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Erfolgreiche Elektroautos: Streetscooter-Gründer muss Post verlassen
Wolfgang Rattay / REUTERS

Die Elektrowagen der Post-Tochter Streetscooter sind ein riesiger Erfolg - doch Konzernchef Frank Appel ist das offenbar unheimlich: Im Streit um die künftige Ausrichtung musste nun der Erfinder der Fahrzeuge gehen.

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matzesalm 05.04.2019, 18:58
50. Heiße Luft

Streetscooter hat diesen Wachstum nur durch die Post erfahren. Im freien Markt wären die untergegangen. Ich habe viel von Servicepartnern gehört, wie unzuverlässig diese Fahrzeuge sind. Auch in der Entwicklung haben sie sich sehr schwer getan. Fahrwerk z.B. Sind sie irgendwann zu uns gekommen und haben uns beauftragt das von einer anderen Firma hergestellten Fahrwerk abzustimmen und Entwicklungsarbeit zu leiste. Gut somit haben wir wenigstens mitverdient?

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skeptikerjörg 05.04.2019, 19:18
51. So ist das halt

Wer McKinsey Leute in Führungspositionen bringt, muss auch damit leben, dass die dann McKinsey Interessen vertreten.

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FakeBot 05.04.2019, 19:31
52.

Zitat von Referendumm
möchten Sie in einem E-Auto sitzen, welches zu brennen anfangen kann?
Nach der selben Logik müssen sie alle Teslas aus dem Verkehr ziehen. Und auch sonst jedes Elektro-Mobil. Merken sie selbst, oder?

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heino.dengel 05.04.2019, 19:35
53.

Na na, Gerdes hatte schlechte Zahlen. Dann geht man als CEO idR

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Michael Seidler 05.04.2019, 19:35
54.

Was für ein Unsinn. Ich bin in der Aachener Stene gut vernetzt und kann sagen: Die Post verliert trotz aktuell noch laufender Millionenförderung mit jedem Fahrzeug Geld. Da diese bald ausläuft, versucht sie nun Steeetscooter abzustoßen. Technisch sind die Fahrzeuge absolut schlecht und sind trotzdem viel zu teuer. Für Leser, die mal einen halbwegs objektiven Artikel zum Thema lesen wollen, empfehle ich mal nach „managermagazin Märchen Streetscooter“ zu googeln

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Besserwissser 05.04.2019, 19:38
55. Na ja, das sind aber Lapalien

Zitat von Referendumm
Auch DAS sollte man wissen - so wegen Erfolgstory und so: StreetScooter bei der Post : Heftige Kritik: DHL-Zusteller haben Angst um ihre Sicherheit ... Die Motorhaube springt auf, der Motor geht aus und im Winter ist es viel zu kalt - die Liste der Kritikpunkte ist lang. ... Demnach seien die Zusteller durch den E-Scooter am Ende ihrer Nerven: „Er geht mehrmals am Tag einfach aus, das führt zu brenzligen Situationen. (...) Wir sind die Versuchskaninchen, und ich fürchte um mein Leben, weil dieses Auto nicht straßentauglich ist.“ oder: Streetscooter könnte Ärger vom Kraftfahrtbundesamt ins Haus stehen. Einem Bericht des „Spiegel“ zufolge will das KBA Hinweisen darauf, dass in den Autos unerlaubt viel Blei verbaut ist, nachgehen. Nachdem bereits im Lenkgetriebe ein hoher Bleigehalt festgestellt wurde, soll die Behörde auch auf ein Ladegerät gestoßen sein, das das giftige Schwermetall Cadmium enthält. Von wegen erfolgreich - das ist nämlich im Grunde ein Märchen.
die aber Ihrer Meinung nach wohl noch 100 Jahre Forschung benötigen, damit diese Probleme gelöste werden können

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nach-mir-die-springflut 05.04.2019, 19:47
56. Autos aus dem 3D-Drucker

Zitat von matzesalm
Streetscooter hat diesen Wachstum nur durch die Post erfahren. Im freien Markt wären die untergegangen. Ich habe viel von Servicepartnern gehört, wie unzuverlässig diese Fahrzeuge sind. Auch in der Entwicklung haben sie sich sehr schwer getan. Fahrwerk z.B. Sind sie irgendwann zu uns gekommen und haben uns beauftragt das von einer anderen Firma hergestellten Fahrwerk abzustimmen und Entwicklungsarbeit zu leiste. Gut somit haben wir wenigstens mitverdient?
Bei den Batterieautos hat's so manchen deutschen Professor und Tüftler gepackt, und er hat losgelegt - dabei aber sehr viele andere Parameter ausgeklammert. Beseelt und beschwipst von sich selbst fingen sie an, das Batterieauto anzupreisen und das Ende des Verbrenners zu proklamieren.

