Forum: Wirtschaft
Ermittlungen gegen griechische Bank: Bombenanschlag in Athen gibt Rätsel auf

Faule Kredite, Verdacht auf Geldwäsche und nun ein Bombenanschlag: In Griechenland sorgt die Proton-Bank für einen handfesten Skandal. Das Institut war mit EU-Geldern vor der Pleite gerettet worden. Die Zentralbank vermutet krumme Geschäfte - und wurde offenbar Ziel einer Attacke.

Seite 1 von 3
whitewolfe 17.11.2011, 08:22
1. Ob Frau Merkel diesen Bericht

auch kennt?Wenn der Bericht den Tatsachen entspricht dann ist es zumindest zweifelhaft wohin unsere Steuergelder fliessen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
orion4713 17.11.2011, 08:22
2. Titel? Lieber nicht, sonst isser wech...

Zitat von sysop
Faule Kredite, Verdacht auf Geldwäsche und nun ein Bombenanschlag: In Griechenland sorgt die Proton-Bank für einen handfesten Skandal. Das Institut war mit EU-Geldern vor der Pleite gerettet worden. Die Zentralbank vermutet krumme Geschäfte - und wurde offenbar Ziel einer Attacke.
Waren das vermögensbildende Maßnahmen der EU für vermögende Griechen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beo21 17.11.2011, 08:26
3. Steuergelder

..interessant zu wissen, dass die EU/IMF nun durch die Bankenrettung auch Geldwäsche & Terrorismus finanziert. ...mit Steuergeldern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FrieFie 17.11.2011, 09:13
4. .

Rätsel geben doch eher die Kriterien auf, nach denen 900 Millionen Euro aus dem Rettungsfonds an eine Bank vergeben werden, die so zwielichtige, hochriskante Geschäfte macht und gegen die bereits "seit langem" die Athener Staatsanwaltschaft ermittelt.
Ach, was soll´s: ist ja nur unser Geld ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nic 17.11.2011, 09:27
5. Wundert das jemanden?

... Europa als Gelddruckmaschine für Reiche und Superreiche. Wundert das jemanden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pewehh 17.11.2011, 09:31
6. Endlose Geschichte

Wer hat denn erwartet dass es um etwas anderes geht, als maroden Banken und deren vermögenden Kunden mit unseren Steuergeldern das fette Weiterleben zu garantieren?
Wenn unsereiner mit 60 auf einer leeren 3-spurigen Ausfallstraße nachts um drei geblitzt wird, darf er gnadenlos das Strafmandat bezahlen; wenn europäische Banken Geldwäsche betreiben, Glücksspiel und Milliarden-Zockerei, bekommen sie das Doppelte der Verluste von der EU überwiesen, damit sie weitermachen können.

Auch wenn es immer noch einige nicht sehen wollen: wir haben eine ganz klare 2-Klassen-Gesellschaft: die, die zocken und die, die das bezahlen müssen.

Da war es im feudalistischen Mittelalter erheblich besser, man musste zwar abgeben, aber eben nur den Zehnten (also 10% vom Erwirtschafteten), damit die Adligen ihre Feste weiter feiern konnten. Das reicht den modernen Blaublütern, äh, Banken, schon lange nicht mehr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas bode 17.11.2011, 09:39
7. Prinzipielles Problem

Die wichtigste Lehre daraus ist dass solche Verhältnisse komplett ausserhalb der Einflussnahme der deutschen Politik, geschweige denn des deutschen Wählers liegen.
Sowohl innenpolitische Lagen, als auch asoziale Manöver von Reichen und Mächtigen in anderen souveränen Staaten, sind nicht beeinflussbar. Aus dieser simplen Tatsache geht doch schon hervor dass das Euro-Konstrukt nicht funktionieren kann und in dieser Form nicht weiter aufrecht erhalten darf. Es kann und darf nur zwischen Staaten funktionieren die sehr eng zusammen arbeiten und homogen gestrickt sind.
Es ist Übelkeit erregend wie dieser Schrecken ohne Ende aber immer weiter in die Zukunft gerettet werden soll. Das funktioniert jetzt nicht und natürlich auch nicht in 20 Jahren. Das ist eine völlig unakzeptable Belastung. Das hat wenig mit Nationalcharakter zu tun. Es ist schlicht ein Systemfehler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Silverhair 17.11.2011, 10:17
8. Dummheit

Zitat von FrieFie
Rätsel geben doch eher die Kriterien auf, nach denen 900 Millionen Euro aus dem Rettungsfonds an eine Bank vergeben werden, die so zwielichtige, hochriskante Geschäfte macht und gegen die bereits "seit langem" die Athener Staatsanwaltschaft ermittelt. Ach, was soll´s: ist ja nur unser Geld ...
Es ist doch eher das gesamte Zwielichtige Konstrukt von "Geldbasis" der Zentralbanken - von einem verschwindend geringen Eigenkapital das die Banken für eine fast unbegrenzte "Giralgeldschöpfung" überhaupt vorweisen müssen!
Wer aus einem Euro "Zentralbankgeld" dann 25 Euro "Kredite vergibt, so wie das aktuelll der Fall ist , der also nur 4 cent /Euro Deckung hat - der braucht doch nicht zu erwarten das er was anderes als Betrüger da vor der Nase sitzen hat!

Die Gesamte Bankenrettung in der EU dient doch nur dem einzigen Zweck - das eben genau nicht vorhandene Geld erstmal den Bürgern abzuknöpfen, damit die Banken überhaupt mal eine Deckung für ihre Kredite bekommen - die ist in fakt ja überhaupt nicht vorhanden!

Es ist die Illusion von Reichtum - "he .. auf meinem Konto ist eine Million - nur abholen darf die keiner - da ist nämlich nichts hinter"!

Es ist ein Betrugsytem - alles das was im Alltag als Strafbar gilt hat man den Banken eingebaut - "ungedecktes - gehebeltes - Leerverkaufts- Giralgeld" .. jedermann ist letztlich dumm wenn er an ein solches Scheinsystem auch nur Ansatzweise glaubt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zweifler001 17.11.2011, 10:23
9. Zweifelhaft?

Zitat von whitewolfe
auch kennt?Wenn der Bericht den Tatsachen entspricht dann ist es zumindest zweifelhaft wohin unsere Steuergelder fliessen.
Das ist doch jetzt ganz klar!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3