Forum: Wirtschaft
Entlassungen bei Tesla: "Es tut zwar weh, aber es ist gut für die Firma"
AP

Mit einem radikalen Stellenabbau will Tesla-Chef Elon Musk den Elektroautohersteller wieder in die Spur bringen. Via Twitter melden sich entlassene Mitarbeiter zu Wort - und geben sich überraschend verständnisvoll.

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tempus fugit 13.06.2018, 13:32
30. Autos sind - wie alle anderen Teile auch - ...

Zitat von MatthiasPetersbach
Das hat wenig damit zu tun, daß der Tesla AUCH ein Dino ist. Zu schwer, zu groß - mit Leistung und Fahrwerk und Rädern, die für den Gebrauch VÖLLIG überdimensioniert sind. Das ist das alte, umweltzerstörerische Denken, das da dahintersteht. Bis auf den Antrieb. Unter Vorbehalt. Wieviel weiter könnte die Kiste fahren, wenn sie eine sinnvolle Kiste wäre? Mit Fahrleistungen/Fahrwerksauslegung/Reifengröße vom Käfer, Kadett, R4 - oder von mir aus mit Autos einer Generation später- kommt man vom Nordkap bis nach Kapstadt. Und im täglichen Leben überall hin. Tesla hat den pervertierten Interpretationsansatz der Aufgabe"Transport und Verkehr" genausowenig begriffen wie alle "Edelverbrennerhersteller". Ewig Gestrig, eben. Ich lauf jeden Tag an einem vorbei - was ne strunzdumme Karre.
...von 'Natur' aus dumm, intelligent sind - hoffentlich die Käufer.

Als es losging mit den kleinen Hotzenblitz & Co. (selbst der Smart war ein ursprüngliches E-Konzept!!!) wurde drüber gelacht/gespottet.
Obwohl als Einkaufs- und Nahverkehrsauto sehr wohl
geeignet.
Den Einstieg in E-Mobilität hat dann Tesla geschafft - und eben von oben her, voll in die Spitzenklasse und mit einem Riesenerfolg.
Und nun geht's zum Size-down.
Und nicht nur bei Tesla, sondern weltweit.

Da kommt noch einiges vernünftiges.

Ob's aus DE kommt, daran zweifle ich immer mehr.

Vielleicht packt das die DeutschePost die im Parcel- und Verteilerverkehr ja den Grosskotz vormachen
musste, wie das geht mit dem Streetscooter.

Wellcome - PVW = (PostVW)...

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donvito85 13.06.2018, 13:44
31.

Zitat von schwarzweißinfarbe
ich würde irre werden, wenn ich alle 200km(!!!!), also so jede 1 1/2h eine Pause machen müsste! Allein nach München schon 3 Pausen bzw. 1h verschwendet. Mit einem Diesel fahre ich ohne Probleme hin und mit der selben Tankfüllung noch zurück und hätte ganze 2h mehr Zeit um etwas Sinnvolles zu machen! Die Frage ist auch eher weniger wie viele km der Akku hält, sondern eher wie lange (Jahre) er hält. Bei der Lebensdauer wird mit 8 bis max. 10 Jahren gerechnet. Und ich muss Ihnen vehement widersprechen. Die Akkus SIND Sondermüll! Das ganze Thema "Akku" erinnert immer mehr an das Thema Atomkraft. Niemand hat auch nur annähernde eine Möglichkeit einen Akku wirtschaftlich zu recyceln: "Aber in der Zukunft.... da wird jemand kommen, der hat eine tolle Idee!" Bei Brennstäben warten wir weiterhin auf die tolle Idee und so ist das auch mit den Akkus! Sondermüll oder auch "Wertvolle Ressourcen für die zukünftigen Generationen", so wie alte Brennstäbe! Es lässt sich alles schönreden!
ja das ist in der Tat unmenschlich, alle 200km eine kleine Pause einzulegen.... wie kann man das einem Autofahrer nur zumuten....

Die Akku-Lebensdauer ist abhängig der Ladezyklen, und nicht von der vergangenen Zeit. Daher ist die Akku-Lebensdauer nach gefahrenen km sehr viel Aussagekräftiger als diese mit Jahren zu beziffern.
Ebenso ist kein Memoryeffekt enthalten und die Selbstentladung ist so gering, dass man diese im Alltag nicht bemerkt.

