Forum: Wirtschaft
Energiewende: Macht Strom billiger und Benzin dafür teurer!
DPA

Die Energiesektoren als Ganzes denken: Die SPD will mit dieser Idee des eigenen Wirtschaftsministeriums nichts zu tun haben. Dabei wäre es der überfällige Impuls für eine echte Energiewende.

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lalito 05.01.2018, 10:07
30. Wieso?

Zitat von MikelFriess
. . . Ich habe nichts gegen Elektromobilität, ich habe etwas dagegen, das ich als Betatester für eine Fahrzeuggeneration herhalten soll mit der ich meinen Wohnwagen nicht ziehen kann, dessen Haltbarkeit über mehrere Jahre nicht getestet ist und der deutlich zu teuer ist. . . .
Sie müssen doch für nichts herhalten.
Es liegt lediglich an Ihren Kaufentscheidungen, wo, wie und wann Sie welches Transportmittel für "Ihre" Zwecke einsetzen. Wollen Sie mit dem Wohni in die Karpaten - Verbrenner - wollen Sie in die Stadt - Stromer. Wollen Sie beides, bedötigen Sie eben sowohl als auch.

So einfach ist es, Konsum am Bedarf orientiert auszuweiten. Genau darum geht es den Strippenziehern im Hintergrund, um Profit. Rumtesten machen die selbst, Sie sollen zukünftig zwei Artikel kaufen.
Hat jahrelang niemanden interessiert den Kraftstoffen BLEI beizumischen. Die eigentlichen Umwälzungen gelingen immer dann schnell, wenn der Zwang des Gesetzgebers eindeutig daherkommt.

Nur wird das Land letzlich von der Industrie, den Geldgebern der Prateien und den Lobbyisten regiert und nicht vom Wähler.
Bin mal gespannt wo beispielsweise die verlorengegangenen (gekillten) Insektenmassen wieder herkommen sollen - das sind die wirklichen Probleme, eine dem Menschen genehme Biosphäre und da ändert sich gerade der komplette Laden, und das exponentiell ohne auch nur den Hauch einer Chance, bei in Kürze 10 Milliarden Konsumenten, den bremsenlosen Zug aufzuhalten.

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Palisander 05.01.2018, 10:07
31. Dann erklären sie mir mal

wie das all die Menschen machen sollen die untere Einkommen haben und auf dem Land leben? In meiner Region würde das nicht funktionieren, da hier jeder auf ein Auto, egal wie alt angewiesen ist.
Der nächste Supermarkt ist 8 Kilometer entfernt. Solche Ideen kann auch nur ein Mensch machen der in der Stadt lebt.
Und ein Elektroauto kann hier nicht funktionieren. Berge und Täler ohne Ende. Keine Infrastruktur für eine solche Technologie, und überwiegen 50+ Bevölkerung.

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acyonyx 05.01.2018, 10:07
32. Was nicht passt...

Was nicht passt wird passend gemacht!
Hier ist der Wunsch Vater des Gedankens und leider nicht das rationale Denken!
Der kindliche Wunsch nach ferngesteuerten Autos aus der Jugend zum reinsetzen überstrahlt bei einigen scheinbar alles.
Als Kind hab ich auch mindestens 20 Scheinargumente gehabt um meine Eltern von der Notwendigkeit eines RC-Autos zu überzeugen.
Alle waren nicht zuende gedacht und sind deshalb immer zerpflückt worden.
Manchmal möchte man den kindlichen Teslajüngern zurufen: werded erwachsen!
Bei flächendeckendem einsatz von Akkuautos wird es zu Verwerfungen kommen, die die "Energiewende" wie Kekse zum Tee aussehen läßt!

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wibo2 05.01.2018, 10:08
33. Die Energiewende ist ein Fiasko, das wird jetzt immer deutlicher ...

