Forum: Wirtschaft
Erfolgreiche Integration: Mehr als 300.000 Flüchtlinge haben einen Job
DPA

Immer mehr Flüchtlinge finden in Deutschland Arbeit. Vor allem junge Asylbewerber haben gute Chancen. Der wichtigste Erfolgsfaktor: Sprache.

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kritischer-spiegelleser 21.08.2018, 08:26
1. Job?

Solange nicht der Arbeitgeber für diesen Job bezahlt sondern das Arbeitsamt ist das kein Job. Das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Statistik!

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peter09 21.08.2018, 08:29
2. Trotz anderslautender Aussagen am Ende des Artikels

gibt es ein Forum zu diesem Thema.

Dass viele Flüchtlinge einen Job erhalten ist gar nicht so verwunderlich. Entgegen vieler Vorurteile, Vorstellungen oder sogar Wünschen haben viele von diesen eine Ausbildung. Wer keine Ausbildung hat, kann ausgebildet werden, denn nichts wäre besser, wenn gut deutsch sprechende Flüchtlinge später in ihr Land zurückkehren und dann von dort aus mit Deutschland Handel betreiben. gerade die Lehrberufe werden hier erfolgreich sein, denn in Deutschland gibt es leider zu viele Häuptlinge, aber zu wenig Indianer.

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optophon 21.08.2018, 08:36
3. spurwechsel

es ist mal wieder typisch für die cdu (bei der csu wundere ich mich nicht) dem spurwechsel eine absage zu erteilen. ein solche absage nützt weder den menschen noch der wirtschaft. ein spurwechsel wäre dringend für die cdu nötig in der frage, einwanderungsgesetz und migration. wie so oft, ist das land weiter als die gralshüter im adenauerhaus.

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RioTokio 21.08.2018, 08:39
4.

Da die meisten Flüchtlinge nicht eine Lehre und die deutsche Sprache gelernt haben werden in so kurzer Zeit wird es sich um einfache, schlecht bezahlte Jobs handeln.
Das lohnt nur so lange noch keine Familie da ist, bei der die Frau oft noch geringer qualifiziert ist und für Kindererziehung zuständig ist.
300.000 von 1,5 Millionen oder mehr sind 20%. Aus Erfahrungen in Schweden und der Schweiß weiß man, dass ein hoher Prozentsatz dauerhaft in der Arbeitslosigkeit verbleiben wird.

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Ökofred 21.08.2018, 08:40
5. echt jetzt?

Zitat von kritischer-spiegelleser
Solange nicht der Arbeitgeber für diesen Job bezahlt sondern das Arbeitsamt ist das kein Job. Das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Statistik!
Und wo lesen sie das in dem Artikel, dass das Arbeitsamt bezahlt?

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rubikon1a 21.08.2018, 08:40
6.

Zitat von fisschfreund
komisch, dass die "wir sind das volk" - plärrer aus der ostzone das mit den jobs nicht hinbekommen. hartz4 kassieren, auf dem sofa liegen und ansonsten nazi-parolen brüllen ist aber wohl für den normalen ostdeutschen bequemer als zu arbeiten.
Wie für die Westdeutschen? Dito!

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Tom Tom B 21.08.2018, 08:41
7. jetzt wollen wir nur hoffen,

dass kein eiliger Beamte diese Menschen eine Woche vor der Abschlussprüfung abschieben möchte.
zu 1.: verwunderlich, dass das hier im Forum durchging.
zu 2.: und selbst wenn das irgendein Amt bezahlt ist es vielleicht ein Mitarbeiter für eine Stelle, die sonst niemand besetzen wollte und besser als wenn jemand, siehe unter 1.

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Freier.Buerger 21.08.2018, 08:43
8.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Solange nicht der Arbeitgeber für diesen Job bezahlt sondern das Arbeitsamt ist das kein Job. Das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Statistik!
also wir bezahlen "unseren" Flüchtling sogar gern.
Das wichtigste ist im Gegensatz zur Überschrift nicht die Sprache, sondern das Wollen.

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whitewisent 21.08.2018, 08:45
9.

Und da ist wieder das F-Wort "Flüchtling". Erfolgsmeldungen sind immer gut, aber fragt man sich nicht an anderer Stelle so gern, warum die Menschen nicht wirklich daran glauben, und vermeintlich bzw. tatsächlich eine andere Lebenswirklichkeit wahrnehmen?
Fängt schon damit an, daß seit 2015 1,55 Mil. Asylanträge gestellt wurden. Die BA nennt aber nur 1,5 Mil. Menschen aus Krisenländern. Was ist mit den 500.000 von 2009 bis 2014? Was ist mit den Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, Iran, Westbalkan, die teilweise seit den 70er Jahren hier leben?
1,5 Mil. Menschen, davon 482.000 arbeitssuchend gemeldet. Also "nur" ein Drittel? Vieleicht nochmal hinterfragen, wieviele davon wirklich arbeitsfähig sind, also weder Alte noch Kinder, oder so schwer erkrankt/traumatisiert, daß sie nicht arbeiten können. Und wieviele davon dürfen überhaupt arbeiten, und haben nicht nur den Status von Duldung oder sind ausreisepflichtig?

Genausowenig wie rechte Parolen zu akzeptieren sind, die ausländerfeindliche Lügen und Verzerrungen enthalten, ist es der Sache dienlich, wenn man sich die Statistiken so zusammeninterpretiert, daß die Probleme vermeintlich geringer werden. Mal davon abgesehen, daß es scheinbar auch bei der BA nicht angekommen ist, daß einer der Vorwürfe aus der rechten Ecke ist, daß es sich um junge Wirtschafts/Arbeitsflüchtlinge handelt, deren Ziel es ja ist, hier in Europa zu arbeiten. Man unterstützt also etwas, daß die sowieso wollen. Probleme bestehen aber bei Kriegsflüchtlingen und subsidär Schutzberechtigten ohne Bleibeperspektive. Wenn due 480.000 zum großen Teil aus denen bestehen, ist die Frage, wozu man diese statistisch erfasst, wenn es selbst unter besten Bedingungen keine Möglichkeit gibt, sie im deutschen Arbeitsrecht in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

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