Lithium Akkus sind sehr wohl recyclebar... die sind doch nicht radioaktiv... völlig absurder Vergleich mit Atombrennstäben.

Natürlich bedarf es einer Infrastruktur, diese ist aber noch nicht existent, weil 99% aller Elektroautos ihr Lebensende noch nicht erreicht haben (bzw deren Akkus).

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radler2 13.06.2018, 13:45
32. Naja...

Zitat von donvito85
Scheinbar noch nie mit einem Elektroauto gefahren, wa? für Langstrecken gibt es ein grosszügiges Supercharger-Netz... Sprich mit den 300km Reichweite kommt man mit einem Tesla trotzdem überall hin. Man fährt 200km, macht ne Rastpause von 20 Minuten während man am Supercharger hängt, fährt die nächsten 200km usw usw.... ist nicht kompliziert. Bisherige Langzeitstudien von Tesla-S weisen nach über 200.000 gefahrenen Kilometer eine Akkukapazität von weiterhin über 90% auf. Nebenbei angemerkt, ein Verbrenner "stirbt" nach durchschnittlich 250.000 km.... Der Tesla mit gleicher Kilometeranzahl bedarf weniger Wartung, weist keinen Verschleiß aus (ausser Reifen) und wird wohl noch erheblich länger fahren als ein vergleichbarer Verbrenner. Sobald der Akku irgend wann definitiv nicht mehr zum Fahren taugt, kann dieser (theoretisch) als fester Energiespeicher verwendet werden. Also kein Sondermüll. Zur Not lassen sich die Akkus auch wieder recylceln.
Googeln Sie mal den blog "Ladeweile" von Olaf Zehle.
Laden dauert üblicherweise 45 Minuten, der Kapazitätsverlust nach 200.000 km beträgt 15% (und die Batterie altert über die Zeit, weniger über die km), die Antriebseinheit wird regelmäßig auf Garantie ersetzt und der Wagen hat nach 200.000 durchaus seine ersten Schwächen.
Und ein Verbrenner stirbt auch nur deswegen nach 250.000, weil der durchschnittliche Verbrenner im Jahr 15.000 läuft und 16 jahre alt wird, die Motoren können regelmäßig deutlich höhere Laufleistungen erreichen.

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donvito85 13.06.2018, 13:46
33.

Zitat von schwarzweißinfarbe
ich würde irre werden, wenn ich alle 200km(!!!!), also so jede 1 1/2h eine Pause machen müsste! Allein nach München schon 3 Pausen bzw. 1h verschwendet. Mit einem Diesel fahre ich ohne Probleme hin und mit der selben Tankfüllung noch zurück und hätte ganze 2h mehr Zeit um etwas Sinnvolles zu machen! Die Frage ist auch eher weniger wie viele km der Akku hält, sondern eher wie lange (Jahre) er hält. Bei der Lebensdauer wird mit 8 bis max. 10 Jahren gerechnet. Und ich muss Ihnen vehement widersprechen. Die Akkus SIND Sondermüll! Das ganze Thema "Akku" erinnert immer mehr an das Thema Atomkraft. Niemand hat auch nur annähernde eine Möglichkeit einen Akku wirtschaftlich zu recyceln: "Aber in der Zukunft.... da wird jemand kommen, der hat eine tolle Idee!" Bei Brennstäben warten wir weiterhin auf die tolle Idee und so ist das auch mit den Akkus! Sondermüll oder auch "Wertvolle Ressourcen für die zukünftigen Generationen", so wie alte Brennstäbe! Es lässt sich alles schönreden!
ja das ist in der Tat unmenschlich, alle 200km eine kleine Pause einzulegen.... wie kann man das einem Autofahrer nur zumuten....

Die Akku-Lebensdauer ist abhängig der Ladezyklen, und nicht von der vergangenen Zeit. Daher ist die Akku-Lebensdauer nach gefahrenen km sehr viel Aussagekräftiger als diese mit Jahren zu beziffern.
Ebenso ist kein Memoryeffekt enthalten und die Selbstentladung ist so gering, dass man diese im Alltag nicht bemerkt.

Lithium Akkus sind sehr wohl recyclebar... die sind doch nicht radioaktiv... völlig absurder Vergleich mit Atombrennstäben.

Natürlich bedarf es einer Infrastruktur, diese ist aber noch nicht existent, weil 99% aller Elektroautos ihr Lebensende noch nicht erreicht haben (bzw deren Akkus).

