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Erfolg mit Kleinwagen: US-Autokonzerne drängen Japaner vom Markt
AP

General Motors und Ford haben ein neues Marktsegment entdeckt. Die einst ungeliebten Kleinwagen entwickeln sich zu Bestsellern. Die japanischen Konkurrenten verlieren Marktanteile - trotz großer Nachfrage.

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LT_Lt_Smash 16.11.2013, 10:36
20.

Zitat von sysop
Die Margen sind zwar immer noch niedrig, doch sie führen wenigstens nicht mehr zu Verlusten - die Entwicklungskosten sind ja bereits für den europäischen Markt geleistet worden.
Womit dann auch gklärst wäre, warum das Europa Geschäft so "schlecht", Entwicklungskosten werden in Europa abgerechnet (Steuervermeidung), die Gewinne woanders. Besonders schön bei Opel zu sehen, die ja angeblich seit 20 Jahren Verluste machen. Wer glaubt denn das ein US-Konzern ein deutsch Tochterfirma länger als nen Quartal behält, wenn sie wirklich so dauerhafte Verluste einfahren würde. Der Astra verkauft sich ja in China ziemlich gut (Platz 4 oder 5 meine ich). Dummerweise heißt er da Buick Excelle und damit hat Opel nix davon.

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Nörgelrentner 16.11.2013, 10:48
21. Doppelter Vorteil USA gegenüber Europa

1. niedriegerer Preis durch einfachere Machart
2. einfachere Machart ist robuster. Im Jetta traue ich einem 2.5l 5-Zylinder mit 170 PS eine viel grössere Lebensdauer zu als einem 1.4l Turbomotor mit 170 PS.

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mel80 16.11.2013, 10:48
22. Attraktive Autos

Zitat von sysop
General Motors und Ford haben ein neues Marktsegment entdeckt. Die einst ungeliebten Kleinwagen entwickeln sich zu Bestsellern. Die japanischen Konkurrenten verlieren Marktanteile - trotz großer Nachfrage.
Rückrufaktionen wie kürzlich von VW, oder andere technische Probleme haben ein wenig am Ruf der deutschen Autos in den USA geknabbert.
Einen Japaner hat man halt gefahren weil er günstiger war, aber man wurde nie warm damit. Optisch sind Japaner sehr gewöhnungsbedürftig.
Seit einigen Jahren kommen die Amerikaner am eigenen Markt zurück, da sie nicht nur technisch sehr gute Autos bauen, sondern sehr attraktive Wagen. Im Sportwagensegment haben die Amerikaner mit der Corvette C6 einen technisch fantastischen Wagen produziert, der optisch keine Wünsche offen lässt und sehr zuverlässig ist. Mit der Z06 und ZR1 (647PS) den schnellesten Seriensportwagen. Und das tolle ist diese Wagen stehen fast nie in der Werkstatt. Jetzt kommt mit dem Camaro Z728 zusätzlich zur neuen C7 Corvette wieder ein toller Wagen heraus und man hört dass die Auftragsbücher schon voll sind.
Hier und da sieht man wieder mehr US-Fahrzeuge auf deutschen Straßen.
Ich fahre neben meinen deutschen Familienwagen seit 1991 US-Fahrzeuge und ich muss sagen das ich sehr zufrieden bin. Die Motoren erreichen ein biblisches Alter :)

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ralph.behr 16.11.2013, 10:51
23.

Zitat von burkel0404
fuer $ 40.000 und mit wartezeit??? das recherchieren sie man noch mal. selbst in der titanium ausfuehrung kostet der wagen nur um die $ 20.000
Lesen Sie den Artikel nocheinmal: Da geht es um die vom Tuner Shelby aufgemotzten Kisten, nicht um die Standardteile.

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Q-urios 16.11.2013, 10:55
24.

Ford hat mit dem Ford Focus das geschafft, was ihnen nur wenige zugetraut haben... die erfolgreiche Implementierung eines Global-Cars. 2012 war der Focus das meist verkaufte Fahrzeug der Welt, wobei er sich je nach Region nur minimal in der Innenausstattung unterschied. In Amerika stellt er Monat für Monat neue Rekorde in Sachen Absatz und Marktanteil auf und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Der größte Kostenanteil vieler Automobilproduzenten liegt mittlerweile in der Komplexität und Vielfalt ihrer Angebote und das scheint Ford mit dem Focus erfolgreich angegangen zu sein...

