Forum: Wirtschaft
Energiewende: Regierung erwägt, Ökostrom-Vorteile zu beschneiden
DPA

Die Energiewende ist auch deshalb so erfolgreich, weil Ökostrom uneingeschränkte Vorfahrt in den Netzen hat. Das Wirtschaftsministerium prüft nach SPIEGEL-Informationen nun, dieses Privileg einzuschränken. Die Grünen sind empört.

Seite 1 von 21
matbhmx 25.05.2018, 05:46
1. Wenn der Bericht stimmt, zeigte das ...

... das ganze Ausmaß der Unfähigkeit dieser Kanzlerin. Sie war es, die die Energiewende durch flächendeckenden Ökostrom - bei Einhaltung von Preisgrenzen - durchsetzen wollte. Sie war es, die dem Ökostrom die bedingungslose Vorfahren einräumte. Und wenn das jetzt - aus wirtschaftlichen wie ökologische guten Gründen - zurückgenommen werden sollte, zeigt es die typische Hü-und-Hott-Politik dieser Frau, ihre ganze Programmlosigkeit! Es ist wie mit der angekündigten Reduzierung der CO2-Emmissionen Deutschlands: Noch im Wahlkampf verbürgt sie sich auf Nachfragen ausdrücklich für die Einhaltung, um ihre Vorgaben nur wenige Wochen nach der Wahl bedingungslos zu kassieren. Diese Frau ist die Inkarnation der Unfähigkeit. Ihre pattexgleiches Kleben am Amts ist reine Selbstverliebtheit.

Beitrag melden
hopeless969 25.05.2018, 05:57
2. die Regierung plant den Tod der Energiewende

wenn das durchgesetzt wird, können wir unser Klima gleich in die Tonne klopfen. die deutschen Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase werden jetzt schon nicht erreicht. die Einschränkung des Einspeisevorrangs würde sie Energiewende beträchtlich schädigen. Auf die Straße und dagegen demonstrieren ist jetzt abgesagt. meine Kinder sollen auch noch eine lebenswerte werde haben!

Beitrag melden
morgeneyer 25.05.2018, 06:08
3. Die Energiewende ist doch gar nicht erfolgreich.

Ich würde gerade stutzig, als ich gelesen habe, die Energiewende sei erfolgreich. Höchste Strompreise, keine CO2-Einsparung, wachsende Konflikte mit dem Naturschutz, Gefahren für die Versorgungssicherheit und unveränderte Importabhängigkeit: Die Zwischenbilanz der Energiewende ernüchtert.

Mir ist klar, warum die Regierung Änderungen anstrebt, wie im Artikel berichtet. Da kann die klein grüne Oppositionspartei noch so empört sein.

Empört ist vor allem der Bürger, über das Milliardengrab mit Namen Energiewende, denn das Geld fehlt an anderen Stellen, wie im Wohnungsbau oder im Bereich der Pflege.

Der technische Verband der Kraftwerksbetreiber, VGB Power Tech, hat die Windstrom-Produktion des vergangenen Jahres in 18 europäischen Ländern untersucht: „Obwohl in den Ländern eine gewaltige Windkraftleistung von 150.000 Megawatt installiert ist, sank die Produktion zeitweise auf ein Minimum von 6.500 Megawatt ab, also nur vier Prozent der Nennleistung.“

„‚Windleistung trägt damit praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei und erfordert 100 Prozent Back-up-Systeme nach heutigem Stand der Technik‘, lautet das Fazit der VGB-Ingenieure.“ Es gebe aber immer weniger Reservekraftwerke. Am seidenen Faden hing die Stromversorgung im Januar; das, was wir hier bei Tichys Einblick immer wieder beschrieben haben, trat erwartbar ein: keine Sonne, kein Wind, diesmal nur kurz vor dem Blackout. Nur weil alle konventionellen Kraftwerke, die noch nicht abgestellt waren, gaben, was sie konnten, fiel der Strom nicht aus.

Beitrag melden
dasfred 25.05.2018, 06:39
4. Hat bestimmt nix mit Lobbyisten zu tun

Eine reine Entscheidung der Vernunft. Was sollen z.B. Hamburger mit Windstrom von der Küste, wo wir doch das schöne neue Kohlekraftwerk haben. Und auch für den Atomstrom aus Brockdorf müssen nicht extra Kabel verlegt werden. Der Hamburger will schließlich am Wochenende ans Meer und den freien Blick genießen. Zumindest die paar Alten und Unverbesserlichen. Solche soll es ja bundesweit geben. Ich denke auch an Herrn Altmeier, der wesentlich effizienter mit den paar Großproduzenten von konventioneller Energie reden kann, als mit tausenden Windkraft und Solarbetreibern. solange jemand seinen Vorteil draus ziehen kann, wird die Entscheidung wohl richtig sein.

