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Entschädigung für Ramschpapiere: JP Morgan zahlt Investoren 4,5 Milliarden Dollar
REUTERS

Die US-Bank JP Morgan muss mit immer höheren Summen für ihre Fehler der Vergangenheit büßen. Jetzt einigt sich das Institut mit einer Gruppe von Investoren auf eine Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar - damit sollen die Anleger für Verluste durch Hypothekenpapiere entschädigt werden.

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l.augenstein 16.11.2013, 09:31
1.

Zitat von sysop
Die US-Bank JP Morgan muss mit immer höheren Summen für ihre Fehler der Vergangenheit büßen. Jetzt einigt sich das Institut mit einer Gruppe von Investoren auf eine Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar - damit sollen die Anleger für Verluste durch Hypothekenpapiere entschädigt werden.
Da drängt sich doch gleich die Frage auf, wem JP Morgan dieses Summen dann wieder mit anderen krummen Touren abgaunert. Reell verdient ist dieses Geld ja nicht.

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Altesocke 16.11.2013, 09:53
2. Also hat die Banksterrettung doch zum vollem Erfolg gefuehrt!

Die Verursacher der weltweiten Krise wurden erstmal geschont, und wieder in Gewinnspur gebracht. Und dann, nachdem die wieder voll und gesichert auf allen Beinen stehen, darf dann mal die Schuld eingestanden werden, und an einige Glaeubiger Schadenersatz ausgeschuettet werden.
Aber hauptsache, die USA behalten diese Speerspitzen im Finanzweltkrieg.

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dschungelmann 16.11.2013, 10:12
3. @I.Augstein

Ganz einfach. JP hat das Geld vom den elektronischen Druckmaschinen umgeschichtet in die Haelse der Gierigen, die sich verspekuliert hatten. man hat einfach ein paar Jahre vergehen lassen, das es nicht so auffaellt. Glauben Sie im Ernst, das der Rentner in D , der sich seinerzeits diesen "Dreck" aufschwatzen liess von der Bank "seines Vertrauens" von diesen Geldern auch nur einen CENT sieht? Hier werden NUR die Grosspekulanten bedient, die sich teure Rechtsverfahren leisten koennen.

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robert.c.jesse 16.11.2013, 10:21
4. Das

Der Räuber mit guten Namen und einflussreichen Freunden, gibt einen kleinen Teil seiner Beute an die Betrogenen zurück und muss dafür nicht ins Gefängnis. Das Gesetz steht auf der Seite der Macht. Natürlich wird mit dieser Methode weiter Geld ge"Macht".

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Alimentator 16.11.2013, 10:22
5. Warum nicht in Deutschland?

Wann zahlt die IKB und die Hypo-Real-Estate dem Steuerzahler die dreistelligen Milliardensummen zurück? Wann zahlt die Badbank dem Steuerzahler die Verluste? Wann entschädigt die Volksaktienbetrugsfirma Telekom die Kleinanleger, die ihr Erspartes verloren haben?

NIE - das gibt es nur im Ausland. In Deutschland dürfen die das Geld der Bürger behalten. Danke liebe Politiker. Zum Wohle des Landes? Es darf gelacht werden!

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SpieFo 16.11.2013, 10:26
6. Das sollte den Investor doch freuen,

Zitat von sysop
Die US-Bank JP Morgan muss... Jetzt einigt sich das Institut mit einer Gruppe von Investoren auf eine Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar - damit sollen die Anleger für Verluste durch Hypothekenpapiere entschädigt werden.
der nach dem Crash in Banken(USA, nicht DE) gegangen ist.
Siehe da, trotz der ganzen Strafzahlungen hat JPM längst
ein neues ATH erreicht.
10J-Chart JPM

Hat je eine deutsche Bank in Deutschland Strafzahlungen geleistet?
An deutsche Investoren und Anleger?
Der dumme Anleger-Michel hat nicht mal die Möglichkeit dazu,
Entschädigung einzufordern(Sammelklage).

Was für ein trauriger Witz.

HRE-Anleger z.B. wurden vom Staat ihres Rechts beraubt,
nach einer Sanierung weiter Anteile halten zu können.
Die HRE-Bad-Bank macht schon wieder Gewinne, und sie soll bald wieder
an die Börse gebracht-werden(Alt-HRA-Mutter).

