Forum: Wirtschaft
Ermittlungen gegen VW: Fertig ist das FBI noch lange nicht
DPA

Volkswagens Topmanager sind im Abgasskandal bisher glimpflich davongekommen. Nun wurde der erste in den USA festgenommen. Was dem Konzern noch droht - der Überblick.

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gerd0210 11.01.2017, 21:57
40.

Zitat von wolfi55
Das Problem ist, dass die Fahrzeuge auf dem Prüfstand z.B. mehr Addblue verbrauchen und so der 21l Tank eben nicht bis zur nächsten Wartung reicht, sondern der Kunde muss das Zeug nachfüllen, was oftmals nicht so einfach ist und das Zeug ist nicht ohne. Wobei an den Tankstellen für LKW kriegt man das aus der Zapfanlage für rund 50ct/l. Die Filter sind ein weiteres Problem. Da kommt bei dem einen oder anderen Hersteller im Display die AUfforderung: Auto nicht abstellen, weiterfahren. Wieviele Kunden wissen um den Hintergrund dieser Meldung? Da läuft gerade die Filterregenerierung und die darf nicht unterbrochen werden. Das wird dem Kunden aber nicht gesagt. Nur eine lapidare Meldung kommt da. Wenn man das mehrfach abbricht ist der Filte rnämlich zu und dnan wird es ziemlich teuer. Eine Filterreinigung kostet um die 500€, die Vertragswerkstätten bauen einen neuen Filter für 1500€ ein.
So könnte es sein.

Aber wie machen das die Lastwagen das, haben die statt eines Beipasses einen zweiten Filter, so dass sie immer hin und her schalten können?

Wenn man beim Reinigen den Filter abschalten muss, sollte das doch auch einer Zulassungsbehörde klar sein, oder sitzen da keine Ingenieure, die sofort nachfragen: Wie macht VW das?

Aber die Filter sind ja nur für die Rußpartikel, also dem viel beschriehenen Feinstaub, zuständig.

Beim NOx kann man doch nachschauen, ob da winzige Döschen, oder vollfette Kübel eingebaut sind. Wenn ich mich als Kontrolletti sehe, würde mir das aber sofort auffallen, auch ohne Nahsichtbrille auf der Nase.

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wastl300 11.01.2017, 22:13
41. Bitte fair bleiben

ok, es handelt sich um eine deutsche Firma, die ihre Betriebssprache auf Englisch gewechselt hat. Sehr viele Niederlassungen weltweit vorhanden sind, und nicht nur deutsche Arbeitsplätze gefährdet sind. Überhaupt warum gefährdet? Die Verkaufszahlen steigen wieder.
Und die lächerliche Strafe von ein paar Milliarden. Im besten Jahr hat VW 21.000.000.000.- Euro Gewinn nach Steuern erzielt. Weitere Jahre vor und nachher ebenfalls in hoher Milliardenhöhe. Nur das letzte Jahr nicht, da die Rücklagen als Minus angezeigt werden.
Lustigerweise klagen Aktienbesitzer. Der Spruch, ein Unternehmer handelt auf eigenes Risiko ist doch schon lange nicht mehr wahr. Bin gespannt wie viel Zuschüsse VW vom deutschen Staat bekommt.

Von meiner Seite kein Mitleid. Im Gegenteil, ich erwrte Gefängnisstrafen für die Manager, um als Staat glaubwürdig zu bleiben.

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rathat 11.01.2017, 22:45
42. @ardbeg17 #9

