Forum: Wirtschaft
Energiewende: Industrie spart acht Milliarden Euro an Stromkosten
DPA

Die größten Stromschlucker Deutschlands wurden nach SPIEGEL-Informationen 2017 in Milliardenhöhe subventioniert - auf Kosten einfacher Verbraucher. Der Kohleausstieg könnte dieses Ungleichgewicht noch vergrößern.

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interessierter Laie 07.02.2019, 18:14
30. so ein Quatsch

für ein im internationalen Wettbewerb stehendes Unternehmen zählt nicht der Abschlag, der auf einen internationalen Rekordpreis gewährt wird, sondern was dabei heraus kommt. Und sie zahlt danach immernoch mehr als die Wettbewerber. Ein Unternehmen, das nur national aktiv ist, schlägt die Mehrkosten auf die Verbraucherpreise auf. Wir zahlen es also dennoch. Und wenn die Bahn und Nahverkehrsbetriebe die Kosten zahlen müssen, zahlt es entweder die Kommune oder der Fahrgast. Insofern erübrigt sich diese Diskussion. Der Bürger will die Energiewende - also zahlt er dafür.

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mwroer 07.02.2019, 18:14
31.

Zitat von Idinger
das hatte uns die SPD schon seit Wirtschaftsminister Gabriels Zeiten versprochen: Energie muss für den Bürger bezahlbar bleiben. Die Milliarden-Subventionen für die Industrie zeigen, dass diese Zusage erfüllt worden ist. Oder kennen sie Bürger, die aus ihrem Einkommen ihre Energierechnung nicht mehr zahlen können?.
Nein, wenn ich ehrlich bin kenne ich keinen einzigen Bürger der seine Energierechnung nicht von seinem Einkommen zahlen kann. Ich kenne auch keinen der seine Miete nicht von seinem Einkommen zahlen kann oder sein Essen, seine Aufwendungen für Versicherungen und seine Kinder.

Und da muss man dann ehrlich sein - der Bürger muss halt lernen Prioritäten zu setzen. Wer Strom will dessen Kinder müssen halt in kaputten oder zu kleinen Klamotten rumlaufen und wer Essen will der kann auf Brot und Käse ausweichen weil er nicht kochen kann. Licht und Heizung im Sommer werden sowieso überschätzt.

Alternativ schließt man sich dem Trend zum Zweitjob an - das hilft Alleinerziehenden auch gleich weil die Kinder zwangsläufig selbständiger werden wenn Sie Mutter oder Vater nur noch Abends für eine Stunde sehen.

Sie haben Recht .. win-win-win-win an allen Ecken und Enden.

Wie Ihr Beitrag auch war dieser reine Satire.

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steffen_koehn 07.02.2019, 18:19
32. Die Unternehmen

zahlen einfach nur die tatsächlichen Stromkosten. Wenn Wind- und Sonnenstrom tatsächlich so günstig sind wie immer behauptet wird könnte auf die EEG Umlage und die zusätzlichen Netzentgelte ersatzlos verzichtet werden. Es müssten keine konventionellen Kraftwerksreserven in großem Umfang vorgehalten werden. Warum soll die Industrie den Unfug Energiewende finanzieren?
Streicht den Subventionsempfängern der Wind. und Sonnenstromanbieter die Privilegien, dann sinkt der Strompreis für die privaten Endverbraucher dramatisch. Dann wird sich zeigen, ob die erneuerbaren Energien marktfähig sind.

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legeips62 07.02.2019, 18:21
33. Ich findes es super.

Da steigen wenigstens meine Aktien. Und wenn in 20 Jahren die normalen Tankstellen verschwunden sind, tanke ich bei RWE Strom für 2,50 €/kWh und zahle statt einer Mineralölsteuer, eine besonders "Tankstromsteuer" an den Staat. Wetten dass??

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Guerilla_79 07.02.2019, 18:21
34. ...

Zitat von sandiro
Da kann man nur noch aussteigen und seinen Strom selbst produzieren und verbrauchen. Jeder sollte sich selbst fragen ob er nicht so auch die Regierung unter Druck setzen kann.
Riskant.

Als hätte nicht unser Durchfütterungs-System da was in der Hand...

Stichwort: Einspeisungsgebühr.

Aktuell müssen sie ab 10.000 Einspeisungsgebühr bezahlen, die allermeisten Solaranlagenbesitzer mit ihren 4.000/6.000 sehen die nicht. NOCH nicht.

Es gab schon die pläne die Grenze runter zu setzen und es hindert auch niemand die Bundesregierung daran.

Sobald die Mehrheit eAuto fährt und eine annehmbare Anzahl Leute Solaranlagen haben wird die Bundesregierung die Grenze zukzessive runtersetzen.
Erst auf 8.000, dann 6.000 und dann 4.000..... dann zahlen sie für ihren EIGENEN Strom...

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shardan 07.02.2019, 18:22
35. Na klar

Das Ungleichgewicht wird größer werden, das steht außer Frage. Der Artikel geht zwar nicht darauf ein, aber das wurde indirekt bereits angekündigt. Altmaiers Industrieplan spricht doch von der Bereitstellung preiswerter Energie für die Industrie. Jeder darf für sich mal raten, wer das gegenfinanzieren wird.

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tempus fugit 07.02.2019, 18:28
36. Man kann lesen,...