Unsere Regierung zockt die Kleinanleger gnadenlos ab, die doch selbst
für ihre Rente Vorsorge treffen sollen, nein, müssen.

einer der Gründe, warum sich Wähler von der Politik abwenden.

Während die USA mit ihren Staatsbeteiligungen unterm Strich Gewinne
eingefahren hat und noch einfährt, war die Regierung in DE nicht
willens, ein ähnliches Beteiligungsmodell einzurichten.

Oder auch: Sie könnens einfach nicht?
Hm, nee, die wollen nicht.

Aber den Südländern aberwitzige Summen in den H... stecken.
Auf unsere Kosten.

Amerkia, Du hast es besser.

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horstschmitzberger 16.11.2013, 10:37
7. Profite gesichert, Menschen vernichtet

da könnte man doch den Glauben an unser System verlieren.
Gläubiger, ein anderes Wort für Spekulanten, bekommen ihre leistungslos durch Zinsprofit "erwarteten" Gewinne entschädigt, während tausende Menschen Heim und Lebensgrundlage verlieren.
Unglaublich wie blöd wir alle sind, uns von solchen Parasiten das Geld, nämlich unsere Steuern, aus der Tasche ziehen zu lassen.
Die Schwächsten enden in der Not, die Mittelschicht blutet und der Finanzadel streicht seine Profite ein, sekundiert als Erfolgsmeldung in den Medien. Nur um ein krankes System, der Geldspekulation, am Leben zu erhalten, dem wir zukünftig auch noch unsere Altersversorgung und Gesundheitsvorsorge zum Fraß, äh Kapitalanlage, zur Verfügug stellen sollen.
Dann währen sie tatsächlich unangreifbar.
Demokratie sollte eigendlich anders funktionieren.Da hat die SPD einiges zu verhandeln im Groko Ausschuß, Finanztransaktionssteuer, Bankenregulierung, und Verbot einiger besonder giftiger Segmente der Finanzindustrie und eben Sicherung der Umlage gedeckten Sozialversicherung. Old scool aber funktioniert seit 1871.......ohne JP Morgen und CO

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h.vonbun 16.11.2013, 11:35
8. Omnia

Das ist nun mal so mit dem Kapital, das immer auf der Suche nach Profiten ist. Das Rad ist erfunden, also dreht es sich. Und immer ist es noch die menschliche Arbeitskraft, die bei den BW’ellern als variable Kosten gerechnet werden. Aber leider meist nach unten und durch die immer noch zunehmende Industrialisierung, wie Automatisierung, wie Digitalisierung werden die Arbeitspätze weiter abnehmen. Eine Maschinenwelt ohne Menschen, denn die stören nur. Dabei sind sie doch die Masse der Konsumenten in unserer vom Konsum beherrschten Welt. Momentan sehen wir, wenn man denn will, die Ergebnisse der Profitsucht in der Finanzwelt, dessen Rad sich immer noch dreht und weiteres Ungemach in petto hält. Die Zocker sind weiter am Zocken und lassen es krachen. Es ist noch genug Geld im System, so hört man Experten, und die Ratingagenturen werten ab und wieder auf und bringen nicht nur die Schuldnerstaaten in Nöte. Und der Neoliberalismus versteckt sich hinter dem Marktidol: Die Märkte werden’s wissen, die Märkte werden’s richten. Dass die Schrottderivate auf Lug und Betrug sich begründen, interessiert die Märkte nicht. Und die Banken sehen zu, reiben sich die Hände und unternehmen nichts. Wozu denn nur? Und der Staat, der soll es richten? Ist er doch selbst der größte Schuldner bei den Banken!

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wurzelbär 16.11.2013, 12:10
9. Welcher Irrsinn

Die US-Bank JP Morgan muß mit immer höheren Summen für ihre Fehler der Vergangenheit büßen. Jetzt einigt sich das Institut mit einer Gruppe von Investoren auf eine Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar - damit sollen die Anleger für Verluste durch Hypothekenpapiere entschädigt werden.

Dieses Geld existiert nicht. Es sind nur Zahlen, ein buchungstechnischer Illusions-Wert den man x-beliebig vergrößern oder verkleinern kann. Diese Tauschmengen sind Irreal da sie nicht in ECHT existieren. Daran erkennt man die Krankhaftigkeit des Glaubens an das Illusions-Geld und das System, in dem der Geld besitzt immer mehr Geld erhält, während der der nichts besitzt, selbst das noch verliert, was er nicht hat.

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