Forum: Wirtschaft
Energiewende: Industrie spart acht Milliarden Euro an Stromkosten
DPA

Die größten Stromschlucker Deutschlands wurden nach SPIEGEL-Informationen 2017 in Milliardenhöhe subventioniert - auf Kosten einfacher Verbraucher. Der Kohleausstieg könnte dieses Ungleichgewicht noch vergrößern.

Seite 9 von 17
angelobonn 07.02.2019, 20:13
80.

Zitat von selbständigdenkender
den Sie hier von sich geben. Nichts genaues wissen, aber richtig drauf los bashen. Wenn Sie so arbeiten, wie Sie hier argumentieren, dann gute Nacht. EEG-Umlage: Ausnahmen für energieintensive Betriebe Über die EEG-Umlage werden die Kosten für den Ausbau der regenerativen Energien auf den Endverbraucher umgelegt. Diese Umlage ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Dieser Anstieg ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Großverbraucher von der EEG-Umlage weitgehend befreit sind. Im Ergebnis führt dies dazu, dass die energieintensive Industrie zwar 18 Prozent des Stroms verbraucht, aber an der Finanzierung der Energiewende über die EEG-Umlage nur zu 0,3 Prozent beteiligt ist.
Bevor Sie mich hier beleidigen und dann Dinge behaupten, die schlicht falsch sind, lesen Sie doch einfach mal § 64 EEG. Ich bin mir zwar nicht sicht, dass Sie den Text verstehen, falls doch, werden sie aber sehr schnell feststellen, dass auch stromkostenintensive Unternehmen in der Regel immer noch 15 % EEG-Umlage zahlen, und auf die ersten 1 Mio. kWh sogar die volle EEG-Umlage. Dieser Beitrag würde wegfallen, wenn wir die Grünen machen ließen. Von den hunderttausenden Arbeitsplätzen will ich gar nicht erst anfangen.

Beitrag melden
sj_comment 07.02.2019, 20:14
81. Es macht mich

schon sehr nachdenklich, wenn ich hier so viele Argumente pro-Industrie, die wichtigen Arbeitsplätze, Subventionen müssen sein und anti-Klimaschutz lese. Ich finde das schon sehr selbstsüchtig im Hier und Jetzt. Also, mich toucht das nur bedingt, ich habe keine Kinder. Liebe Mütter und Väter, ich dachte die Brut zu schützen und zu verteidigen ist die höchste Pflicht? Was wollt ihr euren Kindern in 10-20 Jahren erzählen, warum Ihr (wir) heute keinen aktiven Klimaschutz betrieben haben? War alles zu teuer? Wir mussten Arbeitsplätze sichern mit Subventionen. Na, das erzählt mal euren Krebs- und Lungenkranken Kindern wenn es soweit ist. Das ist für die erwachsenen Kids dann 100% nachvollziehbar! Aufwachen! Es sterben heute schon fast alle an Krebs und Umweltgiften usw.! Fragt doch mal die heute „Alten“ Asbestarbeiter, wie die über die ungefährliche Vergangenheit denken. Und wir wussten frühzeitig - ui ui gefährlich! ...und hört auf mit dem gejammer: ...im Ausland, und Afrika und bla bla... wir sind hier in Deutschland, hier und jetzt!

Beitrag melden
kmgeo 07.02.2019, 20:17
82. was haben die Grünen damit zu tun?

Irgendeiner findet sich immer, der die GRÜNEN verantwortlich macht. und wer regiert seit Jahren? leider nicht die Grünen, die den Unternehmen eben nicht Kohle- und Uranstaub in den Hintern blasen.

Beitrag melden
steueragent 07.02.2019, 20:18
83. @till.spiegel Laber, laber. Okay, ich geb den Erklärbär.

Zitat von tyll.spiegel
Ja, das wäre ja schade um die Schlachthöfe und andere Profiteure der Subventionen... (Kann mir mal jemand erklären, warum Schlachthöfe so energieintensiv sein sollen...?) Klar, dass die Industrie nach Subventionen schreit - Geschenke mag doch jeder, oder? Und ich habe Zweifel, ob besonders energieinsive Sparten (Alu-Fertigung etc.) in einem Hochlohn-Land wie D mittelfristig überlebensfähig sind. Vielleicht sollte man in D auf Hochtechnologie und Bildung setzen? (Letzteres wäre angesichts einiger Beiträge hier offenbar sowieso nötig...)
Warum Schlachthöfe so energieintensiv sein sollen, müssen Sie gar nicht wissen. Ich auch nicht. Wer den Strom verbilligt bekommt, entscheidet die Politik/ der Gesetzgeber. Und wenn die zum Ergebnis kommen, dass Schlachthöfe energieintensive Betriebe sind, dann ist das eben so. Kann man zwar auch kritisieren, man sollte sich jedoch nicht immer an einzelnen Grenzfällen hochziehen. Wie hoch im "Hochlohn-Land" D die Löhne sind, ist in Bezug auf ein Aluwerk nahezu wurscht salopp ausgedrückt. Die paar Leute, die dort noch an irgendwelchen Kontrollpulten sitzen, können Sie getrost kostenmäßig vernachlässigen. Waren Sie die letzten Jahrzehnte im Ausland oder so? Da wurden nämlich alle größeren Fabriken gnadenlos durchrationalisiert.