Zitat von Ökofred
Die energieintensiven Unternehmen zahlen NULL EEG Umlage, die bekommen den Strom für ein paar Cent. Sie meinten vlt STEUERN, das ist ja auch was. Man muss sich darüber klar sein, was man will. Ich erkläre Ihnen das mal an einem Bsp: Die TRIMET Aluhütte in Hamburg produziert mitten im Hamburger Stadtgebiet Aluminium. https://www.trimet.eu/de/ueber_trimet/standorte/hamburg Dort arbeiten immerhin 380 Menschen. Allerdings wird TRIMET (alle Standorte) mit ca. 400 Mio Euro/Jahr subventioniert. Damit der Strom es nicht so weit hat, haben die, ebenfalls im Stadtgebiet ein Kohlekraftwerk, (Moorburg) das sonst eigentlich keiner braucht. Jetzt lesen Sie Ihren Post noch mal durch und überlegen Sie, ob die GRÜNEN Argumentation nicht doch was für sich hat.
....dass es sogar so lief, dass Unternehmen
so alles beleuchtet, betrieben haben, um den
Stromverbrauch so hoch zu pushen, damit man die Befreiungsgrenzen überschritt und
sich damit von Netz- EE- Öko-etc-Steuer drücken konnte...

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tempus fugit 07.02.2019, 18:39
37. Dramatisch?....

Zitat von steffen_koehn
zahlen einfach nur die tatsächlichen Stromkosten. Wenn Wind- und Sonnenstrom tatsächlich so günstig sind wie immer behauptet wird könnte auf die EEG Umlage und die zusätzlichen Netzentgelte ersatzlos verzichtet werden. Es müssten keine konventionellen Kraftwerksreserven in großem Umfang vorgehalten werden. Warum soll die Industrie den Unfug Energiewende finanzieren? Streicht den Subventionsempfängern der Wind. und Sonnenstromanbieter die Privilegien, dann sinkt der Strompreis für die privaten Endverbraucher dramatisch. Dann wird sich zeigen, ob die erneuerbaren Energien marktfähig sind.
...aus welchen Zeiten sprechen Sie?

Nur 1x - FJS - wurde versprochen, dass man
die Zähler nicht mehr brauche, weil der 'Atomstrom' so billig werden würde.

Muss ich irgendwann - dramatisch - verschlafen haben.
Und wann sonst ist der Strompreis mal gesunken?

Ach so ja - davon, dass die Industrie nur die
reinen Stromkosten zahlen, darauf muss man kommen.
Und auf die Netzkosten (immerhin 25% der Stromrechnung..) interessiert Sie nicht.

Gründen Sie eine Partei, 1 oder 2 weitere Ihrer Meinung finden Sie sicher in DE! (;>))

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selbständigdenkender 07.02.2019, 18:40
38. So ein Schmarren

Zitat von angelobonn
Die Grünen entwickeln sich zunehmend zum größten Wohstandsrisiko Deutschlands. Ohne diese Vergünstigungen gäbe es keine stromintensive Industrie mehr in Deutschland, weil die Strompreise dann überall in Europa günstiger wären, als in Deutschland. Die Folge wäre nicht nur ein rießiger Arbeitsplatzverlust und niedrigere Steuereinnahmen, sondern auch ein weiterer Anstieg der Belastungen für die Stromkunden. Den die energieintensive Industrie zahlt trotz der Entlastungen weiterhin Milliarden an EEG-Umlage, Netzengelten usw. Jedes Unternehmen, das aus Deutschland weg geht, zahlt aber gar keine Netzentgelte und gar keine EEG-Umlage mehr. Die Endverbraucher würden daher noch deutlich stärker belastet, als heute. Denn die von Grünen Ideologen verursachten ineffzienten Kosten der Förderung der Erneuerbaren bleiben bestehen.
den Sie hier von sich geben. Nichts genaues wissen, aber richtig drauf los bashen. Wenn Sie so arbeiten, wie Sie hier argumentieren, dann gute Nacht.
EEG-Umlage: Ausnahmen für energieintensive Betriebe
Über die EEG-Umlage werden die Kosten für den Ausbau der regenerativen Energien auf den Endverbraucher umgelegt. Diese Umlage ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Dieser Anstieg ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Großverbraucher von der EEG-Umlage weitgehend befreit sind. Im Ergebnis führt dies dazu, dass die energieintensive Industrie zwar 18 Prozent des Stroms verbraucht, aber an der Finanzierung der Energiewende über die EEG-Umlage nur zu 0,3 Prozent beteiligt ist.

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crossy-hl 07.02.2019, 18:43
39. Wegelagerei,

das ist die korrekte Beschreibung für unser Strompreissystem. So um die 34 ct/kwh inkl. der zahlreichen Abgaben und Steuern muß der Verbraucher inzwischen bezahlen, Wahnsinn. Das ganze wird durch den Braunkohleausstieg noch teurer, da gehe ich jede Wette ein. Wenn dann noch die Mineralölsteuer zu sinken beginnt, weil zu viele Stromer unterwegs, gibt's dann noch einmal einen Aufschlag, natürlich alles für eine ökologisch wertvolle Sache. Dann werden es ganz schnell 50 ct +X/kwh sein. Da kann man nur noch auswandern, denn der Normalbürger kann sich so viel wertvolle Ökoprojekte einfach nicht mehr leisten.
Der Braunkohleausstieg ist an Wahnsinn nicht mehr zu überbieten: Erst wird die Braunkohleförderung subventioniert, dann soll dieses Subventionsungeheuer mit neuen gewaltigen Subventionen still gelegt werden, ein unglaublich.

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