Forum: Wirtschaft
Energiewende : Kein Anschluss unter dieser Merkel
DPA

Wie kommt der von der Bundesregierung geförderte Ökostrom in die Steckdose? Von 6100 Kilometern Kabel sind gerade mal sechs verlegt. Den Erzeugern kann es egal sein: Sie kassieren selbst dann, wenn kein Strom fließt.

Seite 14 von 14
knusperfisch 08.06.2016, 13:25
130. ?

Zitat von benny.d
Hallo zusammen ... Ist eine Idee zu der mir bisher keine KO Kriterien einfallen, vielleicht habt ihr welche...
klasse Idee, was spricht dagegen?

Beitrag melden
GueMue 08.06.2016, 13:30
131. Endlich korrekt. Keine Zukunft mit Pannen Merkel

Das mit Energie ist schwer. Die Energiewende von Merkel ist Umverteilung von unten nach oben.

Beitrag melden
Du_bist_Bob 08.06.2016, 13:59
132. Nicht nur die Leitungen sind ein Problem!

Das größte Problem bleibt die Grundlastfähigkeit. Es ist unerheblich, wieviel Energie im Mittel eines Jahres erzeugt wird. Einzi und allein die Grundlastfähigkeit zählt.
Dies sollte auch endlich durch gesetzliche Änderung an den Subventionskriterien unterstrichen werden.
Gefördert wird nur noch der grundlastfähige Anteil des erzeugten Stromes. Wenn ein Windkraftanlage also 5 GW Strom im Jahr erzeugt, davon aber nur 1 GW grundlastfähig, dann werden auch nur für 1 GW Subventionen gezahlt. Wenn gar keine Speichertechnologie vorhanden ist, dann liegt die Grundlastfähigkeit von Solar und Wind bei 0 => keine Subvention ohne Speicher.
Ziel ist der Ausbau und die Weiterentwicklung der Speichertechnologie.

Beitrag melden
tempus fugit 08.06.2016, 14:16
133. Was für ein Quark...

Zitat von Du_bist_Bob
Das größte Problem bleibt die Grundlastfähigkeit. Es ist unerheblich, wieviel Energie im Mittel eines Jahres erzeugt wird. Einzi und allein die Grundlastfähigkeit zählt. Dies sollte auch endlich durch gesetzliche Änderung an den Subventionskriterien unterstrichen werden. Gefördert wird nur noch der grundlastfähige Anteil des erzeugten Stromes. Wenn ein Windkraftanlage also 5 GW Strom im Jahr erzeugt, davon aber nur 1 GW grundlastfähig, dann werden auch nur für 1 GW Subventionen gezahlt. Wenn gar keine Speichertechnologie vorhanden ist, dann liegt die Grundlastfähigkeit von Solar und Wind bei 0 => keine Subvention ohne Speicher. Ziel ist der Ausbau und die Weiterentwicklung der Speichertechnologie.
...Selbst die 'unbefleckte' Grundlast ändert sich - wenn auch gering.

Und Sie könnten wissen, dass man für den überflüssigen aber nicht abregelbaren Strom aus den trägen AKW und Kohlemeilern die 'Grundlast' künstlich erhöht hat!

Frankreich mit E-Heizungen, der dümmsten und teuersten Heiztechnik überhaupt!

Die Belgier haben jahrzehntelang die Autobahnen nachts
taghell beleuchtet - und trotzdem hat Belgien bis heute die meisten Verkehrstoten pro 1 Mio./km...

In DE gab's auch die elektr. Nachtspeicherheizungen, dazu noch Metallschmelzen etc.

Grundkappes, was da mal wieder aufgewärmt wird!

Nur um von der Trägheit der Alttechnik abzulenen!

Erklären Sie doch mal, warum heute 35% des Stromes aus EE-Technik stammt, warum trotz null-Ausbau des Netzes der STrom nicht ausfällt bzw. die Vesorgung so stabil ist wie nie zuvor.

Speichertechnologie? Gibt's mehr als genug, nur fehlt der
Bedarf.

