Forum: Wirtschaft
Energiewende: Macht Strom billiger und Benzin dafür teurer!
DPA

Die Energiesektoren als Ganzes denken: Die SPD will mit dieser Idee des eigenen Wirtschaftsministeriums nichts zu tun haben. Dabei wäre es der überfällige Impuls für eine echte Energiewende.

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guido4085 05.01.2018, 09:47
10. man wartet auf die Industrie, denn

- können keine E-Mobile in der Stückzahl liefern
- können keine Stromspeicher in der Stückzahl liefern

Da nimmt doch die bestehende Regierung starke Rücksicht, damit es der Wirtschaft gut geht, Problem ist nur, dass uns USA und Asien überholen.

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ted211 05.01.2018, 09:49
11. Ersatz des Verbrennungsmotors

Wenn man den Verbrennungsmotor durch den E-Motor (vermutlich mit Brennstoffzellle) ersetzt hat, werden die fehlenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer aus einer E-Steue kommen.

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hardy.stiefel 05.01.2018, 09:49
12. Anders herum wird ein Schuh draus

ist ein Sprichwort bei uns im Handwerk. Keiner Regierung ist es verboten, Steuern - und insbesondere Abgaben - wieder aus dem Strompreis zu nehmen. Auch so wird etwas billiger. Denn das Prinzip Rechte Tasche-Linke Tasche ist noch nie aufgegangen. Wir sollten mal "Rasen für die Rente" und "Rauchen für die Flughafensicherheit". Keiner erinnert sich mehr daran, dass Steuer- und Abgabenerhöhungen mit fremden Leistungen begründet wurden. Und alle "Umverteilungsphantasien" sind im allgemeinen Steuertopf gelandet. So würde es auch mit dem SPD-Konzept geschehen. Wir sollten wachsam sein. Es gibt kein Mangel an Geld, es gibt nur Mangel an besseren Ausgabenkonzepte - und das sind die Köpfe der Politiker.

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WWW-Schizo 05.01.2018, 09:49
13. Markt reguliert von allein

Der (deutsche) Mensch quält sich gern selbst mit Steuern. Wenn der Markt preisgünstig Benzin und Diesel bereitstellt, wieso sollte man dies nicht nutzen? Die deutsche Luftqualität ist meiner Ansicht nach völlig ok, zumindest in meiner Stadt. Wenn dies in anderen Städten nicht so ist, sollte man dort lokal tätig werden und testweise nur Stromfahrzeuge zulassen, dann wird man sehen ob das Resultat wie gewünscht ausfällt oder nicht und kann dann dementsprechend tätig werden.

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klausbrause 05.01.2018, 09:50
14.

Wo man auch hinsieht, überall wird mühsam versucht, die Folgen der Deregulierungsorgie der letzten Jahrzehnte zu reparieren.

Das fängt bei den unseligen sog. Arbeitsmarktreformen an, geht über die Gesundheits- und Rentenreformen, streift den Wohnungsmarkt und geht bis zum Energiesektor.

Die kurzfristigen, wahnhaften Versuche die Haushalte mit dem Allheilmittel Markt zu sanieren und die Scheu davor die Luxusklasse auch nur ansatzweise angemessen zu besteuern, wird uns auch noch in Zukunft so manch schöne politische Übersprungshandlung bescheren.

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investor3000 05.01.2018, 09:51
15.

Es wäre der richtige Weg und wer meint zu hohe Spritkosten zu haben, sollte sich an die eigene Nase fassen und sich nächstes mal einen Wegen mit 3-4 Liter Verbrauch anschaffen. Die Tendenz geht hingegen zum großen und schweren SUV. Weder bei fehlenden Parkplätzen noch bei hohen Sprit-kosten habe ich da Mitleid.
Man könnte entweder die Strom-Kosten, m. E. aber besser die Steuern für Angestellte senken.
Gerhard Schröder hat genau das gemacht und er wird heute (vor allem von der Union) dafür gefeiert. Warum diesen Erfolgsfaktor nicht wiederholen und Deutschland wettbewerbsfähig halten? Leistung sollte sich wieder mehr lohnen und damit meine ich nicht die PS.

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oelfinger 05.01.2018, 09:51
16.

Interessanter Ansatz. Eine Wärmedämmung für ein Einfamilienhaus rechnet sich nach neuesten Berechnungen nach ca. 70 Jahren. Dazu sind viele ältere Häuser so gebaut, daß es selbst bei optimalen Lüften zu Schimmelbefall kommen kann. Elektromobilität ist eine teure, mit heisser Nadel gestrickte, aktionistische Sackgasse. Alleine schon die Unmöglichkeit, in Ballungsgebieten für ausreichend Ladesäulen zu sorgen. Das Geld sollte eher in die Brennstoffzellentechnik gesteckt werden. (Ich suche ja immer noch nach einem Elektroauto, mit dem ich 15.000 km p/A mit einem 1 Tonner-Werkstattanhänger fahren kann). Stromkosten für Unternehmen gehen durch die Decke? Bezahlen wir Normalverbraucher zu wenig? Vielleicht sollte man da etwas erhöhen. Immerhin können wir froh sein, daß es noch Unternehmen in Deutschland gibt. Stichwort: Arbeitsplätze!!!(Ironie aus). Und wenn der Diesel über Gebühr teuer wird kann sich der Autor dieses Berichtes ja schon mal auf höhere Handwerkskosten einrichten. Ist halt so.

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Join_Me 05.01.2018, 09:53
17.

Die SPD schafft sich ab.
Hat die SPD und der Autor mal überlegt, wer Deutschland finanziert? Das ist der Mittelstand! Und der Mittelstand pendelt. Das bedeutet, dass Millionen Pendler, die aus den Vorstädten in die Stadt pendeln (weil das Leben in der Stadt zu teuer ist!), mehr dafür bezahlen dürfen, dass die SPD ihre Speckrollen auf gut dotierte Posten hieven kann.
SPD - Sechs Prozent Deutschlands - Offenbar hat die SPD ihre Wurzeln vergessen und möchte lieber eine CDU Light sein und den reichen das Geld von den Armen geben.

Denn die reichen bezahlen das Benzin/Diesel nicht, diese haben Firmenwagen, welche das Unternehmen gewinnmindernd absetzen kann, wodurch dem Staat steuereinnahmen entgehen.mehrere

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jacktrevor 05.01.2018, 09:55
18. Wir hatten kein Stromproblem

Wenn die Gelder auch fuer den Ausbau der Netze verwendet wuerden. Ausserdem kann man Ueberschussstrom Chemisch Speichern. Das Geld wird lieber den Aktionaeren ausgezahlt, anstatt in die Zukunft zu investieren. Genauso geht es auch bei der Bahn. Quasiprivatisiert, der Bund groester Sharehalter, Ergebniss, teuer,unpuenktlich , schlechter Service Schwertransporte laufen billiger ueber LKWs. Wo immer der Staat seine Finger drin hat funktioniert alles megr Schlecht als Recht.

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wanderer777 05.01.2018, 09:57
19. Mythos Hausdämmung

Neuen Studien zufolge bringt eine Aufwändige Hausdämmung (Wandfüllstoff) wenig bis gar keine Energieersparnis. Und die Heizkostenersparnis ist derart gering, das sie sich erst nach 60 Jahren amortisiert.

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