"Energiewende: Macht Strom billiger und Benzin dafür teurer!
Die Energiesektoren als Ganzes denken: Die SPD will mit dieser Idee des eigenen Wirtschaftsministeriums nichts zu tun haben. Dabei wäre es der überfällige Impuls für eine echte Energiewende." (SPON)
1 Mrd. Netzkosten seien zu teuer, das ginge gar nicht, aber
Energiewendekosten in hoher zweistelliger Mrd. Höhe seien zu genehmigen. Was denken sich nur unsere Volksvertreter?
Die letztendlich ergebnislosen Jamaika-Verhandlungen haben ein schlimmes Zwischenergebnis produziert. Nach dem KK-Abschaltbeschluß von 2001 und 2011 wurde ein weiterer politischer Eingriff in die Stromversorgung vorgesehen, die Reduktion der Kohlekraftwerkskapazität um 5.000MW (+).

Damit wäre eine sichere Stromversorgung nicht mehr gewährleistet.
Schlimmer noch ist, dass damit die Energieversorgung endgültig in ein Verfahren der Planwirtschaft wie früher in den kommunistischen Ländern übergeleitet wird. Es ist zu erwarten, dass dieser Rahmen auch in den anstehenden GroKo Koalitionsverhandlungen Basis sein wird.
Es wird also in Sachen Energiewende nur noch schlimmer: Steigende Stromkosten, Windparks, HGÜ-Strecken, E-Car-Subventionen, Abwürgen des klassischen Ottomotors durch die EU-seitigen verschärften Verbrauchsreduktionen (CO2-Emissionen). Vernichtung des Wohnungsneubaus durch völlig überzogene Dämmvorschriften.
Die Energiewende besser zu einem Ende bringen:
Besser ein Ende mit Schrecken für die geschätzten 300.000 Energiewende-Arbeitsplätze als ein Schrecken ohne Ende für uns alle:
Denn der Deutsche Energiezug mit einem Satz von mehr als 7 Cent je kWh offenen EEG-Mehrkosten rast mit weiter zunehmender Geschwindigkeit auf den volkswirtschaftlichen Abgrund zu.
Die Medien und die Profiteure erzählen uns jeden Tag, dass Windstrom, Voltaikstrom, Biogasstrom die Zukunft seien.
Wer glaubt denn das heute noch ??? Wer ist so blöde ???

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U.Zimmermann 05.01.2018, 10:08
34. Zu wenig gedämmte Häuser?

War es nicht der SPIEGEL, der vor einigen Monaten dargelegt hat, wie wenig sinnvoll eine Gebäudedämmung in vielen Fällen ist? Und rechnet es sich überhaupt, wenn man sein Haus nicht in leicht entflammbare Dämmung einhüllt - in sehr vielen Fällen sicher nicht?!
Gut gedämmte Fenster und ein gedämmtes Dach sind sicher sinnvoll, aber eine Fassadendämmung ist nur bei wirklich sehr alten Gebäuden eine Überlegung wert.

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dieter1406 05.01.2018, 10:11
35. Richtig, aber .......

Solange die E-Mobilität keine wirkliche Alternative ist, trifft es wieder die Autofahrer. Die ganze Energiewende war, wie so vieles, überhasteter und unüberlegter Aktionismus unserer Kanzlerin. Liebe Politiker schafft zunächst die erforderlichen Trassen und Infrastruktur für die E-Mobilität und erst danach wäre eine Erhöhung der Benzinpreise eine sinnvolle Option.

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marialeidenberg 05.01.2018, 10:12
36. Wenn Sie den Verbrauch von Elektro-Energie forcieren wollen

denken Sie doch bitte an so triviale Dinge wie Leitungsquerschnitte, die bei massiver Zunahme des Verbrauches ein ebenso massives Hindernis darstellen werden, denn es betrifft flächendeckend das ganze deutsche Vaterland. Nachdenken hilft - manchmal.

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juri. 05.01.2018, 10:12
37. Ein Teufelskreis...

