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Erfolgreiche Elektroautos: Streetscooter-Gründer muss Post verlassen
Wolfgang Rattay / REUTERS

Die Elektrowagen der Post-Tochter Streetscooter sind ein riesiger Erfolg - doch Konzernchef Frank Appel ist das offenbar unheimlich: Im Streit um die künftige Ausrichtung musste nun der Erfinder der Fahrzeuge gehen.

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rst2010 05.04.2019, 17:29
40. @jkleinmann: Brände

yep, ganze zwei Fahrzeige wg. fehlerhafter Schweißnähte.

Das ist natürlich dramatisch. Und ein Fehler, der alle Streetscooter zu einer Gefahr macht.

Überdramatisieren sie da etwas?

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Referendumm 05.04.2019, 17:36
41.

Zitat von Benjowi
Zahlreich? Woher haben Sie dieses Märchen. Es waren Einzelfälle mit technischen Fehlern.
Einzelfälle mag sein, wobei da seitens der Post sehr viel gemauschelt wird, trotzdem, möchten Sie in einem E-Auto sitzen, welches zu brennen anfangen kann?

Möchten Sie als Versuchskaninchen dienen und um Ihr Leben fürchten, nur , weil dieses Auto nicht straßentauglich ist.“?

Aber das alles interessiert die E-Auto-Fans ja rein gar nicht. Hauptsache es lässt sich mal wieder genüsslich auf BMW, Daimler & Co. schimpfen, die ja in Sachen ach so toller E-Mobilität rein gar nichts machen täten.

Dass z.B. Daimler seit Jahren schon hunderte an e-Canter ausgeliefert hat, wird dann eben komplett ignoriert. Übrigens ist der e-Canter ein richtiges Nutzfahrzeug mit richtiger Zuladungsmöglichkeit und nicht so ein wackliges, verkehrsgefährdendes Spielmobil wie der Streetscooter.

Mit dem man zudem, nach Aussagen der Postfahrer ständig zum zentralen Hub zurück fahren muss, weil die Zuladungsmöglichkeit nämlich absolut indiskutabel ist. Weshalb ein Testeinsatz in Nürnberg auch gleich komplett abgeschmettert wurde, weil die dortig zuständigen Postmanager sich mit Spielzeugen nicht beschäftigen wollten, da sie lieber ihre Arbeit erledigen möchten.

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gartenkram 05.04.2019, 17:49
42. Wie immer halt

Jemand, der in Deutschland eine Idee hat, die funktioniert, sich einsetzt und es hinkriegt, dann auch noch richtig gross rauskommt (was schon Seltenwertsheit hat), der wird früher oder später in die tiefste Ecke des Kellers geschoben. Die Post hat selber keine Ideen, ausser ständig für immer schlechtere Leistungen immer höheres Porto zu verlangen, also wird abgesägt, wer Veränderungen herbeiführen könnte - auch wenn der Streetscooter ja noch mit ein paar Problemen zu kämpfen hat. Ziemlich peinlich für die Post.

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hman2 05.04.2019, 17:55
43.

Zitat von Referendumm
Möchten Sie als Versuchskaninchen dienen und um Ihr Leben fürchten, nur , weil dieses Auto nicht straßentauglich ist.“? Aber das alles interessiert die E-Auto-Fans ja rein gar nicht. Hauptsache es lässt sich mal wieder genüsslich auf BMW, Daimler & Co. schimpfen, die ja in Sachen ach so toller E-Mobilität rein gar nichts machen täten.
Zu Ihrer Information: In Deutschland fackeln jedes Jahr 15.000 (fünfzehn tausend) Autos ab. Davon sind 99,99% herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor.

Die Chance, das das Auto, in dem man sitzt, in Brand gerät, ist also in einem herkömmlichen Auto vier Größenordnungen höher...

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les2005 05.04.2019, 17:56
44.