Es entstand ein klassischer Komplex aufgrund einer vollzogenen Verdrängung. Das Nicht positiv Erscheinende wurde verdrängt. Das Verdrängte nur natürlich meldet sich wieder und kommt zurück. So ist's mit allen Batterieautos wie mit dem Tesla und auch mit der Greta. Zum Leidwesen nur derer, die vorher schon mehr Rationalität aufgebracht haben. Öko ist eine Religion geworden.

Wenn der Streetscooter nichts taugt, muss er natürlich nur ausgemustert werden. Die Idee ist aber dennoch nett.

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ratz1967 05.04.2019, 20:31
57. Wer glaubt denn schon einem (Post-) Chef, der mehr als 200 mal ...

... soviel verdient wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter?
Solche Leute gehen über Leichen, schmieren einem Honig ums Maul und befehlen dann Sachen, die die Mitarbeiter Kopf und Kragen kosten.
Ich habe Herrn Kampke nicht verstanden, als er sich die Post als Teilhaber gesucht hat. Ein Betrieb, der sogar die bei der Sendungsbeförderung erfassten Adressen an Banken und sonst wen verkauft (Post-Adress-Service GmbH). Städtische Grünflächenpflegebetriebe wären die besseren und dankbareren Partner gewesen.

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Emil Peisker 05.04.2019, 20:34
58. Der Admin fand die Story toll!

Zitat von zweitakterle
Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete. Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer grauer Audi Quattro auf und hielt direkt neben ihm. Der Fahrer, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte steigt aus und fragt ihn: "Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?" Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe (es ist eine große Herde), und sagt ruhig "In Ordnung". Der junge Mann verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA-Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech-Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: "Sie haben hier exakt 742 Schafe." Der Schäfer sagt "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus." Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den Audi Quattro ein. Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: "Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?" Der junge Mann antwortet: "Klar, warum nicht." Der Schäfer sagt: "Sie sind Consultant einer Unternehmensberatung." "Das ist richtig, woher wissen Sie das?" will der Berater wissen. "Ganz einfach," erklärt der Schäfer, "Erstens: kommen sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat. Zweitens: wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß. Drittens: haben Sie keine Ahnung von dem, was ich tue. Und jetzt geben Sie mir meinen Hund zurück!"
Deshalb hat er sie ungekürzt durchgelassen, und ohne Beschnitt und Endklammer gezeigt.

Gute Story.
Kleine Zugabe:
Von 1972 bis 1977 war ich im mittleren Management bei Neckermann.
Anfang 1977 hatte Josef Neckermann Probleme mit seinem Finanzier.
Er wollte daher zu einer der großen Banken wechseln. Wider Erwarten war keine Bank bereit in die Bresche zu springen.

Woran lags?
Eine große Beraterfirma hatte Karstadt darauf aufmerksam gemacht, dass da wohl im Süddeutschen Raum viele Kaufhäuser günstig zu haben wäre n, wenn die Banken Neckermann nicht aus der Bredouille helfen würden.

Und so kam es dann.
Der ganze Konzern, die Kaufhäuser, der Versandhandel, Neckermann & Reisen, die Fertighaussparte Streif, sowie die Versicherungssparte, Umsatz ca. 2 Milliarden DM, ging an Karstadt für läppische 15 Millionen.
Karstadt bekam von den Banken noch die Zusage, die Verluste der ersten beiden Jahre zu tragen.

Und wohin führte das?
Nachdem die Essener auch noch Quelle übernehmen, da mussten sie allerdings etwas mehr bezahlen, zahlten aber den Großteil mit Karstadtaktien, haben sie diese guten Unternehmen am Ende in einen formidablen Ruin gewirtschaftet.
Angefangen hatte es mit einer "tollen" Idee einer Beraterfirma.
Das Ende: Die Familien Neckermann und Schickedanz fast ruiniert und zigtausende Arbeitnehmer auf die Straße gesetzt.
Geldvernichtung von Besserwissern, die mit dem Geld von anderen Leuten schludern.

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Schmitz70 05.04.2019, 21:44
59. Ingenieure schaffen materiellen Wohlstand

Und McKinsey zerstört es wieder. Typen wie Daimler Benz Otto Porsche usw. waren Ingenieure. Und keine Finanzjongleure. McKinsey und Konsorten haben NULL Ahnung WIE man materiellen Wohlstand schafft. Kampker hat in kürzester Zeit mit seinem Enthusiasmus bereits materiellen Wohlstand geschaffen. Wie ist dieser Appel an seinen Posten eigentlich gekommen?

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