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Energiewende : Kein Anschluss unter dieser Merkel
DPA

Wie kommt der von der Bundesregierung geförderte Ökostrom in die Steckdose? Von 6100 Kilometern Kabel sind gerade mal sechs verlegt. Den Erzeugern kann es egal sein: Sie kassieren selbst dann, wenn kein Strom fließt.

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Freidenker10 08.06.2016, 06:38
10.

Der Unterschied zu Harz4 ist, dass die Stromrechnung von den Bürgern zu bezahlen ist und somit der Politik egal ist! Die haben keinerlei Leidensdruck!

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studibaas 08.06.2016, 06:42
11. So weit zum Thema sinnvolle Energiewende.

Hätte man das nur den Grünen überlassen... .
Die waren auch schon damals gegen die sofortige Stilllegung der Kernkraftwerke, weil die Brennelemente eh noch so weit verbraucht werden müssen bis man sie lagern kann.
Derzeit wird die "Restwärme" der Brennelemente nicht in Strom umgewandelt sondern sinnlos verballert.

Danke für das Beispiel der der Hartz IV Empfänger.
Noch ein Beispiel: 56,5 Milliarden gibt der Staat jährlich an Zinsen aus. Zinsen sind leistungslose Einkommen für superreiche. Diese Summe entspricht ungefähr 150% der Summe, die man für Hartz IV Empfänger + ALG1 Empfänger ausgibt.

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auf_dem_Holzweg? 08.06.2016, 06:46
12. es wird Zeit

einemal genau die Verwandtschaftsgrade der zuständigen Politiker zu durchforsten. Beispiel hier Energieerzeuger. Gilt ebenfalls und besonders für Baufirmen. So manche Firma und Familie wird zum Großunternehmen weil Verwandte die entsprechenden Posten haben...

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an-d 08.06.2016, 06:47
13. leider alles wahr

Das kommt dabei raus, wenn man es allen recht machen will. "Übergreifender Konsens" klingt ganz toll, aber am Ende zahlen wir alle für diese undurchdachten Gesetze. Ich sehe zwei primäre Probleme: Der Markt wurde komplett ausgehebelt. Durch die Subventionen funktioniert das System von Angebot und Nachfrage nicht. Die Lösung wäre ein Ende der Ökostromumlage - kostet etwas Zeit ließe sich aber mittelfristig sicher regel ohne unendluche Schadensersatzklagen. Das zweite Problem sehe ich in darin, dass unsere Politiker endlich auch wieder den Mut haben müssen unangenehme Dinge zu tun, wenn es der Allgemeinheit dient - dazu gehört auch das genehmigen von Stromtrassen, selbst wenn eine Minderheit (die betroffenen Anwohner) nicht Hurra schreit.

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Viking1957 08.06.2016, 06:48
14. Irrsinn erhöht durch KWK

Die Situation ist noch irrsinniger als dargestellt. Fernwärmekraftwerke in Schleswig-Holstein erhalten für ihre Stromproduktion eine CO2 und Primärenergiegutschrift in Höhe der fiktiv vermiedenen Stromerzeugung aus Braunkohle. So erreichen diese Heizkraftwerke eine Umweltbilanz die mit Windstrom gleichziehen kann. Dabei führt diese Stromerzeugung zu einer zusätzlichen Abschaltung von Windkraftwerken für die wir dann bezahlen können.

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spon-facebook-10000377917 08.06.2016, 06:49
15. Das kommt davon,

wenn die dezentrale Versorgung, die z.B. mit Photovoltaik gut möglich ist, aus jeglicher Förderung herausgeworfen wird. Intelligente Konzepte zur örtlichen Synchronisation von Erzeugung aus erneuerbaren Energien und Verbrauch, notfalls Überbrückung mit Speichern oder BHKW, gibt es genug. Allein: Seit etwa 2012 wird diesen Projekten durch eine absurd anmutende Heranziehung zur EEG-Umlage die finanzielle Grundlage entzogen, mit dem Argument, die volle, zum Teil (bei Batteriespeichern) doppelte (!) Heranziehung sei aus Gerechtigkeitsgründen nötig. Denn der lokale EE-Strom konkurriert mit dem Strom aus den Offshore-Windkraftwerken, die nicht nur weiterhin hohe Förderung benötigen, sondern auch irrsinnige Netzausbaumassnahmen.

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RamBo-ZamBo 08.06.2016, 06:53
16. asdf

Endlich liest man das mal in aller Deutlichkeit hier. Normalerweise stehen die Medien komme was wolle hinter der Energiewende. Sie ist leider völlig außer Kontrolle geraten, und weil über die Stromrechnung bezahlt wird und nicht über die Steuer gibt es keine ernsthaften Diskussionen über die Kosten.

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StefanZ. 08.06.2016, 06:54
17. Wo sind die neuen Ideen?

Es ist zum Verzweifeln. Unbeirrt wird auf Großanlagen für Wind und Sonne gesetzt. Zusammen mit der Verkabelung sind deren Kosten jedoch jetzt und bis in ferne Zukunft viel zu teuer.
Kein Mensch redet von Geothermik. Dabei ist die Lösung doch so naheliegend. Anstatt wie bisher nur an den Stellen zu bohren, wo einigermaßen Erdwärme dicht unter der Oberfläche ist, wäre es jetzt an der Zeit wo immer man will Tiefbohrungen für dezentral kleinere Kraftwerke zu organisieren. Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung ist dann dramatisch besser.
Das Tiefenbohren ist im Moment noch etwas teuer. Aber wenn da nur ein ernsthafter politischer Wille wäre, hätte ich keinen Moment Zweifel, dass unsere deutschen Ingenieure diese Herausforderung auch sehr schnell lösen würden. Und danach gäbe es keine besseren Verkaufsschlager zur gleichzeitigen Bewältigung der Klima- und Energieprobleme weltweit.

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johannesbueckler 08.06.2016, 06:55
18. Ein rationaler Kommentar

Vielleicht mal über Gleichstrom-Netze nachdenken. Notfalls Karboniesierung, da trotz schlechtem Wirkungsgrad CO2 gebunden wird.....wird aber nicht passieren, bevor Murksel sich ins Pfarrhaus zurückzieht.

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beamstream 08.06.2016, 06:56
19.

Ein Teil der Lösung könnte die Power-To-Gas Technologie sein. Kann man an der Küste machen. Gas in vorhandenes Erdgasnetz einspeisen und macht nebenbei die Windenergie Grundlastfähig. Hat eher schlechten Wirkungsgrad ist aber immer noch besser als die Windmühlen trudeln zu lassen. Ausserdem hat es nicht die ökologisch fragwürdigen Nebeneffekte wie,Biogas.

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