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joanz74 13.06.2018, 13:47
34. Tesla toll, Tesla schrott, es nervt!

Tesla ist schlicht und ergreifend eine Automobil Firma, nicht merhr und nicht weniger. Verschwinden werden sie auch nicht, dafür hat ihr lade Infrastruktur System ein zu hohen gegenwert. Sollte Tesla trotzdem vor die wand fahren, werden sie halt anteilig übernommen, die Marke wird bleiben. 2. Die offensichtliche Problematik bei der pruduktion des Model 3, sollte jeden ach so glücklichen Tesla jünger/in zu denken geben. Der Produktion Rückstand auf den ursprünglichen soll Plan ist schon dramatisch, von einst 520.000 vorbestellungen sind noch 400.000 übrig, Tendenz sinkend! Es helfen der contra bzw der pro Tesla fraktionen keine halb Wahrheiten, hier handelt es sich um ein Knochen hartes Geschäft. Und was sollen diese ganzen Verschwörung Thesen zur deutschen presse, Tesla wird schlecht geschrieben da sie keine anzeigen schalten? Ach ja deswegen sind die fahrberichte über das Model 3 durchwegs positiv. Steckt da wieder diese Whisky Nase von Youtube dahinter? Der Klimawandel leugnet, und Teslas verkauft? Und wieso glauben hier immer noch Foristen, das Bev sei Umwelt schädlicher als ein Benziner oder Diesel? Gibt auf Youtube wohl ein gegen pardon....

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radler2 13.06.2018, 13:55
35.

Zitat von donvito85
Die Akku-Lebensdauer ist abhängig der Ladezyklen, und nicht von der vergangenen Zeit. Daher ist die Akku-Lebensdauer nach gefahrenen km sehr viel Aussagekräftiger als diese mit Jahren zu beziffern. Ebenso ist kein Memoryeffekt enthalten und die Selbstentladung ist so gering, dass man diese im Alltag nicht bemerkt. Lithium Akkus sind sehr wohl recyclebar... die sind doch nicht radioaktiv... völlig absurder Vergleich mit Atombrennstäben. Natürlich bedarf es einer Infrastruktur, diese ist aber noch nicht existent, weil 99% aller Elektroautos ihr Lebensende noch nicht erreicht haben (bzw deren Akkus).
Das ist so nicht richtig, LIIon-Akkus altern über die Zeit und sind irgendwann fällig, auch wenn sie nur wenig genutzt werden.

Und LIIon Akkus gibts nicht erst seit Tesla, eigentlich sollte es da schon eine Recycling Infrastruktur geben. Gibt's aber nicht, also sind die Akkus Sondermüll.

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Referendumm 13.06.2018, 14:03
36.

Zitat von antilobby
Wenn Telsa jetzt schon nicht soviel Autos bauen und liefern kann wie versprochen, wie soll das dann bei der erheblich reduzierten Mannschaft gelingen.
Bei Tesla herrscht doch nur noch Chaos. Die kriegen weder ihre Produktion in den Griff noch diesen unsäglichen Rumtröter E. Musk.

Erst kürzlich tönte Musk herum: "Ja, die übertriebene Automatisierung bei Tesla war ein Fehler. Um genau zu sein, mein Fehler. Menschen sind unterbewertet."

siehe: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-model-3-produktion-erneut-fuer-tage-ausgesetzt-a-1203252.html

Und jetzt wirft Musk genau die "unterbewerteten Menschen" heraus? Ja ne, ist klar, das waren alles die Faulen und Doofen (der sog. "Wasserkopf"), die Musk / Tesla allerdings vorab händeringend eingestellt hatten. Was für ein schwachsinnige Argumentation!

Interessant ist doch, dass ebenso Führungskräfte gefeuert wurden - vor allem im Bereich des ach so tollen "Autopiloten" von Tesla. Genau mit dem häufen sich die tödlichen Unfälle in letzter Zeit wie z.B.:

"Unfallermittler: Autopilot beschleunigte Tesla vor tödlichem Crash
Unfall wirft neue Fragen zu Teslas Assistenzsystem auf"

siehe: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/unfallermittler-autopilot-beschleunigte-tesla-vor-toedlichem-crash-a-722842

Dass Teslas "Autopilot" der allerletzte Mist ist, dürfte doch inzwischen jedem bekannt sein. Überhaupt ist es ein Unding, wie eine US-Firma mit dem Leben ihrer Kunden spielt. Ich möchte nicht wissen, welche Strafen in den USA z.B. Deutschen Autobauern drohen würden, wenn die sich so lebensverachtend verhalten täten.

