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Energiewende: RWE-Boss schickt bösen Brief an Merkel

RWE erhöht den Druck auf die Regierung: In einem Schreiben warnt Konzernchef Großmann*die Kanzlerin vor einem übereilten Atomausstieg -*und droht indirekt mit einer neuen Klage. Der Energieriese hätte gute Chancen auf einen Sieg vor Gericht, sagen Experten.

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wb99 07.06.2011, 12:34
200. .

Zitat von Knutie
Wieviel Spitzenlaststrom haben die AKWs geliefert?
Spitzenlastzeit * Leistung der AKW

Das war aber eigentlich gar nicht das Thema.


Zitat von Knutie
Im ersten Jahr mit 9 ct/kWh, abzgl. des tatsächlich erzielten Preises.
Do schau her. Kaum der doppelte Marktpreis. Doch so billig?

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Benjamin1965 07.06.2011, 12:34
201. Jeder bekommt was er will

Zitat von wanenheim
Um politsich zu überleben, hat Merkel das Atomruder komplett herumgerissen, wohl wissend, daß die Energiekonzerne die Milliardenrechnung für die Verlsute durch Enteignung bei den Atomkraftwerken, schon aus aktienrechtlichen Gründen, an die Bundesregierung - also den Steuerzahler - einreichen werden. Das läßt sich dann als gesellschaftliche "Konsenzrechnung" gut vermarkten. Ich bin gespannt, welche Ausrede dann von Rot/Grün kommen wird. Bei denen hätte das selbstverständlich nichts gekostet. Manchmal bin ich nur noch sprachlos, ob der Dummheit der Massen.
Am Ende wird jeder bekommen was der will. Die Unternehmen werden entschaedigt werden (auch wenn die Gerichtsverfahren lange dauern werden), die Kanzlerin hat den Gruenen den Wind aus den Segeln genommen und die Bevoelkerung bekommt Strom der nicht aus deutschen AKW kommt. Und ganz Deutschland weiss, dass der Buerger gern bereit ist dafuer zu bezahlen.

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L0k3 07.06.2011, 12:35
202. ...

Zitat von wb99
Nein, die erlischt nicht. Genau wie die Genehmigung für ihr Haus nicht erlischt, nur weil es die aktuellen Brandschutz- oder Wärmedämmvorschriften nicht erfüllt.
Oha schon mal ein Restaurant oder Club betrieben welcher nicht aktuellen Brandschutzrichtlinien entspricht? Das Ding wird schneller zugemacht als sie aber das ist mir zu teuer sagen können.

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4711_please 07.06.2011, 12:36
203. Wann werden die Standards für Nuklearbetriebe in Deutschland und Europa angehoben?

Brancheninternen Berechnungen zufolge sollen noch 60-80 Kilowattstunden Strom übrig bleiben nach 2022. Den Berechnungen traue ich nicht. Sollen sie doch die Kraftwerke ständig auf Hochtouren fahren, sie können den überschüssigen Strom ja nach Norwegen verkaufen, dann bleibt garantiert nix mehr übrig von den 60-80 Milliarden Kilowattstunden. Wenn ihre Schrottreaktoren anduernd wegen Sicherheitsauflagen vom Netz genommen werden müssen - ihre so viel beschworene Verantwortung und ihr unternehmerisches Risiko. Aber sie wollen ja immer Grunde nur die Gewinne einfahren und die Lasten vergesellschaften.
Und warum sollten sie mit ihren Berechnungen vor Gericht durchkommen? Sind doch nur leere Drohungen!

Der wichtigste Standard beim Betrieb von AKWs aus meiner Sicht, ist die vom Betrieb unabhängige Sicherheitskontrolle. Außerdem sollen sie Freiwiilige vorweisen, die a. noch genug Dosisleistung haben und b. ausreichnend sein werden, um bei einer Havarie gegen das atomare Feuer zu kämpfen. Ich sehe nicht ein, dass die Gesellschaft, die Risikoprävention seit Jahrhunderten gelernt hat, bei der Nukleartechnologie eine Ausnahme macht. Warum wird das nicht gefordert? Die letzten 10 Jahre hätte ich gerne vollste Risikoprävention, und zudem eine deutliche Anhebung der Standards beim AKW-Betrieb europaweit!

