Forum: Wirtschaft
Ermittlungen der Aufsicht: Banken drohen Strafen wegen Beratungsfehlern

Die Finanzaufsicht greift durch: Sie ermittelt gegen mehrere deutsche Banken, die ihre Kunden nicht nach den neuen Regeln beraten haben sollen. Nun wollen die Aufseher Bußgelder verhängen - und verdeckte Ermittler losschicken.

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braintainment 26.05.2011, 16:31
1. Dr.

"Außerdem will die Bundesregierung Bankberater von "verdeckten Ermittlern" kontrollieren lassen. Laut "Handelsblatt" laufen bereits Verhandlungen der BaFin mit einem Marktforschungsinstitut, das Testkunden in die Kreditinstitute schicken soll."

Das wird die Bankenlobby doch wohl zu verhindern wissen?!

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optaeck 26.05.2011, 17:06
2. Alternatives

Zitat von sysop
Die Finanzaufsicht greift durch: Sie ermittelt gegen mehrere deutsche Banken, die ihre Kunden nicht nach den neuen Regeln beraten haben sollen. Nun wollen die Aufseher Bußgelder verhängen - und verdeckte Ermittler losschicken.
Wie wäre es, Rückvergütungen und Provisionen zu Gunsten des Vertriebs von Finanzprodukten konsequent zu verbieten?
Dann könnte man ganze Gesetze, deren Zweck vorgeblich Anlegerschutz ist, abschaffen.

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Kloppo09 26.05.2011, 17:25
3. ja sicher!

Zitat von optaeck
Wie wäre es, Rückvergütungen und Provisionen zu Gunsten des Vertriebs von Finanzprodukten konsequent zu verbieten? Dann könnte man ganze Gesetze, deren Zweck vorgeblich Anlegerschutz ist, abschaffen.
....und dann leihen wir das geld lieber wieder dem nachbarn. und sie wollen für ihren job ja auch nicht bezahlt werden. also, zurück zum tauschhandel mit den selbst hergestellten oder geernteten produkten. sollte ein leichtes sein, im tausch an einen internetanschluss zu kommen. herr obermann freut sich bestimmt über ein paar gehäkelte socken im tausch. wer übrigens nicht?

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komparse 26.05.2011, 17:34
4. Nicht das Problem

Zitat von optaeck
Wie wäre es, Rückvergütungen und Provisionen zu Gunsten des Vertriebs von Finanzprodukten konsequent zu verbieten? Dann könnte man ganze Gesetze, deren Zweck vorgeblich Anlegerschutz ist, abschaffen.
Vielmehr die Tatsache, dass die "Berater" über die Provisionen Vorgaben zu erfüllen haben und so nicht die Provision das eigentliche Problem ist, sondern Blessing, Ackermann und Konsorten, die über reine "Depotdreherei" Provisionen schinden.
Bei einer seriösen Beratung wäre die Bank beispielsweise in der Lage, dem Kunden einen Kauf von Wertpapieren abuzuraten oder zu verschieben. So wie es läuft, wird dem Kunden immer geraten, zu Kaufen oder zu verkaufen. Nicht, um dem Kunden einen Gefallen zu tun, sondern der Bank.

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nebenjobber 26.05.2011, 18:13
5. vorgeblicher Anlagerschutz

Zitat von optaeck
Wie wäre es, Rückvergütungen und Provisionen zu Gunsten des Vertriebs von Finanzprodukten konsequent zu verbieten? Dann könnte man ganze Gesetze, deren Zweck vorgeblich Anlegerschutz ist, abschaffen.
exakt. Mal starkt vereinfacht, auch bei einer optimalen Beratung und Abschluß eines passenden Produkts können mir Verluste enstehen. Wozu sollte ich als Kunde ein Protokoll einfordern, welches kein Fehlverhalten des Beraters beweist?

Die Chance, seinen Schaden gering zu halten bzw. die Bank mit in die Haftung zu nehmen, wäre verbaut.

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Silverhair 26.05.2011, 19:38
6. Tauschhandel ist modern :) ) und lukrativ sozusagen

Zitat von Kloppo09
....und dann leihen wir das geld lieber wieder dem nachbarn. und sie wollen für ihren job ja auch nicht bezahlt werden. also, zurück zum tauschhandel mit den selbst hergestellten oder geernteten produkten. sollte ein leichtes sein, im tausch an einen internetanschluss zu kommen. herr obermann freut sich bestimmt über ein paar gehäkelte socken im tausch. wer übrigens nicht?
Ach, Tauschhandel ist seitdem es Computer gibt kein Problem :)) oder meinen sie es macht mehr Mühe ein Programm alle möglichen Combinationen von Überkreuztauschern ausfindig zu machen ,als das Computergestütze Umrechnen von Devisen, das verfolgen von stark manipuliten Börsenkursen ...

War alles früher mal ein problem wo man auf dem Markt von Händler zu händler laufen mußte aber doch nicht in einer Comoputerwelt mehr!

Und Tauschhandel hat den Vorteil - an hat immer etwas werthaltiges in der Hand - und keine Ziffern auf dem Konto die alles oder nichts bedeuten , deren Wert grad davon Abhängt ob Ackermann mal wieder 100 Mrd. verzockt hat oder über dubiose Kreisgeschäfte im Import/Export irgendwelche Fantabillionen verschoben werden deren "Werthaltigkeit" wie wir wissen inzwischen genauso gegen Null gehen wie die HRE!

