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Energiewende: Hier sollen Deutschlands Stromautobahnen verlaufen
DPA

Für die Energiewende plant die Bundesregierung zwei gigantische unterirdische Stromtrassen quer durch die Republik. Jetzt gibt es erstmals konkrete Vorschläge für deren Verlauf.

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Gerd@Bundestag.de 27.09.2016, 16:43
220. Genau!

Zitat von fatherted98
.... In China wäre eine Trasse (egal ob ober- oder unterirdisch) in sechs Monaten fertig gewesen...bei uns stellen die JETZT einen Plan vor....die Unfähigkeit zieht sich durch alle Parteien...man kann nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
In China würde auch jeder kritischer Zeitgenosse einfach mal einkassiert....

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Flari 27.09.2016, 16:44
221.

Zitat von litholas
Onshore-Windkraft wird nach EEG real im life-cycle für etwa 4,9 bis 6,3 Cent pro kWh vergütet und liegt damit gleichauf mit Strom aus Braunkohle, Photovoltaikstrom wurde bis zur Gestzesänderung mit etwa 6,9 Cent pro kWh vergütet, also in etwa so hoch wie Steinkohle. Inzwschen ist Photovoltaikstrom noch billiger, aber es werden nur noch 600MWp Neubauten pro Jahr genehmigt. Also 1% des Strombedarfs alle 10 Jahre. Gerade als es so richtig günstig wurde.
Sie haben zu früh aufgehört, sich glücklich zu rechnen.
Noch ein wenig mehr Rechnerei, und jeder EEG-Strom-Verbraucher wird genauso reich, wie der EEG-Strom-Erzeuger, während der Kohlestrom schon durch geistige Konzentration auf über 10 ct/kWh ab Generator steigt.

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neo91 27.09.2016, 16:45
222. Naturverschandelung

gibt es trotzdem. Dort wo die Leitungen verlaufen muss obendran alles frei bleiben. In Wälder werden dann halt Schneißen geschlagen.

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behemoth1 27.09.2016, 16:48
223. Ein Wahnsinn

Hier zeigt es sich sehr deutlich, wie unfähig einige Politiker sind, die aus Angst nicht mehr die überwiegende Mehrheit zu bekommen, so ein Unsinn sich hingeben.
Atomkraftwerker und die nicht ordnungsgemäße Endlagerung des atomaren Mülls auf die Wege bringen und somit den Menschen eine große Gerfahr aussetzen, aber auf der anderen Seite Stromleitungen als unannhembares ansehen.
Im Grunde kann man so eine Politik nicht verstehen und Politiker, die das gestatten zeigen nur ihre totale Unfähigkeit.

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Herzbubi 27.09.2016, 16:50
224. Strom aus EEG

nur der Strom aus erneuerbarer Energien ist sauber, sicher und auf Dauer auch sparsam.
Wäre die Energiewende nicht so stark abgebremst wären wir schon längst bei einem Anteil von 50%. Dagegen sind viele Lobbyisten, Interessenvertreter und Politiker die uns vor über 20 Jahren schon erklärt haben dass höchsten ein Anteil von 5% möglich wäre aus techn. Gründen. Heute liegen wir schon bei 35% und sind im europäischen Vergleich gerade mal Durchschnitt.

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Gerd@Bundestag.de 27.09.2016, 16:50
225. Es geht nur um die mittlere Trasse....

Zitat von willibaldus
http://www.bpb.de/cache/images/2/153642-st-original.jpg?055E1 Wie aktuell das noch ist, kann ich aber nicht sagen.
Kleiner Blick gefällig?:
https://gis.ilf.com/K509/synserver?project=K509

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knuty 27.09.2016, 16:53
226.

Zitat von PeterWeissferdt
Mir ging es in meinem Beitrag hauptsaechlich darum all den intelligenten Schreibern die da fabulieren --dann legen wir doch in Zukunft alle Freileitungen als Kabel in die Erde--aufzuzeigen dass dass so einfach nicht geht. Und Gleichstrom (HGUE) ist immer nur eine Loesung fuer die Uebertragung von grossen Energiemengen ueber grosse Distanzen zwischen 2 Punkten. Ein Netz ,aehnlich wie mit wechselstrom moeglich aufzubauen ist geht nicht oder ist nur mit sehr hohem Aufwand zu machen. Also liebe Schreiber , es ist nicht so einfach ---und warum haben wir das nicht schon frueher gemacht--legen wir doch in Zukunft nur noch Kabel in die Erde um unsere Elektrische Energieversorgung zu sichern---ist doch einfach... Da gibt es noch ein paar physikalische Gesetze die dem entgegen stehen. Aber die kennen eben die Wenigsten.
Niemand hat vor ein Gleichstromnetz zu bauen.

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gsa 27.09.2016, 16:54
227.

Zitat von GoaSkin
Warum nicht einfach die Leitungen unter der Erde verlegen, wo Strommasten stören und über Strommasten führen, wo Erdleitungen zu teuer sind und Überlandleitungen auch niemanden jucken? Wäre billiger als eine vollständige unterirdische Lösung.
So wirds ja auch gemacht werden.

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christian-h 27.09.2016, 16:54
228. Angaben

Zitat von pritt
Hinsichtlich Trassenführung, Fehlersuche und Reparatur?! Dann sollten die Verantwortlichen sich mal bei den Kollegen von Gas- Wasser. Schei**e- informieren. Die wissen wie man Leitungen in die Erde bekommt.
Richtig, Das in die Erde bringen ist ja auch nicht das Problem. Es ist nur ein erheblicher Kostenfaktor.
Desweiteren dürfen Sie Stromleitungen und Wasserleitungen nicht gleichsetzen. Wenn eine Wasserleitung platzt, passiert nicht viel und die Reparatur ist auch schnell erledigt.
Bei dieser Stromleitung handelt es sich um eine Punkt zu Punkt Verbindung deren Punkte 600km auseinander liegen.
Gibt es an den Verbindungsmuffen ein Problem, dann könne Sie auch dieses schnell finden aufgrund eines Kraters aufgrund der Energieentladung.
Ansonsten kann die Reparatur dann schon ein paar Wochen dauern und in der Zeit ist dieser Strang komplett abgeschaltet.

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gsa 27.09.2016, 16:57
229.

Zitat von burghard42
ist wohl eher eine Kleinanlage: https://de.wikipedia.org/wiki/Murraylink für 250 MW
Und warum sollte man für eine grössere Anlage Beiwege brauchen? Nur weil die Kabel dicker sind?

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