Und Norwegen kann locker 3-5 GW Strom per HGÜ mit den südlicheren Ländern austauschen.

Machen die schbon als win-win-Situation mit NL, mit DK, mit S.

Und - in 1 Jahr? - mit DE: 1,4 GW...

Beitrag melden
competa1 08.06.2016, 14:37
134. Richtig

Zitat von christian-h
1) Sie werden staunen, vor ein paar Jahren hat man sich PV Anlagen angeschafft mit einer Eigenbedarfquote von 0%. Aufgrund der garantierten Vergütung ist das ein gutes Geldanlagegeschäft. 2) Das brauche ich nicht, ich habe abschaltbare Steckerleisten. Außer Telefon, Router und bischen Kleinkram gibt es bei mir kein elektr. Gerät, das permanent Strom benötigt. 3) Sie könnten für den Sommer über auch eine Solaranlage mit Warmwasserspeicher nutzen. Und selbst die konv. Heizung heizt nicht mehr wie benötigt wird. Wenn tagsüber (zwischen 8-15Uhr) niemand im Haus ist, dann sinkt logischerweise in diesem Zeitraum der Strom- und Warmwasserbedarf.
..vor zig Jahren gab es eien Einspeisevergütung von bis zu 48 Cent/KWh.Heute gerade noch 12,3 Cent.Von den Neuanlagen geht kaum noch was ins Netz.Denn 29 Cent/KWh RWE Strom sparen ist rentabler als für 12,3 Cent/KWh zu verkaufen.Warmwasserspeicher werden heute mit PV Strom erhitzt.Der Markt für solarthermische Anlagen(Speicher +2 Kollektoren)ist fast vom Markt verschwunden.

Beitrag melden
kenterziege 08.06.2016, 15:15
135. Das nächste Mal Satire auch als solche....

Zitat von MiniDragon
“Vielleicht nutzt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren heutigen Auftritt bei einer Tagung der Energiebranche, um den Bürgern endlich zu erklären, wie sie sich die Sache mit der Energiewende vorstellt. Die Erfahrung aus Schilda lehrt: Das mit den Eimern hat leider nicht funktioniert.“ Um das zu erklären, wird keine promovierte Physikerin sondern eine ausgewiesene Expertin wie Professor Claudia Kemfert benötigt. “Wer nicht mehr weiter weiß beim EEG oder Klima, frage Frau Kemfert, die löst das prima“ Eine Professorin klärt den VDI auf, wie das EEG „wirklich“ funktioniert http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/eine-professorin-klaert-den-vdi-auf-wie-das-eeg-wirklich-funktioniert/
...kennzeichnen! Wenn ich die nette Frau Kemfert schon sehe...
Ich würde da vorzugsweise auf einige Energie-Ingnieuren der RWTH Aachen hören!
Frau Kemfert ist zwar nett - mir aber zu schlicht.

Beitrag melden
litholas 08.06.2016, 15:17
136.

Zitat von KingTut
Frau Merkel hatte wieder mal keinen Plan, als sie die Energiewende beschloss. Auch im heute Journal wurde vergangene Woche über dieses Thema berichtet und kam zu demselben Ergebnis wie der Autor dieses Artikels. Würden dem Verbraucher nicht diese Mehrkosten in Rechnung gestellt, dann hätte sich der Kilowattpreis in den vergangenen Jahren von 7.3 auf 2.4 cent pro KW/h verringert. Die Differenz machen die 24 Mrd. aus, für die WIR ALLE aufkommen müssen. ...
Genau das wäre passiert. Der Strom würde tatsächlich 2,4 Cent pro kWh kosten (Mal davon abgesehen, dass man allein für die Steinkohle 2 Cent bezahlen muss, die für die Erzeugung einer kWh Strom verbrannt werden muss. Zwischenzeitlich warens sogar schon mal 3 Cent). Und nach 3 Jahren gäbe es gar keinen Strom mehr, weil zu viele konventionelle Kraftwerke wegen Überalterung defekt wären. Also seit dem Jahr 2003.