Zitat von Referendumm
Auch DAS sollte man wissen - so wegen Erfolgstory und so: StreetScooter bei der Post : Heftige Kritik: DHL-Zusteller haben Angst um ihre Sicherheit ... Die Motorhaube springt auf, der Motor geht aus und im Winter ist es viel zu kalt - die Liste der Kritikpunkte ist lang. ... Demnach seien die Zusteller durch den E-Scooter am Ende ihrer Nerven: „Er geht mehrmals am Tag einfach aus, das führt zu brenzligen Situationen. (...) Wir sind die Versuchskaninchen, und ich fürchte um mein Leben, weil dieses Auto nicht straßentauglich ist.“ oder: Streetscooter könnte Ärger vom Kraftfahrtbundesamt ins Haus stehen. Einem Bericht des „Spiegel“ zufolge will das KBA Hinweisen darauf, dass in den Autos unerlaubt viel Blei verbaut ist, nachgehen. Nachdem bereits im Lenkgetriebe ein hoher Bleigehalt festgestellt wurde, soll die Behörde auch auf ein Ladegerät gestoßen sein, das das giftige Schwermetall Cadmium enthält. Von wegen erfolgreich - das ist nämlich im Grunde ein Märchen.
Au weia. Im Lenkgetriebe wurde in hoher Bleigehalt festgestellt. Ein Zukaufteil, das ist natürlich skandalös und stellt das gesamte Projekt in Frage. Ernsthaft jetzt?
Und dann wüßte ich gerne ein Thema, zu dem ich nicht jederzeit jemand finden kann, der sich darüber beschwert. Lieferautos fahren in 10m-Schritten von Haus zu Haus, die Türen stehen ständig offen und die Lieferanten steigen ständig aus und ein. Unter den Umständen ist auch kein normales Auto je warm. Ich überlege gerade, was das für Briefboten, die zu Fuß oder per Fahrrad Post verteilen. Das wäre ja schlechterdings unmöglich nach dieser Denke.
Und solange es zumindest in unserer Gegen Brauch ist, daß Kuriere und Postboten ihr Auto einfach weiterlaufen lassen, während sie von Haus zu Haus gehen, kann ich gar nicht drauf warten, daß die durch Streetscooter ersetzt werden.

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bennic 05.04.2019, 17:57
45. Jörg Sommer

wird Street Scooter ziemlich schnell versenken. Profilmanager ist eine große Übertreibung. Am Anfang große Welle und dann kommen die meisten schnell dahinter, dass da keine Substanz ist, sondern viel heiße Luft. Schade um Street Scooter.

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multi_io 05.04.2019, 18:27
46.

Zitat von
Die Post weist all das ins Reich der Legende. Das seien haltlos und unwahre Unterstellungen. Man habe sich einvernehmlich von Kampker auf dessen "eigenen Wunsch" getrennt
Ja, die Post wollte ihn loswerden, und er wollte die Post loswerden. Könnte man "einvernehmlich" nennen.

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wolfi55 05.04.2019, 18:28
47. typisch McKinsey

Keine Ahnung, nichts neues, nur Abbau und Einsparung. Mehr haben die Vögel von dort allesamt nicht drauf. Die kann man alle in die Tonne treten. Keiner von dort taugt was. Eigentlich sollte man von dort keinen einstellen. Die verlieren ihren Habitus nie.

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burlei 05.04.2019, 18:32
48. Nachdem man jetzt 45 Post zum Thema ...

... Spitzenmanagement der Post gelesen hat (die zu einem großen Teil merkwürdigerweise nichts mit dem Management zu tun haben, aber gegen E-Fahrzeuge im Allgemeinen gerichtet sind) muss man feststellen, dass die Post das Führungspersonal hat, was der Bürger sich wünscht. Mutlos, ängstlich, überfordert, in einem Denken der Vergangenheit gefangen. So wie der deutsche Spießbürger eben. Der Streetscooter wird also bei irgendeinem Autobauer landen, dort in einer Nische gepackt werden und verstauben. In 20, 30 Jahren, wenn kein Schwein mehr einem deutschen Autokonzern auch nur noch ein Fahrrad abnehmen wird und es nur noch von asiatischen Autos mit alternativen Antrieben wimmeln wird, kann man dann den letzten Streetscooter in ein Museum schieben. "Vernichtet durch deutsche Manager und deutsche Spießer."

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stefanmargraf 05.04.2019, 18:37
49. Solche Leute wie Appel schaden Deutschland

Selbst nichts drauf und vor lauter Eitelkeit werden die Leistungsträger nicht unterstützt, sondern abgeschossen.

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