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Enteignungsdebatte in Berlin: "Wohnungsknappheit verschwindet nicht per Volksentschei
AFP

In Berlin werden Unterschriften für einen Volksentscheid zur Enteignung von Wohnungskonzernen gesammelt. Der Ökonom Harald Simons warnt vor den Folgen - für Mieter und Steuerzahler.

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mat76 01.04.2019, 10:25
1. Frage an Herrn Simons:

... wie viele der 15.700 neuen Wohnungen sind keine Luxuseigentumswohnungen, sondern gute und bezahlbare Wohnungen?

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Krokodilstreichler 01.04.2019, 10:30
2.

Komisch, dass man Bauern so einfach enteignen kann, wenn man Wohnungen auf Ackerflächen setzen will, aber man große Wohungskonzerne nicht enteignen will, auch wenn diese eine große Marktmacht entwickeln, die die Mieten in die Höhe treibt.

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kaiser.friedrich 01.04.2019, 10:31
3.

Es waere auch viel billiger fuer den Senat, wuerde er das Geld, welches er fuer die Enteignungen zahlen muesste, lieber in die Hand nehmen und damit selbst Wohnungen bauen.

Aber dann kann man eben nicht mehr das schoene Bild vom boesen Kapitalisten pflegen.

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ProfPedro 01.04.2019, 10:33
4. Wohnungsknappheit verschwindet nicht, aber der Mietwucher!

DW ist das Schreckgespenst aller Mieter. Brutale Entmietungsmethoden, extreme Mietsteigerungen bei Neuvermietung. Simons beruft sich auf Zahlen, die von den Gesellschaften selbst kommen!?! Im Durchschnitt sind die Einnahmen deswegen noch niedrig, weil es viele Altverträge gibt. Simons sollte sich mal die Zahlen der DW bei Neuvermietungen ansehen. Schwaches Interview. Ist Simons Lobbyist oder nur uninformiert???

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Ökofred 01.04.2019, 10:38
5. wo und wann?

Zitat von Krokodilstreichler
Komisch, dass man Bauern so einfach enteignen kann, wenn man Wohnungen auf Ackerflächen setzen will, aber man große Wohungskonzerne nicht enteignen will, auch wenn diese eine große Marktmacht entwickeln, die die Mieten in die Höhe treibt.
Wo und wann ist das passiert? Bitte Aufstellung!
Ich dachte die Bauern betreiben selber die Umwidmung ihrer Äcker in Bauland und verdienen sich dann eine goldene Nase.

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muellerthomas 01.04.2019, 10:38
6.

Zitat von ProfPedro
DW ist das Schreckgespenst aller Mieter. Brutale Entmietungsmethoden, extreme Mietsteigerungen bei Neuvermietung. Simons beruft sich auf Zahlen, die von den Gesellschaften selbst kommen!?! Im Durchschnitt sind die Einnahmen deswegen noch niedrig, weil es viele Altverträge gibt. Simons sollte sich mal die Zahlen der DW bei Neuvermietungen ansehen. Schwaches Interview. Ist Simons Lobbyist oder nur uninformiert???
Es bestreitet doch niemand, dass die niedrigen Durchschnittsmieten das Ergebnis von Altverträgen sind. Ändert aber nichts daran, dass die Mieten bei der DW im Schnitt nur leicht über dem kommunalen Niveau liegen. Und offenbar gibt es bei der DW nicht so viele Neuvermeitungen, zumindest war der Anstieg der Durchschnittsmiete auch eher bescheiden.

Und worauf wollen Sie denn nun hinaus? Glauben Sie ernsthaft, es können Neubauwohnungen fur 6,50 Euro/qm vermietet werden?

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bri4n 01.04.2019, 10:38
7.

Wow. Hat der Herr auch einen Vorschlag anzubieten, wie das Problem, dass er selbst nicht verneint, zu lösen sei? Oder habe ich das übersehen? Konsequenz daraus wäre nämlich, dass alles so bleibt wie es ist, was in meinen Augen nicht hinnehmbar ist.

Meine Stimme hat die Initiative bereits. 1€ pro Wohnung reicht.

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Ökofred 01.04.2019, 10:39
8. Gute Frage..

Zitat von mat76
... wie viele der 15.700 neuen Wohnungen sind keine Luxuseigentumswohnungen, sondern gute und bezahlbare Wohnungen?
Leider ist es so, dass man unter 10 euro/qm nicht bauen kann. Und das ist in Berlin schon Luxus. (Liegt das Grdst. zentral wird es deutlich teurer)

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mundi 01.04.2019, 10:39
9. So billig wird es nicht sein

Eine Enteignung für einen symbolischen Preis gibt es nicht. Sie würde gegen das europäische Recht und gegen das Grundgesetz verstoßen.
Die Stadt müßte den Verkehrswert zahlen, also geschätzte Milliarden Euros.
Die Folgen hätte man sehen müssen, als man das städtische Wohnungseigentum zum Schrottpreis verkauft hat.
Aber was soll man schon vom Berlinere Senat erwarten. Er ist voll auf den Flughafen BER konzentriert.

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