Beitrag melden
lückenpresse123 25.05.2018, 06:48
5. "Die Energiewende ist auch deshalb so erfolgreich"....

Gleich der erste Satz des Artikels. Auf welchem Planeten muss man leben, um die Energiewende als erfolgreich zu bezeichnen?? Deshalb gibt es auch so viele Länder, die unseren Beispiel folgen. Aber die haben wahrscheinlich alle keine Ahnung. Und sie ist ja auch nicht teuer, kostet den Verbraucher auch nur eine Kugel Eis....

Beitrag melden
stiller-denker 25.05.2018, 06:52
6. unglaublicher Rückschritt !!!

Sowas kann ja nicht wahr sein !!! Nur weil die seit 13 Jahren CDU geführte Regierung es nicht schafft eine Infrastruktur für das 21.Jahrhundert aufzubauen, soll die CDU-Regierung in NRW jetzt durch Politik des 19.Jahrhunderts indirekt einen Weg bekommen, den Kohlestrom vom "Hambacher Forst" zu vermarkten, nachdem die Belgier ihn nicht wollten? GB macht es uns gerade mit 45 Stromspeicher aus erneuerbaren Energien vor, wie man Stromnetze mit erneuerbaren Energien stabilisiert. Und der zuletzt über Wochen zuwenig eingespeiste Strom in Albanien hat gezeigt, wie stabil und unproblematisch das internationale Netz ist, selbst wenn mal Strom fehlt. Nur bei chinesischen Billig-Radioweckern gab es teilweise 6 Minuten Zeitdifferenz. Kein Stromausfall, kein Produktionsausfall, nichts. Nehmt endlich Atom- und Kohlekraftwerke vom Netz und produziert mit den überschüssigen erneuerbaren Energien Wasserstoff.

Beitrag melden
keine Zensur nötig 25.05.2018, 06:53
7. Nicht ansägen! Wegsägen.

Der grüne Sozialismus wird durch die Verbraucher bezahlt.

Der Zappelstrom blockiert nicht nur die Netze, sondern treibt das Stromnetz an den Kollaps. Zudem wird entgegen landläufiger Meinung weder Wind- noch Sonnenenergie durchgehend eingespeist. Hier gibt es rigide Einspeisebeschränkungen ab einer festen Zahl der Einspeisung.

Ohne ausreichende Speichernachweise darf kein weiteres Zappelstromgerät vulgo Windmühle mehr gebaut werden, die zudem Vögel- und Insektenschreddermaschinen sind. Da wird eine Ware produziert, die keiner abnehmen kann, was mit MArktwirtschaft nichts zu tun hat.

Was die Stromnetze betrifft - es sind gerade und vorallem grüne Aktivisten, die den Bau von Trassen verhindern.

Also - Schluss mit grünem Sozialismus, bezahlbaren Strom her zur Sicherung der Wirtschaft und endlich wieder jenseits des Ökostromirrsinns es die Märkte regeln lassen.

Beitrag melden
Wassup 25.05.2018, 07:01
8. Rettet die Umwelt vor den Grünen!

Trotz Energiewende haben wir steigenden CO2 Ausstoss:

Oft produziert die deutsche Energiewende mehr Strom als verbraucht werden kann, die dt Energiewende verschwendet damit Ressourcen, schadet der Umwelt!

Auch die Solarzelle, das Windrad muss zunächst - unter Umweltbelastungen - produziert werden!

Es kann doch nicht sein das immer mehr, mehr, mehr Strom den keiner haben möchte Kraft gesetzt zwangsweise von den Bürgern gekauft werden muss!

Spätestens wenn den Strom dauerhaft niemand braucht, sollte Schluss sein mit der zwangsweisen Abnahme dieses Stroms!

Beitrag melden
frentzen001 25.05.2018, 07:02
9.

Offensichtlich haben die Lobbyisten der Energiekonzerne wieder mal hervorragende Arbeit geleistet. Warum nicht gleich aus dem Pariser Abkommen aussteigen, denn die selbst gesteckten Ziele werden ohnehin kilometerweit verfehlt und dann kann man wieder wie vorher ungeniert CO2 produzieren. Dann kann man wie Herr Trump ohne Rücksicht handeln, ist ja ohnehin ziemlich erfolgreich.

Beitrag melden
Seite 1 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!