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Energiewende: Regierung plant Milliardenpaket für Elektroautos
DPA

Seit Jahren dümpelt der deutsche Markt für Elektroautos vor sich hin. Nun will die Bundesregierung die Verkäufe offenbar ankurbeln. Im Vergleich zur Abwrackprämie aus dem Jahr 2009 wirkt das geplante Förderprogramm aber eher mickrig.

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deufin 02.06.2015, 07:42
1. Bessere Infrastruktur...

Was die Regierung fördern sollte, daß wäre der Ausbau der Infrastruktur, sprich Schnellade-Säulen und vor allem müßte man der Forschung unter die Arme greifen, damit die Akkus billiger werden.

Diese zwei Punkte sind so ziemlich das Einzige, was derzeit die meisten Leute daran hindert und abschreckt ein Elektroauto zu kaufen.

Die Reichweite der Elektroautos ist dann die zweite Baustelle an der man arbeiten muß, aber auch hiere liegt es eigentlich nur am Preis des Autos un dder Infrastruktur. Wenn ein Mittelklasse-Elektroauto mit der Reichweite des Tesla S nur €40.000 kosten würde, dann wär das schon mal ein ganz anderes Kaufargument, als das, was wir derzeit haben.

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zahorsky77 02.06.2015, 07:46
2. Und die...

Laden wir dann mit sauberen Braunkohlestrom und machen mal richtig was für die Umwelt...

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was.zum.teufel.... 02.06.2015, 07:47
3. So wird das NICHTS!

Das Land der Denker und Ingenieure wird von kleingeistigen BLW-Fritzen und Juristen regiert. Elektroautos muss man FÖRDERN, sonst kauft die keiner. Und nicht nur Tesla. Auch die kleinen Kisten müssen massiv vorwärts gebracht werden. Wenn ich in meinem 1989 Fiat UNO ohne Kat immer noch günstiger fahre, als mit einem E-Auto, dann stimmt etwas gewaltig nicht!

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peligro 02.06.2015, 07:49
4. Muss denn jeder Mist subventioniert werden?

Die marode Infrastruktur und die kaputten Schulden bräuchten das Geld doch nun wirklich dringender.

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charly schorr 02.06.2015, 07:50
5. Akku-Autos sind ein Irrweg

Schauen wir auf ICE und U-Bahn. Es ist dies eine erfolgreiche und unentbehrliche Form der Elektromobilität. Mit Strom aus dem Netz versorgt, welcher "just in time" erzeugt wird, was dem Wesen von Strom entspricht.
Strom zunächst in chemisches Energiepotential zu wandeln, was in einem Akku passiert, ist purer Unsinn.

Per Straßenstromnetz während der Fahrt mit Strom versorgt, egal ob PKW, LKW oder Bus macht Sinn. Ein Netzbetreiber stemmt die Investitionen und holt die Kosten per Stromrechnung wieder herein. Auf Straßen auf welcher das Power Net nicht vorhanden ist, oder sich wegen zu geringem Verkehr nicht rechnet, ist die energiedichteste Lösung ein Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt. Da diese Hybridautos keinen Akku haben, sind sie um die Hälfte billiger als derzeitige Konzepte, Der Power Receiver im Fahrzeug, der über einen ca. 20 cm Luftspalt den Strom aus der Straße aufnimmt, wiegt unter 20 kg und kostet nur den Bruchteil eines Akkus. Schorr Power Net auf 10 % der Straßen, deckt 90 % des Energiebedarfs ab. Eine Fahrt von Berlin nach Berchtegaden mit weniger als 2 Liter Sprit kann dann Realität sein.

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michmich321 02.06.2015, 07:59
6.

"Die geringe Reichweite, der hohe Preis und zu wenig Lademöglichkeiten gelten als größte Hemmnisse für die Nachfrage"

Und das wird durch die geplanten Maßnahmen anders?
Toller Witz.
Erstmal muss die Elektrolobby geld zu den Autobauern schieben damit die funktionierende Autos auf den Markt werfen.
Solang aber der Ölscheich mehr schiebt bleibt alles so.

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Machmal Hin 02.06.2015, 08:00
7. Pure Augenwischerei

Ein Honda Insight Hybrid kostet 26 EUR KFZ-Steuer im Jahr. Ein BMW i3 als reines Elektrofahrzeugt kostet 45 EUR Steuern im Jahr, also teurer. Unverschämt !!! Zudem ist bei der Sonderabschreibung nur für gewerblich (also Reiche mit "Gewerbe") betriebene Elektrofahrzeuge der Gleichheitsgrundsatz wieder einmal nicht gewahrt. So müsste auch für den privaten Betrieb eine einmalige Sonderabschreibung im Einkommensteuer-Jahresausgleich möglich sein. Aber das Volk soll ja bluten, wie immer.

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max_schwalbe 02.06.2015, 08:02
8. Neuwagenverkauf stoppen als Alternative!

Hier geht es ja um Klimaziele, beim Elektroauto. Man würde die Klimaziele viel einfacher erreichen, würde man fördern dass Autos so gebaut werden, dass sie nicht nur 10, sondern 30, ja 50 Jahre halten. Das wäre technisch inzwischen problemlos möglich. Die Einsparung an Energieaufwand und Rohstoffen, die bei Produktion eines Neuwagens anfallen, wäre doch ein vielfaches effektiver als die rohstoffintensiven Akkus in neuen Autos unter die Leute zu bringen. Insofern ist die ganze Elektroauto-Förderung und Verkaufsanbkrubelung ohnehin scheinheilig und eher als eine verkappte Subvention der Autoindustrie zu verstehen, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist!

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wuxu 02.06.2015, 08:05
9. Das war klar. Anstatt schwere

PKW endlich auzubremsen, wird das Wirtschaftswachstum weiter angefacht. Zusätzlich zur bestehenden Flotte fährt man jetzt auch E-Autos. Wer das Energiewende nennt, der spinnt.

Man beachte auch die soziale Komponente. Die schon immer mit dicken Abschreibungen arbeitenden Unternehmen werden noch weiter von ihren Steuern entlastet, der Normalverdiener schaut in die Röhre.

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