doch als wir einen Smartmetertarif nutzen wollten, ging das nicht, da die Dinger über Mobilfunk kommunizieren - und da gibt es - oh Wunder - im Keller keinen Empfang ...

Beitrag melden
Seite 1 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!