Forum: Wirtschaft
Entlassene Flugbegleiter : Ryanair-Roulette
REUTERS

Sabrina Rodriguez war knapp sechs Monate Flugbegleiterin bei Ryanair, dann wurde ihr zum Ende der Probezeit gekündigt, offiziell wegen neun Krankheitstagen. Eine Geschichte über den Umgang mit Mitarbeitern - und was sich ändern soll.

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patsm 25.11.2018, 20:21
1.

9 Krankenheitstage und in der Probezeit gestreikt.
Völlig verständlich, dass sie entlassen wurde. Das hätte jedes betriebswirtschaftlich denkende Unternehmen so gemacht. Mich würde interessieren in welcher Welt diese Angestellte lebt?

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uncle_cadillac 25.11.2018, 20:33
2. Kann so nicht stimmen

Eine Kündigung innerhalb der Probezeit erfolgt grundsätzlich ohne Angabe von Gründen. Deshalb erscheint mir der Beitrag etwas unglaublich, wenn schon so offensichtliche Merkwürdigkeiten auftauchen.

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laermgegner 25.11.2018, 20:38
3. Jeder muß von seiner Arbeit leben können, da gibt es keine Abstriche

aber es schwillt der Kamm, wenn man so sorgenvolle SPD - Leute hier zittert. Diese SPD- Leute haben es aber nicht nötig, mal nach einem anderen Problem zu schauen. Wie geht es den Anwohner von Flughäfen, wo wegen o.g. Fluglinie u.a. zum ständigen Brechen der Nachtflugverbotes bei Null Schallschutz es gibt.

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Stäffelesrutscher 25.11.2018, 20:38
4.

Ein Gespräch in der Ryanair-Zentrale - und dann nicht mir Ryanair, sondern mit der »Leiharbeitsfirma«? Das allein müsste doch schon Grund genug für den Staat sein, die Lizenz dieser Firma zu überprüfen.

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genugistgenug 25.11.2018, 20:40
5. Begründung in Probezeit = Eigentor

In der Probezeit kann man ohne Angabe von Gründen kündigen - die Angabe kann sogar schädlich sein und die Kündigung aufheben.
Oder gilt das in Irland nicht? Wurde man deswegen nach Dublin zitiert?
Wobei sich die Frage stellt, wo ihr Einstellungsort war.
Also alles mal auseinanderklabüsern und evtl. in Deutschland gegen die Kündigung klagen.

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ffmfrankfurt 25.11.2018, 20:43
6. @1 patsm

Sehe ich ganz genauso. Wer schon in der Probezeit, in der es darum geht, dass beide - also Arbeitgeber und Arbeitnehmer - sich einen Eindruck voneinander verschaffen können, streikt, der ist selbst daran Schuld wenn keine Übernahme angeboten wird.
Manche Menschen sind wirklich mehr als weltfremd.

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ffmfrankfurt 25.11.2018, 20:43
7. @1 patsm

Sehe ich ganz genauso. Wer schon in der Probezeit, in der es darum geht, dass beide - also Arbeitgeber und Arbeitnehmer - sich einen Eindruck voneinander verschaffen können, streikt, der ist selbst daran Schuld wenn keine Übernahme angeboten wird.
Manche Menschen sind wirklich mehr als weltfremd.

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otto_lustig 25.11.2018, 20:54
8. Es scheint offensichtlich noch SPD-Politikerinnen zu geben,

die sich mit Problemen, auch der kleinen Leute, befassen. Das liest man wirklich sehr selten, auch bei den anderen Parteien. Bitte jetzt nicht die AfD als Antwort. Die tut nichts für die kleinen Leute. Hat die sich schon jemals für eine Einzelperson eingesetzt, die nicht Parteimitglied ist?

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keinblattvormmund 25.11.2018, 21:03
9. wie kommen Sie auf das schmale Brett?

Zitat von uncle_cadillac
Eine Kündigung innerhalb der Probezeit erfolgt grundsätzlich ohne Angabe von Gründen. Deshalb erscheint mir der Beitrag etwas unglaublich, wenn schon so offensichtliche Merkwürdigkeiten auftauchen.
Wie kommen Sie auf das schmale Brett, dass "eine Kündigung innerhalb der Probezeit grundsätzlich ohne Angabe von Gründen erfolgt"? Sie muss nicht begründet werden. Es bedarf aber auch keinerlei Begründung. Eine Begründung ist nur dann relevant, wenn der Kündigungsschutz greift, was in Deutschland erst nach 6 Monaten zutrifft. Selbstverständlich kann ein Arbeitsverhältnis in der Probezeit ohne Angabe von Gründen oder aber mit einer noch so abstrusen Begründung erfolgen. Mangels Kündigungsschutz kann der AG sich dagegen idR. sowieso nicht wehren. Zwar mag es aufgrund der zivilisierteren Gepflogenheiten in Deutschland eher unüblich zu sein, bei einer Kündigung, die sowieso nicht anfechtbar ist, Gründe anzuführen. Daraus aber eine Regel zu konstruieren, dass das "grundsätzlich" so sei, ist haltlos.

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