Wenn VW umfassend mit den Behörden zusammenarbeiten würde, warum leugnet dieser Konzern seit einiger Zeit, sich in Europa überhaupt strafbar verhalten zu haben, nachdem man es erst eingeräumt hat? Warum werden Bevölkerungen zum Narren gehalten, indem die Schädlichkeit von Stickoxid grundsätzlich angezweifelt wird? Warum wird der vorherige Vorstand immer noch geschützt, wenn sich durch die Menge an Kronzeugenaussagen abzeichnet, dass dieser bereits Monate vor den US Behörden über den Abgasbetrug informiert war und zudem noch Vertuschungsaktionen angeordnet hat. Die Überschneidungen zwischen dem Vorstand, der in den Betrug verwickelt war, und dem aktuellen Vorstand, sind einfach zu groß. Und ein Herr Müller hat scheinbar auch kein Interesse, den Sachverhalt, was wer wann wusste, transparent aufzuklären. Diesbezüglich ist er entweder nicht viel besser, als sein Vorgänger, oder wusste eben selbst davon: man bedenke, dass auch Porsche in den Abgasbetrug verwickelt ist. Frei von Mitwisserschaft kann Müller eben nicht gesprochen werden. Stattdessen wird eben auch unter Müller nur das zugegeben, was sich nicht mehr leugnen lässt (die Ernennung Müllers, statt eines Externen, wurde von jedem Experten als Zeichen gewertet, dass VW kein Interesse daran zu haben scheint, die Abgasaffäre vollständig aufzuklären). Zudem schreiben Sie immer von den ach so sauberen Euro 6 Dieseln von VW, die aber auch keinen einzigen Grenzwert einhalten. Es geht aber um Euro 5 Diesel (können Sie zählen?) - und diese waren über Jahre ohne gültige Zulassung auf deutschen und europäischen Straßen unterwegs - millionenfach. Die nun von VW veranlasste Rückrufaktion - im Sinne des Kunden wohlgemerkt, nicht im Sinne der Bevölkerung, welche die VW Abgase einatmen muss - wird im Realbetrieb den Stickoxidausstoß nicht signifikant mindern, stattdessen den Verbrauch auch noch steigern. Sie sind umwelttechnisch eine Katastrophe, welche auch nicht durch irgendein Plastikgitterchen sauber bekommen lässt. Doch auch hier wird VW seiner Verantwortung nicht gerecht: ein Fahrzeug, welches im Jahr 2016 oder 2017 anfängt endlich die Abgasvorschriften zu erfüllen, dann sollten auch die Abgasvorschriften aus 2016/2017 erfüllt werden, und nicht solche aus 2005! Sollte das VW nicht schaffen, dann sollten Sie den Anstand besitzen die Fahrzeuge zurückzukaufen und zu verschrotten.

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Marvin__ 11.01.2017, 22:55
43. Wenn Herr Dobrindt VW hier ähnlich zur Verantwortung ziehen würde ...

... wäre das nicht nur ein klares Signal an die Konzerne, das Gesetze für alle gelten. Noch wichtiger: Wir könnten die Mautpläne einstampfen - die Bußgelder würden mehr einbringen als die Mauteinnahmen über viele Jahre!

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coldwarrior 11.01.2017, 23:15
44. Empfindliche Strafe

vor allem für Winterkorn. Dieser Typ bekommt ja wie wir wissen 3.100? Rente pro Tag von VW und sollte von 1.500? pro Tag leben müssen (Ironie off)

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MartinS. 11.01.2017, 23:51
45. ...

Zitat von okulus
Obwohl ich es grundsätzlich nicht verkehrt finde das diesen arroganten Konzern mal Jemand zur Kasse bittet so fällt mir doch auf, das alle anderen Autokonzerne die genauso "geschummelt" haben offensichtlich nicht abgestraft werden. Das betrifft Opel (GM) genauso wie Mitsubishi oder Fiat. Der Zweck des Theaters in den USA ist offensichtlich, Toyota wurde mit der Gaspedalgeschichte versucht auszubremsen und VW stört im dortigen Markt auch.. Es geht hier weder um Umweltschäden noch um "Entschädigungen", es geht um Marktanteile.
Marktanteile von VW in Amerika?
Der Marktanteil von VW ist dort doch vollkommen irrelevant. Wenn, dann ist höchsten Audi betroffen.... aber wer sich sonen großen bösen Zusammenhang zusammenreimt, der lügt sich doch wissentlich in die eigene Tasche.
Verstehe ehrlich gesagt auch gar nicht, was da jetzt so zweifelhaft dran ist. Eine Software, die eine Prüfstandsituation erkennt und dann in die Motorsteuerung eingreift.... noch klarer kann man einen vorsätzlichen Betrug kaum gestalten.

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MartinS. 11.01.2017, 23:59
46. ...