Montag, 22. Januar 2018 09:11
NEW YORK (IT-Times) - Eine neue Studie von Navigant Research deutet an, dass Tesla in Sachen Autonomes Fahren hinter der Konkurrenz zurückgefallen ist.

Die Analysten bei Navigant Research haben dazu 19 Firmen analysiert, die an autonomer Fahrzeugtechnik arbeiten. Überraschendes Ergebnis: Tesla landete dabei auf den letzten Platz, so der Branchendienst U.S. News mit Verweis auf die Navigant-Studie.

usw. pp. fff. Tesla hat fertig.

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Referendumm 13.06.2018, 14:10
37.

Zitat von Fait Accompli
Weil a) die Mannschaft gar nicht "erheblich reduziert" wurde, es wurden weniger als 3500 Leute entlassen und b) keine Kräfte aus der Produktion entlassen wurden.
Und warum wurden diese Personen, der berühmt berüchtigte "Wasserkopf" überhaupt erst eingestellt? Einfach nur mal so aus Daffkes?

Das ist doch Quark!

Darüber hinaus gibt es japanische Firmen, die selbst Top-Manager, die versagt haben, ans Band einstellen, damit die a) wieder mal lernen, um was es eigentlich geht und b) damit die Produktion in engen Zeiten rund läuft.

Aber Leute einfach rausschmeißen, die vorher - Zitat von Musk: "Ja, die übertriebene Automatisierung bei Tesla war ein Fehler. Um genau zu sein, mein Fehler. Menschen sind unterbewertet." - noch so gelobt wurden, macht doch gar keinen Sinn.

Ja, um die Aktie zu pushen, macht so ein Kahlschlag einen Sinn. Das Geschwafel in den sog. "Sozialen Medien" kann man getrost in die Tonnen treten.

Danke für den Link.

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donvito85 13.06.2018, 14:13
38.

Zitat von radler2
Googeln Sie mal den blog "Ladeweile" von Olaf Zehle. Laden dauert üblicherweise 45 Minuten, der Kapazitätsverlust nach 200.000 km beträgt 15% (und die Batterie altert über die Zeit, weniger über die km), die Antriebseinheit wird regelmäßig auf Garantie ersetzt und der Wagen hat nach 200.000 durchaus seine ersten Schwächen. Und ein Verbrenner stirbt auch nur deswegen nach 250.000, weil der durchschnittliche Verbrenner im Jahr 15.000 läuft und 16 jahre alt wird, die Motoren können regelmäßig deutlich höhere Laufleistungen erreichen.
Zum einen wird bei Langstrecken der Akku nie komplett voll geladen, während man unterwegs ist. Ein Tesla rechnet aus, wie lang geladen werden muss, bis man die nächste Ladestation erreichen kann, um eben diese Wartezeiten zu minimieren.

Bezüglich Akku-Lebensdauer:

https://www.greencarreports.com/news/1110149_tesla-model-s-battery-life-what-the-data-show-so-far

Und nein ein Lithium-Akku altert primär über Ladezyklen und kaum über Zeit. Das ist einfach falsch was Sie schreiben.
Gefahrene km => viele Ladezyklen.

Schittebön.

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MartinS. 13.06.2018, 14:14
39. ...

Zitat von wi_hartmann@t-online.de
Viel zu teuer, zu schwer und garnicht so umweltfreundlich. Eine Geldvernichtungsmaschine die am Markt keine Chancen hat.
Wenn sie von den Fahrzeugen sprechen, scheint ihnen was ganz elementares entgangen zu sein.
Dass Tesla am Markt durchaus begehrt ist, lässt sich wohl kaum von der Hand weisen. Und wenn man den Blick mal so ein wenig weiter schweifen lässt, dann ist es auch absolut irrelevant für den Markterfolg, ob Autos zu teuer, schwer und keineswegs umweltfreundlich sind.

Also vom reinen Produkt her liegen sie da offensichtlich vollkommen daneben. Die Art, wie Tesla als Firma wirtschaftet - nun ja, das mag ein anderes Thema sein.

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