Um den Kraftwerkspark zu erhalten müssten nämlich Kohle- und Kernkraftwerke für etwa 10 bis 20 Mrd Euro jährlich neu gebaut werden.

Beitrag melden
litholas 08.06.2016, 15:23
137.

Zitat von holgerpache77
Die bösen Energieriesen lassen Atom und Kohlemeiler zum Spaß laufen um die Preise zu drücken damit man Verluste macht, dass ist so eine brilliante Logik ein Wunder das man Ihnen noch keinen Nobelpreis verliehen hat.....
Kohle- und Kernkraftwerke dürfen ihren Strom Jahre im Voraus verkaufen. Das ist ein de-facto-Einspeisevorrang vor den EE, weil der Strom ja per Vertrag bezahlt werden muss, egal ob der Käufer ihn abnimmt oder nicht.

EE-Strom dagegen wird vom EEG-Konto bezahlt und muss danach am Spotmarkt verkauft werden, wenn die Nachfrage durch den bereits bezahlten Kohle- und Atomstrom bereits verringert ist.

Beitrag melden
litholas 08.06.2016, 15:28
138.

Zitat von kenterziege
.. und hier im Westen ist seit Tagen Windstille - abgesehen von ein paar kurzen Gewitterböen! Merken Sie gar nicht, was für einen Unsinn Sie da schreiben? Strom ist sogar schlecht, wenn er erzeugt wird - und ich brauch ihn nicht. Und wenn ich ihn brauche, wird er nicht erzeugt. Das Jahr hat 8700 h und nicht ihre 3500 h .
Schlecht sind vor allem Emissionen von Giften und Radionukliden. Und genau diese Emissionen werden durch Solarenergie verringert, besser für 3500 Stunden pro Jahr als gar nicht.

Zu hohe Stromerzeugung ist dagegen ein geringes Problem, und ist bei EE auch noch nicht vorgekommen.

Beitrag melden
christian-h 08.06.2016, 15:31
139. Bedarf

Zitat von tempus fugit
1)...Selbst die 'unbefleckte' Grundlast ändert sich - wenn auch gering. 2)Frankreich mit E-Heizungen, der dümmsten und teuersten Heiztechnik überhaupt! 3)Erklären Sie doch mal, warum heute 35% des Stromes aus EE-Technik stammt, warum trotz null-Ausbau des Netzes der STrom nicht ausfällt bzw. die Vesorgung so stabil ist wie nie zuvor. 4)Speichertechnologie? Gibt's mehr als genug, nur fehlt der Bedarf. 5)Machen die schbon als win-win-Situation mit NL, mit DK, mit S.
1) Die Grundlast ändert sich jeden Tag. Aktuell liegt die um die 38GW, im Winterhalbjahr kann die auch bei 56GW liegen.

Letztlich muss immer soviel elektr. Leistung bereitgestellt werden, wie in dem Moment benötigt wird.

Dafür werden regelbare Stromerzeuger benötigt, die den Strom bedarfsgerecht erzeugen können.

2) Was soll daran dumm sein. Die Norweger machen das gleiche. Nachtspeicherheizungen kennen Sie sicher auch noch. Es ist letztlich eine Frage des Strompreises und die Verfügbarkeit was besser ist.

3) Weil die Netzbetreiber im Jahr 2015 mehr als 1Mrd € zusätzlich aufgewendet haben, um dieses sicherzustellen. Einige Experten könnten sich, laut Prognosen, vorstellen, das dieser Betrag sich auch auf bis zu 4Mrd € pro Jahr erhöhen kann.

Das die Stromversorgung so stabil ist, wie Sie uns glauben machen wollen stimmt leider auch nicht, da die Stromausfälle im Milli- bis Sekundenbereich zugenommen haben (Mikroblackouts) und ebenso die Schäden die daraus entstehen.

4) Der Bedarf an Speichern ist da.

5) Für Dänemark ist das keine Win-Win Situation, die haben den höchsten Strompreis.

Beitrag melden
Seite 14 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!