Forum: Wirtschaft
Energiewende: Land-Konkurrenz hängt Offshore-Windparks ab
Ingo Wagner / DPA

Bund und Länder treffen sich zum Strompreisgipfel im Kanzleramt. Die Diskussion um steigende Kosten wird vor allem für die Offshore-Windparks gefährlich. Kritiker erklären sie zum Preistreiber Nummer eins. Und fragen: Funktioniert die Energiewende vielleicht auch ohne Windräder auf See?

Seite 6 von 21
tw1974 21.03.2013, 14:39
50. Fakten??

Zitat von ostap
Sollte es Sie wirklich interessieren, können Sie das hier sehr detailiert nachlesen: Wenn Ihre Frage nur eine ideologische Platzpatrone ist, können Sie sich die Mühe ersparen , sich durch 6 Seiten Fakten zu quälen.
Was für Fakten meinen Sie? Ich lese auf den 6 Seiten ein paar politische Statements, keine einzige Berechnung von Verbrauch, keine Aussage zu Netzkapazitäten, keine Aussage zu Grundlast etc.

Also: alles in allem wohl eine ideologische Platzpatrone...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dale_gribble 21.03.2013, 14:42
51.

Zitat von soulless72
Mit einer Mischung aus Onshore-Wind und Solar kann man Strom relativ Ortsnah produzieren. Da braucht man dann weniger Stromleitungen welche die Landschaft verschandeln.
Ich finde es erschreckend dass es anscheinend Leute gibt die ein paar Stromleitungen weniger haesslich finden als flaechendeckende Windparks.
Vor allem und im Speziellen "ortsnahe" WKAs.
Da kann ich wirklich nur fragen:
Gehts noch?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tw1974 21.03.2013, 14:48
52. Speichern

Zitat von dynamitharry
Als profunder Kenner der Thematik wissen Sie sicherlich auch um die Möglichkeiten (...) der trotzdem erforderlichen Notwendigkeit des Speicherns von EE und damit verbundener möglicher zeitversetzter Einspeisung, .
Wie wollen Sie den Strom denn speichern? Ich meine eine vorhandene Technologie, die nicht in den Kinderschuhen steckt und zu annehmbaren Kosten einsetzbar ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ir² 21.03.2013, 14:49
53.

Zitat von soulless72
Mit einer Mischung aus Onshore-Wind und Solar kann man Strom relativ Ortsnah produzieren. Da braucht man dann weniger Stromleitungen welche die Landschaft verschandeln.
Guter Witz! Schauen Sie mal hier:
Transparency in Energy Markets - Gesetzliche Veröffentlichungspflichten der Übertragungsnetzbetreiber
Wind- und Sonnenstrom ==> Totalversagen in diesem Winter

Zitat von soulless72
Da sollte man doch echt mal langfristiger denken!
Richtig! Zurück zu Kohle, Atom und Gas. Billig, und versorgungssicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pdp 21.03.2013, 14:50
54. .

Offshore wird trotzdem die Zukunft sein. Onshore ist zwar billiger und schneller realisierbar, aber kein Mensch will in der Nähe dieser Dinger wohnen. Das rattern der Rotoren macht auf Dauer krank und ist wohl noch schlimmer als Fluglärm, da es beständig ist und auch schon bei geringen Windgeschwindigkeiten vorhanden ist. Ausserdem verschandeln die Räder die Landschaft.
Weit draußen auf dem Meer ist der Bau und die Wartung zwar teurer, dafür die Ausbeute umso höher. Und so weit draußen stören sie auch nicht - weder akustisch noch optisch. Wichtiger wäre es die entsprechenden Stromtrassen jetzt zu bauen. Die meiste Energie der Offshore Parks geht sinnlos verloren, weil schlichtweg kein Kabel an Land führt. Und das ist die teuerste Variante.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Skarrin 21.03.2013, 14:55
55. Nimby

Zitat von temp1
D.h. es gibt mal locker 10mal so viele Windräder, und größere als bisher, sichtbar von jeder Haustür von jeder Parkbank von jeder Straße, überragend jeden Wald um ein Vielfaches.
Es ist gar nicht so schlecht, wenn mehr Leute sehen dass der Strom nicht aus der Steckdose kommt, sondern auch irgendwie produziert werden muß.