"Wärmedämmung rechnete sich schneller"...was passiert wohl, wenn ein unvermeidbarer wirtschaftlicher Druck zur Gebäudedämmung entsteht? Na, kommt jemand drauf?

Die gleiche Dämmung kostet auf einmal das x-fache. Wirtschaft, gaaanz einfach. Trifft dann wieder die, die es sich jetzt schon nicht leisten können, ihre Hütte zu dämmen, weil sie nicht einmal einen KfW-Kredit gestemmt bekommen. Wenn die Welt so einfach wäre wie der Autor sich dies wünschte...Styropor ist der günstigste, aber alles andere als unbedenkliche Baustoff (Feuchtestau - und wenn mehr gelüftet wird, geht die Energie teils wieder zum Fenster raus, algende Aussenwände denen nur mit Fungizidfarbe alle 5 a beizukommen ist, Brandgefahr); Innendämmung ist extrem teuer und schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten ein, Steinwolle ist Sonderabfall und muss vor Feuchtigkeit geschützt werden, Naturfasern ebenso, Holzheizungen sind Feinstaubschleudern, etc. pp.
Nichts gegen Energiesparende Maßnahmen, aber wie wollen Sie diese umsetzen, ohne Abertausende aus Ihren Häusern zu vertreiben? Meist bleibt nur Neubau. Gleichzeitig wird gegen steigende Mieten gewettert, aber auch dort sind die Nebenkosten (also Heizkosten) quasi die zweite Miete, sprich die Leute die sich das Haus nicht mehr leisten können schaffen dies auch nicht mit der Miete. Also mehr Leute in die Finanzhilfe der Ämter treiben?
Um einen Großteil der Gebäude energetisch fit zu machen, bleibt nur der Abriß und Neubau, insbesondere auch in den historischen Innenstädten. Dazu der komplette Verzicht auf hübsche Architektur (also alles was hier immer mal wieder als hübsches Haus verkauft wird), nur noch reine Sparfunktionsbauten wären klimatisch drin.

Nicht falsch verstehen, ich bin für Energiesparen - daher fahre ich auch Diesel, die aktuell energetisch günstigte Variante des Individualverkehrs ohne größere Einschränkungen, und habe nur 20,5 °C in der Wohnung. Die Umsetzung sollte jedoch durchdacht sein, und nicht das Kapital fördern und Normalbürger beschneiden (Immobilien). Wie wäre es mit einer Steuer auf unnötige elektronische Gadgets? Die kleinen Dinger sind in Summe riesige Verbraucher, kosten mächtig Energie bis zur Produktion und landen nach ein, zwei Jahren auf dem Elektroschrottberg.

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andi5lebt 05.01.2018, 10:13
38. Strom kommt ja aus der Steckdose

Und kann dann ohne Kosten, Ohne Umweltbelastung, magisch und sauber die potentiell millionen Elektroautos antreiben. Die paar armen verirrten 70-80%, die keine Privatgarage haben oder das Geld für 100km Elektroautos, die sollen gefällgst mehr für Benzin zahlen.
Wie sich grüne Großstadtträumer die echte Welt vorstellen ist immer wieder beeindruckend.

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achterhoeker 05.01.2018, 10:13
39. Genau!

"Baut den ÖPNV aus so dass jeder Bundesbürger zu jeder Tages und Nachtzeit spätestens alle 30 min eine Fahrtmöglichkeit in die nächste Stadt hat."
Dann fahren noch mehr Busse mit 1 bis 3 Personen sinnlos, aber nach Fahrplan über die Dörfer.

Und wenn wir dann teuren Sprit haben fahren polnische und andere LKW mit zweitausend Liter Tanks durch Deutschland. Und Lufthansa geht Pleite während easyjet für 69 € innerdeutsche Flüge anbietet (wie heute früh im TV).
In Merseburg bietet der Verkehrsbetrieb ein Extrabuslinie für Studenten ab Leipzig an. OBWOHL stündliche überlange fast leere Busse zwischen beiden Städten pendeln.

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