Forum: Wirtschaft
Energiewende: Macht Strom billiger und Benzin dafür teurer!
DPA

Die Energiesektoren als Ganzes denken: Die SPD will mit dieser Idee des eigenen Wirtschaftsministeriums nichts zu tun haben. Dabei wäre es der überfällige Impuls für eine echte Energiewende.

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fomic 09.01.2018, 07:54
370. Es ist ein Irrglaube

zu denken, dass Elektromobilität bzw. das Ersetzen von fossilen Brennstoffen im Alltag durch Strom zur Energiewende beiträgt.

Ja an manchen Tagen können wir deuschlandweit den Energiebedarf mit erneuerbaren Energien abdecken, aber der Strom wird nie zu der Zeit generiert in der er benötigt wird.

Der Verweis auf Inception ist nicht schlecht, allerdings nur deshalb, weil uns die Energieversorgerlobby mit Hilfe der Politiker eingeredet hat, dass Strom die Zukunft ist.

Und den Aufwand des Netzausbaus haben Sie auch nicht beleuchtet.

Am Sinnvollsten wäre vermutlich eine Power to Gas Lösung. Gas kann man speichern und transportieren.

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funny-smartie 09.01.2018, 08:37
371. und da sind wir beim Thema ....

Zitat von fomic
Am Sinnvollsten wäre vermutlich eine Power to Gas Lösung. Gas kann man speichern und transportieren.
.... Wasserstoff und Brennstoffzelle. Mit diesem Begriff schließt sich für mich das Thema "Elektromobilität". Erst diese Kombination bringt den sinnvollen Einsatz für eine abgasfreie Stadt.

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tempus fugit 09.01.2018, 10:03
372. Wohin fossil und nuklar....

Zitat von fomic
zu denken, dass Elektromobilität bzw. das Ersetzen von fossilen Brennstoffen im Alltag durch Strom zur Energiewende beiträgt. [...] Am Sinnvollsten wäre vermutlich eine Power to Gas Lösung. Gas kann man speichern und transportieren.
...führen, sehen sie am Zustand und so manchen radioaktiv verseuchten Gegenden dieser Welt.

Netzausbau? Obwohl für den Ausbau und Unterhalt in den letzten 6 Jahren rund 100 Milliarden Euro kassiert wurden über meine/Ihre Stromrechnung und der Kleinverbraucher und des Mittelstandes,
die Industrie grossenteils und weitgehend 'befreit'
wurde am Netz praktisch GARNICHTS gemacht, 432 km in einem Netz von 1,8 Mio. km Länge sind 432 km ein nichts.
Im Oktober - ein voller Wirtschaftsmonat - wurden in DE >44% an EE-Strom eingespeist.
Das Netz hat das gehalten - also gibt es 2 Fragen:

1. Wie kann es sein, dass diese 'artfremde' Stromerzeugung wie EE das problemlos ins Netz geschafft hat?
2. Entlastet EE das Netz statt zu belasten? Das muss nun doch mal jemand erklären?

Könnte es sein, dass paar HGÜ-Trassen Nord-Süd
das mögliche Grundproblem des Ausgleiches erledigen würden?

3. Vergessen haben Sie - wie viele Alttechnikver-teidiger - dass es ausser Wind und Son ne noch einiges mehr gibt an EE-Stromtechnik, regelbar und lenkbar.
4. Bezeichnend ist weiter, dass hier schlicht übergangen wird, dass die bisherige Stromerzeugungstechnik ersetzt werden muss - wie eben alle Technik dieser Welt, 'selbst Atommeiler' wo so mancher Depp einfach meint, man könne per ordre de Mufti deren Laufzeit ins Unendliche verlängern.
Einmal richtig Rums bei uns oder den Nachbarn, und Europa hat fertig.

Aber daran sind die EVU-Fürsten und die aus ihnen hervorgegangen Netzfürsten garnicht interessiert.
Grossflächig, diversifiziert und eigenständig - das
stört das Strmoligopol - und die Politikkasperle, die
dort auf einen einkömmlichen Furzsessel rechnen.
Wer dort schon sitzt, könnten Sie wissen und wer Aspirant ist, auch!
Politik und Demokratie ist was anderes - abgesehen davon erneut die Frage:

Was kostet eine kWh aus einem neuen Atommeiler, aus einem neuen Kohlemeiler, was aus den versch.
EE-Techniken?

Alleine mit dieser Tante-Emma-Laden-Antwort hat sich die Diskussion erledigt.

