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Energiewende: Seehofers Extrawunsch kostet Stromkunden Milliarden
DPA

Zwischen drei und acht Milliarden Euro: So hoch könnten die Mehrkosten für die Erdverkabelung der Nord-Süd-Stromtrassen ausfallen. Bayern beharrte nach heftigem Streit über dieses Thema auf einem höheren Anteil von Stromkabel unter der Erde.

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orthonormalbürger 05.10.2015, 18:00
1. Ausnahmsweise

geb ich dem Herren da mal recht. Jeder Meter unter der Erde ist mir recht. Nicht weil es doof ist das irgwo diese Trasse verläuft unter der Erde ist extrem sicher, kann quasi nicht beschädigt werden. Wenn das einmal vernünftig gemacht wird hält das erstmal. Die Mehrkosten sind wohl zu dulden.

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salkin 05.10.2015, 18:03
2.

Es wird immer nur über die zusätzlichen Kosten gesprochen. Was ist mit den erheblichen Einsparungen für die Finanzierung dieser Leitungen? Sind hier die entsprechenden Ansätze angepasst worden oder erhöhen sich hier nur die Erlöse der Netzbetreiber? Eigentlich müssten diese erheblichen Einsparungen die zusätzlichen Kosten ausgleichen.

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masaryk 05.10.2015, 18:07
3. Na hoffentlich...

...uebernehmen die Buerger Bayerns diesen Mehrbetrag. Wuerde jedes Bundesland auf Unterlandleitungen pochen, gaebe es keine Leitung, das waere zu teuer.

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Rosa3000 05.10.2015, 18:11
4. Doch nur den bayerischen Stromverbraucher

Auch Herr Seehofer ist sicher für das Verursacherprinzip. Alles andere wäre doch so ungerecht wie der Finanzausgleich.

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syracusa 05.10.2015, 18:13
5.

Zitat von orthonormalbürger
geb ich dem Herren da mal recht. Jeder Meter unter der Erde ist mir recht. Nicht weil es doof ist das irgwo diese Trasse verläuft unter der Erde ist extrem sicher, kann quasi nicht beschädigt werden.
Das wäre noch zu beweisen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ein in der Erde liegendes Kabel mindestens so bruchgefährdet ist, wie ein frei laufendes Kabel. Und die Reparatur ist dann auch erheblich teurer. Aber Zahlen hab' ich dazu auch keine.

Ansonsten: klar, wenn eine demokratisch legitimierte Regierung diesen Entschluss fasst, dann müssen die Stromkunden das bezahlen. Aber man sieht auch hier wieder mal, wie dumpfsinnig sturer bayerischer Trotz die Bürger völlig unnötiges Geld kostet. Das wird weiter zur Entempathisierung der Gesellschaft beitragen und fördert Politikverdrossenheit.

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Marc Rosenberg 05.10.2015, 18:13
6. @orthonormalbürger

Erdkabel sind keineswegs störungsfrei. Zwar sind sie nicht anfällig durch Witterung, jedoch können auch Erdkabel durchaus brechen oder Quetschungen aufweisen. Die Fehlersuche gestaltet sich dann auch weit schwieriger und langwieriger als bei Freiluftkabeln. Und damit extrem kostenintensiver. Gescheite Daten gibt es dazu jedoch kaum. Dennoch geht man bei Erdkabeln von einer weit kürzeren Lebensdauer aus als bei Freiluftkabeln!

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innkeeper3 05.10.2015, 18:14
7. Vernünftige Lösung!!

Wenn endlich einmal Leitungen gebaut werden, wäre es vielleicht möglich den Strom aus Norddeutschland , wo ganze Landstriche bereits total verspargelt sind, aber kein Bedarf für den erzeugten Strom besteht, abzutransportieren.
Bei den 30 Milliarden, die die Stromkunden bereits für die "Energiewende" zahlen, während sich die Betreiber der Windmühlen eine goldene Nase verdienen, fallen diese Kosten auch nicht mehr erheblich ins Gewicht

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jj-gemmel 05.10.2015, 18:20
8. Ihr seit ja nicht davon betroffen

Erst baut man mitten durch unser Naturschutzgebiet eine Autobahn - damals forciert wegen der WAA in Wackersdorf. Jetzt soll ein paar Kilometer weiter die wunderbare Stromtrasse durch unsere Landschaft.
Ob das einfach wird für die CSU mag ich bezweifeln.

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zm258 05.10.2015, 18:28
9. Immer wieder Seehofer

Es gibt nur eine Lösung:
Stromtrassen bis an die Grenzen von Bayern.
Weiter kann Herr Seehofer Erdkabel legen.
Die Mehrkosten werden ausschließlich von den Stromkunden aus Bayern bezahlt.

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