Zitat von gerd0210
Mir ist vieles unklar. Da bauen Autofirmen in Europa Fahrzeuge, die alle Vorschriften einhalten können, jeder Test belegt das, denn die Software für den Testmodus kann ja keine Eigenschaften vorgaukeln, die Eigenschaften sind ja real vorhanden. Warum aber haben praktisch alle Hersteller auf diese realen Eigenschaften verzichtet, sobald der Wagen das Testgelände verlassen hat? Dies wurde noch nie genau erläutert. Die meisten sagen, es würde im Dauerbetrieb zu Schäden führen. Wenn das alle sagen, wird es wohl stimmen. Das heißt aber, "alle" hatten das gleiche Problem. Und was genau macht dieses Problem aus. Gab es in ganz Europa keinen Filterhersteller, der liefern konnte?
Bitte? Das ist doch gerade ein Scherz, oder?
Ja, natürlich kann ein Motor durch einen Eingriff in die Motorsteuerung deutlich andere Eigenschaften bekommen.... und sie fragen sich allen Ernstes, warum die Hersteller den Motor dann nur auf dem Prüfstand so laufen lassen, und nicht einfach immer?
Wenn das Ding auf dem Prüfstand keine Abgase erzeugt, und wenig verbraucht, dann ist das doch super - wären doch alle zufrieden, wenn das immer so ist, oder?
Andererseits, wenn der 220PS Dieselmotor plötzlich mit den Profstandsparametern nur noch 90PS Leistung abgibt.... dann könnte der eine oder andere Kunde das durchaus auch weniger vorteilhaft beurteilen - denken sie nicht auch?

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think-twice! 12.01.2017, 00:02
47. Das geht nur in Deutschland

Ein Mann namens Winterkorn ruiniert mutmasslich einen Weltkonzern und wird nicht zur Rechenschaft gezogen. Die Arbeitnehmer und letztendlich der Steuerzahler dürfen das ausbaden. Nein, ich kaufe keinen VW sondern irgendeinen Koreaner oder Japaner.

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nofreemen 12.01.2017, 00:12
48. FBI gegen VW und Trump

Der VW Konzern wäre gut beraten mit Trump zusammen das FBI unter die Lupe zu nehmen. Die Schlapphüte glauben alleine die Welt regieren zu können. Mit Obama und Clinton konnte man das machen. Aber die neusten Fake News der Grheimfienste und des FBI gegen den eigenen Präsidenten lässt doch aufhorchen. Man muss sich das mal vorstellen, die eigenen Leute sind gegen den gewählen Präsidenten dem sie unterstehen. Dad Veryrauen ist dahin bevor das Regieren los geht. Und die Medien? Die finden das gut und lustig. Das Jahr 2017 wird wirklich ganz anders als bisher gekannt. Der VW Konzern sollte sich nicht mehr einschüchter lassen und sich vom FBI und den Medien distanzieren. Trouble makers ohne eigene Verantwortung, dafür mit spitzem Schreibzeug, mit dem einzigen Ziel ihre eigenen Interessen zu vertreten. Zu viel ist kaputt gegangen. Ein rigoroser "Stopp" ist überfällig. Man muss sich nicht alles bieten lassen wass das "Fake News" alles hergibt. Genug ist genug.

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lsdeep2000@aol.com 12.01.2017, 02:02
49. @ 19

"Obwohl ich es grundsätzlich nicht verkehrt finde das diesen arroganten Konzern mal Jemand zur Kasse bittet so fällt mir doch auf, das alle anderen Autokonzerne die genauso "geschummelt" haben offensichtlich nicht abgestraft werden. Das betrifft Opel (GM) genauso wie Mitsubishi oder Fiat. Der Zweck des Theaters in den USA ist offensichtlich, Toyota wurde mit der Gaspedalgeschichte versucht auszubremsen und VW stört im dortigen Markt auch.. Es geht hier weder um Umweltschäden noch um "Entschädigungen", es geht um Marktanteile."
das ist ja eine recht gute (wenn auch steile) theorie! ja vw ist nicht allein in sachen abgasbetrug... aber den USA marktwirtschaftlich bedingtes handeln vorzuwerfen ist laecherlich, wenn nicht gar absurder links/gruener unfug! schauen sie sich doch bitte einmal VW absatzzahlen in den USA an! das war dort vor der ganzen geschichte ein laecherlicher p*ssverein mit problemen seine autos zu verkaufen! wenn das der grund war, bmw, mercedes und audi waeren das target gewesen. nicht VW mit seinen bescheidenen versuchen in den USA markt zu kommen. das sind wieder deutsche passat fahrer theorien mit vollem realitaetsverlust!!!! VW ist in den USA NICHT!! was es in schland ist! das ist da eine wenig verkaufte marke (seit dem kaefer - dem alten originalen) die mit absurden modellaenderungen versucht in den markt zu kommen. schaun sie sich doch bitte mal einen VW passat schlandversion vs. USAversion an... da ist wenig gleich!!!

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