Ach so ja, Gas kann man speichern, so diese Technik nötig und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Nämlich u.a. im Erdgasnetz...

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acusticusneurinom 09.01.2018, 10:52
373.

Zitat von günter1934
"im Ladevorgang" 1) Wie kann man feststellen, ob er lädt? 2) Wenn der Ladevorgang beendet ist, kann man das Fahrzeug abschleppen lassen? Er steht ja dann im absoluten Halteverbot.
1.) Ganz einfach - an der Ladesäule.
2.) Selbstverständlich.
Nochmal:
"Zeichen 283 - mit Zusatzschild "E-Fahrzeug im Ladezustand".
Ich frage mich bei vielen Protagonisten gegen die E-Mobilität hier, ob sie in der Realität leben.

Bei den allen Discountern, - nicht nur denen, die diesen Service anbieten - gilt auf den Parkplätzen die StVO, weil sie als Parkflächen öffentlich gewidmet sind
Schauen Sie sich mal um. Bei Aldi & Co. ist dieses Zeichen nämlich deutlich sichtbar vor den Ladestationen aufgebracht.

Die Ladesäule beendet den Ladevorgang nach einer fest eingestellten/wählbaren Zeit selbstständig und trennt das Ladekabel elektrisch und mechanisch, sodaß es von JEDEM abgezogen werden kann, auch vom Abschleppunternehmer.

Allgemein: Bedauerlich, wieviel ideologisches Beharrungsvermögen in Autodeutschland gegenüber alternativen Fortbewegungsmitteln gepflegt wird…. . Fortschritt? Fehlanzeige.... .

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funny-smartie 09.01.2018, 11:23
374. wenn es ein Fortschritt wäre....

Zitat von acusticusneurinom
Allgemein: Bedauerlich, wieviel ideologisches Beharrungsvermögen in Autodeutschland gegenüber alternativen Fortbewegungsmitteln gepflegt wird…. . Fortschritt? Fehlanzeige.... .
... dann würden auch Sie es verstehen dass die Ladesäule auf lange Sicht eine "Totgeburt" ist.

Egal, ich bleib bei meiner Haltung "Elektromobilität ja - aber nur mit Brennstoffzelle"

Merkwürdigerweise widersprechen Sie mir hierbei nicht. Woran liegts?

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acusticusneurinom 09.01.2018, 12:37
375.

Zitat von funny-smartie
... dann würden auch Sie es verstehen dass die Ladesäule auf lange Sicht eine "Totgeburt" ist..
..nennen wir es mal so - eine "Übergangslösung"/"Brückentechnologie"
Warum ich nicht widerspreche?

Zitat von
Egal, ich bleib bei meiner Haltung "Elektromobilität ja - aber nur mit Brennstoffzelle"
Sehe ich ähnlich wie Sie - nur ist diese Energiequelle als Antriebsart - eben aufgrund der genannten Widerstände - besonders in "Autodeutschland" - bisher noch nicht weiter als über Einzelprojekte und somit das Versuchsstadium hinausgekommen, also weit davon entfernt, in eine möglichst kostendeckende oder sogar gewinnbringende Serienfertigung zu gehen.

Nehmen Sie dem deutschen Michel seinen Zerknalltriebling (gleich ob Otto oder Diesel) - und er geht oft genug mit wüstem Geschrei auf die Barrikaden. U.a. dank dem ADAC - dem "Auto-Darf-Alles-Club" - eine der mächtigsten Lobbyvereine des deutschen Automobilisten überhaupt.

Die deutsche Automobilindustrie freut's - muß sie doch nicht in Zukunftstechnologie investieren und kann mit dem uralten Prinzip des "Verbrennertöffs" mächtig Geld verdienen - und durch Rationalisierung weiter Arbeitsplätze abbauen.

Ich weiß, (auch) das überfordert manche Mitforisten intellektuell, macht aber nix. Denn vor allem das Märchen von der „Arbeitsplatzssicherung“ durch die „Schlüsselindustrie Auto“ hält sich hartnäckig. Auf 10.000 Arbeitsplätze kommen 300 Roboter – und die Zahl wird steigen…. – dagegen eröffnet die E-Mobilität ganz andere Möglichkeiten: bisherige, dreckige Arbeitsplätze fallen weg und werden durch „saubere“ Arbeitsplätze ersetzt, von der IT-Entwicklung einmal ganz abgesehen, abgesehen auch davon, daß zukünftige Generationen keine Notwendigkeit mehr sehen, unbedingt "automobil" unterwegs zu sein, in einer engen Blechkarre, was indirekt auch zum Thema paßt.

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