Forum: Wirtschaft
Entwurf für Abschlusserklärung zum Diesel-Gipfel: Bundesregierung will Autoindustrie
DPA

Vor dem heutigen Diesel-Gipfel zeichnet sich zwischen Politik und Autoindustrie ein Mini-Konsens ab: Nach SPIEGEL-Informationen sollen Millionen Fahrzeuge lediglich "optimiert" werden.

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granhuevos 02.08.2017, 12:21
180. Na Toll....

Also kaufe ich mir einen Toyota Diesel und habe nie mehr Stress mit Softwareupdates, weil es für die ausländischen Hersteller gar nicht verpflichtend und nur eine freiwillige Sache ist. Alles was aus Deutschland kommt muss hingegen mit Kastrations-Software gedowngraded werden, damit die Leute gleich was neues wollen.

LOL ! ! !

Ist doch alles nicht mehr wahr.
Kneif mich mal einer, damit ich aus dem Traum aufwachen kann.

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ovi100 02.08.2017, 12:21
181. EU-Grenzwerte trotzdem ueberschritten..

zur Erinnerung: Eu Norm 5 120ug - tatsaechlicher Ausstoss ohne Schumelei im Mittel bei den Herstellern bei circa 700 ug. Sollte eine Einsparrung von 25% erreichbar sein ist der Grenzwert trotzdem meilenweit noch überschritten. Das heisst die Fahrzeuge überschreiten nach wie vor die strengen EU-weit gültigen Grenzwerte und sind an sich aus dem Verkehr zu ziehen..

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az26 02.08.2017, 12:21
182.

Zitat von w.diverso
dass an der Autoindustrie doch eine Menge Jobs hängen. Auch ist der Einfluss dieser doch etwas übertrieben Hetze auf die gesamte deutsche Industrie, auch nicht zu unterschätzen. Zuerst machen die Politiker im Umgang mit der Autoindustrie Fehler über Fehler, und dann wollen sie die auf dem Rücken der Mitarbeiter der Autofirmen und Zulieferer ausbügeln. Jetzt ist vernünftiges Handeln angesagt. Fehler beseitigen, das aber mit viel Hirn ohne unnötigen Kollateralschaden.
Genau. Die Politiker haben die Haustür offenstehen lassen, und die armen unschuldigen Verantwortlichen in der Autoindustrie wurden zwanghaft dazu verleitet, einzubrechen ... Eine Möglichkeit wäre, dass es eine Verpflichtung der Autoindustrie gibt, auf eigene Kosten umzurüsten. Die Bundesregierung legt ein Finanzprogramm auf, aus dem dies bezahlt wird, und die Firmen müssen auf 10 oder 15 Jahre diese Summe zurückzahlen. Die Firmen hätten das nötige Geld für den Umstieg auf die Elektromobilität, und allen wäre gedient.
Das Vertrauen in die Autoindustrie wäre halbwegs wiederhergestellt, und die Bundesregierung könnte sich den Heldenrettungsorden am Band um den Hals hängen. Aber so wurde jegliches Vertrauen verspielt. Vielleicht hat ja auch die Überlegung mitgespielt, den Kunden neue "sauberere" Dieselfahrzeuge zu verkaufen. Am Umrüsten verdient man wenig. Das böse Wort von der "forcierten Obsolenz" kommt mir jetzt in den Sinn. Irgendwo in Afrika oder Russland oder Rumänien finden die bestimmt noch Käufer für ihre alten Mühlen. Der weißrussische Hinterhofhändler freut sich bestimmt jetzt schon.

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nikoniac 02.08.2017, 12:23
183. Lösung!

1.) Regierung abwählen
2.) keine deutschen Autos mehr kaufen
Anders scheint es nicht zu gehen. Sonst wacht da niemand auf.

Abgesehen vom Diesel-Betrug (mit dessen Drahtziehern man sich heute an einen Tisch setzt!): Vielleicht fällt jetzt dem einen oder anderen auf, warum es vollkommen sinnlos ist, auf Prüfständen die Abgaswerte zu ermitteln. Offensichtlich werden die Fahrzeuge auch in Stuttgart nicht auf Prüfständen betrieben, wo sie traumhafte Werte abliefern. Das gleiche gilt für die Ermittlung der CO2- Werte, die mit umgebauten Modellen in einer Weise betrieben werden, wie sie in der Realität nie vorkommen. Allesamt nur Taschenspieler-Tricks, um auf dem Papier gut auszusehen. Im Realbetrieb sind parktisch alle Fahrzeuge ohne Betriebserlaubnis unterwegs, wenn man die Grenzwerte ernst nehmen würde. Oder zumindest in der falschen Steuerklasse unterwegs.
Dabei wären die technischen Möglichkeiten vorhanden. Die deutsche Autoindustrie hält an kurzzeitigen Gewinnen fest, manipuliert und betrügt, und verpasst komplett den Anschluss an zukünftig benötigte Technologien. "City-SUVs" liegen auch dank gehirnwäsche-artiger Werbung voll im Trend. Dort werden die ergaunerten Mrd verpulvert, statt sich Gedanken zu machen, wie Mobilität in 20 oder 30 Jahren aussehen wird.