Die Menschen opfern ihre Lebenszeit, ihre Arbeitskraft inzwischen nur noch für ein "Geldsystem" an dem sie lezttlich keinen Nutzen mehr haben - das auf Illusionen , Ponzisystemen und Wetten wie im dunkelsten Pferdewettenbüro so schon verpönt wäre!

Was hat man von einem Bilanzsystem der Banken , das alles und nichsts beweißt - wie der Stresstest zeigt! Oh ja , ein paar Billionen sind da überall, nur wenn man Forderungen wie Verpflichtungen gegenrechnet bleiben grad mal 1:20 als "Deckung" übrig!

He meine Rente, mein Versicherung und die Zinsen fürs Sparbuch zahlt ja jemand anders .. dumm nur das man dafür jetzt erstmal ein paar Billionen noch erarbeiten soll weil die Zocker daraus ein Wettsystem gemacht haben , HRE, Bankenrettung, Staatenkrise .. wir warten gerade darauf das der Europa-crash kommt und halten "Geld" für sicher?

Und, ist ja nicht so das Tauschhandel aus der Mode ist .. grad die Grossen Unternehmen betreiben immer Noch Barter und WIR Systeme - gut 15 % Welthandel wird da gemacht .. ganz ohne "Geld" ..
http://www.coinstatt.org/index.php?o...ende&Itemid=65

Es ist schlicht kein Problem das auch für Otte-Normalverbraucher aufzusetzen - ein paar passende Online -Systeme - und wir verkaufen "wirklich unsere Arbeitskraft gegen Waren die wir gegen andere Waren tauschen...

Kleiner Tip von mir .. wer das betreibt wird nicht arm, er wird durchaus wohlhabend , kann nachts schlafen ohne zu bibbern ob Aktien fallen oder Steigen, er hat immer was "Werthaltiges" und keine sinnleren Ziffern in der Rückhand, und es bleibt wirklich was kleben!

Nur die Zocker,Banken und superschnellsuperreich werden woller verlieren dabei - das geht dann nicht mehr Zins auf Geld auf Zins auf Geld auf Zins, man muss schon ein Wirtschaftsgut oder die Leistung dafür vorweisen!

Wenn der Euro kracht, was wahrscheinlich ist weil man sogar mal wieder an der Insolvenzen verdienen will in Gr,Sp, It.Portugal .. und und und - und das letzte Stück wirtschaft zerschlägt .. dann gibts sowieso wieder ein Tauschsystem .. und viele Banker/Politiker die frische Luft in 5 meter Höhe genießen!

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marc0815 26.05.2011, 19:44
7. oh, da bekommen die Banken sicher Angst

eine Strafe von 50.000 Euro, das ist der Gewinn der Deutschen Bank in 2min (Wochenenden und Nacht mitgezählt).
Die Gerichtskosten (die wieder Steuerzahler trägt) sind um einiges teurer und die Beamten der Bankenaufsicht sowieso.

Also was soll der Schwachsinn???

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gelldaschaust 27.05.2011, 12:06
8. Die Gerichtskosten...

Zitat von marc0815
eine Strafe von 50.000 Euro, das ist der Gewinn der Deutschen Bank in 2min (Wochenenden und Nacht mitgezählt). Die Gerichtskosten (die wieder Steuerzahler trägt) sind um einiges teurer und die Beamten der Bankenaufsicht sowieso. Also was soll der Schwachsinn???
... trägt der im Prozess unterlegene. Geht ja nicht vors Arbeitsgericht.

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thoschi12 27.05.2011, 13:38
9. Nicht Ackermann, der Kunde ist schuld!

Zitat von komparse
Vielmehr die Tatsache, dass die "Berater" über die Provisionen Vorgaben zu erfüllen haben und so nicht die Provision das eigentliche Problem ist, sondern Blessing, Ackermann und Konsorten, die über reine "Depotdreherei" Provisionen schinden. Bei einer seriösen Beratung wäre die Bank beispielsweise in der Lage, dem Kunden einen Kauf von Wertpapieren abuzuraten oder zu verschieben. So wie es läuft, wird dem Kunden immer geraten, zu Kaufen oder zu verkaufen. Nicht, um dem Kunden einen Gefallen zu tun, sondern der Bank.
Ich finde die gesamte Diskussion ziemlich lächerlich. Der Bank"berater" ist kein Berater, sondern Verkäufer - und das sollte jeder denkende Mensch wissen. Wenn ich beim Autohändler meines Vertrauens schlecht "beraten" wurde ist das mein Pech - es sei denn, es liegen grobe Versäumnisse vor. Warum ist das in der Bank anders?

Der Kunde möchte schlicht und einfach nichts zahlen. Eine objektive und sinnvolle Beratung kostet Zeit und damit Geld. Finanzberater, die eine solche Beratung anbieten, haben aber leider keine Kunden - der Kunde will die Beratungsleistung eben nicht bezahlen. Der Bankberater kann eine solche Leistung aber nun mal nicht erbringen, da er a)erstens häufig nicht den entsprechenden Überblick hat und b)in einem Interessenkonflikt steht - das Kundeninteresse deckt sich im seltensten Fall mit dem Interesse seines Arbeitgebers.

An den "Bankberater" sollten aus meiner Sicht nur die selben Anforderungen gestellt werden wie z.B. an einen Autoverkäufer, dann könnte man sich den ganzen regulatorischen Aufwand sparen. Das Beratungsprotokoll könnte einfach aus dem Hinweis bestehen "ACHTUNG! Wir verkaufen Produkte, hier werden Sie NICHT objektiv beraten." Der Kunde unterschreibt das und Alles ist gut!

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