Beitrag melden
apfelmännchen 07.02.2019, 20:25
84.

Zitat von sj_comment
schon sehr nachdenklich, wenn ich hier so viele Argumente pro-Industrie, die wichtigen Arbeitsplätze, Subventionen müssen sein und anti-Klimaschutz lese. Ich finde das schon sehr selbstsüchtig im Hier und Jetzt. Also, mich toucht das nur bedingt, ich habe keine Kinder. Liebe Mütter und Väter, ich dachte die Brut zu schützen und zu verteidigen ist die höchste Pflicht? Was wollt ihr euren Kindern in 10-20 Jahren erzählen, warum Ihr (wir) heute keinen aktiven Klimaschutz betrieben haben? War alles zu teuer? Wir mussten Arbeitsplätze sichern mit Subventionen. Na, das erzählt mal euren Krebs- und Lungenkranken Kindern wenn es soweit ist. Das ist für die erwachsenen Kids dann 100% nachvollziehbar! Aufwachen! Es sterben heute schon fast alle an Krebs und Umweltgiften usw.! Fragt doch mal die heute „Alten“ Asbestarbeiter, wie die über die ungefährliche Vergangenheit denken. Und wir wussten frühzeitig - ui ui gefährlich! ...und hört auf mit dem gejammer: ...im Ausland, und Afrika und bla bla... wir sind hier in Deutschland, hier und jetzt!
Liebe Söhne und Töchter, bevor ihr hier den Mund bis zu den Ohren aufreißt, solltet ihr mal überlegen, ob es überhaupt möglich wäre, solche Post in dieses Forum zu texten, wenn die Väter und Mütter nicht vieles richtig gemacht hätten - oder ob ihr bei bei einem Standpunkt der dem euren gleicht, eure Texte nicht mit Stäbchen in feuchten Lehm ritzen müsstet.

Ich empfehle immer immer denen, die hier von den zukünfitgen Generationen faseln, zuerst selbst Verzicht zu üben - wie das Leben wohl ohne Internet und Handy usw. aussehen würde - wir Älteren kennen das.

Beitrag melden
derleibhaftige 07.02.2019, 20:25
85. Rot-Grüne Reformen

Wir machen den Faktor Arbeit billig und dafür Energie teuer. Das war vor 20 Jahren die oberste Maxime von der SPD und den Grünen, die bekannte Schröder-Agenda. Geschafft haben sie das gemeinsam und auch die CDU hilft bis heute noch fleißig mit.

Aber was hat uns das jetzt gebracht ?

Beitrag melden
jallajalla 07.02.2019, 20:29
86.

Zitat von spon-facebook-1354944409
Die Verantwortlichen raffen es immer noch nicht dass dies illegale Beihilfen nach EU Recht sind und am Ende die EU kommission die nachträgliche Wiedereintreibung hiervon erzwingen wird.
Laut Artikel (zu finden oberhalb der Forenbeiträge) wäre nach EU-Regeln eine noch höhere Förderung möglich.

Beitrag melden
elshi 07.02.2019, 20:31
87. Die Industrie könnte sich noch viel mehr Milliarden sparen!

Ja was sind denn das für Kommentare auf die ach so reisserische Überschrift! Freilich, ich bau mein Werk jetzt in Russland, Mexiko oder sonst wo hin, dann zahl ich in Bio-Deutschland keinen Pfennig mehr fürn Strom (und auch keine Gehälter/Sozialabgaben/Steuern/Abwassergebühren). Nun, ihr Lamentierer, ists jetzt dann besser? Abertausende Jobs gestrichen, dafür muss ich mir aber keinen Vorwurf mehr machen lassen, ich würde den Strom für lau beziehen. Oh Mann! So kurz gedacht, da gehen die Lichter aus.

Beitrag melden
moev 07.02.2019, 20:32
88.

Zitat von tempus fugit
....dass es sogar so lief, dass Unternehmen so alles beleuchtet, betrieben haben, um den Stromverbrauch so hoch zu pushen, damit man die Befreiungsgrenzen überschritt und sich damit von Netz- EE- Öko-etc-Steuer drücken konnte...
Oder alles nicht unmittelbar Produktionsrelevanten Abteilungen in eine Dienstleistungsgesellschaft geschoben, die dann halt Vertrieb/HR/Finance für die Produktionsgesellschaft macht, damit dort die Stromkosten einen Prozentual höheren Anteil bekommen

Beitrag melden
maxuli 07.02.2019, 20:32
89. Nachhaltigkeit

Viel wichtiger ist es, an die Zukunft zu denken und den Klimawandel möglichst nicht zur globalen Katastrophe werden zu lassen. Die energieintensiven Industrien wie die Stahl-, Aluminiumerzeugung, die Betonherstellung, etc. sind nicht mehr zeitgemäß und sollten möglichst stillgelegt werden. Der Verbrauch dieser Stoffe kann reduziert werden (weniger Autos, weniger Betonhäuser etc.). Es gibt z.B. für den Bau alternative nachhaltigere Stoffe und z.B. für Fahrzeuge recycelten Kunststoff.

Beitrag melden
Seite 9 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!