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Knutie 07.06.2011, 12:37
204. °

Zitat von chico 76
Obama hat den Bau 30 neuer KKWs freigegeben.
Hat er nicht. Die amerikanische Regierung hat sich "nur" bereit erklärt den Bau von 30 AKWs zu subventionieren, weil sich in den USA seit über 30 Jahren niemand bereit erklärt hat neue AKWs zu bauen.

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Hardliner 1 07.06.2011, 12:38
205. Keine Wählerstimmen zu gewinnen

Zitat von Benjamin1965
Am Ende wird jeder bekommen was der will. Die Unternehmen werden entschaedigt werden (auch wenn die Gerichtsverfahren lange dauern werden), die Kanzlerin hat den Gruenen den Wind aus den Segeln genommen und die Bevoelkerung bekommt Strom der nicht aus deutschen AKW kommt. Und ganz Deutschland weiss, dass der Buerger gern bereit ist dafuer zu bezahlen.
Sie glauben aber sicher nicht, dass der Atomausstieg der Merkel-CDU auch nur eine Wählerstimme bringt. Atomausstieg wurde und wird mit den Grünen und ein bisschen auch mit der SPD in Verbindung gebracht. Auf diesem Feld kann sich die CDU nicht profilieren und schon gar nicht neue Wählergruppen erschließen.

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Benjamin1965 07.06.2011, 12:41
206. Na und?

Zitat von watislos
Warum Stufenweise? Die Riskien und Kosten sind bereits da. Zwischenlager sind rappelvoll. Selbst auf den Geländen der AKW. Kosten für Endlager und Endlagersuche der letzte Jahre einfordern, jeder Polizei einsatz ist vom Betreiber zu tragen, Rücklagen verdoppeln und Haftpflicht realistisch anpassen. Dann kann es RWE gar nicht abwarten die Meiler abzuschalten.
Und was ist dann, wenn morgen alle Meiler abgeschaltet werden? Warum schaltet nicht EnBW morgen (oder am kommenden Montag) seine Meiler ab? Die gehoeren mehrheitlich dem Land Baden-Wuertemberg und da kann die Abschaltuung doch einfach angeordnet werden. Solange das eben nicht passiert, sind Beitraege wie ihrer doch nur dummes Gewaesch.

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Knutie 07.06.2011, 12:42
207. °

Zitat von Herr Hold
aber der ein oder andere Forist sollte sich mal vor Augen führen, wem RWE & Co. denn eigentlich gehört- und wer da "Geldgierig auf Kosten des Volkes" weiter Atomkraft betreiben, die Regierung verklagen will etc. Die Energiekonzerne haben zu großen Teilen öffentliche Institutionen als Aktionäre (z.B. Dortmund RWE etc.)
24,5% der RWE-Aktien sind in Besitz von Kommunen. Hätten die mehr Einfluss könnte RWE keine Geschäftspolitik machen, die die Kommunen schädigt.

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famulus 07.06.2011, 12:42
208. Gas

Zitat von Hardliner 1
Ich war eh der Meinung, Energie aus fosslen Brennstoffen srei ein Auslaufmodell. Jetzt plötzlich sind Kohlekraftwerke wieder en vogue. Klimaschutz hat offensichtlich hinter grüner Ideologie "Atomkraft, nein danke!" zurückzustehen. Die Auseinandersetzungen um den Braunkohleabbau in NRW sind offenbar bereits Geschichte. "Grüne für Braunes" - zumindest in Sachen Energiegewinnung. Das ist schon etwas merkwürdig.
Kohle ist nur die zweitbeste Lösung für die Grünen. An erster Stelle - und auch schon bei CDU/CSU/FDP - steht die Übergabe der Energieversorgung an Gazprom. Gazprom - wenn es denn überhaupt genug Gas liefern kann - hätte dann einen weiteren Staat voll im Griff, neben Russland, Ukraine, Weißrussland nun auch Deutschland. Das wird dann toll, wenn die Russen zwecks Erpressung immer mal wieder den Gashahn zudrehen.

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No_Name 07.06.2011, 12:42
209. na ja

Zitat von wb99
Nein, die erlischt nicht. Genau wie die Genehmigung für ihr Haus nicht erlischt, nur weil es die aktuellen Brandschutz- oder Wärmedämmvorschriften nicht erfüllt.
wenn sie ihr haus kommerziel nutzen, müssen sie es an den stand der technik anpassen. sonst gibts ärger.

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