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ein-dummer-junge 16.11.2013, 11:01
25. Focus und Peugeot 207

werden in an einem Band gebaut?

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enfield 16.11.2013, 11:06
26. yep

Zitat von lafranconi
Der Ford Focus war 2012 das weltweit meist verkaufte Auto; der Fiesta der weltweit meist verkaufte Kleinwagen. Beide entwickelt in Köln. Auch der zwei mal in Folge als "Engine of the Year" gewählte 1,0 Ecoboost Motor ist eine Entwicklung von Ford Europa. Ford setzt für die globalen Fahrzeuge massiv auf Deutsches / Europäisches Knoe-how.
das sehe ich genauso. Der Vergleich mit Opel/GM bietet sich hier an und ich finde, da macht Ford einen wesentlich besseren Job als Opel....mag auch daran liegen dass Ford keinen Culture-Clash der Marken zu verarbeiten/berücksichtigen hat. Aber GM ist wohl auf der richtigen Spur mit Chevy...obwohl das auch ein knappes Höschen ist....Chevy, der Ami...nunmehr eher koreanischer Herkunft....da haben vermutlich sowohl amerikanische als auch europäische Konsumenten mit kulturellen Vorbehalten zu kämpfen....aber schön, es scheint überwindbar :-)

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kenterziege 16.11.2013, 11:08
27. 5-Zyl Jetta

Zitat von Nörgelrentner
1. niedriegerer Preis durch einfachere Machart 2. einfachere Machart ist robuster. Im Jetta traue ich einem 2.5l 5-Zylinder mit 170 PS eine viel grössere Lebensdauer zu als einem 1.4l Turbomotor mit 170 PS.
Das stimmt. Diesen Motor hätte ich gern in Deutschland zur Auswahl! Der verbraucht in der Realität auch nicht mehr, als unsere TFSI, die nur um den Prüfzyklus herum konstruiert sind.

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G2c 16.11.2013, 11:08
28. Alles in einen Topf

Zitat von sysop
General Motors und Ford haben ein neues Marktsegment entdeckt. Die einst ungeliebten Kleinwagen entwickeln sich zu Bestsellern. Die japanischen Konkurrenten verlieren Marktanteile - trotz großer Nachfrage.
Vor jeder Diskussion sollte zunächst definiert werden, worüber man/frau diskutiert:

Nicht umsonst machen die Amis den kleinen Unterschied zwischen "Transportation" und "Automobil".

In die Kategorie Transportation fallen nun mal die bereits erwähnten Starr-Achser mit mind. 4,4 L (Saug-) Motor, bestens zu warten etc. - eben echte "Taigatrommeln".

Wer sich´s leisten kann, besitzt daneben noch ein Automobil.

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christiewarwel 16.11.2013, 11:10
29. der Charme...

der alten US-Automobile lag an anderer Stelle: Ihrer Haltbarkeit. Die niedrig drehenden, großvolumigen Motoren (auch Benziner) laufen locker ihre 300 000 km und das meist mit geringem Wartungsaufwand und preiswerten Reparaturen, da die aufwendige Elektrik fehlt und der Motor leicht zugänglich ist. Wenn Sie im Hitnerland wohnen, ist so ein Auto gold wert, denn Hilfe kann bei Pannen sehr, sehr weit weg sein. Vergleicht man die Kosten solcher Autos mit einem entsprechenden deutschen Modell, so fährt man bis ca. 20 000 km/a mit dem amerikanischen Spritfresser billiger. Und es gibt genug Leute, die auf solche Autos angewiesen sind.
Leider wird bei den mit Elektronik überfrachteten deutschen Modellen dieser Aspekt völlig verdrängt und die Autos werden frühzeitig entsorgt ("Abwrackprämie"), obwohl die meiste Energie im Leben eines Autos durch die Herstellung "verbraucht" wird.
Aber Langlebigkeit ist heute nicht mehr angesagt. Schlecht fürs Geschäft und da wir Deutschen dank ständiger Wiederholungen alle überzeugt sind, daß jeder 10tel Liter weniger Verbrauch eine gute Sache für die Umwelt ist, kaufen wir natürlich alle paar Jahre neue Autos.

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