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Energiewende: Industrie spart acht Milliarden Euro an Stromkosten
DPA

Die größten Stromschlucker Deutschlands wurden nach SPIEGEL-Informationen 2017 in Milliardenhöhe subventioniert - auf Kosten einfacher Verbraucher. Der Kohleausstieg könnte dieses Ungleichgewicht noch vergrößern.

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Guerilla_79 07.02.2019, 17:29
10. ...

Jedem halbwegs klar denkende Menschen in der BRD dürfte mittlerweile bewust sein das das... wie nennen wir das... Systemimmanent ist.

Wir haben ein staatlich verordnetes "durchfütterungs System", Software/Fortschritts-bedingt brauchen wir die Angestellten in der Zahl bei Versicherungen, Banken und Ländern schon lange nicht mehr, oben drauf kommen Selbstbedinungläden wie der ÖRR, dazu irre Subventionen für Energie und Landwirtschaft und die teutonischen Urgesteine die Altmeier mal wieder pimpen will obwohl denen seit Napoleon(inklusive 3. Reich, da haben die sich erst mal richtig frisch gemacht...) in den Ar*** gekrochen wird, wie Thyssen, Krupp, Siemens uvm.

In der realität hätten wir wahrscheinlich 10-15mio arbeitslose, das würde natürlich den Sozial-Staat und schlußendlich den Staat sprengen.
Also füttert die Unter und Mittelschicht, alle möglichen Leute durch.
Gemeint sind mitnichten Flüchtlinge und andere arme Schlucker, sondern idR. Menschen die darüber stehen(die zahlen immerhin "etwas" davon zurück)

Genauso funktioniert das System...

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vantheuni 07.02.2019, 17:33
11. Nichts Neues an der Stelle

ist scon lange bekannt und lässt sich jederzeit beispielsweise auf wikipedia nachlesen. Zwei drittel des erzeugten Stroms verbraucht die Industrie und der kleine Bürger trägt das mit.

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Idinger 07.02.2019, 17:34
12. Aber

das hatte uns die SPD schon seit Wirtschaftsminister Gabriels Zeiten versprochen: Energie muss für den Bürger bezahlbar bleiben. Die Milliarden-Subventionen für die Industrie zeigen, dass diese Zusage erfüllt worden ist. Oder kennen sie Bürger, die aus ihrem Einkommen ihre Energierechnung nicht mehr zahlen können?.

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flintstone888 07.02.2019, 17:39
13. Sie brauchen kein Mitleid mit den Unternehmen

Zitat von P4D1
Da hab ich aber jetzt auch Mitleid mit den armen Unternehmen. Genau das Gegenteil sollte passieren: Energieintensive Unternehmen stärker belasten, entsprechend ihrer Belastung für Stromnetz und Umwelt und dafür Privathaushalte entlasten.
zu haben. Wenn diese wegen der hohen Stromkosten, die oft den Hauptteil der Produktionskosten ausmacht (z.B. Aluminium), dann müssen die Manager unter Mitnahme ihrer Boni zwischen zwei Möglichkeiten wählen: a) Firma zumachen, da alle anderen um uns herum die Produkte billiger herstellen können oder b) in ein Nachbarland gehen, das den billigeren Strom hat.
Nachteile in beiden Fällen: für die Arbeitnehmer - da Entlassung
für unseren Staat - schon wieder ein Steuerzahler weg!

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pierrotlalune 07.02.2019, 17:41
14.

Bereits vor ein paar Tagen benannte ich dieses Beispiel an Subventionen für die "systemrelevante" Industrie.
Aber so geht regieren einfach. Den großen schon satten geben, der Allgemeinheit entnehmen, denn ein hungriger wird gehorsamer sein als der satte. Frau Merkel und Konsorten haben das DDR Regime lediglich auf die Wirtschaft gemünzt, wie früher die Bonzen, hatten alle Priviligien, das Volk nichts.

