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Entlastung für Unternehmen: Industrieverband fordert Steuersenkung als Antwort auf Tr
DPA

Die drastischen Steuersenkungen für US-Unternehmen wecken Begehrlichkeiten bei der deutschen Wirtschaft. Der Industrieverband DIHK fordert die Bundesregierung auf, die Sätze auch in Deutschland zu senken.

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der.tommy 08.12.2017, 14:30
70. @bogedain

Nach ihrer Logik ist es gerechtfertigt, gar keine Löhne mehr zu zahlen und steuern sowieso nicht. Das ist hypothetisch die Spitze der Wettbewerbsfähigkeit. Aber auch der Mittelweg: alle (außer natürlich die Manager die ja ach so tolle Arbeit abliefern....) bekommen Mindestlohn, würde die Wettbewerbsfähigkeit fördern. Das mag aus egoistischer Sicht eines Unternehmens Sinn machen. Nur, wenn wir das überall treiben: wer kauft dann noch einen Mercedes oder bmw? Bzw. Von welchem Geld?

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53er 08.12.2017, 14:31
71. Man kann es auch so sehen,

jahrelang hat die DIHK den 5%-Steuervorteil gegenüber der amerikanischen Konkurrenz klaglos mitgenommen, dann kann ein 10%-Nachteil für die paar Jahre bis Trump wieder weg vom Fenster ist locker verschmerzt werden.

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herrmann.bar 08.12.2017, 14:45
72.

Zitat von der.tommy
Hier sind wir uns offenbar einig! Das wäre der Inbegriff von Umverteilung von unten nach oben. Denn die Steuerausfälle zahlen dann die Arbeitnehmer, nicht etwa die Investoren.
Oje schon diese sozialistische LÜgerei und Hetze. Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben!
Wie kommen Sie auf das schmale Brett, dass die Einkommensteuer nur für Arbeitnehmer gilt?
Es gibt aus so etwas wie Kapitalertragsteuer und die sonstigen Einkünfte des EstG. Es sind nicht nur die § 19 EstG Einkünfte die dem Einkommensteuertarif unterliegen. Aber das wissen die sozialistischen Vollpfosten anscheinend nicht.

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Nordstadtbewohner 08.12.2017, 14:51
73. Wer ist "wir" und wer ist "alle"?

Zitat von Hackwar
Man fragt sich immer wieder, wann die Leute es kapieren: Eine Steuerlast von 40-50% (insgesamt) ist normal und völlig okay! Es beschweren sich immer alle darüber, dass sie zu viele Steuern zahlen, aber kaum einer bedenkt die Alternative. Wo keine Einnahmen sind, kann der Staat auch seine Ausgaben nicht halten und dazu gehören eben viele Dinge, die sonst extrem viel teurer würden oder welche wir uns gar nicht leisten könnten.
Eine Steuerlast von 40 bis 50% mag für Sie in Ordnung sein, für mich ist sie es nicht. Ich brauche keinen überbordenden Staat. Bis auf Polizei, Feuerwehr und Justiz lässt sich alles auch privat bewerkstelligen.

Ich halte die Forderung nach Steuersenkungen durch die DIHK für richtig und wichtig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sozialromantiker, die hier etwas von "Maschinensteuern" usw. schreiben, haben den Bezug zur Realität verloren. Die Arbeitswelt wandelt sich ständig, vor allem von der Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft. Wo in der Industrie Arbeitsplätze wegen der Digitalisierung wegfallen, entstehen sie im Dienstleistungsbereich zB. in der Altenpflege auf Grund des demografischen Wandels neu.

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GungaDin 08.12.2017, 15:06
74. Muhahaha!

Auf die Schnakenhälse habe ich gewartet! Das ist ja wohl eine Real-Satire. Die zahlen doch eh nur noch einen rudimentären Steueranteil, wenn der Gewinn nicht gleich auf die Caymans verschoben wird.

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alsi 08.12.2017, 15:16
75. Steuern abschaffen

Und jeder soll bezahlen für das was er nutzt
Wenn jemand einen Unfall hat muss er eben erst bezahlen bevor Polizei oder krankenwagen kommt.

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bimberle84 08.12.2017, 15:18
76.

Zitat von herrmann.bar
Oje schon diese sozialistische LÜgerei und Hetze. Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben! Wie kommen Sie auf das schmale Brett, dass die Einkommensteuer nur für Arbeitnehmer gilt? Es gibt aus so etwas wie Kapitalertragsteuer und die sonstigen Einkünfte des EstG. Es sind nicht nur die § 19 EstG Einkünfte die dem Einkommensteuertarif unterliegen. Aber das wissen die sozialistischen Vollpfosten anscheinend nicht.
"Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben!" - Jede Statistik zeig das exakte Gegenteil. Und zwar sehr deutlich. Liefern Sie mir bitte eine einzige Quelle, die Ihre Aussage seriös bestätigt. Dem Ausrufezeichen nach zu urteilen sind Sie sich da ja sehr sicher. Oder schreiben Sie nur was Ihnen in den Kram passt? Ich bin gespannt... MfG ein sozialistischen Vollpfosten

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Berliner42 08.12.2017, 15:23
77.

Zitat von Hackwar
Wo keine Einnahmen sind, kann der Staat auch seine Ausgaben nicht halten und dazu gehören eben viele Dinge, die sonst extrem viel teurer würden oder welche wir uns gar nicht leisten könnten.
Von "halten" kann überhaupt keine Rede sein. Die Ausgaben steigen ständig ebenso wie Einnahmen und beide viel schneller als die individuellen Einkommen. Deshalb: Steuern senken!

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Berliner42 08.12.2017, 15:26
78.

Zitat von max-mustermann
Unglaublich mit welcher Selbstverständlichkeit hier trotz sprudelnder Milliardengewinne inzwischen dreiste Forderungen seitens der Wirtschaft gestellt werden.
Umgekehrt: die Steuern ist eine Forderung.

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Berliner42 08.12.2017, 15:29
79.

Zitat von heilstyler
Häh hab ich hier irgendwas nicht richtig verstanden, aber unsere Konzerne in DE zahlen doch gar keine Körperschaftssteuer, weil die Gewinne über NL in die Steueroasen geschafft werden.
Das ist so der übliche Unsinn von Leuten, die ihre Unwissenheit als Schutzschuld benutzen und die sich nicht darum scheren, sich mal ein kleines bißchen über die Entwicklung der Einnahmen aus der KöST zu informieren. Anderenfalls wäre es ihnen zu peinlich, überhaupt so einen Quatsch zu schreiben.

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