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makeup 02.08.2017, 12:23
184. Einfach keinen Volkswagen mehr kaufen

die Konzerne reagieren mit einer solchen Aroganz, dass es schon weh tut. Besonders VW ist bei mir unten durch. Unsere gesamte Familie kauft bestimmt keinen VW/Seat mehr. Es muss weh tun, dann reagieren sie erst. Die CDU/CSU gehört abgewählt und Dobrindt der Prozess gemacht. Der Dumme ist mal wieder der Autokäufer, der eigentlich auch Wähler ist. Auch kann man seine Stimme mal nicht der CDU/CSU geben.

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thinklink 02.08.2017, 12:24
185. die Folgen

Zitat von helmut.alt
Es ist klar, dass man das Stickoxid-Problem nicht in einem Hauruck-verfahren lösen kann. Die Konsequenzen wären unüberschaubar. Jetzt zeichnet sich aber ein gangbarer Weg für die Zukunft ab. Die Tatsache, dass das Ausland nicht mitzieht zeigt wie wenig Stellenwert der Problematik beigemessen wird.
einer Schadstoffhardware Umrüstung würde entgegen aller Unkenrufe Arbeitsplätze und Wachstum, daneben noch Vertrauen schaffen und weitere Imageverluste abschwächen. Aber mit dieser gekauften korrupten Politikerriege möchte man offenbar die nächste Krise einer Schlüsselindustrie umbedingt herbeiführen, damit man dann wieder noch mehr Lohndumping, Rentenkürzungen und Umweltverschmutzung als "alternativlos" verkaufen kann. Scheint für diese Bande konstitutiv zu sein.

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lima12666 02.08.2017, 12:25
186. Frau Hendricks

jetzt wird mir endlich der Sinn der Bezeichnung Bundesministerium "für" Umwelt klar. Die Umwelt ist vielfältig - da gibt es Straßen, die werden mit Stickoxyden verpestet. Frau Hendricks leitet das Ministerium und setzt sich für den Erhalt diese speziellen Umwelt ein. Eben für Umwelt und damit auch für Stickoxyde. Kläranlagen haben auch eine Umwelt - nämlich besteht die Umwelt dort aus Sche.......! Dafür kämpft Frau Hendricks wohl ganz besondern, oder habe ich was falsch verstanden?

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soron 02.08.2017, 12:25
187.

Zitat von siebenh
Was passiert mit Euro 4 Fahrzeugen? Das Auto wurde für meine Familie gekauft, war sehr teuer. ich lese immer nur Euro 5 und Euro 6. Bleiben Euro 4 auf der Strecke?
Ich habe auch einen Euro 4-Diesel und gehe davon aus, dass ich damit kein Problem habe: Irgendwelche darüber hinaus gehenden Vorschriften braucht er nicht einzuhalten; Kfz-Steuer wird dementsprechend auch nicht zu wenig bezahlt.

Gekniffen sind nur die Fahrer der EURO 5 und EURO 6-Fahrzeuge, die im Prinzip zu wenig Steuern zahlen und bei denen die Gültigkeit der Verkehrszulassung im Raum steht.

Ich musste mir erst vor 3 Monaten wegen einer uns vom RP aufgezwungenen Dummweltzone (gegen die sich die Stadt gewehrt hat) meinen alten Diesel mit gelber Plakette hergeben. Mein neuer hat eine grüne und verbraucht 2 Liter mehr. Ich kann bereits jetzt sagen, dass in meinem Fall die vom RP erzwungene Umstellung die Emissionsmenge verschlechtert statt verbessert hat.

Und so läuft das jedesmal wenn sich irgendwelche Politik-Dogmatiker irgendwelche willkürlichen Grenzwerte aus den Fingern saugen, um anderen Leuten etwas verbieten zu können.

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hanfiey 02.08.2017, 12:26
188. Wenn ich am Abgassystem rumfummel

Das Auto wird erstens abgeschleppt (auf meine Kosten) dann Gutachterlich untersucht und die Betriebserlaubnis entzogen bis der Tüv sein ok gibt nach dem Werkstattbesuch, desweiteren wird ein Bußgeld fällig. Warum läuft das hier völlig anders?

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yoda56 02.08.2017, 12:27
189. Lustige Vorschläge!

Zitat von transsib_reisen
Alle 10 Minuten Huckepackverkehre LKW und PKW von Frankfurt / Oder bis Aachen, von Flensburg bis Salzburg, von Stralsund bis Stuttgart, von Berlin nach Freiburg - warum denn nicht? Mit Be- und Entladen alle 150 km? Technisch gar kein Problem. Fehlen: Bereitschaft und Geld. Sehr viel Geld! Massiver Ausbau der Deutschen Bahn: Was bleibt, ist das flache Land, weil eingestandenermaßen die Bahn kaum überall hinfahren kann. Dort gibt es intelligente Lösungen wie Elektromobile und Carsharing. Wie heute im SPON zu lesen ist, hat ein deutscher Fachmann (YES) es geschafft, beispiellos günstige Elektroautos herzustellen. DAS ist die Zukunft, dort sind die Arbeitsplätze von morgen.
Insbesondere der Überlandverkehr, weil auf dem Land ja das Hauptproblem besteht und nicht in den Städten!

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