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frazis 07.02.2019, 17:42
15. Eine Energiewende

bei der vor allem die einfachen Stromkosten zur Kasse - und die wird immer weiter belastet - gebeten werden, ist wenig sozial. In Deutschland sind die Stromkosten bereits jetzt mit am höchsten, eine weitere Steigerung ist absehbar, wenn die Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Allein um die Atomkraftwerke zu ersetzen - die Kohlekraftwerke sind hier noch gar nicht eingerechnet - werden zu den jetzt sich drehenden 30 000 WEA noch zusätzlich mindestens 20 000 weitere benötigt. Wie weit soll das gehen? Was hat das alles für einen Sinn, wenn zusätzlicher Strom im Ausland mit herkömmlichen Mitteln hergestellt werden, um den Bedarf in Deutschland bei Windflaute zu decken? Wird das Klima besser, wenn andere Länder dem Vorführkandidaten nicht folgen, was wohl auch abzusehen ist, wenn man deren Energiepolitik verfolgt. Vieles, was hier durchgeführt wird und werden soll ist von manchen Politikern nicht zu Ende gedacht worden.

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tempus fugit 07.02.2019, 17:43
16. Gucken Sie sich mal die Liste der....

Zitat von angelobonn
Die Grünen entwickeln sich zunehmend zum größten Wohstandsrisiko Deutschlands. Ohne diese Vergünstigungen gäbe es keine stromintensive Industrie mehr in Deutschland, weil die Strompreise dann überall in Europa günstiger wären, als in Deutschland. Die Folge wäre nicht nur ein rießiger Arbeitsplatzverlust und niedrigere Steuereinnahmen, sondern auch ein weiterer Anstieg der Belastungen für die Stromkunden. Den die energieintensive Industrie zahlt trotz der Entlastungen weiterhin Milliarden an EEG-Umlage, Netzengelten usw. Jedes Unternehmen, das aus Deutschland weg geht, zahlt aber gar keine Netzentgelte und gar keine EEG-Umlage mehr. Die Endverbraucher würden daher noch deutlich stärker belastet, als heute. Denn die von Grünen Ideologen verursachten ineffzienten Kosten der Förderung der Erneuerbaren bleiben bestehen.
...rund 4000 - sogenannten... - Grossverbraucher an, wer da von wem gepampert wird - z.B. die elektr. Braunkohlebagger in Hambach, in der Lausitz damit man aus dem Dreck Drecksstrom machen kann.

PV-Anlagenbetreiber dagegen müssen sich ab einer
gewissen Anlagengrösse selbst mit der EEG-Förderung 'fördern'.

Selbst Golfplatz-Betreiber (hohes Exportpotenzial... (;>))) wollten davon profitieren - wollen Sie einen Link dazu?

http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/a-874556.html

Sogar die Organisation der Golfplatzbetreiber haben gegen solches schamlose Verhalten protestiert.

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mit66jahren 07.02.2019, 17:44
17. Wettbewerbsfähige Strompreise ein entscheidender Standortfaktor

Gut erkannt, Bundesregierung. Klimapolitische Maßnahmen werden nicht nur für stromintensive Firmen wie ThyssenKrupp, ExxonMobil, Knauf, HeidelbergCement oder Deutsche Bahn zum Standortnachteil, sondern bald auch für unsere Automobilindustrie wegen der strengen EU-Flottenverbrauchswerte. Überhöhte Strompreise haben wir (fast) nur in Deutschland, während die Flottenverbrauchswerte EU-weit gelten. Wenn wir stromintensiven Firmen unter die Arme greifen oder den Preis von CO2-Verschmutzungsrechten erstatten wollen, müssen wir demnächst wohl auch VW, BMW, Daimler u. a. ködern, damit sie im Land bleiben. Der Klimaschutz entwickelt sich für Otto Normalverbraucher zu einem Fass ohne Boden, was Abgaben und Steuern betrifft.

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anchises 07.02.2019, 17:44
18. 8 Mrd € jährlich?

Das würde bedeuten, daß jeder Einwohner jährlich mit ca. 100 € zur Kasse gebeten wird und das für privatwirtschaftliche Unternehmen die noch nicht einmal Bedürftigkeit nachweisen müssen?

Erde an Berlin: Seht Ihr eigentlich noch klare Bilder?

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leberhart 07.02.2019, 17:48
19. Er nahm es den Armen...

Wer hat denn etwas anderes Erwartet bei unseren Sheriffs von Nottingham in der Regierung (und bei fast allen anderen Parteien)?

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