Bisher haben wir, speziell die Südländer wie BaWü und Bayern, den Dreck immer nur bei anderen gemacht: Kohle im Ruhrpott und Brandenburg oder gleich in Polen, Australien etc., und fürs Uran riesige, giftstaubende Tagebaue z.B. in Namibia.

Vielleicht überdenken dann mal mehr Leute ihre Energieverschwendungsgewohnheiten, wenn sie die Energieerzeuger immer in Sichtweite haben und die Tagebaue nicht irgendwo weit weg in Brandenburg oder in der "Dritten Welt" sind.

Zitat von temp1
mit ihrem dann allgegenwärtigen Brummen und Fauchen die Leute zur Verweiflung treiben.
Das ist eher ein psychologisches (psychopathisches?) Problem der Windkraftgegner, meßbar ist es nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Skarrin 21.03.2013, 14:56
56. Auswandern ins Atomparadies!

Zitat von rgriese77
Die Deutsche Energiwende, es geht nur so lange bis keiner mehr den Strom bezahlen kann und das wird bald sein.
Dann gehen Sie doch rüber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eu-sklave 21.03.2013, 14:58
57. Was macht ihre Gemeinde wenn der Wind pausiert?

Zitat von nick115
mehrere Kommunen denken bereits über Modelle nach oder haben sie schon umgesetzt, wo Bürger sich in Form von Investments an dem Bau von Windrädern auf dem Gemeindegebiet durch die Stadtwerke beteiligen können. Das bedeutet Renditeaussicht und die eigene Förderung von sauberer Energie. Aber wie meine Vorredner schon gesagt haben, verdienen die 4 Herren der Energie nicht mehr und das ist nunmal nicht drin! Ohne Off-Shore kein Netzausbau, ohne Netzausbau nicht die Möglichkeit alle alten Kohlekraftwerke (bilanztechnisch abgeschrieben) zusammen mit den erneuerbaren Energien ans Netz zu hängen, ohne Kohlekraftwerke keine Reingewinnsteigerungen in astronomischer Höhe! Bis sich die dezentrale Energieversorung durchgesetzt hat hilft nur konsequentes Stromsparen, alles aus wenn keiner da ist und Geräte nur anschalten wenn Sie gebraucht werden.
Was macht ihre Gemeinde wenn der Wind pausiert?

Auch für eine dezentrale Energieversorgung muss es Reserven geben. Hat ihre Gemeinde ein Pumpenspeicherwerk, ein Wassermühle oder eine Strom-Gaswandlungsanlage installiert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Skarrin 21.03.2013, 15:06
58. Totalversager bitte Koffer packen!

Zitat von ir²
Wind- und Sonnenstrom ==> Totalversagen in diesem Winter
Tatsächlich lag die Einspeisung von Wind- und PV-Strom diesen Februar um knapp 30% unter der vom Februar 2012, nämlich 3.233 GWh Windstrom und 650 GWh Solarstrom.

Als "Totalversagen" bezeichnen diese Mengen allerdings nur Totalversager.

Zitat von ir²
Richtig! Zurück zu Kohle, Atom und Gas. Billig, und versorgungssicher.
Dann gehen Sie doch irgendwohin weit weg, wo die Welt noch Ordnung ist und alles Richtig! gemacht wird.
Oder hat Ihnen eine Stimme aus der Kloschüssel befohlen, ganz alleine Schland vor dem Müslifresserökountergang zu retten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
temp1 21.03.2013, 15:08
59. akustische und optische Verschandlung ist real

Zitat von Skarrin
Es ist gar nicht so schlecht, wenn mehr Leute sehen dass der Strom nicht aus der Steckdose kommt, sondern auch irgendwie produziert werden muß. Bisher haben wir, speziell die Südländer wie BaWü und Bayern, den Dreck immer nur bei anderen gemacht: Kohle im Ruhrpott und Brandenburg oder gleich in Polen, Australien etc., und fürs Uran riesige, giftstaubende ......
Ist es das wert, endlose Windparks zu bauen, nur als Schaueffekt zum Beweis für: Das wollten wir nicht? Ich denke, der Preis ist zu hoch. Man muß nicht jeden Fehler machen, wenn er vermeidbar ist.

Die akustische und optische Verschandlung ist keineswegs ein psyhopathisches Problem, sondern merh als real.
Ich merke schon, daß Du ein reiner Theoretiker/Ideologe ohne eigene Anschauung und Erfahrung bist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 21